GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

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Sonntag, 20. Mai 2012, 03:10

Herde-Heft 23

Kleine Herde

(April 1977 von Wolfgang Kühner)

Vorwort

Achtet auf die Zeichen der Zeit, - diese Empfehlung Jesu sollen wir immer wieder beherzigen. Zeichen der Endzeit gibt es gar viele, aber sie sind immer nur für diejenigen erkennbar„ die um sie wissen und auch auf sie achten . Eines der Zeichen der Endzeit sind die vielen Nervenzusammenbrüche, die häufig auftretenden psychisch-seelischen Versagen und die Anzeichen von Besessenheit.

Wer auf solche Zeichen achtet und aufmerksam die Berichte in Presse und Funk verfolgt, der wird feststellen, daß immer mehr darüber geklagt wird, daß wir viel zu wenig psychiatrische Kliniken und vor allem viel zu wenig Psychotherapeuten haben. Anders ausgedrückt müßte es richtiger heißen, daß wir im Verhältnis zu den vorhandenen Psychotherapeuten viel zu viele Patienten haben, die seelisch schwer erkrankt sind. Woher aber kommt es, daß bei so vielen Menschen die Nerven versagen, daß ihnen die Nerven durchgehen? Woher kommt es, daß sich bei so vielen Menschen Anzeichen von Besessenheit zeigen, ja, daß viele Menschen Handlungen begehen, die man als teuflisch bezeichnen kann?

Obwohl wir wirtschaftlich längst den Höhepunkt überschritten haben und es viele Arbeitslose gibt, geht es doch materiell kaum jemand so schlecht, daß es zu so vielen Nervenzusammenbrüchen und Kurzschlußhandlungen kommen müßte. Wenn aber die meisten seelischen Erkrankungen nicht auf materielle Notlagen zurückzuführen sind, wo liegt dann die Ursache?

Wie schon das Wort psychische - zu deutsch seelische - Erkrankung sagt, kann auch die Seele erkranken; und das besonders dann, wenn ihr die geistige Nahrung fehlt. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein - die Seele schon gar nicht - sondern von einem jeden Wort, daß aus dem Munde Gottes kommt. (5.Mose 8, Vers 3)

Obwohl die Mehrzahl der heutigen Menschen die Existenz der Seele leugnet, ist diese doch wirklich vorhanden, sie ist das wahre "Ich" des Menschen, und sie beweist sich ganz offensichtlich in ihren Krankheitserscheinungen. Gerade dann, wenn die Seele im rein Weltlichen zu ersticken droht, wenn sie geistig hungern und dürsten muß, gerade dann rebelliert sie gegen den "gesunden" Menschenverstand. Sie macht sich dann oft durch körperliche Fehlleistungen bemerkbar, die selbst die Ärzte vor Rätsel stellen.

Gewiß, seelische Erkrankungen gab es schon zu allen Zeiten, ebenso auch Fälle von Besessenheit, aber daß derartige Phänomene auftreten und immer mehr erschreckende Ausmaße annehmen, das sind doch offensichtliche Zeichen der Endzeit. Nun beginnen sich auch in dieser Hinsicht die Prophezeiungen durch Bertha Dudde und Richard Erler zu erfüllen. Aber die nervlichen Belastungen von seiten der materiellen Welt, mehr noch von seiten der jenseitigen, niederen Geisterwelt wird noch zunehmen. Folglich wird es auch nicht ausbleiben, daß die Welt immer mehr zu einem "Narrenhaus" wird, wo man fast nur noch nach der Pfeife Satans tanzt.

Auch hier, inmitten solcher Zustände, wird wiederum nur der seine fünf Sinne zusammenhalten können, wird nur der seine Nerven behalten, der sich voll und ganz Jesus Christus anvertraut. Wohl dem, der erkennt, daß Jesus Christus der Fels ist, dem alle Wogen des Negativen nichts anhaben können - wohl dem, der sich auf diesen Fels rettet und auf ihn baut.

W.K.          


N.B.

In dem voraussichtlich in zwei bis drei Monaten erscheinenden Sonderheft "Besessenheit" mit Kundgaben unseres himmlischen Vaters, wird obiges Thema ausführlicher behandelt werden.

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Herde-Heft 23 -1
Autor: Admin am Sonntag, 24. Juli 2011, 07:36

BD 7807, empfangen 25.1.1961

Moses - Propheten im alten Testament .... (siehe auch Buch 82 NR. 7804)

An Meiner Liebe dürfet ihr niemals zweifeln, denn Ich bin nicht nur euer Gott und Schöpfer, sondern euer Vater, aus Dessen Liebe ihr hervorgegangen seid. Und es ist Mein Urwesen Liebe, die sich niemals verändern kann, die sich niemals verringern wird und die deshalb nur erkannt zu werden braucht, um auch erwidert werden zu können.

Daß ihr Mich aber in Meiner Liebe nicht erkennet, daß ihr weit eher geneigt seid, Mich als einen Gott des „Zornes“ zu betrachten, Der ungerecht und unbarmherzig verurteilt, wenn Seine Geschöpfe Ihm gegenüber sündig geworden sind, das ist eine Folge eurer einstigen Sünde der Auflehnung wider Mich. - Als ihr euch selbst in eurem Wesen, das pur Liebe war, verkehrtet, vermochtet ihr auch nicht mehr Mich Selbst zu erkennen, denn alle eure Gedanken waren falsch gerichtet .... sie wichen von der Wahrheit ab, sie konnten nichts mehr recht erfassen, und Mein Gegner sorgte dafür, daß diese Verfinsterung in euch immer tiefer wurde, indem er gegen jegliche Wahrheit ankämpfte, weil es in seinem Plan lag, euch in volle Unkenntnis über Mich zu stürzen, um eure Rückkehr zu Mir zu verhindern .... um Mich zu entthronen, über Den er sich selbst erhoben hatte und als erster von Mir abfiel.

Solange ihr noch nicht von dieser Ursünde erlöst waret, ist es unmöglich gewesen, Mich und Mein Wesen recht zu erkennen, und darum fielet ihr auch als Mensch in immer größere Sünden, ihr warfet euch gegen Mich auf, ihr versündigtet euch gegen eure Mitmenschen, und durch alle diese Sünden hattet ihr selbst einen Zustand über euch heraufbeschworen, daß ihr Meinem Gegner immer stärker verfallen waret, der euch nun beherrschte und immer mehr zur Sünde antrieb. Meine Liebe konnte euch nun nicht mehr beistehen, denn für diese waret ihr gänzlich unzugänglich geworden, und es konnten euch nun nur Gesetze gegeben werden von seiten der „allmächtigen Gottheit“, auf daß euer Bestehen auf dieser Erde überhaupt gesichert war; denn Mein Gegner wollte vernichten, weil er glaubte, Mir dadurch Meine Macht entreißen zu können.

Und diese Gesetze forderten von euch Menschen immer nur das Anerkennen einer „Gewalt“ über euch, denn die „Liebe“ konntet ihr nicht mehr erkennen und anerkennen als Folge eurer Sünde.

Aber auch dieser Gewalt wollten sich die Menschen nicht beugen, deren Herzen besonders verhärtet waren, weil jener sie beeinflußte, dem sie sich unterworfen hatten und den sie als ihren „Herrn“ anerkannten .... In allen diesen Menschen war Mein Wille ausgeschaltet, für sie gab es keine Möglichkeit, daß ihr Gott und Schöpfer Sich zu Gehör brachte, denn sie gehörten voll und ganz Meinem Gegner. Und es waren nur noch die Kinder Israels, denen Ich als „Gott und Schöpfer“ noch ein Begriff war, Dessen Macht sie anerkannten und Ihn fürchteten .... weshalb Ich sie immer wieder herausführte, wenn sie in die Gewalt der anderen gerieten und zu Mir riefen in ihrer Not. Dennoch erkannten auch sie Mich nicht als einen Gott der Liebe, als ihren Vater, weil sie verfinsterten Geistes waren als Folge der Sünde des einstigen Abfalles und erst diese große Sündenschuld getilgt sein mußte, bevor ihnen das Licht gebracht werden konnte, in dem sie Mich auch als ihren „Vater“ erkannten.
(Bei Thule findet man diesen verkehrten Geist noch heute)

Und ließ Ich unter jenen Völkern Propheten erstehen, so waren diese von Meinem Geist „getrieben“ .... Sie mußten reden, was Ich durch ihren Mund zu den Menschen reden wollte, aber es war nicht eigenes Licht, das in ihnen aufleuchtete, doch es konnte eine Änderung der Gesinnung bewirken, so daß die Menschen nun ihren Gott und Schöpfer suchten und Ich Mich dann auch finden ließ von denen, die guten Willens waren.

Als „Liebe“ erkennen konnten Mich die Menschen aber erst nach Meinem Kreuzestode, nach dem Erlösungswerk Jesu Christi, das Tilgung ihrer Urschuld bedeutete und dann auch das Licht durchbrach in denen, die selbst die Liebe lebten. Denn die Kraft dazu ging ihnen nun aus den Gnaden des Erlösungswerkes zu. Dann aber erkannten sie auch Mein rechtes Wesen, das in sich Liebe, Weisheit und Macht ist .... Dann waren sie selbst von dem Licht der Erkenntnis durchstrahlt .... Und dann war es ihnen auch möglich, Wahrheit von Irrtum zu unterscheiden, der immer sich einschleichen wird, wo die Finsternis des Geistes unverkennbar war ....

Amen


Editiert am Sonntag, 24. Juli 2011, 07:37 von Admin
Herde-Heft 23 - 2
Autor: Admin am Dienstag, 26. Juli 2011, 23:42
BD 8639, empfangen 8.10.1963

Der freie Wille
Erkennen von Gut und Böse - Liebefunke

Das ganze Erdendasein als Mensch hat nur den einen Zweck, das noch unvollkommene Geistige, das sich als Seele in einer körperlichen Hülle befindet, zur letzten Vollendung zu bringen.

Und darum soll der ganze Lebenswandel so ausgerichtet sein, daß er dem Prinzip göttlicher Ordnung entspricht: Es soll der Mensch immer nur gut denken und wollen, er soll immer nur gute Handlungen ausführen, d.h., alles Denken, Wollen und Handeln soll von der Liebe getragen sein. Denn es kann der Mensch - da er einen freien Willen hat - diesen nach jeder Richtung hin gebrauchen. Er kann sowohl einen guten als auch einen schlechten Lebenswandel führen, und er wird in keiner Weise gezwungen werden können.

Ein jeder Mensch hat auch in sich das Gefühl für Gut und Böse, weil er einen stillen Mahner in sich hat .... die Stimme des Gewissens .... und weil er die Auswirkung von gutem und bösem Handeln an sich selbst spürt - wohltätig oder leidvoll. -

Und darum heißt es auch: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, tue ihm das gleiche an, was dich beglückt, und schädige ihn nicht, weil auch du selbst nicht geschädigt werden willst.

Ein jeder Mensch weiß einen Unterschied zu machen von Gut und Böse, wenn er nur ehrlich ist gegen sich selbst. Hat er aber einen bösen Willen, dann sucht er auch, das Gesetz der Ordnung zu verdrehen, dann leugnet er selbst das Empfinden für Gut und Böse ab .... Doch dann belügt er nur sich selbst, und er wird vor sich selbst niemals diese Behauptung aufrechterhalten können.

Sowie dem Menschen jegliches Verantwortungsgefühl mangelt, ist sein ganzer Lebenswandel nur eine Lüge gegen sich selbst .... er will nicht gut sein, weil er noch fest an den Gegner Gottes gekettet ist, er weiß es aber auch selbst, daß er schlecht ist, auch wenn er den Mitmenschen gegenüber dies nicht eingestehen will und in immer tiefere Sünden fällt. -

Ein Mensch, dem das bewußte Empfinden für Gut und Böse fehlen würde, könnte nicht zur Verantwortung gezogen werden dereinst für seinen Erdenlebenswandel .... Es ist aber immer nur sein freier Wille, wie er seinen Lebenswandel führt, und für diesen muß er sich verantworten. Wird ihm selbst ein Unrecht zugefügt, so wird er sich auch dagegen auflehnen. Also weiß er um Recht und Unrecht .... Doch der Gegner vermag sein Empfinden so abzustumpfen, daß er zuletzt nur noch ein blindes Werkzeug ist für ihn, daß er sich völlig willenlos gebrauchen lässt für alle schlechten Handlungen und er dann schon zu einem Teufel wird, wenngleich er noch als Mensch über die Erde geht .... Doch seine Seele ist gänzlich beherrscht von dem Feind, von dem, der alle Seelen ins Verderben zu reißen sucht. Daß solchen Seelen kein anderes Los beschieden sein kann als erneute Bannung in der festen Materie, wird euch Menschen dann auch verständlich sein, die ihr euch bemühet, in göttlicher Ordnung zu leben.

Ein jeder Mensch kann zur Vollendung gelangen auf Erden, doch sein Wille allein ist entscheidend, ob er in Willensschwäche Anlehnung sucht und um Stärkung bittet, ob er in sich das Verlangen hat, recht und gerecht zu leben .... Dann wird ihm jede nur erdenkliche Hilfe zuteil. Und dieses Verlangen könnte in jedem Menschen sein, weil Gott keinen ausläßt, dem Er (nicht) Seine Gnaden anbietet, die jedoch freiwillig auch angenommen und ausgewertet werden müssen .... Und das bestimmt der Mensch selbst.

Aber es ist der Gedanke falsch, daß ein Mensch völlig unfähig wäre, sein Ziel auf Erden zu erreichen, weil er „ungewöhnlich“ belastet sei mit Schwächen und Veranlagungen .... Diesen entsprechend ist auch die Zufuhr von Gnade, und auch besonders belastete Menschen werden in Lebenslagen kommen, wo sie nachdenken und sich ihrem Gott und Schöpfer hingeben können. Daß sie es nicht tun, liegt wieder am freien Willen, daß sie es aber können, ist nicht zu leugnen, ansonsten Gott die Gerechtigkeit, die Weisheit und Liebe abgesprochen werden müßte, Er aber um eine jede Seele ringt, um sie für Sich zu gewinnen, und daher wahrlich kein Mittel unversucht läßt, ihr zu helfen. Schenkt aber die Seele eines Menschen dem Gegner Gehör und verschließt ihre Ohren Dem, Der sie wahrhaft liebt, so wird sie auch vom Gegner herabgezogen, und sie wehrt sich nicht, sondern ist ihm in allem hörig, und das bedeutet auch, daß sie ihm wieder voll und ganz verfällt und sein Angehör bleibt wieder für endlos lange Zeit.

Denn das eine dürfet ihr Menschen nicht vergessen, daß der göttliche Liebefunke einem jeden Menschen beigesellt wird zu Beginn der Verkörperung auf Erden, daß dieser also nur entzündet zu werden braucht und die Gefahr eines Absturzes zur Tiefe damit behoben ist .... Ein jeder Mensch kann liebetätig sein, ob er aber liebewillig ist, das steht ihm frei, entscheidet jedoch den Erfolg des Erdenlebens und sein ferneres Los, das Glück und Seligkeit sein kann im Lichtreich oder auch wieder Bannung in der festen Materie, weil anders nicht das endgültige Ziel erreicht werden kann, das Gott Sich gesetzt hat zu Anbeginn ....

Amen

Herde-Heft 23 - 3
Autor: Admin am Mittwoch, 27. Juli 2011, 08:11

BD 7843, empfangen 6.3.1961

Erlangung geistigen Wissens

Geistiges Wissen zu besitzen ist nur möglich in einem bestimmten Reifegrad der Seele, d.h. sie muß durch ein Liebeleben in sich den Geist erweckt haben, der ihr nun auch das Verständnis für das geistige Wissen erschließt, ansonsten der Mensch nur tote Buchstaben liest, die ihm kein Licht schenken.

Geistiges Wissen zu besitzen ist daher schon der Beweis, daß der Mensch sich auf dem Wege zur Höhe befindet .... Es ist ein Beweis, daß er die Bindung mit Gott schon eingegangen ist, daß sein Geistesfunke von Gott Selbst jenes Wissen entgegengenommen hat, der mit dem Vatergeist von Ewigkeit untrennbar verbunden ist.

Wer geistiges Wissen besitzt, der kann nun aber auch nicht untätig sein, er wird sein Wissen verwerten, er wird ständig vermehrtes Wissen anstreben, und er wird auch sein Wissen auf den Mitmenschen zu übertragen suchen, weil er es fühlt, daß er ein rechtes Wissen vertritt, daß es die Wahrheit ist und daß diese Wahrheit Segen bringen wird ihm selbst und auch seinen Mitmenschen.

Und darum kann sich jeder Mensch glücklich preisen, dem ein geistiges Wissen erschlossen worden ist, das ihm selbst verständlich ist, das ihm Aufschluß gibt in Fragen, die ihm menschlicherseits nicht beantwortet werden könnten. Denn dieser Mensch glaubt nicht mehr an ein nur-irdisches Leben, sondern seine Gedanken sind nun oft geistig gerichtet, und auch sein Lebenswandel vollzieht sich diesem geistigen Wissen gemäß. Es bemüht sich der Mensch, in der Liebe zu leben, in den Willen Gottes einzugehen .... er strebt innerlich Gott zu, er beginnt, die Welt und ihre Güter zu verachten, und nützt sie nur soweit, als dies die Erhaltung des Körpers erfordert. Aber er weiß es, daß das Leben nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck ist ....

Doch er muß anfangs erst in ein geistiges Wissen eingeführt werden .... Es muß sein Verstand sich vorerst beschäftigen, und dann liegt es an seinem Willen, ob das Wissen, das ihm von außen zugeführt wird, zum Herzen vordringt und dort Wurzel faßt. Und dann erst kann jenes Wissen zu einem geistigen Wissen werden und sich vermehren, was jedoch immer ein Liebeleben voraussetzt, das der Mensch auf Grund der göttlichen Gebote, aber auch aus innerem Antrieb führen kann und nun entsprechend sich sein Wissen von innen heraus erhöhen wird .... durch das Wirken des göttlichen Geistes, der als Funke in eines jeden Menschen Seele ruht.

Besitzt aber der Mensch keinerlei geistiges Wissen, so ist bisher sein Erdenleben vergeblich gewesen, es hat ihm noch keinen geistigen Erfolg gebracht, er kann keinen Grad geistigen Fortschrittes verzeichnen, er ist noch völlig im Dunkeln, weil das Licht in ihm noch nicht aufleuchten konnte, weil der Geistesfunke noch nicht entzündet wurde und es darum noch Nacht ist in ihm. Und dieser Zustand ist für den Menschen besorgniserregend, denn er beweist seinen geistigen Tiefstand, er beweist die Nutzlosigkeit seines Erdenwandels bisher und die Gefahr, in der er steht, wenn er sich nicht ändert .... was nur geschehen kann, wenn er einen Lebenswandel in Liebe führt.

Liebe ist Licht, und Liebe schenkt dem Menschen Licht .... Die Liebe erweckt den Geistesfunken zum Leben, die Liebe verbindet den Menschen und also auch dessen Geist mit Gott, und die Liebe trägt sonach ihm Erkenntnis ein .... Und darum werdet ihr Menschen ständig ermahnt, ein Leben in Liebe zu führen, darum werden euch die göttlichen Liebegebote ständig vorgehalten, die euch Jesus gegeben und vorgelebt hat, als Er über die Erde wandelte, und die immer für euch das Vordringlichste sein werden, wollet ihr aufwärtssteigen in eurer Entwicklung, solange ihr auf Erden lebt ....

Ohne Liebe wird kein Mensch zur Weisheit gelangen, d.h. zu dem geistigen Wissen, das der Wahrheit entspricht; und ohne Liebe wird es kein Ausreifen der Seele geben, die sich so gestalten soll, daß sie nach ihrem Abscheiden von dieser Erde eingehen kann in das Reich des Lichtes und der Seligkeit .... Denn sie soll auf Erden zur Erkenntnis gelangen, es soll auf Erden schon die geistige Finsternis von ihr abfallen, sie soll zum Licht gelangen, sie soll ein Wissen gewinnen, das ihr Aufschluß gibt über alle Zusammenhänge und das sie auch beglücken wird, weil sie nun erst wieder in den Urzustand eingeht, in dem sie sich befand im Anbeginn ....

Amen

Herde-Heft 23 - 4
Autor: Admin am Donnerstag, 28. Juli 2011, 11:32

BD 3735, empfangen 4.4.1946

Geistiger Sinn des Wortes

In allen Worten, die Ich ausgesprochen habe, als Ich als Mensch auf Erden wandelte, liegt ein tiefer geistiger Sinn verborgen, selbst wenn sie irdische Dinge berührten, und diesen geistigen Sinn zu erfassen soll euer Streben sein, und also sollet ihr Mein Wort im Verlangen, geistig in dieses einzudringen, entgegennehmen. Denn was Ich redete und was Ich tat auf Erden, geschah um der Seelen willen, die zur Vollkommenheit gelangen sollen auf Erden.

Und darum muß euer Denken geistig gerichtet sein, um für die Seele den Vorteil zu ziehen aus Meinem Wort. Dann erst werdet ihr den großen Wert dessen erkennen, was Ich euch vermittelt habe auf Erden, und ebenso werdet ihr dann erst die übergroße Gnadengabe bewerten können, die euch nun zugeht durch Übermittlung Meines Wortes, das ihr direkt von Mir empfanget.

Ein jedes Meiner Worte ermahnt euch zur Liebetätigkeit. Es ist darunter wohl auch irdisches Wirken zu verstehen, doch so das irdische Wirken nicht vom Geist der Liebe beseelt ist, hat es seinen Wert für die Seele verloren.

Alles, was ihr ausführt auf Erden, kann erst als Liebeswirken angesprochen und bewertet werden, so der Geist der Liebe dabei tätig ist, ansonsten jede Handlung nur für das Erdenleben sich auswirkt .... Also ist es erst der Geist, der dem Wirken eines Menschen den Wert verleiht für die Ewigkeit.

Und so ihr nun in diesem Sinn ein jedes Meiner euch gegebenen Worte betrachtet, so werdet ihr erkennen, wie emsig ein Mensch an sich arbeiten muß, um seiner Seele den Nutzen Meines Wortes zuzuwenden. Er muß ein jedes Meiner Worte geistig auffassen, dann erst befolgt er es und erfüllt Meinen Willen.

Und daraus geht auch hervor, daß Mein Wille niemals solche Handlungen sein könnten, die äußere Gebärden, äußerlich erkennbare Tätigkeiten fordern, außer der liebetätigen Hilfe am Mitmenschen, denn das Befolgen Meines Wortes in der rechten Art ist eine Seelenarbeit, die keinem anderen Menschen ersichtlich zu sein braucht, die nur an ihren Auswirkungen erkennbar ist, nicht aber an äußerlichen Handlungen.

Ergründet aus jedem Meiner Worte den geistigen Sinn, und ihr werdet zugeben müssen, daß Ich keine besonderen Handlungen fordere .... so Ich euch zur Demut, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit ermahne .... Alles dieses bedingt nur seelische Arbeit, denn ein äußerlich erkennbares Handeln garantiert nicht den Geist dessen, was Ich verlange. Nur die Auswirkung ist erkennbar am Menschen selbst, wie auch die Liebetätigkeit am Nächsten wohl für den Menschen ersichtlich ist und doch nicht den Geist der Liebe in sich zu tragen braucht, so des Menschen Sinn nicht geistig gerichtet ist.

Die Auswirkung eures Lebenswandels ist erkennbar an der Ordnung, die notwendig ein Aufgehen in Meinem Willen nach sich ziehen muß. Und sonach könnet ihr Menschen Mein Wort befolgen, ohne geistig tätig zu sein, indem ihr als Produkt eurer Erziehung einen Lebenswandel führt, der nicht augenscheinlich Meinem Willen widerspricht, und doch traget ihr für eure Seele keinen großen Nutzen davon, denn ihr fasset Mein Wort nicht geistig auf, ihr ergründet nicht den geistigen Sinn Meiner Liebelehre .... Und also werdet ihr auch nicht vollkommen in der Ordnung verbleiben können, weil Ich euch erst zum Bewußtsein kommen lassen muß, daß ihr eurer Seele zu wenig gedenket.

Und darum muß Herz und Verstand tätig werden, wollet ihr geistig reifen, ihr müsset Mein Wort mit dem Herzen annehmen und es vom Herzen getrieben befolgen, ansonsten es unwirksam bleibt an euch trotz scheinbarem Befolgen Meiner Gebote.

Suchet in den Geist Meines Wortes einzudringen, und ihr werdet reichsten Segen daraus ziehen, denn was Ich euch gebe, ist bestimmt für die Ewigkeit, nicht aber für euer zeitliches Leben, und so soll auch euer Trachten sein, das ewige Leben zu gewinnen, und also müsset ihr auch eifrig geistig tätig sein, denn der Geist ist es, der lebendig macht ....

Amen                    

Herde-Heft 23 -5
Autor: Admin am Donnerstag, 28. Juli 2011, 18:25

BD 2398, empfangen 6.7.1942

Sabbatheiligung - Gebote

Erbarmen bringe Ich der gesamten Menschheit entgegen und will ihr Meine Liebe schenken .... doch wer achtet noch Meiner? Nur einige wenige streben Mir entgegen, sie suchen Mich und wollen Mir zu Gefallen leben, sie werben um Meine Liebe und wollen alles tun, was Ich von ihnen verlange. Und diese sind Meine Kinder .... ihnen bin Ich nahe, wenn auch einem jeden in anderer Form. Doch immer werden sie Mich erkennen und Mir dienen wollen. Darum weile Ich unter ihnen und habe Mein Wohlgefallen an denen, deren Gedanken Mich suchen und die sich im Gebet mit Mir verbinden.

Und so sollen sie ein offensichtliches Zeichen haben von Meiner Liebe, auf daß sie in Mir verharren und Mich als den Herrn und Schöpfer des Himmels und der Erde erkennen .... Sie sollen Mein Wort vernehmen in aller Reinheit und mit dem Wort auch die Gewißheit, daß Ich Selbst bei ihnen bin. Dieses Wort ist Meiner Liebe Unterpfand, es bezeugt euch Menschen, daß Ich wieder auf Erden weile und daß Ich immer und immer wieder zu den Menschen spreche, die Mich hören wollen und Mir in Liebe ergeben sind. Und dieses Wort ist unvergänglich, wie alles, was von Mir kommt, unvergänglich ist. Daran also werdet ihr erkennen, ob ihr göttliches oder menschliches Werk besitzet, daß es alles überdauert und jeglichem Vernichtungswillen standhält ....

Und wenn ihr euch nun fraget, was Ich von euch fordere als Gegengabe, dann könnt ihr euch auch selbst die Antwort geben .... nichts, als daß ihr Liebe gebet allen denen, die euren Weg kreuzen. Denn mit dieser Liebe erfüllet ihr das erste Gebot .... Ihr achtet Mich und erkennet Mich an, ihr glaubt an Mich, der Ich euch die Liebe gelehrt und Mein Leben in Liebe für euch hingegeben habe.

So aber sollt auch ihr hingeben, was euch lieb und teuer ist, ihr sollt in Mir allein den Ersatz sehen - „ihr sollt keine Götter haben neben Mir ....“ Ihr sollt nichts anderes begehren als nur Meine Gegenwart, auf daß Ich unter euch weilen kann und ihr Meine Nähe spüret.

Dies ist wieder ein Gebot, zu dem Ich euch nicht zwinge, sondern das Ich euch freistelle, weil ja nur die Liebe euer Handeln bestimmen soll, nicht Mein Gebot ....

Der Geist der Liebe soll in euch sein, dann werdet ihr stets so denken und handeln, wie es Meinen Geboten entspricht. Und so die Liebe in euch ist, brauchet ihr keine Gebote, denn diese habe Ich gegeben für die Menschen, die jeglicher Liebe bar waren und alles unbeachtet ließen, was ihnen Meine Liebe eintragen sollte. Ihre Liebe galt nur dem Körper, um dessentwillen sie jegliches Gebot mißachteten. Und um dieses körperliche Verlangen zu beschränken, um der Ichliebe einen Riegel vorzuschieben, gab Ich ein Gebot, daß sie an einem Tage Meiner gedenken sollten, daß sie einen Tag heiligen sollten, sich aller körperlichen Arbeit enthalten und Meinem Gebot entsprechend leben sollten. Ein Wirken in Liebe und steten Gedanken an Mich und ein Zurückstellen der eigenen körperlichen Begierden, das ist die wahre Sabbatheiligung.

Ein Mensch, der von der Liebe zu Mir erfüllt ist, hat auch die Materie überwunden, und er strebt nicht mehr die Vermehrung irdischer Güter an; folglich entheiligt er den Sabbat nicht durch körperliche Arbeit, wenn er diese verrichtet zu Nutz und Frommen des Mitmenschen. Und ein jeder, der nach Meinem Willen lebt, der Mir zustrebt und Mich innig liebt, so daß er nicht Meinen Geboten zuwiderhandeln will, der ist ein Glied Meiner Gemeinde, auch wenn dies nach außen nicht erkennbar ist.

Ihr Menschen seid von einem Irrtum befangen und leget euch Meine Gebote in einer falschen Weise aus .... ihr handelt nach dem Wort, nicht nach dem Sinn Meiner Worte .... wohl in bester Absicht, Mir damit zu dienen; doch es entstehen dadurch Mißverhältnisse und Klippen, an denen so mancher scheitert, und ihr dienet Mir dadurch nicht.

Horchet mit liebendem Herzen auf die Stimme im Innern, die euch gewißlich recht leiten wird, so ihr für Mich seid und nicht wider Mich .... Alle Meine Gebote sollen nur die Liebe in euch entfachen zur höchsten Blüte, so aber die Liebe in euch ist, benötigt ihr wahrlich Meine Gebote nicht, denn dann werdet ihr handeln der Liebe entsprechend, ihr werdet auch dem Nächsten Liebe entgegenbringen, ihm in keiner Weise Schaden zufügen, ihr werdet all euer Denken und Handeln Meinem Willen unterstellen und könnet dann nicht sündigen, d.h. lieblos sein.

Beachtet das Liebegebot, dann beachtet ihr alle Meine Gebote .... Und so ihr euch der göttlichen Führung überlasset, brauchet ihr wahrlich nicht zu fürchten, falsch zu denken oder zu handeln. Doch was ihr auch tut, es wird stets euer Wille und eure Liebe gewertet, nicht die Tat an sich. Heiliget ihr den Sabbat auch nach außen hin, so wird das auch Mein Wohlgefallen finden, so ihr Meinen Willen dadurch zu erfüllen glaubt .... Doch niemals wird sich einer Sünde schuldig machen, der die Außenform nicht wahret, doch innerlich Mir gleichfalls zu Willen zu sein trachtet; er erfüllt Meine Gebote, weil er für Mich und nicht wider Mich sein will ....

Amen                    



Sie sollen Mein Wort vernehmen in aller Reinheit und mit dem Wort auch die Gewißheit, daß Ich Selbst bei ihnen bin. Dieses Wort ist Meiner Liebe Unterpfand, es bezeugt euch Menschen, daß Ich wieder auf Erden weile und daß Ich immer und immer wieder zu den Menschen spreche, die Mich hören wollen und Mir in Liebe ergeben sind.



Beim Lesen dieser Worte dachte ich an diesen Eintrag im Originalforum. Diese Kundgabe bestärkt mich in der Hinwendung zu Jesus und der Öffnung für Sein Wort. Wir können erst richtig sagen, dass Er zu uns spricht, wenn wir Sein Wort selbst hören und Seine Gegenwart spüren. -

Was das Liebewirken betrifft, so zog es mich heute nach St.Gallen - und meine Freudin kam mit. Wir wussten nicht warum, aber ich folgte einfach meinem innern Gefühl, das mich dorthin zog. Ich dachte, dass dort vielleicht eine Begegnung stattfinden könnte, die wichtig sei. Zunächst schaute ich aus nach Bettlern .... und so .... und ich bediente sie - je nach innerem Empfinden. Dann sahen wir einen Mann, der jenem Daniel glich. Und hier mit einem Bild vom früheren Daniel. Der Junge von heute hiess Tobias und war schlanker und in seiner Einfachheit und Bescheidenheit näher bei Jesus. Ich wagte, mich zu ihm hin zu begeben und ihn anzusprechen .... Er fand Vertrauen zu mir und er blühte sichtlich auf.

Jetzt denke ich oft an ihn und was ich ihn noch alles fragen wollte. Leider verstand ich nur etwa die Hälfte, weil er nicht allzulaut redete und die Umweltgeräusche störten (ich habe Ohrensausen und Mühe die Zischlaute zu verstehen - und dann übertönen die Umweltgeräusche die Details). - Ob ich mal einen Weg wie er gehen werde? - Er wollte kein Geld, hatte Rollerblades und einen sehr alten Rucksack bei sich, verschlissene Schuhe an, ass mit dem Finger aus einem Joghurtbecher usw. Die Haare von Haupt und Bart waren länger und verwirkter als bei Daniel, aber auch rötlich-braun, und er war bedeutend schlanker. Ich weiss schon noch einiges von dem, was er erzählte. Er meinte, sich an mich erinnern zu können - und ich wies auf Vorgänge im Traumleben hin, wo Begegnungen im Geist stattfinden können, usw. Er wies weiter auf einen andern Mann hin, der auch mit mir etwas zu tun haben müsste ....

Fast zu Beginn unseres Gesprächs fragte ich ihn, ob Gott sein Führer sei, ob Jesus für ihn von Bedeutung sei. Er antwortete schnell und fragte gleich zurück... Am Schluss wies ich ihn nochmals darauf hin, dass Jesus mein Alles sei und dass ich mich nur wegen Jesus zu ihm hingezogen fühlte.... Ich erinnere mich sicher noch lange an diesen aussergewöhnlichen jungen Mann, der sehr arm ist und nicht einmal Geld annehmen wollte, was mich zu ein paar weiteren Worten des Zuspruchs bewog .... Er wird mir zu einer besseren Vorstellung verhelfen, wie man heute inmitten dieser materiell ausgerichteten Welt durchs Leben kommt. Er würde nicht in einer Kommune leben und hätte keine Kumpels (gleichwohl erzählte er mir von einem Erlebnis in Zürich im Beisein seines Grossvaters) ....

Ich möchte nun nicht noch mehr darüber schreiben, sondern es mehr im Herzen bewegen und das Erlebnis nützen, um mich in der Lebensweise auch selbst mehr Jesus zu nähern und allein aus und in IHM zu leben. Ich zweifle zwar, aber den Antrieb und das Gedenken nehme ich mit; irgenwie war die Begegnung sehr segensreich. Hoffentlich für ihn wir für mich.

Alois, Admin dieser Seiten.

Herde-Heft 23 - 6
Autor: Admin am Sonntag, 31. Juli 2011, 10:06

BD 7833, empfangen 22.2.1961

Göttliche Offenbarungen betreffen vorwiegend geistiges Wissen

Euch geht ein geistiges Gut zu, das eurer Seele zum Heile gereichet, das in Wahrheit Brot und Wein ist, das die Seele stärket und ihr zur Gesundung verhilft, das sie ausreifen lässt zu einem ewigen Leben.

Wenn Ich euch die Wahrheit vermittle durch den Geist, so geht es dabei nur um ein Wissen, das eure geistige Entwicklung fördert. Denn Ich komme als wahrer Seelenarzt zu euch und reiche euch eine Medizin, auf daß ihr nicht dem Tode verfallet.

Und so werdet ihr belehret durch den Geist über eure Erdenaufgabe und über den Anlaß der Schöpfung wie auch des Daseins auf dieser Erde als Mensch .... ihr sollt erfahren, warum eure Seele diesen Gang über die Erde geht und was der Zweck dessen ist. Und auf daß ihr auch den Zweck erfüllet, gebe Ich euch die Richtlinien an, nach denen ihr euren Erdenlebenswandel führen sollet. Und ihr könnet dessen gewiß sein, daß Ich euch in aller Wahrheit unterweise, daß Ich euch nicht dem Irrtum verfallen lasse, wenn ihr die Wahrheit begehret.

Was euch also zu wissen not tut für diese Erdenlebensaufgabe, das wird euch Mein Geist künden, wie Ich es verheißen habe.

Daß ihr nun aber vieles zu wissen begehret, was für das Erreichen des Seelenheiles ganz ohne Einfluß ist, das bringt euch auch in die Gefahr, irrig belehrt zu werden, denn ein solches Verlangen kann euch auch von Meinem Gegner erfüllt werden, der dann eine Gelegenheit ersieht, für sich selbst einen Vorteil zu erringen, und der dann einen Erfolg hat, wenn ihr Menschen schon eine vorgefaßte Meinung habt, die er sofort unterstützen wird, wenn sie nicht der Wahrheit entspricht. Ich aber will, daß euch das Heil der Seele allein vordringlich ist .... Ich will, daß ihr für eure Seele Nahrung verlangt, die Ich ihr jederzeit darbieten werde.

Und so löset euch möglichst von irdischem Wissen, wenn ihr von Meinem Geist belehrt zu werden wünschet; gebet euch vollgläubig Mir hin und lasset euch schenken, was euer Vater für euch nötig erachtet ....

„Ich will euch in alle Wahrheit leiten ....“ Und Ich werde euch auch über irdische Dinge Aufklärung geben, wenn es nötig ist .... Hat aber eure Seele auf Erden die Reife erreicht, daß sie in das Reich des Lichtes eingehen kann, dann wird sie über alles Klarheit haben. Auf Erden jedoch benötigt sie manches Wissen nicht, darum wird es ihr nicht gegeben.

Immer wieder betone Ich es, daß der Wille des Menschen frei ist, daß Ich den Menschen ermahne und belehre, immer nur das Heil seiner Seele zu suchen, und Ich gebe ihm Meinen Willen kund durch Mein Wort .... Und erfüllt er nun Meinen Willen, so wird auch bald ein helles Licht ihm erstrahlen, und es werden seine Gedanken recht sein, weil Mein Geist sie erleuchten kann. Und dann werdet ihr auch wissen und es erfühlen, was für euer Seelenheil zu wissen nötig ist .... Und ihr werdet euch nicht beschweren mit Gedanken, die außerhalb geistigen Wissens liegen ....

Amen                    

Herde-Heft 23 - 7
Autor: Admin am Montag, 01. August 2011, 07:07

BD 7830 empfangen 19.2.1961

Erneute Voraussage durch Gottes Wort

Noch wisset ihr es nicht, was es bedeutet, von Mir direkt angesprochen zu werden, weil ihr Menschen es nicht glaubet, daß euer Gott und Vater aus der Höhe zu euch spricht .... denn ihr seid noch unerleuchteten Geistes und haltet darum solches nicht für möglich. Ihr habt daher noch einen ganz irrigen Gottbegriff, denn ihr stellt euch völlig abseits der Macht, Die euch erschaffen hat, und könnet darum auch nicht Ihre Liebe spüren, weil ihr selbst ohne Liebe seid und euch daher auch das Wirken der Ewigen Liebe unverständlich ist.

Aber ihr sollet in nicht allzu langer Zeit einen Beweis haben, daß euer Gott und Schöpfer wirklich zu euch spricht und gesprochen hat, denn ihr sollt es selbst erleben, daß Meine immerwährenden Ankündigungen sich erfüllen, daß ihr eine Naturkatastrophe größten Ausmaßes erlebet, wie sie noch niemals die Erde betroffen hat.

Immer wieder kündige Ich euch dieses Geschehen an, ohne Glauben zu finden .... aber Ich will, daß ihr zu glauben vermögt, wenn sich diese Meine Ankündigungen bewahrheiten, denn Ich will, daß ihr dann auch glaubet an das kurz darauf folgende Ende und euch darauf vorbereitet.

Denn Zweck aller Meiner Voraussagen ist immer nur, daß ihr eure Seelenarbeit ernstlich in Angriff nehmet, daß ihr die kurze Zeit gut nützet, um das Ende dann auch unbeschadet erleben zu können, um nicht verlorenzugehen wieder für ewige Zeiten .... d.h., die Neubannung ertragen zu müssen, die euch unwiderruflich droht, wenn das Ende kommt, ohne daß ihr zu Mir gefunden habt. Ich will euch Menschen nur retten, nicht aber dem Untergang verfallen lassen, aber Ich kann nicht wider euren Willen auf euch einwirken.

Ich spreche euch daher an durch Meine Boten und mache euch auf das nahe Ende aufmerksam, Ich ermahne euch, eures Erdenzweckes zu gedenken .... Ich verkünde euch immer wieder Meine göttliche Liebelehre, und ihr könntet alle glauben, wenn ihr nur des ernsten Willens wäret, euren Erdenlebenszweck zu erreichen. Doch ihr lebet ohne jeden ernsten Gedanken dahin, weil ihr nicht an ein Fortleben der Seele glaubet. Ich kann aber nicht mehr tun als Selbst euch die Wahrheit zuführen über euer Sein und eure Bestimmung .... Ich kann nicht mehr tun, als direkt zu euch zu reden durch Meine Boten und euch alles so verständlich zu erklären, daß ihr wahrlich glauben könntet .... Doch ihr wollet nicht, und ihr könnt nicht gezwungen werden, Meinen Worten aus der Höhe Glauben zu schenken.

Doch achten solltet ihr auf alles Weltgeschehen, auf den Zustand unter den Menschen und auf den sichtlichen geistigen Tiefstand. Ihr sollet auch kritisch sein euch selbst und eurem Lebenswandel gegenüber, und ihr solltet nachdenken über Sinn und Zweck des Erdenlebens .... Ihr würdet dann von selbst die Verfassung der Menschen erkennen und es für glaubhaft halten, daß dieser Zustand nicht so bleiben kann, daß eine Änderung eintreten muß - und dann Meinem Wort aus der Höhe Beachtung schenken. Doch der gute Wille ist erforderlich, daß ihr zum Glauben gelanget, denn Ich helfe jedem, der sich aus der Tiefe erheben möchte, der die Gedanken Mir zuwendet, indem er das Rechte zu erkennen sucht und das Unrechte verabscheut ....

Es kann euch Menschen wahrlich kein besserer Aufschluß gegeben werden als durch Mein Wort .... Ihr könnt wahrlich keine bessere Erklärung finden, als wenn Ich Selbst euch diese gebe in der direkten Ansprache, und ihr könnet es glauben, daß die große geistige Not Mich dazu veranlaßt, euch Menschen auf der Erde Hilfe zu leisten in der Art, daß Ich euch die Wahrheit zugehen lasse, die euch fremd ist, weil Mein Gegner alles tut und getan hat, um über euch Menschen die Finsternis zu verstärken, auf daß ihr nichts mehr recht erkennt, auf daß ihr auch die Stimme eures Gottes und Vaters nicht erkennet, Der euch helfen und das Licht bringen will, bevor das Ende kommt.

Höret Mich an, wenn ihr durch Meine Boten Meine Stimme vernehmet, lehnet nicht ab, was sie euch bringen, denn ihr befindet euch in der größten Gefahr, die ihr nicht glaubet .... und ihr könnet noch gerettet werden und zum Glauben finden, weil euch die reine Wahrheit unterbreitet wird ....

Und Ich will euch den Beweis geben von der Wahrheit dessen, weil sich sehr bald erfüllen wird, was lange schon verkündet wurde: .... daß die Erde von einem gewaltigen Naturgeschehen betroffen wird, wie es noch nicht erlebt wurde .... Und bald danach wird auch das Ende kommen, wie es verkündet ist in Wort und Schrift ....

Amen                    


Herde-Heft 23 - 8
Autor: Admin am Mittwoch, 03. August 2011, 11:43

BD 7841, empfangen 4.3.1961

Tarnung des Gegners als Lichtgeist - Wunder?

In völliger Verkehrtheit des Denkens befindet ihr euch, wenn ihr die Machenschaften des Gegners als göttliche Wunder ansehet, denn sie sind zu erkennen, sowie ihr Menschen guten Willens seid und dann auch recht zu denken begehret. - Denn das ist das Zeichen Meines Wirkens, daß alles Liebe, Weisheit und Macht bezeugt und ihr darum nur zu prüfen brauchet, ob Liebe, Weisheit und Macht zu erkennen sind, wenn ihr von solchen angeblichen Wundern in Kenntnis gesetzt werdet. - Denn Mein Gegner tarnt sich auch unter Lichtgestalten, er tritt als Lichtgeist auf und irritiert die Menschen, die leichtgläubig sind, die Sensationen suchen und darum auch ungeprüft annehmen.

Ihr sollet nicht blind glauben, ein jeder prüfe und behalte, was ihm nach ernster Prüfung als annehmbar erscheint. Und wird euch nun von Erscheinungen berichtet, die Mein „göttliches“ Wirken sein sollen, so wisset, daß Ich nicht außergewöhnlich wirke, um Menschen zum Glauben zu führen, weil der Glaube, der lebendig ist, nur durch Liebewirken gewonnen werden kann und weil vor Mir ein anderer Glaube wertlos ist.

Warum also sollte Ich euch ungewöhnliche Erscheinungen darbieten, und was sollte Ich damit bezwecken? Was zu wissen euch not tut, erfahret ihr durch Mein Wort, dessen Zuleitung zwar eine ungewöhnliche Gnadengabe ist, die aber keinen Menschen zum Glauben nötigt, der nicht in der Liebe lebt - doch sie soll euch anregen zum Liebewirken, und dann wird auch euer Glaube fest und lebendig werden.

Und ist ein Mensch in einer hohen geistigen Reife, dann wird er mitunter auch geistig zu schauen vermögen, doch das, was er geschaut hat, kaum seinen Mitmenschen wiederzugeben imstande sein .... Und dann kann nicht von „ungewöhnlichen Erscheinungen“ gesprochen werden, die von Mir ausgehen .... Doch Mein Gegner wirkt oft, indem er die Menschen blendet und ihnen also Dinge vorgaukelt, die nur von Menschen wahrgenommen werden, die selbst seines Geistes sind, die nicht in inniger Verbindung stehen mit Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit .... Und es kann dies dann geschehen, wenn sich Menschen in verkehrtem Denken bewegen und dann selbst in sich den Boden zubereiten für verkehrte Bilder .... wenn sie also bereit sind, selbst einen Irrtum zu bekräftigen, indem sie dafür zeugen .... Sie sind jedem Irrtum zugänglich, weil sie nicht ernstlich nach der Wahrheit verlangen, und dann ist es für Meinen Gegner ein leichtes, auf diesem Irrtum aufzubauen und das Denken des Menschen stets mehr zu verwirren, so daß sie sehen und hören, was er ihnen vortäuscht, weil sie solches sehen und hören wollen.

Glaubet nicht, daß Ich Mich beweise oder zu offenbaren suche denen, die sich selbst nicht gestalten so, daß Ich Mich ihnen offenbaren kann .... aber dann geschieht dies auch nicht in so offensichtlicher Weise, die einen Menschen zum Glauben zwingen würden, der noch nicht einen bestimmten Reifegrad erreicht hat .... Und fraget euch, ob wohl den Menschen diese Reife zuerkannt werden kann, die für ungewöhnliche Erlebnisse oder Erscheinungen eintreten .... denn immer sind es Massen, die sich bluffen lassen, niemals aber ausgereifte Seelen, die ein offensichtliches Wirken Meines Gegners erfahren ....

Wer blind glaubt, gerät immer mehr in die Fangnetze des Satans, denn bei diesen hat er ein leichtes Spiel. - Begehret ihr aber ernstlich die Wahrheit, dann wird er euch nicht täuschen können, dann werdet ihr ihn erkennen, was er auch tut - denn sein Wirken kommt aus der Finsternis und verdichtet nur die Finsternis. -

Wo Ich aber wirke, da ist Licht .... Licht aber kann wiederum nur dort sein, wo Liebe ist. Und dieses Liebelicht kann nur von Mir ausstrahlen, aber es wird auch Helligkeit verbreiten und die Finsternis durchbrechen .... Darum suchet das Licht, suchet der Finsternis zu entfliehen und wendet euch an Mich als an das Licht von Ewigkeit .... Und ihr werdet leicht erkennen, wo sich Mein Gegner eingeschaltet hat, denn es wird dort weder Meine Liebe noch Meine Weisheit oder Macht erkannt werden können. - Es wird euch sein Treiben erkenntlich sein, der immer nur ankämpft gegen das Licht und also auch gegen die Wahrheit. -

Amen                    

Herde-Heft 23 - 9
Autor: Admin am Mittwoch, 03. August 2011, 12:10

BD 8977, empfangen 18.u.19.5.1965

Seligkeit - Lichtreich

Ihr alle seid Meine Geschöpfe, aus Meiner Liebe hervorgegangen, und diese Liebe verringert sich nicht, sie ist und bleibt in gleicher Stärke und wird sich immer eurer annehmen, auch wenn ihr willensmäßig euch von Mir getrennt habt.

Liebe ist Meine Ursubstanz, und also ist alles Geschaffene von Mir Selbst durchstrahlt und kann also auch nicht weniger werden. Was aber will die Liebe überhaupt? Nichts anderes als sich verschenken und beseligen, was wieder Liebe empfangen will ....

Alles ist von der Liebe ins Leben gerufen worden, Liebekraft ist jegliches Schöpfungswerk, und also ist auch alles unvergänglich, was Mich Selbst zum Ursprung hat .... Was aber stellet ihr euch als „Liebe“ vor? - Sie ist und bleibt immer das Verlangen nach Zusammenschluß, nur kann es auch eine verkehrt gerichtete Liebe sein, der dieses euer Verlangen gilt .... Aber das Verlangen danach ist in euch, das zu besitzen, was ihr liebt ....

Wenn ihr nun aus einer über alle Maßen reinen Liebe hervorgegangen seid, so ist auch Mein Verlangen nach euch dieser Liebe entsprechend. Ich will euch nur beglücken, euch selige Zustände schaffen, euch also alles das wiedergeben, was ihr freiwillig hingegeben hattet. Sie will euch wieder in den Zustand versetzen, der - da ihr Produkte dieser Liebekraft seid - ein Zustand höchster Glückseligkeit war.

Und wenn euch nun im Zustand der Unvollkommenheit jede Vergleichsmöglichkeit fehlt, so könnet ihr euch auch nicht vorstellen, worin diese Seligkeit besteht. Ihr werdet immer bedacht werden nach dem Grad der Liebe, in dem ihr selbst steht, und mit zunehmender Liebe werdet ihr auch immer größere Seligkeit empfinden dürfen. Diese Seligkeiten bestehen in unzähligen geistigen Erlebnissen, in einer Art schöpferischer Tätigkeit, im Erschauen geistiger Schöpfungen, in ständigem Verlangen und ständigem Erfüllen, im Hören Meines Wortes .... Alles dieses löst eine Seligkeit aus, für die euch Menschen jeder Begriff fehlt .... Denn immer will euch Meine endlos tiefe Liebe beglücken, euch etwas schenken, das ihr einstens besaßet ....

Doch die höchste Beglückung wird für euch immer das Weiterleiten Meines Liebekraftstromes sein, denn immer wird es lichtlose Stätten geben, die ihr mit Licht bedenken sollet .... Und Weiterleiten Meiner Liebekraft bedeutet, denen die Wahrheit zuzuführen, die ihr in aller Fülle besitzet, die euch unbegrenzt auch zugeht und darin eure Seligkeit besteht, die für euch noch ganz unverständlich ist, denn Licht weiterleiten in die Finsternis ist in einem Maße beglückend, denn es steigt ständig an und wird von einem solchen Wesen nicht mehr hingegeben. Immer wird die Seele helfen wollen, und immer wird sie auch hilfsbedürftige Seelen finden, und diese Hilfe ist für sie beglückend und wird doch niemals um der eigenen Seligkeit willen ausgeführt werden, sondern immer nur die Liebe treibt die Seele an zu dieser Hilfe. Die Liebe aber ist in jeder Seele von solcher Stärke, daß sie allein schon Seligkeit bereitet, die unermeßlich ist ....

Es wird also von keiner Seele die Seligkeit „angestrebt“, daß sie als Belohnung empfunden werden könnte - denn danach verlangt keine Seele, aber die übergroße Liebe treibt sie unausgesetzt an zu einer Tätigkeit, die Seligkeit an sich ist, ob sie im Schaffen und Gestalten besteht oder im Austeilen der Wahrheit .... sie wird immer als „Seligkeit“ empfunden werden, weil sie immer in der Beseligung der anderen Wesen besteht, also von einer eigenen „Entlohnung“ nicht mehr gesprochen werden kann.

Die geistige Welt bietet euch so viele Herrlichkeiten, die aber ursprünglich euer Anteil gewesen sind und die ihr nun nur wieder in Besitz nehmen dürfet, die euch daher unermeßlich beseligen. - Es ist also der Urzustand, in dem ihr euch befandet, und ihr steht nun als Mensch in einem sehr mangelhaften Zustand, so daß euch eine „ewige Seligkeit“ als erstrebenswert vorgestellt wird. Ihr könnet euch aber kein Bild machen davon, was unter dieser Seligkeit zu verstehen ist, doch so viel sollet ihr wissen, daß ihr nicht mehr zurückkehren möchtet in jenen mangelhaften Zustand, wo euch noch nicht die Liebe voll und ganz erfaßt hat .... die ihr nur immer ausstrahlen möchtet auf jene Wesen, die eines Lichtes bedürfen .... Denn selbst wieder beglücken zu können wird für euch die größte Seligkeit sein, und dazu werdet ihr immer Gelegenheit haben, wenn euch Mein Liebestrahl selbst treffen kann, den ihr immer wieder weiterleiten könnet in die Gebiete, wo noch Dunkelheit ist, und es für euch dann die Aufgabe ist, die euch selbst beseligt ....

Amen                    


Diese Kundgabe erklärt, warum es mich immer wieder zum Schaffen drängt ....
Und sie erzählt auch etwas von der Freude schöpferischer Tätigkeit, die ständig weiter will.
All mein Tun ist vorläufig und genügt nicht - es wird immer weiter geh'n.

Der Admin

Herde-Heft 23 - 10
Autor: Admin am Samstag, 06. August 2011, 23:37

BD 8745, empfangen 5.2.1964

Verschiedenes Los der Seelen nach dem Tode

Ich Selbst bin bei euch, wenn ihr Mein Wort vernehmet, und Meine Nähe muß euch mit Licht und Kraft erfüllen, weil Ich Selbst der Urquell von Licht und Kraft bin. Daß ihr nun rein körperlich nichts davon spüret, ist um eurer selbst willen nicht anders möglich, denn der schwache Leib würde vergehen in der Durchstrahlung, würde Ich diese nicht nur der Seele zuwenden, die schon stärkeres Maß von Licht und Kraft vertragen kann und in diesem Zustand selig ist.

Ihr müsset nun dieses glauben, denn Ich kann euch dafür keinen anderen Beweis geben, als daß ihr Mein Wort vernehmet und eurer Seele dieses Wort auch Seligkeit bereiten muß, ist es doch der Beweis Meiner unmittelbaren Berührung, denn Mein Wort ist Kraft und Licht, und dieses haltet ihr fest, es kann nicht mehr vergehen, es ist das sichtbare Zeichen Meiner Gegenwart, das euch auch dann noch beglücken wird, wenn ihr diese innige Bindung löset dadurch, daß ihr wieder der Welt und ihren Anforderungen nachkommt. Aber ihr seid licht- und krafterfüllt und könnet allen Versuchungen durch die Welt widerstehen, eure Blicke sind ständig Mir zugewandt, und ihr werdet Mich auch nicht mehr lassen, wie auch Ich von euch nicht mehr lassen werde, die ihr Mein geworden seid durch die innige Bindung mit Mir.

Und Ich will euch immer wieder aufs neue beseligen, indem Ich euch einweihe in tiefe Geheimnisse, in ein Wissen, das nur Ich euch vermitteln kann, weil es geistige Gebiete berührt, die euch als Mensch noch verschlossen sind, solange Ich Selbst sie euch nicht öffne. Und ein solches Wissen wird euch stets beseligen und euch Meine übergroße Liebe zu euch beweisen.

Der Übergang aus dem Erdendasein in das geistige Reich ist ganz dem Reifezustand des Menschen entsprechend und darum also ganz verschieden .... Eine Seele, die noch mangelhaft gestaltet ist, die nicht viel Liebe vorzuweisen hat, weiß es zumeist nicht, daß sie irdisch tot ist, sie bewegt sich noch in derselben Umgebung und wird nur mit sich selbst nicht recht fertig, weil sie überall auf Hindernisse stößt, die sich ergeben, weil sie noch zu leben glaubt und doch weder angehört wird noch Dinge verrichten kann, die sie auf Erden getan hat. Und solche Seelen sind auch in der Finsternis, die entsprechend ihres niedrigen Liebegrades undurchdringlich ist oder zuweilen in einen leichten Dämmerungszustand wechselt .... Eine solche Seele also ist nicht selig, und sie irrt umher, sie klammert sich an gleichgeartete Seelen auf Erden an, sucht diesen ihre Gedanken aufzuzwingen und wehrt alle Wesen ab, die ihr helfen wollen in ihrer Lage, die auch so lange anhalten oder sich auch verschlechtern kann, wie sie nicht selbst in sich geht und über ihren Zustand nachdenkt ....

Scheidet jedoch eine Seele ab von der Erde, die keinen schlechten Lebenswandel führte, die auch kleine Verdienste durch Liebewerke erworben hat, die aber wenig glaubenswillig war und Mich in Jesus nicht gefunden hat auf Erden, so wird diese auch oft nicht wissen, daß sie leiblich nicht mehr auf der Erde weilt, sie wird durch weite einsame Gegenden wandeln, wohl in leichter Dämmerung, doch nichts zu erkennen vermögen, keinen Wesen begegnen und allein sein mit ihren Gedanken .... Und sie wird immer noch vielen weltlichen Gedanken nachhängen, sich nach den verschiedensten Dingen sehnen und leiden unter der Besitzlosigkeit, die sie sich nicht erklären kann und daher glaubt, durch Katastrophen oder ihr nicht wohlgesinnte Menschen in öde Landstrecken versetzt worden zu sein, und nun immer wieder nach Auswegen sich umsehen .... Und sie kann endlose Zeiten solche Gegenden durchwandern, bis sie langsam durch diese Öde zu einem anderen Denken gelangt und dann auch mit gleichgearteten Wesen zusammentrifft, was schon einen kleinen Aufstieg bedeutet. Denn sowie sie sich austauschen kann, besteht die Möglichkeit, solche Seelen zu belehren, denn zumeist sind es Lichtwesen, die in gleicher Umhüllung den Wesen entgegentreten, um ihnen zu helfen, daß sie zum Erkennen ihrer selbst kommen. Dann beginnt auch für diese Seelen ein langsamer Aufstieg zur Höhe ....

Und verläßt nun eine Seele ihren Erdenleib, die Mich erkannte auf Erden, deren Leben ein Wandel in der Liebe war, die an Mich geglaubt hat in Jesus und also auch von ihrer Urschuld erlöst ist, dann geht diese Seele in das Lichtreich ein, d.h., sie wird sich in einer herrlichen Gegend wiederfinden, wo sie tiefstes Glück empfindet, wo sie empfangen wird von Wesen, die gleich ihr lichtdurchstrahlt sind .... sie wird ihre Lieben wiedersehen, sie wird alle Erdenschwere abgelegt haben .... sie wird sich hinversetzen können nach ihrem Verlangen, wo immer sie weilen möchte, sie wird eine Seligkeit empfinden, von der sie auf Erden keine Ahnung hatte .... sie wird in heißer Liebe zu Mir erglühen, Der Ich euch eine solche Herrlichkeit bereite .... sie wird auch blitzschnell erkennen, was ihr bisher noch unbekannt war, sei es das Wissen um tiefste Weisheiten, sei es das geistige Bereich, das euch auf der Erde nicht annähernd geschildert werden kann .... sie wird in überströmender Liebe sich den Wesen zuwenden, die ihre Hilfe benötigen, sei es auf Erden oder auch im jenseitigen Reich .... Sie wird Mir dienen wollen mit aller Hingabe und sich mit gleich reifen Wesen zusammenschließen zu größter Kraftentfaltung, um Rettungswerke in Angriff zu nehmen, die sehr große Kraft erfordern.

Für diese Seele ist der Übergang von der Erde in das geistige Reich nur das Erwachen aus einem bisher toten Zustand zum Leben .... Denn ihr erscheint der Zustand als Mensch nun, da sie zum wahren Leben gekommen ist, nur als ein Zustand des Todes, und voller erbarmender Liebe wendet sie sich nun dem „noch Toten“ zu, um ihm zu helfen, gleichfalls zum Leben zu kommen. Denn „was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört hat, das habe Ich denen bereitet, die Mich lieben ....“

Könntet ihr Menschen auf Erden nur ahnen, welches Los euch drüben erwarten kann, ihr würdet wahrlich mit allen Sinnen danach streben, euch dieses Los zu schaffen; doch diese Kenntnis kann euch nicht zuvor gegeben werden, sie kann euch wohl unterbreitet werden, aber solange ihr keine Beweise dafür habt, bedeutet dieses Wissen für euch zuwenig, als daß ihr es ernstlich auswerten würdet.

Es ist jedoch für eine Seele überaus herrlich, wenn sie das Leben auf Erden sofort nach ihrem Tode tauschen kann mit dem Lichtreich, wenn sie nicht den schwierigen Ausreifungsprozeß noch im Jenseits durchmachen muß, denn dieser kann oft endlos lange Zeit erfordern, wenn nicht der Seele viel liebende Fürbitte zugewendet wird von seiten der Menschen. Und wieder werden nur jene Fürbitte erfahren, denen liebende Gedanken nachfolgen, und diese wird sich immer nur der Mensch erwerben, der selbst Liebewerke ausgeführt hat. Dann wird auch seine Entwicklung zur Höhe leichter vonstatten gehen, und das Verlangen nach dem Wiedersehen seiner Lieben kann auch eine große Antriebskraft sein .... wie auch jeder lehrende Geistfreund ihm zum schnelleren Reifen verhelfen wird, dessen Belehrungen angenommen werden von der Seele.

Doch eine richtige Vorstellung könnet ihr Menschen euch nicht machen, solange ihr auf Erden weilet, es können euch nur Andeutungen gemacht werden über die verschiedenen Sphären, die Aufenthalt seiner Seele sein können. Und ein jeder Mensch soll dankbar sein für Krankheiten und Leiden jeglicher Art, die einer Seele garantiert ein besseres Los eintragen, wie sie auch beschaffen sei .... als wenn sie ohne Leiden von der Erde abscheidet .... vorausgesetzt, daß nicht der Liebegrad und der Glaube einer Seele das Lichtreich sichert ....

Doch die Mehrzahl der Menschen ist ohne Liebe und ohne Glauben an Jesus Christus .... Und für diese wird der Übergang vom Leben zum Tode kein schöner sein, denn sie werden drüben antreffen, was sie auf der Erde anstrebten. Das Verlangen nach der irdischen Welt wird noch übergroß sein bei den Weltmenschen und doch keine Erfüllung mehr finden, die Seele wird sich in einem Scheindasein wohl selbst eine Welt schaffen, doch bald erkennen, daß es nur Luftgebilde sind, bis sie selbst mit der Zeit abödet und erkennt, daß sie armselig beschaffen ist, und sich nach Änderung ihrer Lage sehnt .... Dann wird ihr auch geholfen werden ....

Doch auch jene, die nicht gut und nicht schlecht lebten auf Erden, werden kein beneidenswertes Los erwarten dürfen im jenseitigen Reich .... Zwar wird sie nicht die tiefste Finsternis drücken, doch ihre Unwissenheit wird sie quälen, denn sie können es sich nicht erklären, warum sie nichts sehen können, mit niemandem mehr sprechen können und doch existent sind .... Sie werden wenig Kraft besitzen, und erst wenn sie Meiner gedenken, wird es ein wenig heller werden um sie, und dann erst können ihnen Meine Lichtboten in den Weg treten und ihnen zur Verbesserung ihrer Lage verhelfen .... vorausgesetzt, daß sie sich belehren lassen und von ihren bisherigen Anschauungen ablassen.

Doch selig, die alle jene schweren Erlebnisse nicht haben im jenseitigen Reich, für die das Lichtreich geöffnet ist und die nun alle Herrlichkeiten in Besitz nehmen dürfen, die der Vater Seinen Kindern im Übermaß bietet, weil Er sie liebt und sie Seine Liebe nun auch erwidern ....

Amen                    

Herde-Heft 23 - 11
Autor: Admin am Montag, 08. August 2011, 00:39

BD 3758, empfangen 2.5.1946

Rege Tätigkeit der Lichtwesen vor der Umgestaltung

Es ist ein Vorgang von größter Bedeutung, der sich im Universum abspielt durch die Umgestaltung der Erde, den auch die geistige Welt mit Aufmerksamkeit verfolgt, denn die Tätigkeit der geistigen Wesen, die im Licht stehen, ist durch diese bevorstehende Umwälzung eine überaus rege geworden, und sie wird nach jener in ein völlig anderes Stadium treten .... d.h., die Verbindung der geistigen Welt mit der irdischen wird ungehindert vonstatten gehen, es werden die Menschen stets und ständig die Brücken zum geistigen Reich betreten und ununterbrochen belehrt werden können direkt.

Und es ist das Bestreben der Lichtwesen, noch vor der Umgestaltung Seelen zu gewinnen, weil ihre große Liebe den Seligkeitsgrad erhöhen möchte, der nachher auf der neuen Erde anzutreffen ist. Allen Lichtwesen sind Seelen zur Betreuung zugewiesen, doch sie zu gewinnen und zu rein geistigem Streben zu veranlassen ist oft überaus schwer, wenn es nicht gar erfolglos ist, d.h. am Willen des Menschen scheitert. Den Willen zwangsmäßig zu brechen ist nicht zulässig und ihn zu gewinnen oft unmöglich, und darum sind auch den Lichtwesen die Geschicke des einzelnen anheimgestellt, und ihre Mittel bestehen darin, die Menschen in Notlagen kommen zu lassen, um ihre Seelen nachgiebiger zu gestalten und aufnahmefähig zu machen für ihre gedanklichen Einflüsterungen, die sie wandeln sollen.

Und so führen die Lichtwesen immer nur den Willen Gottes aus, denn ihr Ziel ist die Gewinnung der einzelnen Seelen für das Reich Gottes. Es ist die Zeit nur noch kurz bis zum Ende, daher die Arbeit der Geistwesen überaus rege, denn sie erkennen in ihrem Lichtzustand die große geistige Not, und sie wissen auch um die Auswirkung dieser, sie wissen, was der Erde und allen darauf befindlichen Schöpfungen bevorsteht, und sie suchen zu retten, was sich nicht ihrer Hilfeleistung widersetzt.

Alles Geistige, das unter dem Willen Gottes steht, das durch die Liebe Kraft- und Lichtempfänger aus Gott geworden ist, beteiligt sich mit größtem Eifer an der letzten Rettungsaktion, und so wird eine jede einzelne Seele ergriffen von ihrem Liebewillen und so zur Wandlung ihres Willens angeregt, teils durch gedankliche Belehrungen, teils durch Not und Drangsal und zuletzt durch die allgemeine Not, die noch über die Erde gehen wird durch den Eingriff Gottes .... Jedes Hilfsmittel wird angewandt, um die Schar der Seinen zu vergrößern und dem Satan noch abzuringen vor dem Ende die Seelen, die noch schwach, aber nicht gänzlich verhärtet sind.

Denn die bevorstehende Umwälzung, die das Ende der Erde in der jetzigen Form bedeutet, ist zu gewaltig, als daß nicht die geistige Welt Anteil nehmen würde in hohem Maß, deren Ziel und Streben stets und ständig die Erlösung des unfreien Geistigen ist. Und so sich die Menschen den geistigen Wesen des Lichtes sorglos anvertrauen, werden sie nur Vorteile für ihre Seelen daraus ziehen können, denn dann sind sie in bestem Schutz, und geistig und irdisch stehen ihnen die Lichtwesen bei, die nur den Willen Gottes ausführen, der gleichfalls allen Seinen Schutz und Seine Hilfe verheißt, die sich Ihm vollgläubig anvertrauen ....

Und darum brauchen die Menschen nichts fürchten, was auch kommen mag, solange sie gläubig sind und die Verbindung suchen mit Gott und mit den Lichtwesen, die nur die Ausführenden des göttlichen Willens sind, die Kraft- und Lichtempfänger von Ihm sind und solche wieder austeilen denen, die Kraft und Licht benötigen und empfangen wollen.

Ständig seid ihr Menschen von diesen Wesen umgeben, und ständig könnet ihr daher Kraft und Licht entgegennehmen, so euer Wille dies anstrebt .... Denn die geistige Welt nimmt regsten Anteil an der Notlage der gesamten Menschheit sowohl als auch des einzelnen und ist immer zur Hilfe bereit, weil dies Gottes Wille ist, daß jede menschliche Seele unter der Obhut geistiger Wesen steht und sie dies ausnutzen kann in hohem Maß. Denn die Zeit ist kurz bis zum Ende, und jeder Seele wird Gelegenheit geboten, noch zur höchstmöglichsten Reife zu gelangen, weshalb die Lichtwesen auch außergewöhnlich tätig sind, um dann auf der neuen Erde in steter Verbindung bleiben zu können mit denen, die durch ihre liebevolle Fürsorge den Reifegrad erreichen, der sie zu Bewohnern des Paradieses der neuen Erde berechtigt ....

Amen                    

Herde-Heft 23 - 12
Autor: Admin am Dienstag, 09. August 2011, 20:19

B.D. Nr. 3848

Tag und Stunde des Endes

Das Wissen um Tag und Stunde des Endes muss den Menschen verborgen bleiben, um ihrer Willensfreiheit nicht Gewalt anzutun. Die Ungläubigen würden zwar auch jenes Wissen leugnen und sich wenig daran stören, doch für die Schwachgläubigen wäre es eine Gefahr, denn es wäre dieses Wissen ein Antrieb zum Streben nach Vollkommenheit, der nicht aus der Liebe zu Gott, sondern aus der Furcht hervorgehen würde, was allemal für die Seele ohne Vorteil bliebe. Und selbst den Tiefgläubigen wäre ein solches Wissen nicht zuträglich, wenn es auch für sie die geringste Gefahr bedeuten wüde.

Doch solange sie noch auf der Erde weilen, wird ihnen wohl Kenntnis gegeben vom ewigen Heilsplan Gottes, doch die Zeitbestimmung behält Gott sich vor, und selbst den geistig Erweckten bleibt Tag und Stunde verborgen. Und das sei euch Menschen ein sicheres Zeichen göttlicher Offenbarungen, denn wo Tag und Stunde bestimmt wird von seiten der Menschen, dort könnet ihr getrost ablehnen. Was auch an weiterem Wissen geboten wird, dieses ist nicht göttlichen Ursprungs aus eben dem Grunde, dass Gott Selbst das Ende geheim hält, nur die Menschen davon in Kenntnis setzt, dass sie kurz davor stehen.

In der letzten Zeit werden viele aufstehen, die sich als Boten Gottes ausgeben, die ihr Wissen von Gott empfangen zu haben vorgeben und das letzte Gericht ankündigen zu festgesetzter Zeit. Diese sind es, die die Wahrheit des göttlichen Wortes untergraben wollen, die der Gegner Gottes als letztes Wirken gegen die Wahrheit anführt, die den Unglauben noch vertiefen werden, indem der festgesetzte Tag vorübergeht, ohne das Ende gebracht zu haben, und dadurch auch die Schwachgläubigen von Gott abfallen, so sie nicht zuvor aufgeklärt werden über die rechten und falschen Propheten.

"Den Tag und die Stunde weiss niemand", das sind die Worte Jesu, die Wahrheit sind und bleiben werden. Und daran haltet euch, so die falschen Propheten kommen werden und euch einen Tag ankündigen wollen. Sie werden im gleichen Gewande kommen, sie werden Gottes Wort anführen und euch Menschen zu gewinnen suchen, und doch werden es nicht Gottes Boten sein, sondern Sendlinge von unten, die Sein Wort zu entkräften suchen, die Zweifel unter die wahren Anhänger Gottes zu streuen suchen, um auch diese zu Fall zu bringen.

Und darum weist Gott zuvor schon auf diese falschen Propheten hin und Er unterweist euch, dass und warum Er die Stunde des Endes geheim hält, auf dass ihr glaubet und festbleibet und euch an Sein Wort allein haltet, das Wahrheit ist und bleibt bis in alle Ewigkeit.

Amen           

Herde-Heft 23 - 13
Autor: Admin am Dienstag, 09. August 2011, 21:05

Vom Ende der Zeiten

7. 8. 46           

Alle Weissagungen Meiner Seher und Propheten werden erfüllt sein, so die Zeit erfüllet ist. Und so wird auch das Ende kommen unwiderruflich und mit ihm alle Zeichen und Erscheinungen, die Ich durch Meine Diener voraussagen liess seit Beginn dieser Erlösungsepoche. Immer und Immer wieder habe Ich darauf hingeweisen, um den Menschen die Bedeutsamkeit des Endes klar zu machen, um sie zu bewegen, ernstlich an sich zu arbeiten, sodass sie jeden Tag das Ende erwarten können ohne Furcht, verloren zu gehen für ewige Zeiten. Und darum waren Meine Prophezeiungen stets so gehalten, dass sie für jede Zeit in Anwendung gebracht werden konnten, was jedoch nicht ausschliesst, dass einmal die Stunde kommt, deren Ich Erwähnung getan habe, dass einmal das Ende da ist, von dem alle Propheten geweissagt haben. Denn Meine Worte sind keine leeren Worte, und als Mein Wort ist stets das Wort der Propheten anzusehen, die in Meinem Namen auftreten und die Menschen erziehen wollen für Mein Reich. Und so muss sich auch dieses Mein Wort erfüllen, es muss einmal die Zeit vollendet sein, die Ich der Erde und ihren Bewohnern gesetzt habe zum Ausreifen des Geistigen.

Niemals sollet ihr Menschen die Zeit des Endes in fernster Zukunft liegend glauben, niemals solltet ihr die Arbeit an eurer Seele hinausschieben, sondern immer denken, dass der letzte Tag vor der Tür steht, dass er euch überraschen kann, und dass ihr also emsig tätig sein sollt für eure Seelen. Darum gab Ich allezeit die Voraussagen für das Ende in einer Weise, dass Zeit und Stunde geheim blieben; doch immer war dies Meinem Plan von Ewigkeit her entsprechend, dass Ich die Menschen in Unkenntnis liess, wann die Zeit gekommen ist. Doch in der letzten Zeit des Endes trete Ich laut und vernehmbar vor die Menschen hin und gebe ihnen wieder durch Meine Diener kund, dass die Zeit erfüllt ist, dass die Zukunft zur Gegenwart geworden ist, und dass ein jeder Tag das von der Menschheit gefürchtete Ende bringen kann und der Mensch sich also darauf vorbereiten soll, um das Ende erfolgreich für seine Seele überstehen zu können, obwohl Ich auch nun nicht den Tag und die Stunde angebe, weil ein solches Wissen schdädigend ist für die menschliche Seele. Doch die Zeit ist erfüllt und ein jeder Tag ist ein aussergewöhnliches Gnadengeschenk von Mir, um den Menschen noch immer Gelegenheit zu geben, für ihre Seelen zu sorgen. Denn noch ist es Tag, und sowie die Nacht hereingebrochen ist, ist auch jedes Wirken unmöglich.

Und überall werden Mahner und Propheten aufstehen und die letzte Zeit künden, auf dass allen ins Gedächtnis gerufen werden Meine ständigen Ankündigungen durch Wort und Schrift. Bald ist das Ende da, bald ist der Tag gekommen, der in Licht und Seligkeit versetzt, die Mein Wort beachteten, und in Finsternis und Tod stürzt, die Mich nicht erkannten und Meinem Wort keinen Glauben schenkten. Doch Mein Wort ist und bliebt ewige Wahrheit, und so erfüllt es sich laut Plan von Ewigkeit, so die Zeit vollendet ist. - Amen.

*

27. 1. 48           

Und ihr sollt Zeuge sein Meines Kommens vor dem Ende. Ihr sollt zu denen gehören, die Mich sehen werden in den Wolken thronend und heimholend die Schar Meiner Gläubigen, auf dass sie Erlösung finden von den Greueln dieser Erde. Und es wird ein Tag sein von tiefster Bedeutung für alles Geistige, es wird eine Nacht darauf folgen, die endlos lang ist für das Geistige, das unerlöst erneut gebannt ist.

Ich werde euch holen und euch versetzen in ein Reich des Friedens, wo es keine Sorge und keine Not mehr gibt. Werfet alle Sorgen auf Mich, übergebet euch Mir vollgläubig und vertrauet auf Meine Hilfe, und sie wird euch werden. Glaubet, was Ich euch kundtue durch die Stimme des Geistes, lasset euch nicht durch Einwände beirren, denn es kommt der Tag, wo Ich von oben reden werde; und diesem folgt mit Bestimmtheit auch der letzte Tag, den ihr ersehnen werdet, so ihr an Mein Wort glaubt, denn er bringt euch Errettung aus irdischer Not, er bringt euch Vereinigung mit Mir, er bringt euch den Frieden und einen paradiesischen Aufenthalt, dem dann das Paradies auf der neuen Erde folgen wird. Und dann werdet ihr leben, es wird euch an nichts mangeln, ihr werdet tätig sein nach meinem Willen, ihr werdet Mich sehen und hören und selig sein schon auf Erden.

Ich aber weiss um das Ende und künde es euch daher an; und dennoch werdet ihr überrascht sein, weil euer Glaube noch sehr schwach ist und ihr es nicht wahr haben wollt, dass die Zeit erfüllt ist. - Amen.


    Diese beiden Kundgaben wurden einem umfangreichen,
    unveröffentlichten Manuskript entnommen, das im Laufe
    der letzten 15 Jahre von Bertha Dudde niedergeschrieben wurde.