GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

Willkommen bei EL ABBA ELION
Mittwoch, 22. Mai 2013, 17:43

Herde-Heft 21

Kleine Herde

Vorwort

Immer wieder muß auch ich die Erfahrung machen, daß ich bei vielen Anfechtungen, die an mich herantreten, versage. Dies war auch im vorhergehenden Vorwort der Fall, denn da habe ich gejammert, wo ich besser geschwiegen hätte.

Wenn Paulus in Römer 5, Vers 3 sagt: "Wir rühmen uns auch der Trübsale, dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt", so ist ja offensichtlich, daß meine Resignation nicht gerade vorbildlich war. Von einigen Glaubensgeschwistern wurde ich deswegen auch gerügt und, wie zu sehen, ja mit Recht.

Es kamen aber auch Briefe des Trostes, und das vor allem von Geschwistern, die mir bisher nicht bekannt waren, da sie die Herde-Hefte von anderen Verteilern beziehen. Ohne mein Verfehlen rechtfertigen zu wollen, möchte ich aber doch sagen, daß alle diese Briefe bekunden, daß die Mehrzahl der Herde-Heft-Leser doch am weiteren Erscheinen der Hefte interessiert sind. Und das gibt mir wieder Auftrieb und Hoffnung, daß die Arbeit, die ich zusammen mit meinen Mitarbeitern leiste, nicht vergebens ist.

Grund zur Resignation wäre wahrlich genügend vorhanden, wenn man immer wieder erfährt, wie ablehnend sich die Menschen gegenüber dem alten ünd dem neuen Wort Gottes verhalten. Aber trotzdem sollen wir immer wieder nach vorne schauen. Wir sollen und wir dürfen hoffen, und Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden.

Wiederum aber dürfen wir nicht so weit gehen, daß wir alles Unangenehme unbeachtet lassen, sondern vielmehr müssen wir darauf achten, was Gott uns damit sagen will, wenn wir von irgendetwas unangenehm berührt werden. Letztlich ist doch alles Seine Zulassung, und alles was Er zuläßt, was uns widerfährt, soll und kann dazu dienen, uns reifer und vollkommener zu machen.

Die Anfechtungen und Versuchungen der Jetztzeit sind sehr groß, und sie scheinen, je mehr es dem Ende zugeht, immer noch größer zu werden. In der ganzen Welt herrscht Verwirrung, im Kleinen wie im Großen. Wer jetzt nicht bald den einzigen Halt - Jesus Christus - gefunden hat, der wird sich nicht mehr zurechtfinden. Selbst in den höchsten Kreisen tritt der Irrtum immer mehr zutage. Denn wie könnte es sonst möglich sein, daß der neue Präsident der USA seinen Eid auf die Bibel leistete. Präsident Carter, der sich als guter Christ und Bibelkenner ausgibt, müßte doch wissen, daß unser Jesus-Vater nicht will, daß ein Mensch schwört. In Matthäus 5, Vers 33-37 steht doch unter anderem: "Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Stuhl, noch bei der Erde, denn sie ist Seiner Füße Schemel. Eure Rede aber sei: Ja, ja; Nein, nein. Was darüber ist, das ist von Übel."

Wie wir sehen, herrscht überall Verwirrung. Die äußeren Zustände nähern sich immer mehr dem Punkt, der in den Kundgaben, die Bertha Dudde empfing, schon lange vorausgesagt wurde. Die Nacht scheint mit Riesenschritten hereinzubrechen. Mögen doch noch alle Glaubensgeschwister ihr Licht leuchten lassen, damit noch einige Menschen ihre Zuflucht zu Jesus Christus nehmen.

W.K.




Weiterführende Links

Herde-Heft 21 | 9 Kommentar(e) | Neuen Account anlegen
Die anschliessenden »Kommentare« sind in der Regel keine solchen, sondern Nachfolgetexte zum Hauptbeitrag. Kommentare von Seitenbesuchern können trotzdem eingereicht werden, z.B. auch als Antworten zu den Kommentaren.
Herde-Heft 21-1
Autor: Admin am Mittwoch, 15. Juni 2011, 02:57

BD 8961, empfangen 10.4.1965

Materie ist verdichtete geistige Kraft

Alle Meine Schöpfungen sind das gefallene Geistige, Urwesen, die einst ihre Tätigkeit verweigerten und darum umgeformt wurden zu allen jenen Schöpfungen, die ihr sehet, und auch solchen, die euren Augen verborgen sind, aber dem gefallenen Geistigen teils als Außenhülle dienen, oder selbst noch gebunden sind in den Schöpfungen aller Art.

Das müsset ihr wissen, daß Ich die Schöpfung erstehen ließ ebendes gefallenen Geistigen wegen, daß aber auch geistige Schöpfungen erstehen und erstanden sind, die Mein Wille allein für die Welt erschuf, die sich im Licht bewegt, daß diese Schöpfungen aber für euch unfaßlich sind, weil sie zu den Herrlichkeiten gehören, die Ich bereitet habe denen, die Mich lieben ....

So ist also alles euch Sichtbare - auch die fernsten Gestirne, die für euch als Lichtfunken erkennbar sind - die Welt, die Meine grenzenlose Liebe für das gefallene Geistige geschaffen hat, jedoch in ihrer Art so vielseitig, daß sie auch das Geistige in allen Reifegraden aufnehmen kann, die euch aber nicht erkenntlich sind. Was euch aber nicht sichtbar ist, das sind geistige Schöpfungen, die Mein ständiger Gestaltungswille aus sich herausstellte, die also von euch nur dann geschaut werden können, wenn ihr selbst einen Reifegrad erlangt habt, der euch die geistige Schau ermöglicht.

Die Zahl der gefallenen Wesen ist für euch unfaßlich und benötigt endlos viele Schulhäuser. Ihr könnet nicht allein die Schöpfungen der Erde als solche ansehen, auch wenn von „irdischer“ Materie gesprochen wird .... sondern alle diese Schöpfungen sind mehr oder weniger feste Substanz, die je nach dem Grade ihres Abfalles von Mir sich weiter oder näher entfernt haben, oder auch Geistwesen, die den Abstand von Mir schon verringert haben und doch noch nicht zur höchsten Lichtfülle gelangt sind. Doch alle jene Wesen sind einstmals Meinem Gegner gefolgt, als er abfiel von Mir, nur konnte er sie nicht hindern, als sie sich von ihm trennten und nicht zur äußersten Tiefe absanken. Ihre Substanzen verwendete Ich zu jenen Schöpfungen, die weit leichtere Lebensbedingungen aufweisen konnten, also nicht solche armselige und dürftige Schöpfungen erforderten, wie die Erde sie aufzuweisen hat, weil auf ihr die härtesten Substanzen zum Ausreifen kommen sollen, jedoch mit der nur auf dieser Erde zu erreichenden Gotteskindschaft beendet werden kann.

Meine Vielseitigkeit kennt keine Grenzen und werdet ihr immer wieder neue Schöpfungen erschauen dürfen während eures Ausreifens, wenn dieses Erdenleben euch nicht den Erfolg eingetragen hat, daß ihr als völlig vergeistigt eingehen könnet in das Lichtreich, wo euch herrliche geistige Schöpfungen erwarten, die euch beseligen werden ungemessen.


Daß Ich nun aber auch Materie entstehen lassen kann, die nicht-gefallenes Geistiges ist, das braucht nicht angezweifelt zu werden, denn Mir ist nichts unmöglich. Und jegliche Materie ist verdichtete Kraft, die sich also verdichtet hat zur Form. - Aber es findet ein solcher Vorgang nur dann statt, wenn Ich Selbst einen bestimmten Zweck damit verfolge, wie das geschehen ist, als Ich einem reinen Lichtgeist eine Außenhülle schuf, in der Ich Selbst Mich verkörpern wollte und dies ewig nicht sein kann in einer einst gefallenen Seele. - Denn auch ein nicht-gefallener Geist, der zum Zwecke des Erreichens der Gotteskindschaft über die Erde geht, muß durch die Tiefe hindurchgehen und wird sonach einen irdischen Körper benötigen, der aber weit schneller zum Ausreifen gelangt, in dem der Widerstand gegen Mich leichter zu brechen ist und der mit Sicherheit auch sein Ziel in einem Erdenleben erreicht. -

Doch Ich weiß um den Zustand jeder einzelnen Seele, und es ist Mein Bestreben, Meinem Gegner in möglichst kurzer Zeit die Seelen abzuringen und also dem Urgeist Luzifer eine Seele nach der anderen abwendig zu machen .... so daß am Ende nur noch der verlorene Sohn zurückbleibt, der sich Mir wieder ergeben wird, den Ich wiederaufnehme, weil er zurückgekehrt ist in sein Vaterhaus ....

Amen

Einen Kommentar dazu gibt es im Originalforum.


Herde-Heft 21-2
Autor: Admin am Samstag, 18. Juni 2011, 11:07
BD 8582, empfangen 7.8.1963

Was war der Mensch und was ist seine Erdenaufgabe?

Wohl tretet ihr als Mensch wieder in das Stadium des ichbewußten Wesens ein, ihr erkennet euch selbst als etwas Wesenhaftes, doch ihr seid euch nicht bewußt, in welch hoher Vollendung ihr einstens standet .... und daß euer Dasein als Mensch zu Beginn eurer Verkörperung nur ein ganz schwacher Abglanz ist eures einstigen Seins. - Ihr seid wohl wieder das gleiche Wesen, das sich selbst als ein ichbewußtes Wesen erkennt, das Verstand hat und freien Willen, aber es fehlt euch ein bestimmter Reifegrad, der euch erst als göttliches Wesen kennzeichnet; ihr seid unvollkommen geworden durch euren einstigen Abfall von Gott und müsset nun erst wieder zu dieser Vollkommenheit gelangen, die uranfänglich euch eigen war. Dennoch seid ihr ichbewußte Wesen, die denken können und einen freien Willen haben und die nun den Willen und ihren Verstand nützen sollen zum letzten Ausreifen auf dieser Erde.

Und um dieses Ausreifen vollbewußt in Angriff zu nehmen, müsset ihr zur Kenntnis gelangen, in welchem Verhältnis ihr stehet zu Dem, Der euch erschaffen hat .... ihr müsset wissen, daß ihr einstens in engstem Verband standet mit diesem eurem Gott und Schöpfer und daß ihr euch freiwillig entferntet von Ihm .... daß ihr aber, um wieder vollkommen zu werden, um eure Urbeschaffenheit wieder anzunehmen, euch auch wieder Ihm anschließen müsset, ansonsten ihr ohne Kraft und Licht bleibet, weil Er allein der Kraft- und Lichtquell ist von Ewigkeit, von Dem auch alle geschaffenen Wesen Kraft und Licht entgegennehmen müssen, um wieder zu werden, was sie waren im Anbeginn: höchst vollkommene Wesen, Ebenbilder Gottes .... rechte Kinder des Vaters, Der ihnen das Leben gab. -

Dieses Heranreifen zu vollkommenen Wesen ist die Erdenaufgabe des Menschen, der darum auch die Fähigkeit hat, ein Wissen aufzunehmen und in sich zu verarbeiten, gedanklich sich mit diesem Wissen auseinanderzusetzen und es zu verwerten immer im Sinne seiner Vollendung .... denn diese Möglichkeit ist ihm gegeben während seines Daseins als Mensch, daß er verstandlich Stellung nimmt zu dem Wissen, das ihm von seiten Gottes zugeführt wird, das ihm sowohl von außen durch Boten als auch direkt durch die Stimme des Gewissens zugetragen werden kann, denn er kann und soll die Gabe seines Verstandes gebrauchen, und er wird dann auch bei gutem Willen eindringen in tieferes Wissen - wenn er dem inneren Drängen seines Gewissens nachgibt und in Liebe tätig wird. - Dann tritt er den Weg der Rückkehr zu Gott an, dann beginnt er wieder, den Anschluß zu suchen an Den, Der sein Vater ist von Ewigkeit. Dann wird er auch langsam ausreifen und die Höhe erreichen können, in der er einstens gestanden hat und die auch wiedererreicht werden muß, will das Wesen wieder in den Besitz von Licht und Kraft und Freiheit gelangen, die uranfänglich es unaussprechlich beseligten. -

Bedenket, ihr Menschen, welch eine Aufgabe ihr im Erdenleben erfüllen sollet, daß ihr euch aus einem Zustand der Schwäche und Finsternis erheben sollet und heraufarbeiten zu hellem Licht und stärkster Kraft .... daß ihr das wohl könnet, wenn nur euer Wille gut ist und ihr dem göttlichen Willen nachkommet, indem ihr einen Lebenswandel in Liebe führet. -

Was Gott von euch verlangt, daß ihr vollkommen werdet, könnet ihr wohl erfüllen, denn Er versieht euch reichlich mit Kraft und Gnade, Er ist stets mit Seiner Hilfe bereit, euch beizustehen, und Er legt euch auch Seinen Willen ins Herz, so daß ihr nur achtsam zu sein brauchet und eurem Empfinden nachgeben sollet, das euch zu guten Taten, guten Reden und gutem Denken veranlassen wird, sowie ihr nur bereit seid, eure Erdenaufgabe zu erfüllen. - Denn im Zustand des Ichbewußtseins als Mensch wird euch Menschen auch immer das Wort Gottes unterbreitet, in welcher Weise es auch sei .... Ihr werdet Kenntnis erlangen von einem Gott und Schöpfer, und ihr werdet dann auch selbst nachdenken können und dann aus dem geistigen Reich Aufschluß erlangen auf gedanklichem Wege. -

Die Möglichkeit, euch zu vollenden auf Erden, ist einem jeden von euch Menschen gegeben - denn ihr seid nicht mehr gebunden in der Form, ihr geht durch eure letzte Verkörperung auf dieser Erde hindurch, und ihr besitzet alle jene Fähigkeiten, die euch einen Aufstieg sichern .... nur besitzet ihr auch einen freien Willen, der allein bestimmend ist, wie ihr eure Fähigkeiten nützet.

Und diesen Willen müsset ihr selbst recht richten, und darum wird euch immer wieder Kenntnis gegeben über die Bedeutung eures Erdenlebens. Es kann euer Verstand dazu Stellung nehmen und den Willen bestimmen. - Ihr behaltet aber immer die freie Entscheidung, und das ist eure Verantwortung, denn entsprechend wird einmal das Los sein in der Ewigkeit .... denn ob ihr auch nicht ewig verlorengehet, so kann doch der Zustand der Kraftlosigkeit und Finsternis eures Ichs noch endlos lange Zeiten währen und für euch wieder Qualen bringen anstatt Seligkeit. -

Doch in aller Willensfreiheit müsset ihr selbst im Erdenleben die letzte Entscheidung treffen, und wohl dem, der zu Gott hindrängt und mit Ihm sich wieder vereinigt auf Erden ....

Amen

Herde-Heft 21-3
Autor: Admin am Samstag, 18. Juni 2011, 11:34
BD 8633, empfangen 2.10.1963

Die Menschen wissen nicht um ihre große geistige Not

In welcher Not ihr Menschen euch befindet, das ist euch nicht bewußt, doch es kann euch diese Not nicht schwarz genug geschildert werden, auf daß ihr selbst euch bemühet, sie zu beheben, denn ihr könnt es, wenn ihr nur den festen Willen dazu aufbringt. Doch zuvor müsset ihr selbst diese Not erkennen. -

Ihr müsset wissen, daß ihr am Ende eines ewige Zeiten währenden Entwicklungsganges durch die Erdschöpfung angelangt seid, daß ihr unbeschreibliche Qualen in dieser Zeit ausstehen mußtet und daß ihr nun als Mensch diesen Qualzustand beenden könnet und als freies Lichtwesen eingehen könnet in das geistige Reich. - Ihr müsset wissen, daß es für euch die letzte Möglichkeit ist, daß ihr frei werdet aus jeglicher materiellen Form, daß ihr aber entsprechend nun auch euren Lebenswandel als Mensch führen müsset, ansonsten ihr versaget und der ganze endlos lange Gang zuvor vergeblich gewesen ist. - Ihr müsset wissen, daß ihr dann zurückfallet in die tiefsten Tiefen und erneut den Gang durch die Schöpfung zurücklegen müsset unter entsetzlichen Qualen, gebunden in der Materie. -

Ihr Menschen lebet verantwortungslos dahin, ihr denket nicht daran, daß ihr um eines Zweckes willen auf Erden seid .... ihr befasset euch in keiner Weise mit solchen Gedanken und ersehet keinen geistigen Zweck eures Daseins .... ihr fraget nicht nach einem Gott und Schöpfer, aus Dem sowohl die Schöpfung als auch ihr selbst hervorgegangen seid, ihr lebet gleichgültig dahin, und - was das Entscheidendste ist - ihr lebet ohne Liebe. Und nur die Liebe kann euch zur letzten Vollendung bringen, nur die Liebe garantiert euch jenes selige Los in der Ewigkeit, denn nur die Liebe ist nötig, daß ihr das letzte Ziel erreichet: die endgültige Freiwerdung aus der Form. Denn wenn ihr auch in das jenseitige Reich eingehet nach dem Tode eures Leibes, so werdet ihr doch euch nicht von der Erde zu lösen vermögen, und ihr könnet auch dann noch tiefer absinken und wieder neu gebannt werden in der Materie.

Es kann euch aber auch das Ende überraschen noch auf dieser Erde, und dann kehret ihr unweigerlich wieder zur Tiefe zurück, aus der ihr euch so weit emporgearbeitet habt - und ihr müsset das entsetzliche Los noch einmal tragen, denn Ich kann nicht von dem Gesetz ewiger Ordnung abgehen, und ob euch auch Meine Liebe gehöret und euch nimmermehr aufgeben wird. - Aber Ich kann die Gerechtigkeit nicht umgehen, die gleichfalls zu Meiner Vollkommenheit gehört.

Immer wieder rufe Ich euch zu: Besinnet euch! Es ist die letzte kurze Wegstrecke, die ihr zurückleget. Gehet nicht einen falschen Weg, der euch unweigerlich dem Abgrund zuführt, sondern schließet euch an Mich an und leget an Meiner Hand euren Erdenweg zurück ....

Denket darüber nach, was wohl Anlaß und Zweck eures Erdendaseins sein könnte, und wahrlich, Ich werde euch darüber aufklären, weil Ich will, daß ihr den Weg ins Vaterhaus einschlaget, weil Ich eure Rückkehr zu Mir ersehne und euch das entsetzliche Los einer Neubannung ersparen möchte. Machet euch klar, daß ihr in großer geistiger Not euch befindet, und suchet ihr zu entgehen, denn es liegt allein nur an eurem Willen, die Aufgabe zu erfüllen, zwecks derer ihr euch als Mensch verkörpern durftet . - Nur müsset ihr euch frei machen von weltlichem Verlangen, ihr dürfet nicht euer Erdenleben als Selbstzweck betrachten, sondern immer als Mittel zum Zweck erkennen. -

Und es wird euch auch möglich sein, zweckentsprechend euren Lebenswandel zu führen, wenn ihr nur euch bemühet, ein Liebeleben zu führen. - Dann seid ihr der Gefahr eines Versagens in dieser Endepoche entgangen, dann werdet ihr immer heller erkennen, weshalb ihr auf der Erde seid, und ihr werdet euch stets bemühen, den Willen eures Gottes und Schöpfers zu erfüllen, ihr werdet in das Verhältnis eines Kindes zum Vater eintreten, und dann wird der Vater euch erfassen und zu Sich ziehen und euch nimmermehr in die Tiefen zurücksinken lassen.

Höret auf Meine Mahnungen und Warnungen, ändert euren Lebenswandel, trachtet danach, den ewig langen Erdengang zum Abschluß zu bringen, um nach eurem Leibestode eingehen zu können in das Reich des Lichtes und der Seligkeit. Und wenn ihr diesen Willen aufbringet, so werdet ihr auch wahrlich die Kraft dazu empfangen, denn Ich helfe euch bis zum Ende, daß ihr zum Leben kommet und nicht wieder dem Tode verfallet. -

Amen

Herde-Heft 21-4
Autor: Admin am Sonntag, 19. Juni 2011, 10:12

BD 5172, empfangen 17.7.1951

Erdenleben - Scheinleben

Das irdische Leben ist nur ein Scheindasein.

Sobald ihr Menschen zu dieser Erkenntnis kommt, seid ihr auf der Stufe angelangt, wo es zur Höhe geht. Ihr lebet dann bewußt, ihr arbeitet dann auf das Leben hin, das wirkliches Sein ist, das erst beginnt, so euer Körper, die materielle Hülle eurer Seele, abfällt und die Seele sich nun frei erheben kann in das geistige Reich.

Alles, was auf Erden vor euren Augen ersteht, alles, was euch ersichtlich ist, ist nur für kurze Zeit geformte geistige Substanz, die als Materie ihren Zweck auf Erden erfüllen soll, geistiges Ausreifen zu ermöglichen. Und das irdische Leben selbst ist auch nur eine rein körperliche Funktion, solange die Seele in euch noch ohne jegliche Erkenntnis ist, was sie war, ist und sein soll. - Gewinnt die Seele diese Erkenntnis nicht im Erdenleben, dann glaubt sie wohl desto mehr an die Realität des Lebens, sie hält das irdische Leben für allein bedeutungsvoll und trachtet daher danach, recht lange und gut auf Erden zu leben; und erst mit dem Moment des Erkennens läßt dieses Verlangen nach, weil dann das eigentliche Leben ihr zum Bewußtsein kommt und das Erdenleben im selben Maß verblaßt, wie das eigentliche Leben an Wert gewinnt. Dann erst kann sie Schein und Wirklichkeit unterscheiden, dann erst lebt sie bewußt. - Es ist ihr das Leben gegeben worden, auf daß sie in einem Scheindasein ihren Willen beweisen kann, auf daß sie sich betätigen kann in einem gewissen Kraftstadium, wo sie die Lebenskraft nützen kann, in einer Gott-gefälligen Weise, und dadurch sich ein Anrecht erwirbt, im wirklichen Leben Kraft in Fülle zu empfangen und sie zu verwerten in Gott-gewolltem Sinn. Sie muß also zuvor ein Probeleben ablegen, um sich als geeignet zu erweisen für einen ungemessenen Kraftempfang. Denn das Verwerten dieser Kraft ist erst das eigentliche Leben, wo die Seele schöpferisch tätig sein kann und auch in umfangreichem Maße erlösend wirkt.

Durch das Versagen im Probeleben, durch das Falschnützen der ihr zur Verfügung stehenden Lebenskraft, verscherzt sie sich die Kraftzufuhr im eigentlichen Leben, die sie dann gleichfalls verkehrt nützen würde, so sie ihr bedingungslos zuströmte. Sie muß einen gewissen Reifegrad erreicht haben im Erdenleben, der sie nun als Kraftempfänger und Verwerter im geistigen Reich tauglich macht. Und dazu ist ihr das Erdendasein gegeben worden.

Doch zumeist wird dieses als Selbstzweck angesehen, nicht als Mittel zum Zweck und dann auch falsch genützt .... es wird betrachtet als einzig-begehrenswert, wenngleich es jedem Menschen bekannt ist, daß er selbst sich dieses Leben nicht um einen Tag verlängern kann, wenn seine Stunde gekommen ist. Und gerade das müßte ihn die Wertlosigkeit und die Vergänglichkeit dessen erkennen lassen, was ihm überaus wichtig erscheint. Er müßte als kluger Mensch für das „Nachher“ sorgen und sich nicht begnügen mit Dingen, die dem Vergänglichkeitsgesetz unterworfen sind.

Das irdische Leben ist nur ein Scheinleben, etwas Geliehenes, das in jeder Stunde wieder genommen werden kann. - Doch mit geliehenem Gut soll der Mensch gut haushalten, er soll es so anwenden, daß es ihm reichliche Zinsen bringt, jedoch nicht irdisch materiell, sondern geistiger Reichtum soll damit erworben werden, dann ist die Lebenskraft recht verwertet und das Probeleben mit Erfolg zurückgelegt, und dann ist der Mensch tauglich für das geistige Leben, für das eigentliche Leben, das ewig währt ....

Amen



Hör und sieh: In the Ghetto

 

 

Editiert am Dienstag, 21. Juni 2011, 04:40 von Admin
Herde-Heft 21-5
Autor: Admin am Dienstag, 21. Juni 2011, 05:08
BD 8600, empfangen 29.8.1963

Das Erlösungswerk Jesu war Beginn eines neuen Abschnittes im Rückführungswerk

Als der Mensch Jesus den Tod am Kreuz erlitt, begann ein neuer Abschnitt in dem Rückführungswerk Meiner Geschöpfe, denn bis zu dieser Zeit wandelten noch alle Menschen in der geistigen Finsternis, die Mein Gegner über alles gefallene Geistige gebreitet hatte. - Alle Menschen waren noch mit der Ursünde behaftet, und kein Mensch konnte sich Mir nähern, weil Meine Gerechtigkeit dies nicht zuließ, bevor die Ursünde entsühnt war.

Es waren aber zahllose Menschen schon über die Erde gegangen, es waren auch unter ihnen solche, die eines guten Willens waren, die aber von sich aus keine Kraft besaßen, sich von Meinem Gegner frei zu machen, denn sie konnten alle keine rechte Verbindung mit Mir herstellen, weil ihnen die Liebe fehlte. - Die Ichliebe beherrschte sie als Zeichen ihrer Angehörigkeit zu Meinem Gegner. - Und sie wußten auch nicht um den Anlaß ihres Erdendaseins, um ihren Abfall von Mir .... sie waren mit völliger Blindheit geschlagen, jedoch weltlich überaus rege, und daher suchten sie ständig, Vorteile zu erringen auf Kosten der Mitmenschen - die uneigennützige Liebe fehlte ihnen, durch die sie in einen höheren Reifezustand hätten gelangen können.

Und die wenigen Ausnahmen spürten wohl ihre geistige Not, sie erkannten auch über sich einen Gott und Schöpfer, aber sie erkannten Mich nicht als einen Gott der Liebe, sondern nur als einen Gott der Rache und des Zornes. Und die Menschen hätten niemals in ihrer geistigen Entwicklung fortschreiten können, es wäre immer und ewig das gleiche ichliebige Geschlecht geblieben, das nicht zu einer höheren Erkenntnis kommen konnte, solange die Last der Ursünde es niederdrückte .... immer hätte Mein Gegner die Menschen am Boden gehalten, wenn nicht ein Retter gekommen wäre um der wenigen willen, die sich unselig fühlten und zu einem Retter riefen in ihrer Not.

Und einmal sollte auch wieder eine Möglichkeit geschaffen werden, eine Verbindung mit Mir herzustellen, die jedoch nun dem Vater gelten sollte .... Es sollten die Menschen wie Kinder zum Vater rufen können, während sie zuvor nur in ihrem Gott und Schöpfer eine Macht erkannten, Der sie sich aber nicht beugen wollten, weil diese Auflehnung gegen Mich noch in ihnen war als Folge der einstigen Ursünde. - Es sollte ein Liebeverhältnis wieder möglich sein zwischen den Geschöpfen und Mir, das aber von seiten der Menschen selbst hergestellt werden mußte, durch die Liebewilligkeit derer, die aber vor dem Kreuzestod Jesu nur ganz selten ein Mensch besaß und dieser dann von Meinem Gegner übermäßig gequält wurde .... so daß er fast verzweifelte an Meiner Existenz. Ich aber stand ihm bei, weil Ich um seinen Willen wußte, und nahm ihn von der Erde. -

Das Erlösungswerk Jesu Christi beendete nun eine Epoche weitester Entfernung der Menschen von Mir. Sein Kreuzestod sühnte die Urschuld aller gefallenen Wesen, und sie können nun im Stadium als Mensch wieder die rechte Bindung mit Mir herstellen, wenn sie selbst mit der Unterstützung Jesu Christi ein Liebeleben führen, wenn sie von der Fessel des Gegners durch Sein am Kreuz vergossenes Blut frei werden und also in Mir den Vater sehen und die Liebe sie zu Mir drängt .... zu der Verbindung, die sie einst freiwillig lösten und dadurch unselig wurden.

Der Tod Jesu am Kreuz beendete einen hoffnungslosen Zustand der Menschheit .... Es begann eine neue Epoche, wo der Mensch nur zu Jesus seinen Weg zu nehmen brauchte, um von Ihm herausgeführt zu werden aus dem lichtlosen Gebiet Meines Gegners .... wo auch wieder die Pforte in das Lichtreich geöffnet war. - Es wurde nun wieder möglich, daß der Mensch sich wandelte, daß er sein Wesen wieder zur Liebe gestaltete, daß er wieder wurde, was er vor seinem Abfall von Mir gewesen ist .... es kehrten die ersten Erlösten zu Mir zurück, Ich konnte sie aufnehmen in Mein Reich des Lichtes und der Seligkeit, was jedoch niemals möglich gewesen wäre, wenn Jesus nicht die Urschuld gesühnt hätte durch Seinen Tod am Kreuz. - Denn Ich bin - als höchst vollkommen - auch gerecht und konnte sonach keine Schuld streichen, für die nicht Sühne geleistet worden wäre.

Lange Zeiten sind vergangen, wo die Menschen unter der Last der Sünde fast zusammenbrachen, jedoch ihre Schuld nicht erkannten und sich daher immer wieder auflehnten gegen Mich, Den sie als „Macht“ nicht leugnen konnten, aber nicht sich Ihm in Liebe hingaben. Denn die Liebe hatten sie einst zurückgewiesen, und was sie noch besaßen, war nur Ichliebe - die verkehrt gerichtete Liebe, die Mein Gegner auf sie übertragen hatte. Also waren sie noch voll und ganz sein Anteil in ihrem Wesen .... und es mußte sich erst das Wesen wandeln - was erst möglich war nach dem Kreuzestod Jesu, Der ihnen den Willen und die Kraft erwarb, sich zu erheben und die Ichliebe aufzugeben. -

Es waren dies alles nur geistige Vorgänge, denn irdisch-menschlich lebten sie wohl in Freuden und Wohlleben dahin, doch keiner nahm auf seinen Mitmenschen Rücksicht, sondern jeder dachte nur an sich selbst, und es unterdrückte der Starke den Schwachen, der sich nicht wehren konnte, weil Mein Gegner seine Freude daran hatte, alles von ihm zur Tiefe Gestürzte im Elend zu sehen, denn er selbst war bar jeder Liebe, aber voll des Hasses und der Feindseligkeit. - Und sein Wesen spiegelte sich auch in dem Wesen der Menschen. - Wer stark war, bedrückte gleichfalls die Mitmenschen und kannte kein Erbarmen, denn er besaß keine Liebe, wie sein Herr - der Fürst der Finsternis - ohne Liebe war.

Jesus aber suchte durch die Liebe die Menschen auf den rechten Weg zu führen.

Jesus lebte und lehrte die Liebe und erbrachte ihnen den Beweis, daß die Liebe eine Kraft war, die selbst den Gegner besiegte, und daß nur durch die Liebe die Menschen frei werden können von ihm.

So lebte also der Mensch Jesus erstmalig den Menschen ein Liebeleben vor, bevor Er dann Selbst das größte Liebe- und Erbarmungswerk vollbrachte, Sich am Kreuz für die Sünden der Menschen hinzugeben, auf daß diese frei wurden und nun durch ein rechtes Leben wieder zu Kraft und Licht gelangten, um nun den letzten Weg zurückzulegen in ihre wahre Heimat, den Jesus durch Seinen Tod am Kreuz ihnen vorangegangen war .... dem sie nun nur nachzufolgen brauchten, um als erlöst eingehen zu können in Mein Reich, zu Mir in das Vaterhaus, zurück zum Vater, aus Dessen Liebe sie hervorgegangen waren und in Dessen Liebe sie nun ewiglich auch verbleiben werden. -

Amen



 

 

Herde-Heft 21-6
Autor: Admin am Freitag, 24. Juni 2011, 20:37
BD 8561, empfangen 17.7.1963

Jesus muß als Erlöser angenommen werden

Wer zu Jesus findet im Erdenleben, dessen Rückkehr zu Mir ist garantiert, denn er wird durch Jesus frei werden von aller Sündenschuld, die sich trennend zwischen Mich und Mein Geschöpf stellt. Die Anerkennung Jesu und Seines Erlösungswerkes ist nicht zu umgehen, um von dieser Sündenschuld frei zu werden.

Und es muß die Zuwendung zu Jesus ganz bewußt erfolgen, sie muß inniges Verlangen des Herzens sein, mit Ihm in Verbindung zu treten, es darf nicht nur ein Formglaube sein, den jeder Mensch haben kann als Folge seiner Erziehung oder Belehrungen, zu denen er aber noch nicht selbst Stellung genommen hat und zu einem lebendigen Glauben an Ihn als Gottes Sohn und Erlöser der Welt gelangt ist - doch denket ernstlich darüber nach, daß nicht die Zugehörigkeit zu einer Kirche euch die Garantie gibt, einmal erlöst von der Erde zu scheiden und in das jenseitige Reich einzugehen.

Alles, was euch von seiten der Kirche gelehrt wird über Jesus Christus, das muß geistiges Gedankengut geworden sein, ihr müsset selbst dazu Stellung genommen haben, und dann wird es sich erst entscheiden, ob ihr einen lebendigen oder einen toten Glauben besitzet, der nur nicht widerspricht, aber auch nicht voll anerkennt, weil es ihn gleichgültig läßt, was die Kirchen lehren, er sich aber dennoch als Christ fühlt und des Glaubens ist, seine Pflicht zu tun, wenn er sich an die Gebote hält, welche die Kirche von ihm fordert. -

Ihr müsset also wahrheitsgemäß unterrichtet werden über die Bedeutung und die Begründung des Erlösungswerkes Jesu Christi. - Und gerade dieses Wissen ist bei den Menschen nur noch wenig anzutreffen, weil ihnen allen eine gewisse Gleichgültigkeit anhaftet, weil die Menschen nur wenig nachdenken über geistige Fragen und besonders in der Endzeit fast ganz ohne Glauben sind an ein Reich außerhalb der Erde und dieses Reich doch ihre wahre Heimat ist. -

Daher ist es immer von Segen für die Menschen, wenn durch Weinbergsarbeiter hingewiesen wird auf Jesus Christus und Sein Erlösungswerk .... wenn den Menschen Anregung gegeben wird, darüber nachzudenken, wer Jesus eigentlich war und was Seine Mission auf Erden gewesen ist. Es ist dies eine so gewichtige Aufgabe Meiner Weinbergsarbeiter, immer wieder Jesus und Sein Erlösungswerk zu erwähnen, weil allein von der Einstellung des Menschen zu Ihm sein ferneres Los abhängig ist, das überaus selig, aber auch endlos qualvoll sein kann und das sich der Mensch selbst während des Erdenlebens schafft. Und Ich mache es euch Menschen insofern leichter, an Ihn zu glauben, als daß Ich Selbst euch ein Wissen darüber von oben zuleite .... daß Ich ungewöhnlich wirke durch den Geist und alles das, was kein Mensch sonst wissen und behaupten konnte, ihm kundgebe und erkläre, wie alles zusammenhängt, so daß der Mensch nun auch überzeugt glauben kann, wenn er sich in dieses durch Boten zugeleitete Wissen vertieft und guten Willens ist. -

Beweise können die Menschen nicht mehr erbringen für die Existenz des Menschen Jesus, sondern alles ist ihnen nur überliefert worden, und deshalb lehnen es viele Menschen ab. - Doch immer wieder von neuem lasse Ich einem Menschen darüber Aufschluß zugehen, sowie er sich zubereitet als Gefäß für Meinen Geistesstrom, der sich dann in ihn ergießen kann .... und nun auch die Garantie dafür ist, daß reinste Wahrheit den Menschen zugeht von Dem aus, Der um alles weiß und ob es noch so weit zurückliegt, und Der auch euch Menschen dieses Wissen vermitteln kann, weil Er dazu die Macht hat.

Und da es überaus wichtig ist, daß ihr Menschen darüber Kenntnis erlanget, daß ihr nicht an Jesus Christus vorübergehen dürfet, daß ihr von Ihm die Erlösung von eurer Schuld erbitten müsset, um dann auch aufgenommen werden zu können in das Lichtreich, wenn ihr die Erde verlasset, werde Ich euch immer wieder Menschen zusenden, die euch dieses Wissen vermitteln, Ich werde euch helfen, den Weg zum Kreuz zu finden, und Ich werde euch die Kraft geben, diesen Weg zu gehen, doch ihr selbst müsset freiwillig euch öffnen und annehmen, was euch Meine Boten übermitteln wollen, es wird nicht euer Schaden sein, sondern ihr werdet es Mir danken ewiglich, daß Ich euch das Erlösungswerk Jesu Christi so hinstelle und erkläre, daß es euch glaubwürdig ist und ihr nun den Weg zum Kreuz bewußt gehet .... Denn Jesus allein öffnet euch die Pforten zum Lichtreich, die seit eurem Abfall von Mir euch verschlossen waren .... Er allein nahm eure Schuld auf Sich und entsühnte sie durch Seinen Tod am Kreuz, und Er allein führt euch wieder Mir zu, eurem Vater von Ewigkeit, von Dem ihr ausgegangen seid im Anbeginn ....

Amen

Herde-Heft 21-7
Autor: Admin am Sonntag, 26. Juni 2011, 12:15

BD 8824, empfangen 1.u.2.7.1964

Einstellung anderer Religionen zu Jesus Christus

Immer werdet ihr euch fragen, warum Ich nicht denen das Wissen vermittle von Jesus und Seinem Erlösungswerk, die an ihrer Vollendung ernstlich arbeiten, aber anderen Geistesrichtungen angehören, daß diese den Glauben an Seine Mission nicht annehmen und dennoch ihnen ein Streben nach Vollendung noch in diesem Leben nicht abzusprechen ist. - Sie erkennen ein Wesen über sich an als höchst weise, liebevoll und mächtig und suchen nun, sich Dessen Gunst zu erringen durch Selbstverleugnung, durch Askese und Liebedienste an ihren Mitmenschen; sie sind auch bereit, das schwerste Erdenleben auf sich zu nehmen, um ihrer Vollendung willen, doch sie sondern sich zumeist von den Menschen ab.

Auch diese Menschen haben Kenntnis von Jesus, wenn auch zuvor nur um den Menschen Jesus, Der Sein Leben lassen mußte am Kreuz, und es ist also keine Unwissenheit. - Es wäre ihre Pflicht, sich mit Ihm auseinanderzusetzen, sonderlich dann, wenn sie als Lehrer der Mitmenschen auftreten wollen, wenn sie ihres Wissens wegen eine Vorrangstellung einnehmen, denn es ist ihnen auch der Vorgang bekannt, dem der Mensch Jesus rein menschlich ausgesetzt war.

Sowie nun ein Lichtwesen verkörpert ist auf Erden, das ohne Ursünde .... nur zum Zwecke einer Mission .... zur Erde niedergestiegen ist, so wird dieses Lichtwesen auch von Ihm wissen. Und es sollten sich die Menschen, denen es an der Selbsterlösung gelegen ist, auch mit diesem Problem auseinandersetzen .... wozu Ich ihnen immer Hilfestellung geben werde, weil sie Mich anerkennen, weil sie also schon jeden Widerstand gegen Mich aufgegeben haben. Erlösung von ihrer Urschuld kann ihnen erst durch Jesus Christus zuteil werden.

Doch jedem ernstlich zu Mir Verlangenden wird es nicht schwer sein, zu dieser Erkenntnis zu kommen, geht es Mir doch allein darum, den Menschen reinste Wahrheit zugehen zu lassen. - Ich spreche also von denen, die als weise gelten und an denen sich die Menschen ein Beispiel nehmen sollen .... die sich selbst in den Zustand versetzen können, hellsichtig zu sein, und die Gabe haben, sich selbst außerhalb ihres Körpers zu bewegen - die nun aber auch die Mission des Menschen Jesus erkennen könnten, wenn sie dazu den Willen hätten. - Denn die Wahrheit werde Ich sie allzeit erkennen lassen. Aber gerade dieser Wahrheit verschließen sie sich trotz ihres Verlangens, sich selbst zur größten Vollendung zu bringen.

Daher wird auch dort das Christentum wenig Anklang finden und sonach auch Meine Menschwerdung in Jesus nicht anerkannt werden.

Doch überall sind auch Lichtwesen verkörpert, besonders in der letzten Zeit vor dem Ende .... Und ihnen kann es Mein Geist sagen, welche Bedeutung das Erlösungswerk Jesu Christi hat. - Denn sie tragen das Evangelium unter die Menschen und machen sie auf die Kraft der Liebe aufmerksam, die wahre Nachfolge Jesu, Der durch Liebe und Leid gehen mußte, bevor Er das Erlösungswerk vollbrachte. -

Und nach der Liebe werden auch die Menschen bewertet. - Und leicht werden die Menschen zum Erkennen der Wahrheit kommen, die in der Liebe leben, und sie werden Mich in Jesus anerkennen im jenseitigen Reich, wenn sie das Erdental verlassen haben und sie Mich nun um Erlösung von der Urschuld bitten.

Amen

Herde-Heft 21-8
Autor: Admin am Montag, 27. Juni 2011, 16:55

BD 8655, empfangen 25.10.1963

Freiwillige Wandlung des Geschöpfes zum Kind

Ich werde euch ewig nicht aufgeben - und das bedeutet, daß ihr mit Sicherheit einmal zu Mir zurückkehret, weil euch Meine Liebe gehört, die nimmermehr von dem lässt, was aus ihr hervorgegangen ist. Einmal also erreichet ihr das Ziel, die letzte Vereinigung mit Mir .... und einmal erreiche auch Ich Mein Ziel, das Ich Mir bei der Erschaffung der Wesen gesetzt habe: daß ihr aus Meinen Geschöpfen euch freiwillig gewandelt habt zu Meinen Kindern - daß ihr zu Göttern geworden seid, die Ich Selbst Mir nicht schaffen konnte, die der freie Wille des Wesens selbst dazu gestalten mußte, d.h., die Wesen mußten in der Vollkommenheit verbleiben, obwohl sie auch ein verkehrtes Wesen annehmen konnten .... oder sie mußten sich aus dem verkehrten Wesen freiwillig wieder zu ihrer Urbeschaffenheit rückwandeln. -

Es konnte also das Wesen sich noch so weit abkehren von Mir, Ich ließ es jedoch nicht fallen, Ich überließ es nicht seinem selbstgewählten Schicksal, sondern Ich verfolgte es mit Meiner Liebe und schaffte alle Möglichkeiten, das Wesen auf seinen Rückweg zu bringen, was soviel heißt, als daß Ich seine Führung aus der Tiefe zur Höhe übernahm und vorerst Meinen Gegner, der die Abkehr des Geistigen von Mir verschuldet hatte, ausschaltete, daß er keinen Einfluß mehr ausüben konnte auf die Wesen, die ihm einst freiwillig gefolgt waren.

Und Ich habe es euch des öfteren erklärt, daß dies geschah durch das Binden aller aufgelösten Partikelchen in der Materie, in den verschiedensten Schöpfungen im Universum. - Und sowie diese Bannung des Geistigen stattgefunden hat, ist der Weg der Rückkehr betreten und führt nun aufwärts.

Es ist nun zwar alles in der Schöpfung Gebundene noch des Gegners Angehör, und darum kann auch gesagt werden: Die materielle Schöpfung ist das Reich Meines Gegners.

Dennoch ist ihm die Gewalt über dieses gebundene Geistige entzogen, und er kann es nicht hindern an seiner Aufwärtsentwicklung, bis es einmal so weit ausgereift ist, daß es das letzte Stadium als Mensch zurücklegen muß, dann aber wieder der Macht Meines Gegners ausgeliefert ist. - Diese Freiheit muß Ich ihm lassen, weil ihr ihn freiwillig zu eurem Herrn wähltet, als ihr euch entscheiden solltet für Mich oder für ihn. -

Doch wieder verfolgt euch Meine Liebe auch während des ganzen Erdenlebens, denn nun kämpfen wir beide um die Seele des Menschen, die das einst gefallene Urwesen ist, das wieder ganz zu Mir zurückkehren soll. Er wendet allen seinen Einfluß auf, den Menschen zu bestimmen zu Taten der Lieblosigkeit, während Ich ihn immer wieder zu einem Liebeleben anzuregen suche und ihm auch dessen Auswirkung vorstelle. - Doch der Mensch entscheidet selbst, und er kann von keiner Seite aus dazu gezwungen werden. Er hat aber einen Vater, Der Sein Kind liebt, und daher werde Ich immer wieder Mich Selbst dem Menschen offenbaren, auf daß er Mich und Mein Wesen erkennen lernt und Meine Liebe erwidert. Denn dann wendet er sich sicher auch von Meinem Gegner ab, und dann hat die Rückkehr zum Vater stattgefunden, denn die Liebe bindet uns unauflöslich zusammen.

Dann aber muß auch die Rückkehr in das geistige Reich stattfinden, denn dieses Reich ist das allein Bestehende, während die Erde sowie alle sichtbaren Schöpfungen nur eine Scheinwelt ist, die nur für das noch unreife Geistige besteht, das seiner Unreife wegen nicht in das Lichtreich - in die einzig bestehende Welt - eingehen kann, und solange sich die Seele noch in irdisch materieller Umgebung wähnt, auch wenn sie den Erdenleib verlassen hat, bis sie sich gewandelt hat zur Liebe. Denn dieses kann auch im Jenseits noch geschehen, solange nicht die Pforten zum geistigen Reich verschlossen sind.

Es kommt aber die Zeit, und sie ist sehr nahe, wo auch diese Möglichkeit nicht mehr sein wird, im jenseitigen Reich das nachzuholen, was auf der Erde versäumt wurde .... es kommt die Zeit, wo die Tore zur Ewigkeit geschlossen sind für alle Seelen, die noch bis zum Ende dieser Erde die Gnade hatten, leben zu dürfen und sich zu befreien aus der Macht ihres Feindes. Denn es wird dann schon eine Säuberung eingetreten sein, es wird eine Scheidung stattgefunden haben von den Böcken und den Schafen. -

Ich werde die Meinen zu Mir holen in ein Reich des Friedens, und sie werden die Erde lebenden Leibes verlassen dürfen, weil Ich sie bestimmt habe zum Stamme des neuen Menschengeschlechtes auf der neuen Erde. -

Was aber nicht zu den Meinen gehört, das wird unwiderruflich der Neubannung entgegengehen, denn für dieses Geistige gibt es im jenseitigen Reich keine Möglichkeit mehr, dort weiter auszureifen. Es hat einen solchen Tiefstand erreicht, daß auch im Jenseits nur ein Absinken stattfinden könnte, das letztlich wieder zur Neubannung führen müßte. Auch weiß Ich um den Seelenzustand aller Menschen vor dem Ende, und es wird auch die Hölle entleert, die so völlig verhärtete Seelen birgt, daß auch diese neugebannt werden in der festen Materie, weil bei ihnen keine Aufstiegsmöglichkeit zu ersehen ist, sie aber einmal auch den Rückweg zu Mir wieder antreten müssen, soll das Ziel erreicht werden.

Ein jeder Mensch, eine jede einst gefallene Seele, kann sich von Mir geliebt wissen und ist niemals sich selbst überlassen. - Ich weiß auch, was jeder einzelnen Seele dienlich ist, doch Ich lasse ihr den freien Willen, und diesem entsprechend wird sich auch ihr Los gestalten, wenn das Ende dieser Erde gekommen ist, denn Ich dulde keinen Stillstand in der Entwicklung, und darum setze Ich auch dem Wirken Meines Gegners ein Ende, sowie er die Aufwärtsentwicklung zu unterbinden sucht. Dann ist das Ende einer Erlösungsperiode gekommen, und es muß wieder eine neue beginnen, es muß die Ordnung wiederhergestellt werden, in der sich alle Geschöpfe bewegen müssen, wollen sie einmal zum Ziel gelangen - zur gänzlichen Vereinigung mit Mir. -

Amen

Herde-Heft 21-9
Autor: Admin am Mittwoch, 29. Juni 2011, 02:21

BD 7815, empfangen 3.2.1961

Weinbergsarbeit wirkt sich erlösend aus im Jenseits

Ihr, Meine Boten, ihr müsset euch immer Meinen Segen erbitten; ihr dürfet keine geistige Arbeit in Angriff nehmen, ohne Mich um Meinen Beistand und Meinen Segen gebeten zu haben, denn ihr bedürfet großer Unterstützung Meinerseits, damit ihr eurer Aufgabe gerecht werden könnet. Doch Ich weiß um euren Willen, und Ich bin immer zur Hilfe bereit, denn eure Arbeit ist überaus wichtig, gilt es doch, den Menschen Mein Wort zuzuleiten, das euch aus der Höhe ertönt.

Die Menschen messen dem Buche der Bücher keine Bedeutung mehr bei; es ist für sie nichts anderes als andere Bücher, wenngleich es das Wichtigste zum Inhalt hat, wenngleich es von Meinem Willen kündet und den Menschen über ihren Erdenlebenszweck Kenntnis gibt. Aber sie achten es nicht mehr als „Gottes Wort“, ansonsten sie verantwortungsbewußter leben würden.

Und darum will Ich sie erneut hinweisen auf ihre Erdenaufgabe, Ich will ihnen erneut Meinen Willen künden, Ich will sie mit der göttlichen Liebelehre vertraut machen und ihnen das Wissen erschließen um ihr Verhältnis zu ihrem Gott und Schöpfer .... Ich will ihnen erneut „Mein Wort“ bringen, um ihre Gedanken dem geistigen Reich zuzulenken, auf daß ihre Seelen ausreifen in diesem Erdenleben. Und darum brauche Ich euch, daß ihr Mein Wort, das euch direkt von oben ertönt, weiterleitet .... daß ihr es denen zuwendet, die es willig entgegennehmen, deren Herzen Ich kenne und die Ich darum durch euch ansprechen will.

Und zu dieser Arbeit für Mich und Mein Reich brauchet ihr Kraft, die Ich euch aber jederzeit gern vermittle, weil ihr sie in Meinem Willen verwerten wollet, weil ihr euch bereit erklärt, für Mich und Mein Reich tätig zu sein.

Aber ihr selbst sollet auch niemals versäumen, Mich um Meinen Segen anzugehen, denn Ich will immer wieder in enger Bindung gesucht werden von euch; Ich will, daß ihr Mich bittet, weil Ich euch eure Bitten erfüllen will, auf daß ihr euren Gott und Schöpfer erkennet auch als euren Vater, Der immer nur Seine Kinder beglücken möchte. Und Ich werde immer mit Meinem Segen bei euch sein, Ich werde euch führen, auf daß ihr immer die rechten Wege gehet, Ich werde eure Gedanken lenken, daß sie recht sind und Mir wohlgefällig, Ich werde eure Kraft erhöhen, auf daß ihr immer die rechte Arbeit für Mich leisten könnet, und niemals sollet ihr verzagt sein, daß es euch an Kraft mangeln könnte. Denn ihr wisset es nicht, in welchem Umfang sich eure Kraft erlösend auswirkt.

Doch lasset euch an Meiner Zusicherung genügen, daß unzählige Seelen sich Kraft holen, wenn ihr geistig tätig seid. Denn dies ist Mein Segen, der auf eurer Tätigkeit ruht, daß sie nicht vergeblich getan ist, daß sie sich in einem Maß auswirkt, das ihr nicht zu schätzen vermögt, denn die geistige Welt kennt keine Grenzen, und bis in diese geistige Welt hinein ragt die Auswirkung eurer Tätigkeit, und darum wird sie auch von Mir gesegnet sein. Ihr dienet nicht nur Mir, ihr dienet euren Brüdern und Schwestern, die im geistigen Reich sich noch in Not befinden, und diese werden es euch danken ewiglich, denn sie erkennen nun erst, wo sie das wahre Licht sich holen dürfen, und nützen auch wahrlich jede Gelegenheit aus, geistige Nahrung entgegenzunehmen, die sie alle nötig brauchen.

Helfen können ihnen aber nur Menschen, die sich innig Mir verbinden, auf daß durch diese nun Meine Kraft auch ihnen zugänglich gemacht wird, weil sie zur direkten Entgegennahme noch nicht reif genug sind, weil das Gesetz ewiger Ordnung eingehalten werden muß .... weil die Liebe sich entfalten muß, soll dem Unglückseligen geholfen werden, und ihr also diese Liebe stellvertretend Mir darbringt, wenn ihr bereit seid, den Seelen zu helfen, die sich in geistiger Not befinden. Und um eurer Liebe willen wird ihnen auch geholfen werden. - Und Mein Segen wird ruhen auf jeder geistigen Tätigkeit, denn diese wirkt sich dann auch erlösend aus.

Amen