GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

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Samstag, 25. Mai 2013, 07:51

Herde-Heft 22 vom März 1977

Kleine Herde

Vorwort

Gestern, am 4.3.1977, wurden zwei Meldungen über Presse und Funk verbreitet, die beide zu den Zeichen der Endzeit zu zählen sind. Die eine Meldung kam morgens, und sie besagte, daß es in (den) USA zum ersten Mal gelungen sei, eine atomare Kernverschmelzung zu erzielen. — Die zweite Meldung, die erst in den späten Abendstunden gebracht wurde, lautete, daß ein großes Erdbeben den südeuropäischen Raum, und hier vor allem Rumänien, erschüttert habe.

Die erste Meldung wurde wahrscheinlich nur von wenigen Menschen beachtet, doch rasch wieder vergessen — die zweite Meldung  wurde gestern zwar auch nur noch von wenigen Menschen gehört, aber dafür dürfte sie heute fast jeder Mensch erfahren haben. Nun werden in den kommenden Tagen die Zeitungen, Funk und Fernsehen wieder ausführlich über dieses Erdbeben berichten, aber, wie nun schon so oft, wird auch dieses Ereignis, das wieder so vielen Menschen das irdische Leben gekostet hat, bald ebenfalls vergessen sein.

Viele Menschen werden nun die Betroffenen bemitleiden, es werden auch wieder große Beträge für die Opfer gesammelt werden — aber, worauf es am meisten für die nicht betroffenen Menschen ankommen sollte — nur sehr wenige werden sich fragen, warum Gott solche Katastrophen zuläßt, was ER den Menschen damit sagen will, worauf ER sie damit aufmerksam machen möchte.

Die große Masse geht nach kurzer Zeit wieder gleichgültig dahin, sie zieht aus diesem „Welterschütternden Ereignis" keine Schlüsse, und sie läßt sich auch nicht von der kleinen Herde der Eingeweihten über den Sinn derartiger Katastrophen belehren. Daß aber aus den Reihen der völlig Ungläubigen dieses Ereignis wieder dazu verwendet wird, den noch Gläubigen vorzuhalten, daß es doch keinen Gott geben könne, wenn so etwas geschehe, das ist so sicher, wie der Abend dem Morgen folgt.

So sicher wie der Abend dem Morgen folgt, so sicher sollte es aber auch den Gläubigen sein, daß die von unserem Jesu- Vater durch B.D. angekündigten Ereignisse mit Sicherheit eintreffen werden. Jetzt dürfte es doch bald jedem Gläubigen klar sein, daß nun die Hinweise Jesu in Matthäus 24, Vers 6 - 8 auf unsere Zeit hindeuten. Dort heißt es: „Ihr werdet hören von Kriegen und Geschrei (Vorbereitung) von Kriegen; sehet zu und erschrecket nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich wider das andere, und es werden sein Pestilenz und teuere Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben." In der Parallelstelle dazu, in Markus 13, Vers 8 heißt es: „Aber das ist erst der Not Anfang."

Daß dieses letzte Erdbeben noch zum Anfang aller angekündigten Ereignisse zu rechnen ist, das dürfte zumindest den langjährigen Lesern der B.D.-Kundgaben verständlich sein. Die letzte Meldung des gestrigen Tages weist also auf den Anfang der angekündigten Ereignisse — auf den Anfang des Endes hin.

Dagegen läßt uns aber die erste Meldung des gestrigen Tages erkennen, daß mit der nun erstmals „geglückten" Kernverschmelzung der Anfang vom Ende des Endes gemacht wurde. An diesen Versuchen werden die in weiter Gottesferne sich befindenden Atomwissenschaftler weiterarbeiten, und sie werden zur gegebenen Zeit, die uns Gott sei Dank noch unbekannt ist, es so weit gebracht haben, daß sie in der Lage sind, die ganze Erdoberfläche in einen Feuerball und damit in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. —

Möge unser Jesus-Vater uns gnädig sein, und uns immer wieder dazu ermahnen, daß wir uns nach Seinem Willen umgestalten, damit ER uns am Ende in Sein Reich aufnehmen kann.

W.K.

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Herde-Heft 22 vom März 1977 | 19 Kommentar(e) | Neuen Account anlegen
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Herde-Heft 22-1
Autor: Admin am Samstag, 02. Juli 2011, 14:04

BD 3987, empfangen 28.2.1947

Gott als Lehrmeister - Er läßt Sich finden

Wer Mich sucht in Gedanken, dem nahe Ich Mich, und schalte Mich Selbst in seine Gedanken ein, d.h., Meines Geistes Kraft verbindet sich mit dem Geistesfunken im Menschen, und also ist der Zusammenschluß hergestellt mit Mir für die Dauer seiner gedanklichen Tätigkeit, die Mich zum Ziel hat. Und dann wird das Denken des Menschen recht sein, denn Mein Geist ordnet und lenkt es.

Und so können nun gedanklich alle Fragen aufgeworfen werden, sei es, daß der Mensch für sich allein Antwort begehrt oder auch Gespräche führt mit den Mitmenschen .... es wird ihnen die rechte Antwort werden, weil Ich Selbst als Lehrmeister bei denen weile, die Mich suchen.

Wie weit aber das Streben zu Mir dem Menschen innewohnt, das weiß Ich wahrlich am besten, und darum bedenke Ich einen jeden Menschen verschieden, je nach seinem Verlangen und dem Erfüllen der Bedingungen, die Meines Geistes Wirken möglich machen. -

Und es wird oft scheinen, als bedenke Ich die Menschen ungerecht, so das Streben des einen dem Mitmenschen nicht äußerlich bemerkbar ist. - Doch wer in die Stille sich zurückzieht, der braucht sein Streben nicht zur Schau zu tragen, aber er findet die Verbindung mit Mir leichter, und er kann darum Mir ein eifriger Schüler sein, während es dem Mitmenschen nicht gelingt, sich nach innen zu kehren, weil er sich nicht übt und er darum auch Meine leise Stimme nicht zu hören vermag. Dann ist die Verbindung mit der Welt noch zu groß und diese ist das Hindernis, das zuvor hinweggeräumt werden muß, will der Mensch Mich finden und Meine Stimme hören.

Der Geist im Menschen wendet sich ab von der Welt, er sucht nur die Verbindung mit dem Vatergeist.

Darum aber nahe Ich Mich einem jeden, dessen Herz Mich begehrt, und Ich lasse Mich finden von einem jeden, der Mich suchet .... denn wer Mich sucht, der hat auch die Liebe in sich, und sonach verlangt er nach Mir, dem Urquell der Liebe. - Und er wird auch sein Ziel erreichen, mit Mir auf ewig verbunden zu sein, denn wer in der Liebe lebt, der ist in Mir, und Ich bin in ihm. Und er wird Mich auch spüren als gegenwärtig, weil Ich Mich finden lasse von dem, der Mich sucht. Also wird er auch Meiner Gegenwart bewußt sein und sonach glücklich schon auf Erden. - Ihm kann nun die Welt nichts mehr bieten, weil sein Verlangen anderen Gütern gilt, Gaben, die Meine Liebe ihm bietet durch Worte, die er gedanklich oder tönend vernehmen wird und die ihm das Köstlichste sind, was er auf Erden empfangen kann, weil sie aus dem geistigen Reich kommen, weil es Meine Stimme ist, die er vernimmt, die Stimme des Vaters, Der zu Seinem Kinde spricht.

Wer in der Liebe lebt auf Erden, der ist auch das seligste Geschöpf, weil er nun Mich nimmermehr zu missen braucht, denn Ich durchstrahle ihn mit Meiner Liebekraft, und er nimmt reiches Wissen in Empfang. Nun kann der Geist in ihm sich äußern, und er wird auch gehört und verstanden werden. Und seine Seele wird sich einen mit dem Geist und auch den Körper willig machen, daß auch seine Substanzen sich vergeistigen, solange er auf Erden Hülle der Seele ist.

Ich aber ziehe alles an Mich, was sich Mir angleicht, indem es sich zur Liebe gestaltet. Es gibt nun keine Trennung mehr, keine Kluft von dem Menschen zu Mir, so er in der Liebe lebt. Dann bin Ich ihm nahe und jederzeit für ihn erreichbar, dann kann er Mein Wort vernehmen stets und ständig, er kann mit Mir Zwiesprache halten, so er sich nur zurückzieht in sein Kämmerlein .... so er innerliche Betrachtung hält und lauschet auf Meine Stimme .... Er braucht Mich nun nicht mehr zu suchen, denn er hat Mich gefunden, und er entfernt sich nun nicht mehr von Mir, weil Meine Nähe ihn beglückt, weil Mein Wort ihm höchste Seligkeit ist, weil er voller Kraft und Licht ist, die auf ihn überströmen und ihm Meine Gegenwart bezeugen.

Suchet, so werdet ihr finden .... klopfet an, so wird euch aufgetan .... Haltet gedanklich Zwiesprache mit Mir, und ihr werdet Meine Antwort vernehmen, ihr werdet reifen und sicher zum Ziel gelangen, zur Vereinigung mit Mir in Seligkeit ....

Amen              

Editiert am Samstag, 02. Juli 2011, 14:05 von Admin
Herde-Heft 22-2
Autor: Admin am Samstag, 02. Juli 2011, 14:39

BD 8585, empfangen 12.8.1963

Verbindung gleichgearteter Seelen

Nur was euch durch den Geist vermittelt wird, garantiert reine Wahrheit, denn sowie der menschliche Verstand beteiligt ist, kann die Wahrheit schon eine Änderung erfahren haben, weil der Verstand beeinflußt werden kann vom Fürsten der Finsternis und daher immer Vorsicht geboten ist, wenn Behauptungen aufgestellt werden, die irdisch nicht beweisbar sind, die also Gebiete betreffen, die für den Verstand unergründbar sind. - Und so wird es sich mit solchen geistigen Behauptungen verhalten, die gleichsam Wunschgebilde sind, wo der Wunsch Vater eines Gedankens ist und dieser Gedanke dann mehr den Verstand als das Herz beschäftigt und also auch vom Gegner Gottes beeinflußt werden konnte. -

Ihr Menschen habt tief im Herzen das Verlangen nach einem Partner, mit dem euch tiefste Harmonie verbindet. Alle Menschen sehnen sich nach Glück, das sie in Zweisamkeit empfinden und genießen können, denn das Glücksverlangen ist in jeder Seele noch als Angehör der einstigen Seligkeit vor dem Abfall von Gott. Im Erdenleben braucht es nicht immer zum Ausdruck zu kommen, aber es ist vorhanden und wird auch zumeist ein Traum bleiben, weil das Erdenleben keinen dauernden Glückszustand gewährleistet. Und wenn sich der Mensch selbst einen solchen Zustand zu schaffen sucht, wird der Unvollkommenheit wegen zumeist das Gegenteil der Fall sein: Lieblosigkeit wird Harmonie zerstören, und Gleichgültigkeit oder Feindseligkeiten werden Lebensbegleiter sein von Menschen, denen jedoch das Verlangen nach Verbundenheit und gegenseitigem Verstehen innewohnt.

Solche Menschen werden sich aber selbst Wunschbilder machen, zumal sie sich von dem geistigen Reich, von dem Leben nach dem Leibestode falsche Vorstellungen machen .... Und was sie nicht auf Erden finden, erhoffen sie sich im geistigen Reich: auf ihre eigene Seele abgestimmte Seelen, die sich ihnen zugesellen und in Harmonie eine Verbindung eingehen, die Seligkeit garantiert .... Den Partner, den sie auf Erden vergeblich gesucht haben, glauben sie im jenseitigen Reich zu finden. - Und sie haben auch insofern recht, als daß die Harmonie und Liebe gleich-reifer Seelen ungemein beglückend jede einzelne Seele berühren wird .... sie denken insofern richtig, als daß der Zusammenschluß mit Seelen gleichen Reifegrades im geistigen Reich immer eine Seligkeit auslösen wird, weil jede mangelhafte Eigenschaft abfällt im Zustand der Vollkommenheit und wieder das alte Verhältnis hergestellt ist zwischen den Seelen, wie es war im Anbeginn, daß die Liebe alle Seelen verbindet und dies allein schon unbegrenzte Seligkeit bedeutet.

Auf Erden nun können Verbindungen geschlossen werden zwischen guten und auch weniger guten Partnern, und entsprechend werden auch diese Bindungen Glück- und Frieden-spendend sein oder unharmonisch verlaufen. - Und es werden dann im jenseitigen Reich die einzelnen Seelen sich absondern voneinander oder weiter in inniger Verbindung bleiben .... es können die Seelen andere Partner finden, die durch ihren geistigen Reifegrad gleiches geistiges Streben, gleiche Erkenntnis und gleiches Licht besitzen und einander beglücken werden durch ihre Gleichartigkeit und den Liebegrad, den sie besitzen. Und diese Seelen werden zueinanderstreben und vereint schaffen und wirken zur eigenen Beglückung, denn im geistigen Reich ist immer der gleiche geistige Reifezustand Bedingung zur Vereinigung jener Seelen. - Und es können daher sich auf Erden völlig fremde Seelen zusammenkommen, die sich an ihrer Lichtstärke erkennen als zusammengehörig. - Und diese Zusammengehörigkeit hat auch einstens bestanden vor dem Abfall von Gott insofern, als daß sie gemeinsam wirkten, daß sie gleiche Aufgaben hatten, die eine jede Seele nach dem Willen Gottes ausführte, als noch innigste Liebe alle Geschöpfe miteinander und mit ihrem Schöpfer verband. -

Endlos lange Zeiten vergingen, wo das erst-geschaffene Wesen mit seinem Schöpfer in innigster Liebe verbunden war und aus dieser Liebe zahllose Geschöpfe hervorgingen. Und immer waren sie gleichgeartet entsprechend der Bindung Luzifers mit dem Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Und so auch finden sich alle diese Seelen wieder zusammen, die uranfänglich vereinigt waren in unaussprechlicher Seligkeit. -

Es kann nun auch möglich sein, daß sich solche Seelen zur gleichen Zeit auf Erden verkörpern und während des Erdenlebens sich finden und eine irdische Vereinigung eingehen. Dann wird auch tiefstes Verstehen, innigste Zuneigung und gleiches geistiges Streben diese Zusammengehörigkeit erkenntlich werden lassen, und eine solche Verbindung wird auch im geistigen Reich nicht aufgelöst sein, es wird dies dann gleichsam eine „im Himmel geschlossene“ Ehe sein, worunter jedoch etwas anderes zu verstehen ist als eine irdische Ehe, die zum Zwecke der Fortpflanzung, zum Zweck der Verkörperung der Seelen als Mensch, geführt wird, doch mit jener geistigen Ehe nichts gemein hat. Die einzige Bindung ist die Liebe, die wohl die Wesen zueinander erfüllt, die aber immer nur in der Liebe zu Gott gipfelt, so daß die Wesen nichts anderes anstreben als ihren Gott und Vater von Ewigkeit, daß sie unentwegt Liebekraft von Ihm empfangen, daß sie ständig durchflutet werden mit Seiner Kraft und nun im gemeinsamen Wirken diese Kraft verwerten und weiterleiten, wo ihr gemeinsames, d.h. verstärktes Wirken erforderlich ist, und die Seligkeit solcher miteinander verbundenen Seelen ständig zunimmt, denn immer wollen sie helfen und Gott dienen und daher immer auch erlösend tätig sein ....

Amen

Herde-Heft 22-3
Autor: Admin am Mittwoch, 06. Juli 2011, 02:32
BD 3967, empfangen 2.2.1947

Glaubenskampf letzte Phase

Und so am Bollwerk des Glaubens gerüttelt werden wird, ist die Zeit des Endes gekommen und an jedem Tag das jüngste Gericht zu erwarten.

Der Glaubenskampf wird in einer Form geführt werden, daß ihr Menschen untrüglich erkennen könnt, welche Stunde geschlagen hat, denn es ist ein sichtliches Vorgehen gegen alles, was für Mich ist und für Mich zeugt. Es wird ein Kampf sein, der nichts anderes zum Ziel hat, als das Wissen um Mich als die ewige Schöpferkraft, als Schöpfer und Erhalter aller Dinge, zu untergraben und den Menschen jeglichen Glauben zu nehmen an ein höchst vollkommenes Wesen, an eine Macht, die unübertrefflich ist in ihrer Weisheit und Kraft. -

Und dieser letzte Kampf ist von größter Bedeutung, ist er doch das Signal zum Stürzen Meines Gegners, zum Binden dessen auf lange Zeit. Denn dieser überschreitet nun die Grenzen, die Ich ihm gesetzt habe, er sucht Mich gänzlich auszuschalten und sich auf den Thron zu schwingen, um dadurch die Erlösung des noch unfreien Geistigen unmöglich zu machen, die nur stattfinden kann, so der Mensch im freien Willen Mir zustrebt. Dazu ist aber für ihn unbedingt das Wissen nötig um Meine Existenz, denn so er wählen soll seinen Herrn, muß er ihn kennenlernen und die Möglichkeit dazu haben.

Diese Möglichkeit aber sucht Mein Gegner den Menschen zu nehmen, indem er in der Welt so wütet, daß er die Menschen gedanklich beeinflußt, Mich abzulehnen, d.h., Mich als nicht bestehend zu erklären und so die Kluft ungeheuer zu erweitern, die schon zwischen dem Menschen und Mir besteht.

Doch dieses Recht steht Meinem Gegner nicht zu, und also entziehe Ich ihm seine Macht und Kraft auf lange Zeit, indem Ich ihn binde und mit ihm das auf Erden ihm verfallene Geistige, das seinem Einfluß zugänglich war und aus freiem Willen sich von Mir getrennt hat.

Doch zuvor lasse Ich ihn wüten, auf daß sein Vorhaben allen ersichtlich ist, auf daß sie selbst Stellung nehmen sollen zu Mir oder zu Meinem Gegner, so sie vor den letzten Entscheid gestellt werden.

Und es wird diese Glaubensprobe hart sein, doch unabwendbar .... Es werden sie nur wenige bestehen, und zwar nur, die in der reinen Wahrheit unterrichtet sind und Mich erkannt haben als liebevollen Vater, als weisen Schöpfer und kraftvollen Lenker des Alls. - Diese werden nicht wankend werden, sondern feststehen jeder Forderung der Welt gegenüber, Mich zu bekennen oder abzulehnen. Doch auch für diese wird es schwer sein, denn der Satan arbeitet mit allen nur erdenklichen Mitteln, um die Meinen abzudrängen von Mir.

Mit List und Gewalt wird man eine Trennung von Mir zu erreichen suchen, und Mein Gegner wird Unterstützung finden von allen Seiten, denn die Menschen wollen selbst nicht mehr einer höheren Macht unterstellt sein, sie glauben, sich frei machen zu können von ihr, so sie sie ablehnen, und bedenken nicht, daß sie sich am Tage des Gerichtes verantworten müssen vor dieser Macht. -

Wer aber eingedrungen ist in die Wahrheit, wer durch seinen Geist belehrt worden ist, der wird auch den Glaubenskampf verfolgen können und durch die Übereinstimmung dessen mit Meinen Voraussagen die Wahrheit Meines Wortes erkennen, und er wird standhalten, denn er kämpft mit Mir im vollen Bewußtsein Meiner Führerschaft, Meines Schutzes und Meines Sieges über den Satan. Dennoch wird er auch selbst kämpfen müssen mit dem Schwert des Mundes, er wird sich wehren müssen gegen alle Angriffe des Feindes, aber das Schild des Glaubens wird ihn decken, und seine Seele wird unbeschadet aus dem letzten Kampf hervorgehen.

Wer aber nicht in der vollen Wahrheit steht, der wird nicht bestehen, sondern allzuleicht in das Lager des Feindes hinüberwechseln, er wird wankend werden im Glauben, denn ihm fehlt das Wissen, das ihm für alles Erklärung gibt, was als scheinbar nicht göttlichen Ursprungs Anlaß ist zu Zweifeln oder Unglauben.

Wer im Wissen steht um die reine Wahrheit, der erkennt auch den Zusammenhang aller Geschehnisse mit der Entwicklung aller Geschöpfe, dem Unwissenden jedoch fehlt die Erkenntnis, die Überzeugung und daher auch der Glaube.

Und darum soll das stete Augenmerk der in der letzten Zeit in Meinem Auftrag wirkenden Diener auf Erden sein, den Menschen das rechte Wissen zu vermitteln vom Sinn und Zweck der Schöpfung und der Aufgabe des Menschen auf Erden, sie sollen ihnen die Zusammenhänge klarmachen und stets darauf hinwirken, daß ihnen Mein Wille kundgetan wird, denn dann werden sie in der Erkenntnis reifen, und ihr Glaube wird stark werden und unerschütterlich, und auch aus dem letzten Glaubenskampf werden sie als Sieger hervorgehen am Tage des Gerichtes. -

Amen

Herde-Heft 22-4
Autor: Admin am Mittwoch, 06. Juli 2011, 20:01

BD 3786, empfangen 31.5.1946

Große Trübsal Beweis der Wahrheit des göttlichen Wortes

Der Weg zur ewigen Heimat ist dornig und mühevoll, und ganz besonders in der letzten Zeit vor dem Ende. Doch er ist um so kürzer, je schwerer er zu passieren ist.

Das Ende ist nahe, und alle Hindernisse türmen sich noch einmal vor euch auf, doch nach deren Überwinden könnet ihr frei einherschreiten und das geistige Reich betreten, wo alle Mühsal ein Ende gefunden hat.

Und so ihr ernstlich darüber nachdenkt, muß euch das schwere Erdendasein zuvor die Gewißheit geben, daß das Ende nahe ist, denn Ich habe euch seit Beginn dieser Erlösungsperiode vorausgesagt, in welche Not und Trübsal ihr kommen werdet vor dem Ende, daß ihr eine Not auf Erden durchleben müsset, wie sie nie zuvor gewesen ist, und ihr könnet daraus schon die Wahrheit Meines Wortes erkennen, denn das Leid und die Not um euch ist übergroß, und sie wird noch größer werden.

Den Meinen aber rufe Ich zu: Geduldet euch und harret Meiner Hilfe .... Was unabwendbar ist, was Ich verkündet habe lange Zeit zuvor, muß sich erfüllen zum Leidwesen unzähliger Menschen und zur Stärkung des Glaubens der Meinen.

Die Zeit der großen Trübsal ist angebrochen, und wer Meines Wortes gedenket, der weiß, daß bald die letzte Stunde gekommen ist. Und er wird zeugen von Mir und Meinem Wort, das Wahrheit ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit. Und ob die Not noch so groß ist, sie muß euch Beweis sein für die Wahrheit Meines Wortes und euren Glauben festigen, sie muß euch Trost sein, denn Ich gab euch mit dieser Voraussage auch die Verheißung, daß Ich die Tage verkürzen werde um der Auserwählten willen .... Sie werden schnell vorübergehen, doch die Not muß zuvor in aller Schwere auf euch lasten, auf daß ihr erkennet, daß das Ende nahe ist ....

Ihr dürfet nimmermehr auf Besserung hoffen, sondern ihr müsset die Not ergeben auf euch nehmen und euch desto mehr Mir anschließen, je mehr sie euch drückt, dann ist sie für euch mehr wert wie der Besitz irdischer Güter, die ohne Bestand sind und euch nicht folgen können in die Ewigkeit.

„Kommet zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken ....“ Haltet euch an diese Verheißung, glaubet und vertrauet Mir, und jegliche Not wird für euch ertragbar sein. Leget euer Schicksal vertrauensvoll in Meine Hand, und sie wird euch führen bis an euer Lebensende .... Und ob der Weg auch noch so steinig ist, er führt zur Höhe, und am Ende bin Ich ....

Am Ende warten euer die himmlischen Wohnungen in eures Vaters Hause, wo kein Leid euch drückt, wo es keine Not gibt, wo ewiger Friede ist und Seligkeit, wo euer Auge Herrlichkeiten schauen wird, von denen keines Menschen Herz sich eine Vorstellung machen kann.

Glaubet an Mein Wort, und erkennet auch in der großen Not nur die Bestätigung Meines Wortes, denn Ich habe sie euch angekündigt, und sie muß sich als Mein Wort erfüllen, sowie das Ende nahe ist. Darum bereitet euch nur auf das Ende vor, lasset jegliche irdische Sorge fallen, schaffet und wirket nicht mehr für die Erde, sondern nur noch für das geistige Reich, nehmet ständig Meine Kraft und Gnade in Anspruch, bleibet in ständigem Gebet, d.h. in ständiger Verbindung mit Mir durch Gedanken und Liebeswirken .... und ihr werdet keinen Schritt zu gehen brauchen ohne Mich, ihr werdet Mich als ständigen Führer zur Seite haben, und ob auch der Weg noch so dornenvoll ist, er führt dem rechten Ziel entgegen .... er führt ins Vaterhaus, er führt zu Mir, Der Ich euer liebevollster Vater bin von Ewigkeit ....

Amen

Herde-Heft 22-5
Autor: Admin am Donnerstag, 07. Juli 2011, 11:00

BD 1437, empfangen 26.5.1940

Wirken der Lichtwesen vor dem Eingreifen Gottes

Und es wird geschehen, daß Lichtwesen in großer Zahl zur Erde steigen, um den Menschen, die Gott ergeben sind, den Zeitpunkt anzugeben, da die Erde heimgesucht wird von Seinem Zorn. Es werden diese Wesen sich äußern in verschiedenster Weise, sie werden immer das Gott-dienende Erdenkind so führen, daß es der Heimsuchung entgeht, oder es auch sichtlich schützen vor dem Untergang.

Das Wirken dieser Wesen ist zu erkennen überall dort, wo man bestrebt ist, das Wort des Herrn entgegenzunehmen, das ihnen geboten wird von oben. Es werden diese mit erschreckender Klarheit die Zeichen erkennen, die das Herannahen der Zeit des Gerichtes ankündigen ....

Das Wirken der jenseitigen Wesen steht in engster Verbindung mit den kommenden göttlichen Sendungen, soweit diese naturmäßig in Erscheinung treten. So es des Herrn Wille ist, den Menschen Seine Allmacht zu beweisen, setzt Er sie zuvor in Kenntnis und stellt es ihnen frei, Gebrauch zu machen von der Gnadenzeit, die Er ihnen noch in Seiner großen Barmherzigkeit gewährt. Immer und immer warnt Er sie und gibt Sich Selbst kund .... Er lässt Dinge geschehen, die zum Glauben führen müssen, so der Mensch willig ist .... Er bringt ihnen Sein Wort nahe und unterweiset sie zuvor über die Notwendigkeit des göttlichen Eingreifens, über die Ursache dessen und die Möglichkeiten, es auch abzuwenden ....

Er macht also dieses Eingreifen abhängig vom Willen des Menschen und ist zu jeder Gnadengabe bereit, so diese erbeten wird.

Und also braucht Er auch willige Diener auf Erden und auch im Jenseits, die im Zusammenwirken diese Gnadengabe aufnehmen und übermitteln, immer getragen von dem Gedanken, helfen zu wollen in größter geistiger Not.

Und so das Eingreifen Gottes unabwendbar geworden ist und also die Zeit immer näher rückt, da Schweres der Menschheit auferlegt werden soll um der Seelen willen, ist auch die geistige Arbeit dringlicher geworden, und alle Kräfte des Himmels und der Erde stellen sich dem Herrn zur Verfügung, um zuvor noch aufklärend zu wirken. Vom Jenseits aus steigt unentwegt das gute Geistige zur Erde herab und sucht allerorten empfangswillige Erdenkinder, welche die Not der Menschheit erfassen und Gott und dem Nächsten dienen wollen. Diese Seine Diener auf Erden werden sichtlich behütet vor geistigem und irdischem Niedergang, denn der Herr Selbst hat sie erwählt, die Gnadengabe von oben weiterzuleiten. Sie stehen unter Seinem Schutz, Er lenkt ihre Schritte, Er gibt ihnen Kraft und Erkenntnis und vermehrt ihren Willen, Ihm zu dienen. Denn Seine sichtliche Fürsorge läßt ihre Liebe zu Ihm stets größer werden, und immer sehnender verlangen sie nach Ihm. Und dieses Verlangen zieht gleichzeitig das gute Geistige an, denn dieses ist in der Liebe eins geworden mit dem himmlischen Vater ....

Und also wirket Gott Selbst, so die Lichtwesen sich in Verbindung setzen mit den Menschen .... Er kommt Selbst zu den Menschen herab und gibt ihnen Kunde von Seinem Willen .... Er weiht Seine Diener ein in Seine Pläne, auf daß diese wieder den Mitmenschen gegenüber davon Erwähnung tun sollen, Er nimmt also gleichsam Selbst Fühlung mit der Erde und ihren Bewohnern und begehrt ihren Willen. Denn so dieser Ihm gehört, schrecket das Erdenkind nichts mehr, was nun über die Erde kommt.

Der Lichtwesen Aufgabe also ist, die Herzen der Menschen zu bewegen, den Willen dem Vater im Himmel zu opfern ....

Der innige Verband mit Ihm wird hergestellt, so das Erdenkind seinen Willen aufgibt und ihn bedingungslos dem himmlischen Vater unterstellt.

Es müssen daher die Lichtwesen gedanklich sich äußern können, sie müssen ihre Einsicht und Weisheit zu übertragen versuchen und dem Erdenkind verständlich machen, daß der eigene Wille sein größtes Hindernis ist, solange er nicht zu Gott strebt. Und diese Gedanken müssen so lange dem Menschen zugehen, bis er sie aufnimmt in sein Herz, mit seinem Verstand sie verarbeitet und nun entweder sie bejaht oder abweiset.

Der gedankliche Austausch, das Fragen des Menschen und die Antwort des geistigen Wesens ist von größter Wichtigkeit in Zeiten, die einer Weltkatastrophe vorangehen, denn so der Mensch sich klar ist über den Zweck und die Bestimmung der Schöpfung und der Geschöpfe, geht in ihm auch eine geistige Wandlung vor sich. Er erwartet das kommende Geschehen gefaßt und stellt auch seinen Erdenwandel darauf ein .... er kann seinerseits wieder die Mitmenschen aufklären und belehren und den Lichtwesen die Vorarbeit leisten, die zur gedanklichen Beeinflussung unbedingt notwendig ist.

Daher muß Himmel und Erde vereint wirken an der Errettung irrender Seelen, und zur Bekräftigung alles dessen, was die Lichtwesen den Menschen gedanklich übermitteln, wird Sich Gott Selbst äußern, so die Zeit hierfür gekommen ist. Er wird Seine Allmacht beweisen den Menschen, die nicht an Ihn glauben, doch denen, die Ihn erkennen, wird Seine Liebe erkenntlich sein ....

Amen

Herde-Heft 22-6
Autor: Admin am Sonntag, 10. Juli 2011, 01:37
BD 5523, empfangen 2.11.1952

„Wer an Mich glaubt, der wird leben in Ewigkeit ....“

Wer an Mich glaubt, der wird leben in Ewigkeit .... Es sind dies Meine Worte, die auch Anlaß gaben zu Spaltungen, weil der geistige Sinn nicht recht erkannt wurde.

Ich fordere den Glauben an Mich, um den Menschen ein ewiges Leben geben zu können ....

Was aber ist unter Glauben zu verstehen? Nicht das Bekennen mit dem Munde, nicht das verstandesmäßige Anerkennen Meines Erlösungswerkes, sondern die innere Überzeugung von der Wahrheit alles dessen, was Ich euch Menschen lehrte auf Erden, ist unter „Glaube“ zu verstehen, und diese innere Überzeugung ist nur zu gewinnen durch die Liebe ....

Also bedingt der Glaube auch die Liebe, und so ist doch die Liebe das Erste. Sie wird aber auch erfüllt von denen, die so an Mich glauben, daß Ich ihnen das ewige Leben schenken kann.

Der rechte Glaube also ist darum Leben verheißend, weil er die Liebe in sich schließt.

Der Verstandesglaube aber führt nicht zum ewigen Leben, und dieser Verstandesglauben ist es, der notfalls noch unter den Menschen anzutreffen ist, den Ich aber nicht so bewerten kann, daß er dem Menschen das ewige Leben einträgt. Ich will einen lebendigen Glauben, der aber nur gewonnen werden kann durch die Liebe. Denn es lebt der Mensch erst, so er durch die Liebe eine Sicherheit in sich empfindet, einen Glauben, der wahrhaft beglückend ist, der nun sein ganzes Wollen und Denken bestimmt und einen Lebenswandel zeitigt, der ihm ein ewiges Leben einträgt.

Verstandesmäßig glauben ist kein Beweis einer Seelenreife, denn es kann der Mensch durch Erziehung auf einen christlichen Boden gedrängt worden sein, er kann also nicht mit Überzeugung Mich Selbst, Mein Erdenleben als Mensch und Mein Erlösungswerk ablehnen, er hält alles für wahr .... und doch braucht sein Herz nicht davon berührt zu sein, es ist für ihn eine geschichtliche Begebenheit, die er nicht leugnen kann, es wird aber nicht von ihm empfunden als das, was es ist, es berührt nicht sein Herz, das erst dann beeindruckt wird, wenn in ihm die Liebe zur Entfaltung kommt. Dann wird der Glaube daran in ihm eine Seligkeit auslösen, dann wird etwas in ihm lebendig, dann fühlt sich der Mensch erst inmitten Meines Wirkens an der Menschheit, dann erst kann er von dem Glauben sprechen, der zum ewigen Leben führt.

Wohl fordere Ich als erstes den Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, weil nur über Jesus Christus der Weg ist zum ewigen Leben, weil der Glaube an Gott allein nicht genügt, durch die Sündenbelastung, die nicht ohne Jesus Christus getilgt werden kann .... Darum sprach Ich die Worte: „Wer an Mich glaubt, der wird leben in Ewigkeit ....“

Wohlgemerkt .... Ich, Jesus Christus, als Erlöser der Welt, verlangte den Glauben, aber immer ist unter „Glaube“ nur der durch die Liebe lebendige Glaube zu verstehen, weshalb also als erstes die Menschen die Gebote der Liebe erfüllen müssen, die Ich den Menschen gab, um ihnen den Weg zu zeigen, der zur ewigen Seligkeit führt .... Dann aber werden sie auch glauben können und in diesem Glauben eingehen zum ewigen Leben ....

Amen                

Herde-Heft 22-7
Autor: Admin am Sonntag, 10. Juli 2011, 01:44

BD 2457, empfangen 25.8.1942

Wert des direkt empfangenen Wortes gegenüber dem Geschauten

Denen Gott Sein Wort vermittelt, geht das Wissen um die Wahrheit zu in einer Form, die keinen Zweifel aufkommen läßt gegenüber denen, die durch Traum oder Gesichte Einblick gewonnen haben in das geistige Reich oder durch solche Kenntnis erlangen von zukünftigen Geschehnissen, denn letztere geben nun durch eigene Worte wieder, was sie geschaut haben und vermögen oft nicht die rechten Worte zu finden. Zudem auch werden ihnen selten nur ihre Wahrnehmungen oder Voraussagen geglaubt, denn es will der Mensch Beweise haben.

Das direkte Wort aber spricht für sich selbst, und es kann auch unverbildet weitergegeben werden, sowie der Empfänger Gott dienen will dadurch.

Das direkte Wort gibt auch völlige Klarheit in Glaubensfragen, in Zweifelsfragen, während das, was hellseherisch geschaut wurde, verschiedentlich ausgelegt werden kann und dies auch getan wurde je nach der Geistesrichtung des Schauenden oder dessen, dem das geistige Bild vermittelt wird. Denn immer wird das Wissen zugrunde gelegt, das jene zuvor schon besessen haben, selten aber wird jemand bereit sein, sich dieses Wissens zu entäußern und nun das Wissen anzunehmen, das ihm aus dem geistigen Reich geboten wird ....

Amen                  

Herde-Heft 22 vom März 1977
Autor: Admin am Sonntag, 10. Juli 2011, 01:56

BD 5146, empfangen 8.6.1951

Zustand der Seelen nach dem Tode
Licht - Dämmerung - Finsternis

Nichts bleibt verborgen, alles wird offenbar werden am jüngsten Tage .... Das bedenket, ihr Menschen, daß ihr euch verantworten müsset vor dem Richterstuhl Gottes, so ihr eingehet in das jenseitige Reich, so eure Seele den Leib verlassen hat, so euer jüngster Tag gekommen ist. Und der ewige Richter entscheidet über euer Los in der Ewigkeit, der ewige Richter gibt jeder Seele, was sie verdient hat, und richtet wahrlich nach Gerechtigkeit.

Und wohl denen, die von einem Lichtschein umflossen sind, die Taten der Liebe aufzuweisen haben, die sie selbst in einen Lichtstrahl hüllen, der ihren Reifegrad erkenntlich macht .... wohl denen, die nach der Wahrheit trachteten und dadurch ihr Streben nach Gott verrieten; wohl denen, die sich bemühten, den Willen Gottes zu erfüllen, die im rechten Kindesverhältnis zum himmlischen Vater stehen und darum von Ihm angenommen werden und aufgenommen in Sein Reich ....

Doch welche Finsternis umhüllt die Seelen, die bar jeder Liebe sind. Auch diese sind weithin erkenntlich, denn grau und lichtlos, in größter Dürftigkeit stehen sie vor dem Richterstuhl Gottes, und ihre Finsternis kennzeichnet ihr liebloses Leben, ihren Unglauben und ihre Zugehörigkeit zum Satan, und sie wenden sich ab von Gott und suchen Ihm zu entfliehen. Sie erkennen Ihn nicht, doch sie fürchten Den, Der sie richten will für ihre Taten, und stets finsterer wird es in ihnen und um sie, und eine überaus dürftige und reizlose Gegend nimmt sie auf, wo sie sich unglücklich fühlen und sich aufbäumen gegen ihr Los, das sie jedoch gerechterweise betroffen hat.

Und wieder stehen Seelen in leichter Dämmerung, sie vermögen nichts zu erkennen, doch quält sie nicht die äußerste Finsternis, doch ihnen fehlt das Licht. Sie verlangen danach und können sich nicht zurechtfinden in ihrer Umgebung, wenngleich ab und zu ein leichtes Dämmerlicht sie umspielt, dem sie zudrängen in ihrer Not .... Diese Seelen sind nicht schlecht, jedoch leichtsinnig gewesen auf der Erde und haben es versäumt, sich durch Liebestaten ein helles, leuchtendes Gewand zu verschaffen; sie lebten gedankenlos dahin, taten nichts Schlechtes, aber auch nichts Gutes. Ihr Glaube war ein toter, und ihrer Seelen gedachten sie nicht und kommen nun armselig im geistigen Reich an, sich fürchtend vor der Finsternis und dieser entfliehen wollend, indem sie ängstlich dem Licht zustreben, während die Seelen der Finsternis das Licht fliehen, wenngleich die Finsternis auch für sie eine Qual ist. Doch sie vertragen in ihrem Zustand kein Licht, bevor sie ihren Willen nicht gewandelt haben.

Eine jede Seele wird bedacht nach Recht und Gerechtigkeit .... denn keine Seele kann ihr Wesen verbergen, weil offen und klar der ganze Lebenswandel vor Gottes Auge liegt und das geistige Reich keine Verhüllung des eigentlichen Wesens zuläßt, weil alle Taten des Menschen auf Erden den Licht- oder Finsterniszustand selbst schaffen und daher eine jede Seele erkenntlich ist und auch, wohin sie gehört.

Der Seelen, die noch in der Dämmerung sind, erbarmet euch Menschen, denn ihnen kann ein liebendes Gebet von euch schon einen Wandel schaffen, denn dieses bedeutet ein Aufblitzen des Lichtes, es bedeutet eine kleine Kraftzuwendung und rechte Lenkung ihres Willens, und nur die Liebe von Menschen oder Lichtwesen bringt ihnen Rettung aus ihrer unglücklichen Lage, die sie ungewöhnlich hart empfinden und verbessern möchten.

Auch die Seelen der Finsternis brauchen eure Hilfe, doch in ihrer Verstocktheit lehnen sie oft eine solche Hilfe ab. Doch unentwegte Fürbitte für eine solche Seele bleibt nicht ohne Erfolg, denn sie ist wie ein Kraftstrom, der diese Seelen berührt und den sie wohltätig empfinden.

Ihr Menschen aber wisset nicht, in welchem Reich ihr eure Lieben suchen sollet, und darum tut ihr gut daran, in Liebe aller zu gedenken, auch derer, die das Reich der Finsternis noch gefangenhält .... Ihr sollet eifrig Fürbitte üben, ihr sollet aller Lieben gedenken, die von euch gegangen sind, ihr sollet wissen, daß sie alle noch viel Kraft nötig haben und euch innig danken für solche Kraftzufuhr, die ein Gebet in Liebe für sie bedeutet. Ihr bleibet dadurch in ständiger Verbindung mit den Menschen, die euch nahestanden, und werdet auch ihre Sorge um euch erfahren, sowie sie aus ihrer Lethargie des Geistes erwacht sind, sowie sie begriffen haben, daß sie viel nachholen müssen und auch können im jenseitigen Reich, wo auch die Liebe das einzige Erlösungsmittel ist und die hilfswilligen Seelen vorwärtsschreiten können, um aus dem Reiche der Finsternis und der Dämmerung in das Reich des Lichtes zu gelangen .... Ihr Menschen, helfet ihnen, denn sie bedürfen eurer Hilfe, weil sie allein zu willensschwach sind und die Liebe und Gerechtigkeit Gottes ihnen doch nur die Lichtfülle geben kann, die sie sich durch ihren Lebenswandel auf Erden erworben haben. Ihr aber könnet ihnen Licht geben, sowie ihr mit liebendem Herzen derer gedenket, die in Not sind, und ihr ihnen helfen wollet.

Amen                  

Herde-Heft 22-9
Autor: Admin am Mittwoch, 13. Juli 2011, 06:01

BD 5369, empfangen 19.4.1952

Gott übernimmt die Sorge um irdische Dinge

Für das leibliche Wohl sorge Ich, so ihr das geistige Wohl anstrebt, das Sinn und Zweck eures Wandels auf Erden ist. Ich habe euch diese Verheißung gegeben, daß Ich euch bedenken will mit allem, was ihr benötigt, so ihr nur Mein Reich suchet und seine Gerechtigkeit .... so ihr danach strebet, gerecht vor Meinen Augen zu wandeln und eurer Seele den Reifegrad zu erwerben, der sie berechtigt zum Eintritt in das Lichtreich. Und Ich stehe zu Meinem Wort, Ich sorge väterlich für euer irdisches Leben, weil Ich diese Sorge wohl übernehmen kann, nicht aber eure Aufwärtsentwicklung aus Meiner Machtfülle heraus fördern kann, die euren freien Willen voraussetzt. Aber ihr sollet nicht durch irdische Sorge gehindert sein an geistigem Streben, ihr sollet völlig sorglos euch nur eurer geistigen Aufgabe hingeben können.

Darum könnet ihr vertrauensvoll Mir jede irdische Sorge aufbürden, Ich will sie für euch tragen, Ich will euch helfen in jeglicher Not, Ich will als liebender Vater für Meine Kinder alles tun, was ihnen das Erdenleben erträglich macht, Ich will euch bedenken mit Speise und Trank, mit Kleidung und Wohnung, Ich will euch Gesundheit geben für Leib und Seele, und nichts soll euch mangeln, so ihr euch nur bemühet, eure Erdenlebensaufgabe zu erfüllen, die Gestaltung eures Wesens zur Liebe anzustreben stets und ständig und dadurch Mir Selbst, als eurem Vater von Ewigkeit, nahezukommen.

Wer Mich zu gewinnen suchet, dem schenke Ich Mich Selbst und noch alles dazu, was ihn selig macht .... Auf Erden aber muß er seinen Willen, seine Liebe und sein Verlangen zu und nach Mir unter Beweis stellen, er muß nach Meinem Willen leben, er muß Meine Gebote erfüllen, die nur Liebe fordern zu Mir und zum Nächsten. Dann kann er wahrlich dessen gewiß sein, daß Ich jegliche Sorge für sein körperliches Wohl übernehme, weil Ich will, daß Meine Erdenkinder nicht vom geistigen Streben zurückgehalten werden durch Sorgen jeglicher Art

Und ob es auch scheinen mag, als sei Meine Liebe zurückgetreten, ob es auch scheinen mag, als gedenke Ich eurer nicht .... wartet geduldig, bis Ich Mich euch offensichtlich zu erkennen gebe .... Oft will Ich, daß ihr der Hilfe von oben bewußt werdet, was erst dann geschehen kann, wenn ihr scheinbar hoffnungslos einer Not gegenübersteht.

Es gibt keine Not, die so groß ist, daß Ich sie nicht bannen könnte, und es gibt keine Liebe, die so tief ist wie die Meine, die immer zur Hilfe bereit ist, nur durch weisheitsvollstes Ermessen oft erst den Zeitpunkt abwartet, da sie sich äußert, um Mich euch offenbaren zu können in Meiner Liebe und Macht .... Doch lasset euch nicht dadurch beirren, daß Ich Mich mitunter verborgen halte .... Ich weiß genau, wessen ihr bedürfet, wie Ich auch weiß, wie Ich euch helfen kann, daß es eine rechte Hilfe für euch sei ....

Doch vergesset nicht eure Seele, deren Not wahrlich weit größer ist, wenn ihr keine Hilfe gebracht wird. Denn die Seele bleibt bestehen, wenn euer Körper vergeht, und was ihr der Seele an Sorge zugewandt habt, das kann ihr nicht mehr genommen werden, es sind Schätze, die sie mit hinübernimmt ins jenseitige Reich und die unvergleichlich kostbar sind im Vergleich zu dem, was der Körper benötigt, um auf Erden leben zu können. Doch nimmer brauchet ihr euch zu bangen und sorgend in die Zukunft zu blicken .... was ihr tut für eure Seele, das ist allein wichtig, alles andere überlasset Mir, eurem Schöpfer und Vater von Ewigkeit ....

Amen

Herde-Heft 22-10
Autor: Admin am Mittwoch, 13. Juli 2011, 11:42

BD 8249, empfangen 23.8.1962

Anforderung von Gnade, Kraft und Segen Gottes

Fordert immer nur Meine Gnade an, Meine Liebekraft und Meinen Segen - und ihr werdet wahrlich euren Erdenweg mit Erfolg zurücklegen, denn ihr gehet dann an Meiner Hand, ihr nützet das Gnadenmaß, das Ich über euch ausschütte, ihr lasset in eure Herzen Meinen Liebestrom einfließen, und Ich betreue euch auf allen euren Wegen .... ihr genießet Meinen Schutz, und wie ein Vater werde Ich Meine Kinder behüten vor allem feindseligen Einfluß, weil ihr es wollet, daß Ich Mich eurer annehme, ansonsten ihr Mich nicht um Gnade, Liebekraft und Segen angehen würdet. Ihr beweiset Mir dadurch euren Mir-zugewandten Willen, euer Verlangen, mit Mir wieder in innige Verbindung zu treten, und ihr befindet euch also auf dem Wege der Rückkehr zu Mir und ihr erreichet euer Ziel, den endgültigen Zusammenschluß mit Mir. Ihr bekennet euch bewußt zu Mir und habt somit auch eure Willensprobe bestanden, zwecks derer ihr über die Erde geht.

Ihr werdet aber nur dann Mich bitten um Gnade, Kraft und Meinen Segen, wenn in euch die Liebe entzündet wurde, denn Liebe drängt zur Liebe, und ohne Liebe hättet ihr ganz andere Ziele als Mich, euren Gott und Vater .... Ohne Liebe gehörtet ihr noch der Welt an, die das Reich Meines Gegners ist, denn es ist dann die verkehrte Liebe in euch, der Hang zur Materie. Ihr begehret das, was ihr schon längst überwunden habt, und ihr steht dann in einem schlimmen Zustand, denn die Erdenzeit geht schnell vorüber, und wenn sie euch nicht die Wandlung eurer Ichliebe zur uneigennützigen, göttlichen Liebe gebracht hat, dann war euer Erdenlauf vergeblich, und ihr sinket wieder zurück in die Finsternis, aus der ihr euch unter Qualen und Mühsal emporgearbeitet hattet bis zu eurem Dasein als Mensch. - Darum aber freue Ich Mich eines jeden Menschen, der von selbst, aus eigenem Antrieb, Mich sucht, der nach Meiner Gnade, nach Meiner Kraft und Meinem Segen verlangt .... und wahrlich, Ich werde ihm alles dieses gewähren im Übermaß.

Der Mensch braucht für seinen Pilgerlauf auf dieser Erde viel Kraft und Beistand, denn er ist noch schwach und ständig den Versuchungen durch Meinen Gegner ausgesetzt, der ihn hindern will, zur Höhe zu gelangen .... Und aus eigener Kraft ist ihm auch ein Aufstieg unmöglich, doch er hat in sich einen Funken Meiner göttlichen Liebe, und diesen braucht er nur zu entzünden, und es wird seine Kraft zunehmen, er wird Widerstand leisten können Meinem Gegner, denn Liebe ist Kraft, sie ist Mein göttlicher Zustrom, den er ständig vermehren kann, wenn er nur die Liebe übt, wenn er Werke der Liebe verrichtet und so immer mehr sich mit Mir zusammenschließt, Der Ich die Liebe bin, und er nun auch zunimmt an Kraft .... Darum ist sein Gebet um Kraft und Gnade so überaus wertvoll, denn es ist eine geistige Bitte, die Ich niemals unerfüllt lasse und Ich euch reichlich zugehen lasse, was ihr erbittet, und ihr werdet immer Meinen Zustrom an Liebekraft und Gnade auswerten zum Liebewirken, weil die Kraft ständig antreibt dazu, die von Mir ausgeht und eure Herzen nun erfüllt. Und ihr sollet auch alles erkennen als Gnadenmittel, die euch zur Seligkeit verhelfen, was euch das tägliche Leben bringt ....

Vor allem aber nehmet die Gnade Meines Wortempfanges in Anspruch, denn wahrlich, Mein Wort wird euch alles vermitteln, weil es eine direkte Liebeausstrahlung Meinerseits ist und jeden Menschen mit Kraft erfüllen muß, der Mein Wort in sich aufnimmt und es im Herzen bewegt .... Es ist dies das größte Gnadengeschenk, das Ich Meinen Geschöpfen auf Erden, den Menschen, bieten kann, weil sie durch Mein Wort zu Meinen Kindern werden können, weil sie in inniger Bindung mit Mir stehen, sowie Mein Wort ihnen ertönt, und weil sie des Vaters Stimme vernehmen, Der Seinen Kindern alles vermitteln will: Trost, Kraft und ein umfangreiches Wissen, durch das sie ihren Gott und Vater erkennen und lieben lernen und also Liebe zu Liebe drängt und dann auch die Vereinigung stattfinden kann, die Zweck und Ziel ihres Erdenlebens ist.

„Bittet, so wird euch gegeben werden ....“ Gedenket immer dieser Meiner Verheißung, und fordert alles im Gebet von Mir an, was euch mangelt: Kraft und Gnade und Meinen Segen .... denn dieses wird niemals vergeblich an Mich gerichtet sein .... Amen

Herde-Heft 22-11
Autor: Admin am Mittwoch, 13. Juli 2011, 11:53

BD 8247, empfangen 20.8.1962

Wenige Menschen wissen um den Heilsplan

Es ist nur ein kleiner Teil der Menschheit, dem Ich das Wissen um Meinen Heilsplan von Ewigkeit vermitteln kann, denn die Mehrzahl hat keine Bindung mit Mir, weil ihr die Liebe und der Glaube fehlt. Von Meinem Heilsplan, der die Rückführung des von Mir einst abgefallenen Geistigen umfaßt, werden immer nur die Menschen Kenntnis haben, die im ernsten Willen, die Wahrheit zu erfahren, Fragen stellen um Sinn und Zweck ihres Erdenlebens .... Diese werden auch eine wahrheitsgemäße Antwort erhalten, und also werden ihnen auch alle geistigen Zusammenhänge und das Verhältnis der Menschen zu ihrem Gott und Schöpfer erklärt werden, wozu dann auch Mein Heilsplan von Ewigkeit gehört.

Wie wenige aber befassen sich ernstlich mit solchen fragenden Gedanken, und also ist es nur eine kleine Schar, denen Ich Mich Selbst direkt oder durch Boten mitteilen kann, und sie werden von ihren Mitmenschen zumeist als Sonderlinge angesehen und verlacht werden .... Aber letztere gehen nicht blinden Geistes mehr durch das Erdenleben, sondern sie führen es bewußt, sie achten auf sich selbst und ihre Umgebung, sie achten auch der Weltgeschehen, und sie erkennen, in welcher Zeit sie leben, und wissen, daß der Heilsplan durchgeführt wird von Mir so, wie er in Meiner Weisheit und Liebe aufgestellt wurde. Denn Ich erkannte von Ewigkeit den Zeitpunkt, da der Tiefstand der Menschen nicht mehr übertroffen werden kann, Ich wußte seit Ewigkeit um den Willen der Menschen und wann also der Tag ist, der dem entgeisteten Treiben der Menschen sowie dem Wirken Meines Gegners ein Ende setzt. -

Und wie es beschlossen ist, so wird es auch durchgeführt werden, und darum können Meine Voraussagen ganz sicher erwartet werden, nur werdet ihr Menschen es nicht wissen, wann dieser Tag ist, und auch die wenigen, die Kenntnis haben von Meinem Heilsplan, werden bis zuletzt im ungewissen bleiben, aber doch an den Zeichen der Zeit erkennen, was die Weltenuhr geschlagen hat.

Doch sie werden auf keinen Glauben und kein Verständnis dessen rechnen können, daß die Menschen in der letzten Zeit leben und vor einer letzten Entscheidung stehen .... Denn wer keine Kenntnis hat von dem geistigen Reich, wer nur in der irdischen Welt des Lebens letztes Ziel sieht, der hat taube Ohren und blinde Augen, und in keiner Weise wird er sich bemühen, verantwortungsvoll zu leben, eben weil er nicht glaubt und weil auch die Liebe erkaltet ist unter den Menschen, die ein Licht in ihnen entzünden könnte.

Und so ist auf der Erde nur ein Hasten und Streben nach irdischem Gewinn zu erkennen, es wird der Körper bedacht, und jeglicher Gedanke gilt nur seinem Wohlbehagen und der Erfüllung irdischer Wünsche. Für geistige Gedanken haben die Menschen keinen Raum in ihren Herzen, und sie sind innerlich leer, und die Seelen befinden sich in großer Not. Es kann aber von Meiner Seite aus nichts anderes geschehen, als immer wieder diese Weltmenschen hinzuweisen auf das Leben, das nachher kommt, wenn sie ihren Erdenleib verlassen müssen .... Doch ob ihnen täglich auch das plötzliche Abscheiden von Mitmenschen vorgestellt wird, ob sie hören von Katastrophen oder Unglücksfällen, die viele Menschen plötzlich dahinraffen .... sie nehmen es nur gleichgültig zur Kenntnis und glauben viel eher, daß sie mit dem Tode ihres Leibes in ein Nichts versinken .... Und es können ihnen auch keine Beweise gegeben werden davon, daß ihr Denken irrig ist .... Bei ernstem Willen aber könnten sie zum Glauben an ein Fortleben gelangen, dieser aber mangelt ihnen.

Mein Heilsplan aber wird durchgeführt, und immer wieder leite Ich den Menschen dieses Wissen zu, so daß sie selbst Stellung nehmen können, wenn sie nicht Meine Boten unwillig zurückweisen, sondern nachdenken über das, was ihnen verkündet wird durch jene. Immer wieder versuche Ich, schwache oder unwissende Menschen aufzurütteln aus der Lethargie ihres Geistes, und jede Menschenseele verfolge Ich mit Meiner Liebe und will ihr helfen zu einem Schimmer der Erkenntnis, auf daß sie in Stunden höchster Not zu Mir ihre Zuflucht nehmen möge .... Und ihr wird Hilfe werden noch in letzter Stunde, doch sie muß selbst den Weg nehmen zu Mir, sie muß Mich bitten um Hilfe und Erbarmen in ihrer Schwäche .... sie muß wollen, daß sie Rettung finde, ehe es zu spät ist .... Denn es ist der Tag festgesetzt, und er wird eingehalten, und es wird kommen, wie es verkündet ist durch Wort und Schrift ....

Amen

Herde-Heft 22 - 12
Autor: Admin am Freitag, 15. Juli 2011, 09:27
BD 8539, empfangen 24.6.1963

Kampf gegen Irrtum

Es kann nicht scharf genug vorgegangen werden gegen den Irrtum und also auch gegen jene, die Irrtum verbreiten, denn sie streuen Gift aus, das großen Schaden anrichtet in den Seelen der Menschen ....

Ihr müsset euch immer darüber klar sein, daß Irrtum nicht unbedenklich sein kann, weil er des Gegners Waffe ist, mit welcher er gegen die Wahrheit, gegen Mich angeht - und daß er immer nur euch Menschen ins Verderben ziehen will. - Darum sollet ihr den Irrtum brandmarken, wo immer es möglich ist, ihr sollet eure Mitmenschen aufklären, die ihr in der Gnade steht, die reine Wahrheit zu besitzen und auch den Irrtum als solchen zu erkennen. Denn es geht nicht allein um eine einzige Lehre, die durch den Irrtum verbildet wird, sondern es zieht diese Verbildung ständig neue Irrtümer nach sich, bis der Mensch sich selbst nicht mehr befreien kann, wenn er im Irrtum verstrickt ist. -

Es wäre niemals diese große Finsternis auf der Erde, wenn es sich immer nur um einzelne Fragen handelte, die unrichtig beantwortet werden vom Fürsten der Finsternis durch Einfließen falscher Gedanken. Doch ihm ist es gelungen, ein ganzes Lügengewebe zustande zu bringen .... In der Endzeit aber wird kaum noch Wahrheit angenommen, die Menschen fühlen sich wohl in geistiger Finsternis, und sie treffen keine Anstalten, in den Besitz von Wahrheit zu gelangen. Und das ist ihr Untergang .... Denn sie finden somit auch nicht Mich Selbst, Der Ich nur durch die Wahrheit erkannt werde. -

Und es findet Mein Gegner viele Gefäße, in die er sein Gift einspritzen kann, die willig aufnehmen, was er von sich gibt, und nicht erkennen, in wessen Gewalt sie sind. - Und da die irdische Welt sein Gebiet ist, kann Ich immer nur dort gegenwirken, wo die Menschen schon die Löse von ihm vollzogen haben .... wo die bedingungslose Hingabe an Mich schon erfolgt ist und Ich Selbst nun auch Besitz ergreifen kann von einem Menschenherzen, das bereit ist, reine Wahrheit entgegenzunehmen und zu verbreiten. - Ein solcher Mensch aber ist geschützt gegen das Einströmen falschen Geistesgutes, weil er Mir bewußt dienen will und sein Wille ihm auch Meinen Schutz sichert, weil sein Wille auch das Zuführen reiner Wahrheit garantiert, die allein für euch Menschen heilsam ist. -

Immer wieder werde Ich daher den Irrtum aufdecken, damit ihr nicht Schaden leidet an der Seele .... Immer wieder werde Ich euch die Wahrheit so klar und deutlich enthüllen, daß es in euch hell wird und daß ihr nun auch euch gegen den Irrtum wehret, weil ihr ihn erkennt als Ausgeburt Meines Gegners, der euch den Weg zu Mir verbauen will. Doch wollet ihr erfolgreich gegen den Irrtum vorgehen, so müsset ihr selbst auch die Wahrheit besitzen. Und da die Wahrheit von Mir Selbst ausgeht, wird sie euch auch gleichzeitig Kraft eintragen, so daß ihr überzeugend für sie eintreten könnet.

Doch wer die Wahrheit besitzt, dem wird es auch Freude machen, sie den Mitmenschen gegenüber zu vertreten, weil er sich eines großen göttlichen Gnadengeschenkes bewußt ist, daß er wieder langsam zur Erkenntnis kommt, die er einstmals besessen hat, aber freiwillig hingab. Das Wissen, das er nun besitzt, beglückt ihn und lässt auch die Liebe in ihm stets mehr aufflammen, denn durch die Wahrheit lernt er Mich erkennen, seinen Gott und Schöpfer, und bald auch lieben, weil er Mich in Meiner Vollkommenheit zu erkennen vermag, sowie er ein wahrheitsgemäßes Wissen sein eigen nennt. Und nun lebt er sein Erdenleben bewußt, weil er um alle Zusammenhänge weiß, von sich selbst und der Schöpfung, zwischen dem Schöpfer und seinem Geschöpf, und weil er nun auch um das Ziel weiß, das ihm gesteckt ist für sein Erdenleben. -

Die Wahrheit beglückt und macht frei, während der Irrtum wie eine Kette ihn gefangenhält und ihn in dichte Finsternis einhüllt.

Wer aber steht in wahrheitsgemäßem Denken, wer erkennt die Wahrheit, wenn sie ihm geboten wird, und wer verabscheut den Irrtum, wenn er ihn als solchen erkannt hat? .... Immer nur der Mensch, der ein Liebeleben führt auf Erden, denn dieser nähert sich durch die Liebe der Ewigen Liebe, also auch der Ewigen Wahrheit, weil die Liebe den Menschen mit Mir zusammenschließt.

Darum braucht ein liebetätiger Mensch niemals den Irrtum zu fürchten, er braucht niemals zu fürchten, sich in falschem Denken zu bewegen, denn die Liebe entzündet in ihm das helle Licht, das alles durchstrahlt und das Denken des Menschen klärt. Einem liebewilligen und liebetätigen Menschen wird der Gegner keinen Irrtum bieten können, weil er erkannt wird als ein Bote der Finsternis, der sich in dem hellen Licht des Geistes auch nicht verbergen kann. - Und es kann mit Sicherheit angenommen werden, daß ein Mensch, der in uneigennütziger Liebe lebt, keinem Irrtum verfallen wird, denn an ihm versucht sich Mein Gegner vergebens, er wird durchschaut und abgewiesen und mit ihm auch alles, was als unreine Kraft sich in die Nähe des Menschen drängt. Wenn nur dessen Seele Mir gehört, wird er auch nicht irregeführt werden können, denn immer wieder wird er auf den Weg geraten, der aufwärts führt zur Höhe, zu Mir in Mein Reich.

Diesen Weg werden aber nur wenige gehen, sie werden den Sieg davontragen, der ihnen nicht mehr abgerungen werden kann. -Diese Zahl noch zu vermehren soll eure größte Mühe und euer Eifer sein, denn wahrlich, eine jede Seele ist Mir unendlich wertvoll, und Ich will sie bewahren vor einem nochmaligen Gang durch die Schöpfungen der neuen Erde. -

Amen

Herde-Heft 22-13
Autor: Admin am Samstag, 16. Juli 2011, 10:19

BD 7904, empfangen 29.5.1961

Selbsterlösung? - Erlösungswerk Jesu

Kein Mensch kann sich selbst erlösen, kein Mensch kann aus eigener Kraft selig werden. -

Bedenket, daß ihr kraftlos seid, wenn ihr die Erde als Mensch betretet .... Wohl ist euch die Lebenskraft für euer Dasein als Mensch gegeben, mit der ihr schaffen und wirken könnet nach eurem Willen. Um aber selig werden zu können, müsset ihr im Besitz von geistiger Kraft sein, und diese mangelt euch, die ihr immer noch Anteil Meines Gegners seid, der euch herabzog zur Tiefe, und ihr durch euren einstigen Abfall Meine Liebekraft zurückwieset, also völlig kraftlos wurdet.

Ihr waret von Meinem Gegner gefesselt, und er ließ euch nicht frei. Ich habe euch zwar schon seiner Fessel entwunden, als ihr - nun von Mir gebunden - durch die Schöpfungen der Erde ginget, um langsam wieder zur Höhe zu steigen. Während eures Mensch-Seins aber hat er wieder Gewalt über euch insofern, als daß er auf euren Willen einwirken kann, denn ihr seid noch sein Anteil, so lange, bis ihr freiwillig Mir zustrebet. Dazu aber benötigt ihr geistige Kraft, die ihr noch nicht besitzet.

Euer Erdenlebenszweck aber ist eure Freiwerdung von ihm, die Erlösung aus seiner Gewalt, aus der Fessel, die er um euch geschlagen hatte .... Und weil ihr also nicht die Kraft dazu besitzet, könnet ihr euch nicht selbst erlösen .... Ihr brauchet Hilfe, die euch nur Einer leisten kann: Jesus Christus, der Erlöser der Welt .... In Ihm kam Ich Selbst zur Erde, um das Erlösungswerk für euch zu vollbringen, um euch von Meinem Gegner freizukaufen durch Mein Blut .... um für euch die Kraft zu erwerben, die ihr benötigt und die euch zugeführt wird, wenn ihr Mich als den göttlichen Erlöser anerkennt, wenn ihr die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen wollet.

Ich versuche immer wieder, euch die Bedeutung des Erlösungswerkes klarzumachen; Ich versuche, es euch Menschen verständlich zu machen, warum ihr Jesus Christus und Sein Erlösungswerk anerkennen müsset und daß es euch nicht möglich ist, ohne Ihn, Den göttlichen Erlöser, frei zu werden aus der Gewalt Meines Gegners .... daß es euch nicht möglich ist, euch selbst zu erlösen .... daß ihr Mich brauchet, um selig werden zu können. Aus eigener Kraft vermöget ihr es nicht, denn diese müsset ihr euch erst erwerben, und darum müsset ihr den ernsten Willen aufbringen, aus der Gewalt Meines Gegners freizukommen, und dieser Wille ist durch euren einstigen Abfall von Mir geschwächt, weil es euch an Liebe mangelt .... Die göttliche Liebekraft wieset ihr zurück, ihr seid selbst ohne Liebe, und Liebe ist die Kraft, die euch befähigen würde. - Doch solange ihr noch Meinem Gegner angehört, wird er alles tun, um euch am Liebewirken zu hindern, und ihr habt nicht die Kraft, ihm zu widerstehen. -

Ihr müsset Kraft anfordern von Jesus Christus und also darum auch Ihn als Den anerkennen, Der allein euch erlösen kann aus feindlicher Gewalt .... Dann aber ist auch eure Erlösung sicher .... Dann werdet ihr eure euch zur Verfügung stehende Lebenskraft immer nur nützen zum Wirken in Liebe, ihr werdet Kraft empfangen und sie ständig vermehren, und ihr werdet Widerstand leisten können Meinem Gegner, ihr werdet euch Mir zuwenden, Den ihr in Jesus Christus erkennet und anerkennet. Und seine Macht ist gebrochen von Stund an, wo ihr euch dem göttlichen Erlöser Jesus Christus anvertraut, Ihm eure Schuld eingestehet und um Seine Vergebung bittet .... Denn dann wendet ihr euch Mir wieder willensmäßig zu, von Dem ihr euch einst trenntet. Und Meine Liebekraft kann euch nun wieder durchstrahlen, ihr werdet Kraft empfangen und nach Meinem Willen nun tätig sein .... Und es wird eure geistige Kraft wachsen, ihr werdet ausreifen an euren Seelen, ihr werdet die Vollendung auf Erden anstreben, und ihr werdet dies auch können, weil ihr frei geworden seid von der Macht, die euch gebunden hielt, bis Jesus Christus Selbst die Ketten löste und ihr nun wieder in geistiger Freiheit leben könnet. Und dann seid ihr zum wahren Leben gelangt, das ihr nun auch nicht wieder verlieren könnet, denn ihr seid durch Jesus Christus wahrhaft erlöst von Sünde und Tod ....

Amen

Herde-Heft 22 - 14
Autor: Admin am Sonntag, 17. Juli 2011, 05:49

BD 7010, empfangen 4.1.1958

Zeugungsakt in Gottferne Anlaß des Unglaubens

Jeder denkende Mensch müßte zu der Erkenntnis kommen, daß ein verhältnismäßig kurze-Zeit-währendes Erdendasein sinn- und zwecklos ist, wenn eben nur diese kurze Zeit das „Ich“ des Menschen existierte - wenn es mit dem Moment der Geburt seinen Anfang und mit der Stunde des Todes sein Ende nehmen würde. - Er müßte - wenn er einen Schöpfer anerkennt - Diesen als sehr kleingeistig ansehen, Der nur um einer Laune willen Wesen erstehen lasse nichtiger Erdensorgen und Freuden wegen. Oder er müßte - wenn er sich nur als ein willkürlich entstandenes Produkt der Natur betrachtet - sich fragen, weshalb ihm Verstand und freier Wille innewohnt. Denn solche Gedanken würden es ihm zweifelhaft erscheinen lassen, nur ein solches willkürliches Produkt der Natur zu sein.

Durch den Verstand und den freien Willen unterscheidet sich der Mensch von allen anderen Naturschöpfungen. Er könnte deshalb auf einen Schöpfergeist schließen, Der ebenfalls Verstand und freien Willen .... also Weisheit und Kraft, besitzt. Und wäre er bei diesem Gedanken angelangt, dann würde er auch den Sinn und Zweck seines Erdendaseins zu ergründen suchen und sich nicht zufriedengeben mit der Annahme, nur um des Erdenlebens selbst willen erschaffen worden zu sein.

Es könnte zu diesem Ergebnis ein jeder Mensch kommen durch einfaches Nachdenken, wenn er nicht schon diese Erkenntnis gewonnen hat und an einen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht glaubt, aus Dem er selbst hervorgegangen ist.

Doch viele Menschen werden gezeugt in äußerster Gottferne .... von Menschen, die keinen Funken Liebe in sich entzünden, der ihnen ein Licht schenkte, die noch gänzlich in der Gewalt des Gegners sind von Gott und ihre widergöttliche Gesinnung nun auch dem Kind einpflanzen, das wider Willen von ihnen zur Welt gebracht wird und dessen Seele, von dichtesten Hüllen umgeben, ohne Licht und Liebe aufwächst.

Es braucht zwar nicht immer das Wesen eines Kindes dem der Eltern zu entsprechen, es kann auch eine Seele in ihm sich verkörpern, die  bewußt  den Kampf aufnimmt mit den Gefahren dieser Welt .... aber zumeist überträgt sich die Gesinnung der Eltern auf ihre Kinder, und es kommen dann Menschen zur Welt, die sich nur als willkürlich-entstandene Naturprodukte betrachten und keinerlei Bindung haben mit Dem, Der auch zu ihrem Erstehen erst Seine Zustimmung gegeben hat, weil der Wille auch jener Eltern frei ist und ihre Naturbeschaffenheit die Geburt von Kindern begründet.

Aber es fehlt auch jenen Kindern wieder nicht an Denkfähigkeit und dem freien Willen .... so daß es also auch für jene Menschen einen Weg gibt, aus dem Dunkel in das Licht zu gelangen .... Und es haben auch jene Menschen von Gott aus das Liebefünkchen in sich, es ist auch ihnen möglich, dieses zu entzünden. Und es fließen auch ihnen göttliche Gnaden zu. - Aber es weilen wahrlich diese Menschen in der größten Finsternis, die ihren Lebenszweck nur im Erdenleben selbst sehen, die sich vergangen wähnen mit dem Moment des Todes und die keine Macht über sich erkennen und anerkennen wollen, denn diese nützen auch nicht die Gabe des Verstandes, sie denken nicht einmal im ernsten Willen nach, die Wahrheit zu ergründen, ansonsten sie unwiderruflich zu anderem Denken kommen würden.

Und so ist auch daraus zu ersehen, daß der Zeugungsakt eine Waffe des Gegners ist, die ihm oft den Sieg einträgt im Kampf um die Seelen der Menschen, denn er treibt die Menschen an zu uneingeschränktem Sinnesgenuß, und er wird keinen Widerstand finden. Hemmungslos geben sich die Menschen einander hin, jedoch nicht in Liebe, sondern nur im Sinnenrausch, der selten einer anderen als finsteren Seele die Einzeugung ermöglicht und diese Finsternis zumeist darin zum Ausdruck kommt, daß alle Voraussetzungen zum Glauben fehlen .... was des Gegners Absicht ist.

Aber auch Hochmut kann eine Seele verfinstern, in der die Grundlagen zur Erkenntnis schon vorhanden waren, wenn der Verstand sich in Überheblichkeit für befähigt hält, auch die größten Geheimnisse zu ergründen .... Dann hat der Gegner auch sein Ziel erreicht, den Menschen ungläubig zu machen und seine Gedanken zu verwirren ....

Amen

Herde-Heft 22 - 15
Autor: Admin am Dienstag, 19. Juli 2011, 05:38

BD 8174, empfangen 10.5.1962

Göttliche  Offenbarungen verbreiten Licht

Mein Geist ist immer bereit, sich zu entäußern, denn die Menschen brauchen nötig ein Licht, weil sie in völliger Dunkelheit dahingehen und ein Licht ihnen nur von Mir Selbst angezündet werden kann. Denn Ich bin das Licht von Ewigkeit, Das ständig hinausstrahlt in die Unendlichkeit und also auch in die finsteren Gebiete der Erde, wo der Herr der Finsternis sein Regiment führt und es daher auch verhindern will, daß ein Licht in dieses Gebiet scheinet.

Doch es dauern Mich die Bewohner dieser Erde, die Menschen, die darum lichtlos sind, weil sie ohne Bindung sind mit Mir, von Dem das Licht ausgeht. Und jede Möglichkeit nütze Ich, wo bewußt die Bindung mit Mir hergestellt wird, und strahle dann ein Licht zur Erde.

Doch ihr Menschen müsset dann auch das Licht wahrnehmen, ihr müsset eine Helligkeit verspüren, in der ihr nun auch alles erkennen könnet .... weil das Licht jegliche Finsternis durchbricht, die über euch lastet. Es ist dies die geistige Finsternis, von der ihr Menschen umfangen seid, solange euch Mein Gegner noch in seiner Gewalt hat .... Es ist dies die Unkenntnis aller geistigen Zusammenhänge .... die Unkenntnis von Meinem Wesen .... von eurem Anbeginn und eurem Ziel .... von eurer Erdenaufgabe. Es ist die geistige Finsternis das mangelnde Wissen, das für euch wahrlich kein seliger Zustand ist.

Und was nun dazu beiträgt, daß ihr aufgeklärt werdet über jene geistigen Probleme, das ist für euch ein „Licht“ .... es ist ein Wissen, daß euch wahrheitsgemäß Aufschluß gibt über euch selbst und über den Zusammenhang mit eurem Gott und Schöpfer .... Solange ihr darüber wenig oder keine Kenntnis habt, wandelt ihr auch noch in der Dunkelheit des Geistes dahin, und dann könnet ihr auch nicht von einem Licht sprechen, das euch von Mir aus angezündet wurde. Und dann also befindet ihr euch auch in der Not der Seele, die ohne das rechte Licht aus Mir nicht den Weg findet, der aufwärts führt, zurück zu Mir, zurück ins Vaterhaus.

Und so wisset ihr also, daß ihr zuerst ernstlich die Bindung herstellen müsset mit Mir, auf daß nun ein Liebelichtstrahl euer Herz berühren kann, der dann auch in euch ein rechtes Licht entzündet .... Es muß euch ein Wissen erschlossen werden, und das kann nur von Meiner Seite aus geschehen, weil Ich allein um alles weiß und euch darum auch alles enthüllen kann, wenn Ich es als für euer Seelenheil nötig erachte .... Und wo ein solches Wissen zur Erde geleitet wird, dort ist also Mein Geist tätig, dort werdet ihr auch reden können von einem offensichtlichen Wirken im Menschen, der nun ständig zunimmt an Weisheit, an einem Wissen, das der Wahrheit entspricht ....

Wollet ihr nun „Offenbarungen“ prüfen auf ihren Wert, wollet ihr feststellen, ob jene Offenbarungen in Mir Selbst ihren Ursprung haben, so machet euch frei von jedem Vorurteil und prüfet nur die Empfänge auf die Tiefe der Weisheit, auf den Grad des Wissens, das euch dadurch vermittelt wird ....

  • Schenken sie euch wirklich ein Licht? ....
  • Vermehren sie euer Wissen? ....
  • Werden euch Zusammenhänge klar, die euch bisher fremd waren? ....
  • Wird euch Mein Wesen enthüllt? ....
  • Gelanget ihr zur Kenntnis über euren Urzustand, euren Abfall von Mir und eure Rückgestaltung? ....
  • Werdet ihr eingeführt in Meinen Heilsplan von Ewigkeit und lernet ihr den Zweck der Schöpfung und eures Erdendaseins erkennen? ....

Ihr verloret durch euren einstigen Abfall von Mir jegliche Erkenntnis und betratet in diesem lichtlosen Zustand auch als Mensch diese Erde .... Und will Ich euch ein Licht schenken, so heißt das also, daß ihr wieder Kenntnis erlanget von allem Geschehen einstmals im Geisterreich und von Meinem Plan der Rückführung, auf daß ihr nun verantwortungsbewußt euer Erdenleben führt, auf daß ihr im Licht der Wahrheit auch den rechten Weg erkennet, den ihr beschreiten müsset, um das letzte Ziel auf dieser Erde zu erreichen: euch zu vereinen mit dem Vater und in seliger Gemeinschaft mit Ihm nun zu leben und zu wirken bis in alle Ewigkeit.

Gerade weil Ich dieses Ziel erreichen will, dies aber euren freien Willen voraussetzt, ist Mein eifrigstes Bestreben, euch wieder ein Licht zu geben darüber, was ihr waret, was ihr seid und wieder werden sollet .... Und gerade darum offenbare Ich Mich euch, damit ihr aus dem Zustand geistigen Dunkels herausfindet .... Und solches kann nur die reine Wahrheit zuwege bringen, und diese wieder kann euch nur von der Ewigen Wahrheit Selbst zugeführt werden durch den Geist ....

Und also ist unter „Wirken des Geistes im Menschen“ immer nur zu verstehen, daß er in die „Wahrheit eingeführt“ werde .... daß ihm ein Licht angezündet werde, weil er sich so lange im Geistesdunkel befindet, wie ihm nicht ein wahrheitsgemäßes Wissen geschenkt wird, das nun auch als „göttliche Offenbarung“ gewertet werden kann, weil es aus dem Inneren des Menschen selbst emporsteigt, weil es die „Äußerung Meines Geistes im Menschen“ ist, die nun auch den Urheber dessen beweist .... Der Sich offenbart ....

Wo nur ein Herz sich öffnet und sich frei macht von jeglichem Geistesgut, wo Ich Mein Liebelicht ungehindert einstrahlen lassen kann, dort werden auch tiefe Weisheiten zutage treten; es wird von gewonnenen Erkenntnissen gesprochen werden können, die Unwissenheit wird weichen, und es wird ein Gedankengut festzustellen sein, das niemals der Mensch zuvor besessen hat und das ihm Aufklärung gibt, die nicht von Mensch zu Mensch übermittelt wurde, sondern die ihm geschenkt wurde von Mir, weil Ich Selbst in ihm wirken konnte durch Meinen Geist ....

Und darum prüfet alles auf seinen Ausgang, denn Wahrheit ist nur allein bei Mir, und Wahrheit allein ist das Licht, das die Finsternis erleuchtet und das ihr nötig brauchet, um euren Erdenlebenszweck zu erfüllen ....

Amen

Herde-Heft 22 - 16
Autor: Admin am Dienstag, 19. Juli 2011, 06:04

BD 7873, empfangen 15.4.1961

„Göttliche Offenbarungen“ strahlen Licht aus

Die Gnadengabe, von Mir angesprochen zu werden, verpflichtet zur Weitergabe Meines Wortes, denn sie ist immer für alle Menschen gegeben, die bereit sind, ein Geschenk von Mir anzunehmen.

Doch es muß sich der Mensch, der Mein Wort empfängt, auch dessen bewußt sein, daß es an ihm selbst liegt, daß er reinstes Geistesgut empfängt, denn es ist dazu das tiefe Verlangen nötig, nur „Wahrheit“ weitergeben zu wollen. Und wieder muß er sich fragen, ob er sich Mir zur Verfügung stellt, damit Ich Selbst durch ihn reden kann, weil es nötig ist, daß die Menschen Mich Selbst hören, wenn sie beeindruckt werden und ihren Lebenswandel ändern sollen .... Er muß also sich nur als Mein Sprachrohr fühlen, er darf keine eigenen Gedanken aufkommen lassen, er muß Mir nur ein Werkzeug sein, das Mir die Möglichkeit gibt, Selbst zu den Menschen zu reden, die Mich anhören wollen. Dann kann Mein Wort in das Gefäß einströmen in aller Reinheit, und aus dem Gefäß nun können die Mitmenschen schöpfen und trinken, und sie werden köstliches Geistesgut empfangen, es wird ihnen durch das Werkzeug ein Wissen zugeführt, das ihnen nur von Meinem Geist vermittelt werden kann .... Denn was Ich gebe, ist köstliche Gabe und darum auch zu erkennen als Ausstrahlung Meiner Selbst, weil es euch Licht und Kraft schenkt .... helles Wissen und einen starken Willen, aufwärtszusteigen und euer Ziel zu erreichen auf Erden, das euch gesteckt ist.

Und ihr Menschen werdet sicher auch Mein Wort erkennen als von Mir ausgehend, wenn ihr es ernsthaft prüfet im guten Willen, in der Wahrheit zu stehen .... denn Mein Wort birgt Weisheit in sich .... Denn Licht ist Weisheit ....

Wenn Ich euch also anspreche und euch ein Licht schenken will, dann muß Ich euch ein Wissen zuleiten, das Meine Weisheit offenbart ....

Ich werde wohl verständlich zu euch Menschen sprechen, aber dennoch euch ein tieferes Wissen erschließen, das ihr zuvor noch nicht besessen habt .... Denn das Geistesgut, das Ich euch vermittle, wird immer für sich selbst sprechen, es wird Mein Wesen wiedergeben, es wird die Liebe, die Weisheit und die Macht ausstrahlen, ihr werdet durch Meine göttliche Gnadengabe Aufschluß bekommen über Mein Wesen .... Ihr werdet also selbst zunehmen an Wissen, an Licht, an Erkenntnis .... Es wird hell werden in euch, wo zuvor noch Dunkelheit herrschte .... es wird in Wahrheit ein Licht angezündet werden in euch.

Wenn das Wort Selbst zur Erde niedersteigt .... d.h., wenn Ich Selbst Mich euch zuneige und euch anrede, dann könnet ihr dessen versichert sein, daß ihr etwas Köstliches empfanget, daß euch ein Geistesgut zugeführt wird, das euch von menschlicher Seite aus nicht gebracht werden kann .... das also einen Einblick gestattet in Mein Reich, in Mein Walten und Wirken und in Mein Verhältnis zu euch .... Es wird euch in Wahrheit ein „Wissen“ erschlossen, wenn ihr Meine direkten Offenbarungen entgegennehmet, und dieses „Wissen“ nun weiterzugeben ist eure Aufgabe, die mit dem Empfang verbunden ist.

Diese Offenbarungen unterscheiden sich von Ansprachen, die jeder Mensch erleben kann, der sich innig Mir verbindet und von Mir Worte des Trostes und der Liebe zu hören begehrt, den Ich nun auch in Form von Warnungen und Ermahnungen bedenke, seinem Wesen gemäß, und den Ich auch anspreche durch das Herz .... Dessen Aufgabe aber ist eine andere als die Verkündigung Meines Evangeliums, die Weitergabe der reinen Wahrheit, das Licht-Hineintragen in die Dunkelheit .... eine Mission, die eine direkte Unterweisung und Einführung in die Wahrheit von Meiner Seite aus erfordert ....

Jeder Mensch hat die Pflicht, ein Leben in Liebe zu führen und auch den Mitmenschen hinzuweisen, daß er nur durch die Liebe zu Mir und zum Nächsten selig werden kann. Und er kann auch dazu von Mir aus besonders angeregt werden, indem Ich ihm immer nur Worte der Liebe vermittle, die er selbst im Herzen vernimmt und sie auch den Mitmenschen weitergibt. Denn nur die Liebe zeitigt einen geistigen Fortschritt, und die Liebe kann nicht genug gepredigt werden in der Welt .... Und wer solches tut für Mich, daß er die Mitmenschen anregt zum Liebewirken, der wird wahrlich gesegnet sein von Mir, er wird tätig sein in Meinem Auftrag und auch ein Licht anzünden dort, wo es noch dunkel ist ....

Doch es sollen göttliche „Offenbarungen“ nicht entwertet werden dadurch, daß auch menschliche Worte als solche bezeichnet werden, die nicht als „Offenbarungen Meinerseits“ anzusprechen sind .... Und ihr Menschen seid leicht geneigt, persönliche Ansprachen als „Mein Wort“ zu werten und euch dann von jenen Ansprachen beeindrucken zu lassen. Und ihr könnt dann leicht in die Gefahr kommen, nicht mehr unterscheiden zu können, wessen Geistesgut ihr annehmet. Und es kann sich die Finsternis um euch verdichten, anstatt daß es in euch Licht werde.

Glaubet es, daß Ich Mich euch offenbare, um euch in die Wahrheit einzuführen, um in euch das Licht der Erkenntnis anzuzünden .... Aber prüfet ernstlich, ob ihr wohl den Schein eines Lichtes entdecken könnet oder ob euch nur Blendlichter angezündet werden, die keinen Schein ausstrahlen, die euch nur ein Licht vortäuschen ....

Doch ihr Menschen müsset nur nach „Licht aus Mir“ verlangen, und dann wird es auch in euch leuchten .... ihr werdet zunehmen an Wissen, die Wahrheit wird euch geboten werden von Dingen, die für euch anders nicht ergründbar sind als durch das Wirken Meines Geistes im Menschen .... die euer Innenlicht vermehren und die darum nur als göttliche Offenbarungen zu euch gelangen können durch Menschen, in die Ich Meinen Geist verströmen lassen kann, damit sie von Mir zeugen ....

Amen

  • Ein passendes Beispiel dazu

  • Anmerkung vom Admin am 31. August 2011:
    Der Link führt nicht mehr an die frühere Stelle, weil das Christenforum vollständig neu aufgesetzt wurde.
    Bzgl. wahrheitsfeindlicher Manipulationen wurde auf Hanno Herbst an anderer Stelle auf dieser Website hingewiesen.

Editiert am Mittwoch, 31. August 2011, 01:33 von Admin
Herde-Heft 22 -17
Autor: Admin am Mittwoch, 20. Juli 2011, 21:58

BD 6961, empfangen 5.11.1957

Rechtes und falsches Denken

Dem Menschen ist die Fähigkeit gegeben worden, denken zu können. Er hat dadurch auch die Möglichkeit, forschen zu können, eindringen zu können in ihm bisher unbekanntes Gebiet, er kann seinen Verstand gebrauchen, um Folgerungen zu ziehen, und auf seinen Folgerungen oder Erfahrungen aufbauen. Es ist dem Menschen dadurch auch möglich, schöpferisch tätig zu sein, denn alles, was er erstehen lassen will, muß bedacht werden zuvor, damit es auch dem Zweck entspricht, für den es geschaffen wird.

Zwar kann der Mensch auch Fehlschlüsse ziehen, er kann seine Denkfähigkeit nicht richtig anwenden, es kann sich sein Denken in falscher Bahn bewegen, und die Ergebnisse können sich daher auch auswirken zum Schaden der Menschen. Immer aber ist es ihm möglich, seine Gedanken wieder in die rechte Ordnung zu bringen, weil es ihm freisteht, wie er seine Denkfähigkeit nützt.

Es muß also vorerst der Mensch sich darüber klar sein, daß er sowohl recht als auch falsch denken kann. Und er muß dafür die Ursache zu ergründen suchen .... will er sich sichern dagegen, daß seine Gedanken eine falsche Richtung nehmen. Solange es verschiedene Ansichten gibt auch unter denen, deren Verstand hoch entwickelt ist, können nicht alle den Anspruch auf Wahrheit ihrer Verstandesergebnisse machen. - Und solange es noch strittige Fragen gibt, auch auf irdischen Gebieten, wird auch die Denkfähigkeit des einzelnen verschieden ausgewertet.

Hält nun der Mensch seine Denkfähigkeit nur für ein von der Natur willkürlich in ihn gelegtes Talent, das zu entwickeln seine eigene Angelegenheit ist, dann wird der Verstand wohl stets zu erhöhter Tätigkeit angeregt, doch er hat keine Sicherheit rechten Denkens. - Sieht er aber seine Denkfähigkeit an als ein von der Schöpfermacht ihm verliehenes Gut, dann sucht er, sich auch die Zuneigung dieser Schöpfermacht zu gewinnen, und dann wird auch sein Denken so gelenkt, daß der Verstand wahrheitsgemäße Ergebnisse zeitigt. Und dann werden auch alle Ergebnisse der Forscher übereinstimmen, die sich einer von ihnen anerkannten Schöpfermacht anvertrauen, ehe sie an Forschungen herangehen, die ihre Denktätigkeit ungewöhnlich beanspruchen. Und dann wird auch ein Aufbau erkennbar sein, es werden die erschaffenen Werke den Menschen zum Segen sein, sie werden eine dienende Aufgabe haben und auch ihren dienenden Zweck erfüllen. -

Wie aber die Schöpfermacht ihren Beistand nicht verweigert den Menschen, die darum bitten, so auch beteiligt sich eine Gegenmacht an dem Denken derer, die sich isolieren von ersterer .... und diese Gegenmacht sucht das Denken falsch zu leiten, um das Entstehen gesegneter Schöpfungen zu verhindern, um jegliche Ordnung zu stören, denn der Mensch selbst ist nicht der „Erzeuger“ seiner Gedanken, sondern diese werden ihm zugesendet aus dem geistigen Reich; der Mensch aber verarbeitet jene Gedanken nach seinem Willen, wozu ihm die Denkfähigkeit gegeben wurde - er kann sich auch für die Richtigkeit seines Denkens Beweise schaffen und daher trotz gegnerischen Einflusses auch folgerichtige Schlüsse ziehen .... Aber dann ist das Ziel, das er anstrebt, von der Gegenmacht bestimmt, und darum ist unwiderruflich einmal ein Fehlschluß zu verzeichnen, der alle bisherigen Erfolge oder Forschungsergebnisse zunichte macht - und ob sie noch so gewaltig und überzeugend schienen.

Es kann aber der Mensch seines Erfolges sicher sein, und er braucht keine Fehlschlüsse zu fürchten, wenn er sich bewußt der Macht hingibt, Die ihn ausgestattet hat mit Verstand und Denkfähigkeit .... wenn er diese Macht bittet um rechtes Denken entsprechend seiner Bestimmung auf Erden. Dann kann er auch in Gebiete eindringen, die noch unerforscht sind, und er kann die gewonnenen Erkenntnisse ausbauen und immer wieder neue Erkenntnisse sammeln, er kann für die Menschheit zum Segen tätig sein, denn was er nun unternimmt, wird auch dem Willen jener Schöpfermacht entsprechen, Die um Ihre Lenkung gebeten wurde. -

Es muß die Wissenschaft mit Gott zu Werke gehen .... Denn auch der schärfste Verstand kann irren, und er wird irren, wenn Gott, als der Inbegriff aller Weisheit, ausgeschaltet wird .... weil dann der Gegengeist Gottes Zutritt hat, der das Denken der Menschen verwirren will, weil er alles haßt und umzustoßen sucht, was göttliche Ordnung erkennen läßt, und weil sein Wirken niemals darin bestehen wird, daß der Menschheit ein Segen erwächst .... sein Wirken aber unwiderruflich dort einsetzt, wo die Menschen ihrem Gott und Schöpfer keinen Raum geben in ihren Herzen.

Mag also Fortschritt auf wissenschaftlichem Gebiet noch und noch zu verzeichnen sein - ihr Menschen werdet euch nur dann dessen erfreuen können, wenn göttlicher Beistand offensichtlich ist. - Aber ihr werdet die Ergebnisse fürchten müssen, wo der Mensch allein Werke zustande bringt, ohne Gott .... denn dieser schafft nicht allein, sondern im Zusammenwirken mit dem, dem er hörig ist, durch seine Isolierung von Gott - und dessen Einwirken bringt Zerstörung und Tod. -

Amen


Gleich nebenan am andern PC hört eine andere Person einen Bericht über Tschernobyl
Heute tut man so, als würde man die Fehler einsehen und es besser machen - aber mehr denn je ohne Gott ....
Und darum werden sie die Erdhülle zerstören. - Wer auf Gott hört, weiss das und sieht den Weg ins Heil.

 

Herde-Heft 22 - 18
Autor: Admin am Freitag, 22. Juli 2011, 14:01

BD 2838, empfangen 5.u.6.8.1943

Wissen um Uranfang und Endziel

Das Wissen um den Uranfang und das Endziel alles dessen, was ist, mangelt den Menschen, und darum leben sie ihr Erdenleben nicht bewußt. Es kann aber kein Mensch sagen, daß ihm niemals dieses Wissen übermittelt wurde, wenn auch nicht in ausführlicher Weise, so ist ihnen zumindest der Glaube an eine Gottheit nahegelegt worden, Deren Wohlgefallen sie erringen sollen durch ihren Lebenswandel .... Es ist ihnen dies vorgehalten immer im Hinblick auf die Auswirkung im jenseitigen Reich, also es ist immer die Voraussetzung eines Lebens nach dem Tode des Leibes gewesen, und der Mensch konnte nun dazu Stellung nehmen nach seinem Willen ....

Sowie er nun diesen Glauben in sich stark werden läßt, dringt er immer tiefer in das Wissen ein, d.h., er wird von den wissenden Wesen im geistigen Reich dem göttlichen Willen gemäß gedanklich belehrt, ihm wird der Sinn und Zweck der Schöpfungswerke und also auch des Menschen aufschlußreich unterbreitet, das Verantwortungsbewußtsein wird in ihm geweckt, und aus freiem Willen sucht er, nun dem göttlichen Willen nachzukommen .... er wandelt sich zur Liebe, und er erfüllt also nun seine eigentliche Erdenaufgabe.

Die Menschen der Jetztzeit aber sind einem solchen Wissen nicht zugänglich, sie betrachten ihr Erdenleben als eine rein äußerliche Angelegenheit, die keine dereinstige Verantwortung nach sich zieht, und also werden sie sich niemals bemühen, eine Erklärung zu finden für den endlos langen Erdenlebensweg, sie werden immer nur das rein irdische Geschehen beachten und niemals darüber nachdenken, weshalb Gott seine Zustimmung gegeben hat zu einem Wirken, das unzählige Menschen zur Verantwortung zieht ....

Nur der Sinn und Zweck des Erdenlebens, also eine damit verbundene Aufgabe, kann das begründen, was in der Welt sich abspielt, was sich an Leid und Elend ergießt über die Menschen und was sich an Grausamkeiten vollzieht. Niemals aber können sich die Menschen rechtfertigen, die selbst dazu ihre Hand bieten und das Üble noch vermehren. Wer um den Uranfang und das Endziel weiß, der weiß auch, daß die Menschheit dem Endziel noch sehr fern ist, und er weiß daher auch, daß das große Leid noch eine Möglichkeit ist, das Ziel zu erreichen. Und dennoch kann das Gebaren der Menschen nicht gutgeheißen werden, das solches Leid den Mitmenschen zufügt, denn der Wille der Menschen ist schlecht, nur die Auswirkung ihres schlechten Willens lenkt Gott so, daß geistig dem Menschen noch ein Vorteil daraus erwachsen kann, sowie er sich dadurch veranlaßt fühlt, zu Ihm zu flüchten, und bei ihm Hilfe begehrt.

Würden die Menschen die in ihnen auftauchenden Gedanken über Zweck und Ziel des Erdenlebens beachten, würden sie auf solche Fragen Antwort begehren und still nach innen horchen, was ihnen gedanklich als Antwort zugeht, so würden sie auch in jeglichem Weltgeschehen ein Mittel dazu erkennen, das ihnen gesteckte Endziel zu erreichen. So aber ist der Unglaube über das Fortleben der Seele nach dem Tode so verbreitet, daß die Menschen Zweck und Ziel des Erdenlebens nur im irdischen Leben überhaupt sehen, und solange sie nur diese rein irdische Auffassung haben, wird ihnen das Weltgeschehen unbegreiflich sein, weil es sich völlig gegenteilig auswirkt, also dem Ziel, das sie selbst sich gesteckt haben, gänzlich widerspricht. Und es ist dies Blindheit des Geistes, es ist dies eine Kurzsichtigkeit, weil sie das als Selbstzweck ansehen, was nur Mittel zum Zweck ist .... Es ist dies eine Unwissenheit, die sich höchst nachteilig auswirkt, weil der eigentliche Zweck des Erdendaseins nicht beachtet wird, also auch nicht angestrebt wird.

Und wiederum ist es schwer, die Menschen in jenes Wissen zu leiten, solange sie an ein Fortleben nach dem Tode nicht glauben .... solange sie nicht daran glauben, daß das Erdenleben nur eine Vorstufe ist für das eigentliche Leben, eine Schule, die sie absolvieren müssen, um in das Reich aufgenommen zu werden, wo das eigentliche Leben beginnt .... Diesen Glauben müssen sie vorerst gewinnen, wollen sie das begreifen, was zur Zeit über die Erde geht an Leid und Elend, an Trübsal und Bedrängnis ....

Amen

Herde-Heft 22 - 19
Autor: Admin am Freitag, 22. Juli 2011, 15:02

BD 8188, empfangen 30.5.1962

Geistige und irdische Wende

Es ist die Wende gekommen, die eintreten muß, wenn die Menschheit auf einem geistigen Tiefstand angelangt ist, der nicht mehr übertroffen werden kann .... Aber diese Wende ist geistig und irdisch zu verstehen .... Es muß eine geistige Wandlung geschaffen werden, es kann die Entwicklung des Geistigen aus der Tiefe zur Höhe nicht mehr seinen Fortgang nehmen; es ist alles aus der göttlichen Ordnung herausgetreten, und es muß diese Ordnung erst wiederhergestellt werden, auf daß die Erde ihre Aufgabe als Ausreifungsstation des Geistigen erfüllen kann. Und es erfordert dies eine geistige und eine irdische Wandlung, denn die Erde ist nicht mehr dieser Aufgabe gewachsen, die Erde ist durch Menschenwillen schon so untauglich gemacht worden, Menschen und Tieren zum Ausreifen zu verhelfen, weil ihre Schöpfungen am Dienen gehindert werden, weil die Schöpfungswerke vorzeitig zerstört werden und die geistigen Partikelchen nicht ausreifen können, um zur nächsten Verformung zugelassen werden zu können ....

Und darum wird eine totale Zerstörung und Umwandlung der Erdoberfläche alle bestehenden Schöpfungswerke auf, in und über der Erde auflösen und alles darin gebundene Geistige wieder neue Verformungen erhalten, damit das Ausreifen darin wieder seinen gesetzmäßigen Fortgang nimmt und einmal auch dieses Geistige das Ziel erreicht, daß es sich als Mensch verkörpern und die letzte Phase auf dieser Erde zurücklegen kann zu seiner geistigen Vollendung.

Und so werden also auch die auf der Erde lebenden Menschen ein vorzeitiges Beenden ihres Erdenlebens zu erwarten haben, denn auch sie sind von dem Umwandlungswerk betroffen, denn auch die Menschen nützen nicht mehr die Erdenzeit zu ihrem geistigen Ausreifen, sondern lassen ihre Seelen gänzlich unbeachtet, und es ist also dieses Leben als Mensch verfehlt und muß darum beendet werden ....

Doch zum größten Leidwesen des Menschen kann dieses Ende werden, wenn er nichts getan hat, was ihm noch zum Ausreifen verhilft, ehe der letzte Tag gekommen ist .... Denn es gibt nur noch die Möglichkeiten: daß er seinen Gott und Schöpfer erkennt und sich Ihm zuwendet .... daß er sich mit Ihm zusammenzuschließen sucht und dann ein seliges Leben führen wird nach dem Ende der alten Erde auf dem Paradies der neuen Erde .... das nur die Menschen werden betreten können, die sich zu Gott bekennen, wenn dieses Bekenntnis von ihnen wird gefordert werden .... Er kann aber auch zu denen gehören, die nicht durchhalten im letzten Glaubenskampf auf dieser Erde, und dann kann Gottes Gnade und Barmherzigkeit ihn noch vor dem Ende abrufen, auf daß er nicht gänzlich in die Hände Meines Gegners fällt und noch die Möglichkeiten hat, im jenseitigen Reich sich Gott zuzuwenden, und er mit Hilfe der jenseitigen Freunde doch noch den Weg nimmt zur Höhe .... Und dann kann er Gott noch loben und preisen, Der gnädig ist mit ihm und ihn vor dem schlimmen Los der Neubannung bewahrt hat, das die Menschen zu erwarten haben, die Ihm völlig widerstehen und sich ganz dem Gegner Gottes ergeben haben .... die nicht glauben an einen Gott und Schöpfer, Der Herr ist über Himmel und Erde, über Leben und Tod .... über das Reich des Lichtes und das der Finsternis .... und Der auch Seinen Heilsplan ausführt, den Er beschlossen hat seit Ewigkeit .... Darum wird Er nicht aufhören, das Geistige zur Reife zu bringen suchen, das noch in allen Schöpfungen gebunden ist und das den Weg zu Ende gehen muß, um einmal zurückzukehren zu Dem, von Dem es ausgegangen ist ....

Es steht dieser Wendepunkt nahe bevor, es wird die Erde noch viel Trübsal durchzumachen haben .... auf daß die Menschen noch zur Selbstbesinnung kommen, auf daß sie darüber nachdenken, zu welchem Zweck sie über die Erde wandeln .... Und es wird geistig und irdisch eine Wandlung vor sich gehen, und sie wird ihre Schatten vorauswerfen, denn die Trübsal auf dieser Erde wird von allen Menschen gespürt werden, alle werden betroffen sein, und viel Leid wird über die Menschen kommen, die dadurch noch geläutert werden und zu Gott finden können, wenn sie guten Willens sind .... Aber Gott wird Seinen Heilsplan ausführen, wie Er ihn seit Ewigkeit schon beschlossen hat .... Denn es sah Seine Weisheit voraus, welchen Entwicklungsgang die Menschen zurücklegen, und Er hat auch den Willen der Menschen einbezogen in Seinen Plan, weil dieser allein bestimmend ist und Gott stets den Willen des Menschen achtet, auf daß es diesem auch möglich ist, die Vollendung auf Erden zu erreichen .... Doch daß sich dieser Plan auch erfüllen wird, wie es die Weisheit Gottes beschlossen hat, das ist gewiß, und es sollen die Menschen nicht auf eine Wendung zum Guten rechnen, die sich noch unter den Menschen vollzieht, denn deren Geistes-Zustand ist so niedrig, daß es wahrlich keine andere Lösung mehr gibt, als daß die Liebe und Allmacht Gottes dort ausgleichend wirkt, wo der menschliche Wille versagt und alle Heilspläne Gottes zu durchkreuzen sucht, weil er noch dem hörig ist, der Gottes Feind und Gegner ist und noch Ewigkeiten bleiben wird ....

Amen