Herde-Heft 22 vom März 1977

Vorwort
Gestern, am 4.3.1977, wurden zwei Meldungen über Presse und Funk verbreitet, die beide zu den Zeichen der Endzeit zu zählen sind. Die eine Meldung kam morgens, und sie besagte, daß es in (den) USA zum ersten Mal gelungen sei, eine atomare Kernverschmelzung zu erzielen. — Die zweite Meldung, die erst in den späten Abendstunden gebracht wurde, lautete, daß ein großes Erdbeben den südeuropäischen Raum, und hier vor allem Rumänien, erschüttert habe.
Die erste Meldung wurde wahrscheinlich nur von wenigen Menschen beachtet, doch rasch wieder vergessen — die zweite Meldung wurde gestern zwar auch nur noch von wenigen Menschen gehört, aber dafür dürfte sie heute fast jeder Mensch erfahren haben. Nun werden in den kommenden Tagen die Zeitungen, Funk und Fernsehen wieder ausführlich über dieses Erdbeben berichten, aber, wie nun schon so oft, wird auch dieses Ereignis, das wieder so vielen Menschen das irdische Leben gekostet hat, bald ebenfalls vergessen sein.
Viele Menschen werden nun die Betroffenen bemitleiden, es werden auch wieder große Beträge für die Opfer gesammelt werden — aber, worauf es am meisten für die nicht betroffenen Menschen ankommen sollte — nur sehr wenige werden sich fragen, warum Gott solche Katastrophen zuläßt, was ER den Menschen damit sagen will, worauf ER sie damit aufmerksam machen möchte.
Die große Masse geht nach kurzer Zeit wieder gleichgültig dahin, sie zieht aus diesem „Welterschütternden Ereignis" keine Schlüsse, und sie läßt sich auch nicht von der kleinen Herde der Eingeweihten über den Sinn derartiger Katastrophen belehren. Daß aber aus den Reihen der völlig Ungläubigen dieses Ereignis wieder dazu verwendet wird, den noch Gläubigen vorzuhalten, daß es doch keinen Gott geben könne, wenn so etwas geschehe, das ist so sicher, wie der Abend dem Morgen folgt.
So sicher wie der Abend dem Morgen folgt, so sicher sollte es aber auch den Gläubigen sein, daß die von unserem Jesu- Vater durch B.D. angekündigten Ereignisse mit Sicherheit eintreffen werden. Jetzt dürfte es doch bald jedem Gläubigen klar sein, daß nun die Hinweise Jesu in Matthäus 24, Vers 6 - 8 auf unsere Zeit hindeuten. Dort heißt es: „Ihr werdet hören von Kriegen und Geschrei (Vorbereitung) von Kriegen; sehet zu und erschrecket nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich wider das andere, und es werden sein Pestilenz und teuere Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben." In der Parallelstelle dazu, in Markus 13, Vers 8 heißt es: „Aber das ist erst der Not Anfang."
Daß dieses letzte Erdbeben noch zum Anfang aller angekündigten Ereignisse zu rechnen ist, das dürfte zumindest den langjährigen Lesern der B.D.-Kundgaben verständlich sein. Die letzte Meldung des gestrigen Tages weist also auf den Anfang der angekündigten Ereignisse — auf den Anfang des Endes hin.
Dagegen läßt uns aber die erste Meldung des gestrigen Tages erkennen, daß mit der nun erstmals „geglückten" Kernverschmelzung der Anfang vom Ende des Endes gemacht wurde. An diesen Versuchen werden die in weiter Gottesferne sich befindenden Atomwissenschaftler weiterarbeiten, und sie werden zur gegebenen Zeit, die uns Gott sei Dank noch unbekannt ist, es so weit gebracht haben, daß sie in der Lage sind, die ganze Erdoberfläche in einen Feuerball und damit in einen Trümmerhaufen zu verwandeln. —
Möge unser Jesus-Vater uns gnädig sein, und uns immer wieder dazu ermahnen, daß wir uns nach Seinem Willen umgestalten, damit ER uns am Ende in Sein Reich aufnehmen kann.
W.K.