GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

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Sonntag, 20. Mai 2012, 03:10

Herde-Heft 24

Kleine Herde

(Mai 1977 von Wolfgang Kühner)


Vorwort

Wenn es nicht an der Nr. 24 zu ersehen wäre, so würde ich es kaum glauben , daß seit dem Erscheinen des ersten Herde-Heftes schon zwei Jahre vergangen sind. Die Zeit vergeht, ja sie verfliegt geradezu. Man ist fast geneigt anzunehmen, daß schon etwas von der bevorstehenden Zeit in unsere Tage hineinreicht. "Ich will euch die Tage verkürzen! "(Matthäus 24,22 und Markus 13,20). Wie wird es erst dann werden, wenn diese Zeit wirklich gekommen ist? Schon heute hört man täglich: "Ich habe keine Zeit!" Diese Worte werden einem besonders dann entgegengehalten, wenn man jemandem eine Neuoffenbarungsschrift zum Lesen anbietet. Und besonders auffällig ist dies bei Rentnern, die doch eigentlich nun Zeit haben müßten - und die diese Zeit nun noch dazu verwenden könnten, ihre Versäumnisse in Bezug auf das Geistige nachzuholen.

Wenn man dann darüber nachdenkt , wieso gerade diese Gruppe von Menschen so wenig Zeit hat , so kann man zumeist feststellen , daß sich viele mit allem Eifer weltlichen Geschäften oder weltlichen Vergnügungen - Fernsehen, Reisen, Hobby, Sport usw. - hingeben. Dies wäre ja weiter nicht schlimm, wenn sie wenigstens einen Teil ihrer Zeit dem Geistigen oder einem Liebedienst am Nächsten widmen würden. Aber dafür haben sie eben - wie sie selbst sagen - keine Zeit.

All dies vorhergehend gesagte soll kein Vorwurf sein, denn jeder kann ja mit seiner Zeit machen was er will. Dazu hat ihm ja unser himmlischer Vater den freien Willen gegeben, den wir auch jedem Menschen lassen sollen. Zudem ist dies ja auch nichts Neues, was ich da niederschreibe. Was ich aber damit bezwecken will, ist, daß sich jeder dies mehr bewußt macht, in welcher Zeit wir leben, und daß nicht jeder unsere Zeit als gegeben ansieht.

Gewiß, die Zeit an sich ist uns gegeben, und ein Tag von heute hat genauso 24 Stunden wie ein Tag vor 1000 oder 2000 Jahren. Was aber die Menschen heute mit diesen 24 Stunden tun, das ist es, was unsere Zeit prägt. Am Tun, am Handeln der Menschen unserer Tage, erkennen wir, daß wir schon in der Endzeit leben. Wo wurde je so viel Negatives, so viel Liebloses, so viel Gottloses, je so viel Teuflisches getan, wie in unserer Zeit?

Wenn wir die Nachrichten verfolgen, werden wir das bestätigen müssen. So wurde heute gemeldet , daß ein Prozeß gegen eine Terroristenbande in Italien nicht stattfinden kann, weil keine Geschworenen den Mut finden, sich für die Gerechtigkeit einzusetzen. Die Anhänger dieser Verbrecherbande haben gedroht, daß sie alle Geschworenen ermorden, die an diesem Prozeß beteiligt sind. So weit sind wir schon, daß aus Furcht vor Verbrechern kein Richter mehr den Mut hat, diese Verbrecher zu verurteilen. Ist es hier nicht offensichtlich, daß Satan, wie es bei Bertha Dudde angekündigt wurde, bereits dabei ist, voll seine Macht anzuwenden.

Wie lange wird noch Recht und Ordnung, soweit dies überhaupt durch Menschen möglich ist, aufrechterhalten werden können? Die Anfänge zur totalen Anarchie - die Vorstufen zur Herrschaft des Antichrist - sind bereits ersichtlich. In den höchsten, aber auch in den niedersten Stellen geschehen Gesetzeswidrigkeiten. Die Ichsucht der Menschen wird immer größer - und sie macht vor nichts halt. So sind in der letzten Zeit Briefe, die an mich gerichtet waren, bei der Post verschwunden - darunter sogar Einschreibebriefe. Wohin soll das noch alles führen?

Wenn wir nicht schon jahrelang von unserem Jesu-Vater auf diese Zeit vorbereitet worden wären, so hätte man allen Grund zu verzagen, wenn man sieht, wohin die Menschheit steuert. So aber wissen wir, daß wir stets in der Hand Jesu Christi - unseres Erlösers - geborgen sind. Wir dürfen glauben, daß Er uns bewahrt und beschützt, denn Er liebt uns - Er wird Seine Kinder erretten - Er läßt sie nicht elend verderben. Ihm gilt daher unser ewiger Dank.

W.K.           

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Herde-Heft 24 - 1
Autor: Admin am Freitag, 12. August 2011, 15:40

BD 7399, empfangen 27.8.1959

Anlaß der gesamten Schöpfung
Luzifers Fall

Im Anfang waret ihr freie, licht- und kraftvolle Wesen, die in ungeahnter Seligkeit schaffen und wirken konnten und dies auch taten nach Meinem Willen. Im Anfang waret ihr göttliche Ebenbilder, geschaffen in aller Vollkommenheit, die euch eben als Gott-gleiche Wesen kennzeichnete und euch höchste Seligkeit bereitete. Es war aber dieser Zustand nicht euer eigenes Verdienst, sondern durch die Erschaffung bedingt, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen konnte und jedes geschaffene Wesen dem Urwesen entsprach, Das es hinausgestellt hatte in das All ....

Ich war der Schöpfer aller dieser Wesenheiten, und so konnten also die Geschöpfe nur höchst vollkommen-gestaltete Wesen sein, die Meinem Urwesen entsprachen.

Aber Mir genügte diese Erschaffung nicht, Mir genügten nicht die Wesen, die also sein mußten, wie Ich sie geschaffen hatte, sondern Ich wollte Wesen haben um Mich, die gleich Mir gestaltet waren und diese Gestaltung selbst vollzogen hatten ....

Es klingt dies unverständlich für Menschen, die sich nicht tiefer mit dem Anlaß der gesamten Schöpfung befassen, die noch nicht nachgedacht haben, was dem ganzen Erschaffungsakt zugrunde lag .... Und es ist dies auch nur verständlich für Menschen, die geistig geweckt sind, denen daher auch alle Zusammenhänge erklärt werden können. -

Ein vollkommen erschaffenes Wesen konnte nicht anders als gut handeln, solange es nur in Meinem Willen tätig ist, also seine Gedanken von Mir empfängt und es diese so verarbeiten mußte, wie es Mein Wille ist. Ein solches Wesen ist und bleibt aber nur ein „Geschöpf“ von Mir - das Mir trotz seiner Vollkommenheit nicht genügte. Ich hatte aber alle Wesen mit einem freien Willen ausgestattet, weil ein solcher unbedingt auch zur Vollkommenheit eines Wesens gehört. Und dieser freie Wille nun sollte Mir das Werk vollenden helfen, das Ich begonnen hatte, das aber von dem Wesen selbst weitergeführt werden mußte, um aus den „Geschöpfen“ „Kinder“ werden zu lassen, die mit Mir und neben Mir schaffen und wirken sollten in höchster Glückseligkeit.

Dem freien Willen waren keine Grenzen gesetzt, weder nach oben noch nach unten .... Und dieser freie Wille sollte sich nun bewähren, es sollte das Geschöpf, das abfallen konnte von Mir, bei Mir im freien Willen verbleiben und somit seine Göttlichkeit unter Beweis stellen .... Es konnten dies die Wesen, weil sie im hellsten Licht standen und Mich als ihren Gott und Schöpfer wohl erkannten. -

Aber es stand noch ein anderes Ziel vor ihren Augen .... ein Ziel, das sie erschauen konnten im Gegensatz zu Mir, Der Ich ihnen ein unschaubarer Gott war und Den auch sie schauen wollten: Der schaubare Engelsgeist war Luzifer, das erste aus Mir hervorgegangene Schöpfungswerk, das in aller Schönheit erstrahlte und eben für die Wesen in dieser Schönheit auch schaubar blieb. Auch dieser mußte die freie Willensprobe ablegen, auch er mußte seine Göttlichkeit unter Beweis stellen, indem er seinen Willen frei aus sich heraus dem Meinen unterordnete, indem er ihn richtete in Meiner ewigen Ordnung, wie es seinem göttlichen Wesen entsprach.

Aber er richtete seinen Willen verkehrt. - Er konnte dies kraft seiner Freiheit, und Ich legte ihm keinerlei Schranken auf, als er seinen Willen abwandte von Mir und Mir Selbst zum Gegenpol wurde .... Ich hinderte ihn nicht, als er in diesem Sinne auf alle anderen Wesen einwirkte, und ließ auch ihnen vollste Freiheit, sich zu entscheiden - für Mich oder für ihn. - Denn dieser Entscheid erst bestimmte das Los der Wesen, die aus Meiner Liebe hervorgegangen waren und die Meine Liebe zu Meinen Kindern machen wollte, was allerdings das Werk jener Wesen selbst ist und bleibt.

Ich ließ also allen von Mir geschaffenen Wesen vollste Freiheit in ihrer Entscheidung, und nur ein kleiner Teil bestand diese Willensprobe und blieb bei Mir, während der größte Teil Luzifer folgte und dadurch abgrundtief gestürzt ist, d.h. Licht und Kraft und Freiheit verlor und in endlos langer Zeit diese erst wieder zurückgewinnen kann, um dann aber in höchster Glückseligkeit als „Kinder“ nun bei Mir zu weilen, zu denen er sich im freien Willen selbst gestaltet hat, wie es Mein Plan war bei der Erschaffung .... und Ich daher auch nicht eher ruhe, bis Ich einmal Mein Ziel erreicht habe ....

Amen           


Herde-Heft 24 - 2
Autor: Admin am Samstag, 13. August 2011, 12:59

BD 8702, empfangen 17.12.1963

Langsame Aufwärtsentwicklung der Wesen in der Schöpfung

So vernimm Folgendes:

Als Ich die einst als Wesen von Mir ausgestrahlte Kraft umwandelte zu Schöpfungswerken verschiedenster Art, begann die langsame Aufwärtsentwicklung dieser Wesen im aufgelösten Zustand .... Es war anfangs ein unvorstellbares Gewoge geistiger Substanzen, die langsam Form annahmen, als die geistige Kraft verdichtet wurde durch Meinen Willen zur Materie und diese Materie wieder so verschieden geartet war, daß euch Menschen dieses nicht verständlich gemacht werden kann.

Nach Meiner Weisheit und Meiner Liebe hatte Ich einen Heilsplan entworfen für das von Mir einst abgefallene Geistige, der eben in der Schöpfung zur Ausführung kommen sollte. Und es war der Zweck Meiner Schöpfung, das in ihr gebundene Geistige zum Dienen zu veranlassen, also mußte ein Schöpfungswerk für das andere nötig sein, damit eine langsame Aufwärtsentwicklung möglich wurde.

Die dienenden Funktionen im Anfang der Schöpfung sind euch Menschen nicht vorstellbar zu machen .... erst als die Schöpfungswerke schon mehr einen festen Bestand annahmen, begann auch eine wenn auch sehr geringe Tätigkeit in diesen Schöpfungen. Und jede Tätigkeit bezeugt Leben, jede Tätigkeit bringt eine Veränderung zuwege, so daß also auch die Formen sich ständig veränderten, daß sie sich entwickelten zu immer größeren Schöpfungswerken, von denen ein jedes eine Aufgabe zu erfüllen hatte, die Mein Wille bestimmte und die auch Meinem Willen gemäß ausgeführt wurde, weil sich das Geistige Meinem Willen nicht widersetzen konnte.

Und so entstand also die Schöpfung nicht im Augenblick aus Meinem Willen heraus, sondern es legte das darin gebundene Geistige oder die „umgeformte Kraft“ einen langsamen Entwicklungsweg zurück, auf daß auch der Widerstand langsam nachließ und sich dies im Dienen äußerte, das zwar immer noch Meinem Mußgesetz unterlag, dennoch eine Verringerung des Widerstandes bewies. -

Und so ist euch auch der Vorgang der Aufwärtsentwicklung durch die Gesteins-, Pflanzen- und Tierwelt bis hinauf zum Menschen erklärt worden, daß ständig die Außenformen das in ihnen gebundene Geistige freigaben und dieses sich sammelte, um wieder in einer größeren Form Aufenthalt zu nehmen und weiterzudienen, bis alle einem gefallenen Urgeist angehörenden Partikelchen sich gesammelt haben und sich nun als „Seele“ im Menschen verkörpern können. -

So wie es aber in der Tierwelt vor sich geht, daß kleine und kleinste Lebewesen durch Zusammenschluß mit in gleichem Entwicklungsgrade stehendem Geistigen nach ihrem Vergehen eine größere Außenform beziehen, so vollzog sich auch der Vorgang der Entwicklung weiter, und es wurden durch Meine Liebe und Weisheit immer neue Formen geschaffen, die das bestimmte Geistige aufnehmen konnten .... In der Natur nun sehet ihr das als „Entwicklung“ eines kleinen Lebewesens zu einem immer größeren an .... Doch einstmals mußte Ich eine jede Form neu schaffen, die noch nicht vorhanden war. Und ob auch diese Formen sich ständig vergrößerten und den vorangehenden Formen ähnelten, war es immer ein Erschaffungsakt Meinerseits, der zwar von seiten der Menschen nicht beobachtet werden konnte, weil noch kein Mensch mit Verstand und freiem Willen begabt die Erde belebte. Doch Mein Plan seit Ewigkeit lag fest, und Ich wußte sonach auch um das Geschöpf, das als „Mensch“ über die Erde gehen sollte zwecks Ablegung der letzten Willensprobe ....

Und das noch in den verschiedenen Schöpfungswerken gebundene Geistige wurde daher in immer neue Schöpfungen versetzt .... je mehr sich das einzelne Geschöpf in seiner geistigen Substanz dem Ausreifen näherte .... Immer größer wurden die Schöpfungswerke .... womit nicht das körperliche Ausmaß zu verstehen ist, sondern die Beschaffenheit der einzelnen Lebewesen, ihre Funktionen und ihre Fähigkeiten gemeint sind .... Doch ein jedes neue lebende Geschöpf war ein Werk Meiner endlosen Liebe und Weisheit und Allmacht .... das dann wieder sich fortpflanzte, aber immer dasselbe Werk blieb, als das Ich es herausgestellt hatte ....

Verstehet es, kein Lebewesen wird sich in seiner Beschaffenheit ändern, und wo ihr eine Veränderung oder Weiterentwicklung festzustellen glaubt, hat es sich bei seinem Entstehen um einen Schöpfungsakt Meinerseits gehandelt.

Und so auch hat es sich bei jedem Menschen-ähnlichen Wesen, das die Erde bewohnte, bevor der erste Mensch erschaffen war, immer um Neuschöpfungen gehandelt, die aber in ihrer Art blieben, so wie sie als Produkt Meiner Allmacht erschaffen waren. Und da sich das in ihnen gebundene Geistige stets mehr aufwärtsentwickelte, ist auch durch Meinen Willen eine immer mehr dem Menschen ähnliche Außenform erschaffen worden, doch immer lag dieser Erschaffung Mein Wille zugrunde, der sich wieder als Naturgesetz auswirkte .... was ihr Menschen nun als naturmäßige Höherentwicklung der Wesen bezeichnet .... Es kann aber niemals der Mensch als ein solches Produkt naturmäßiger Entwicklung betrachtet werden, denn dieser ist eine Schöpfung für sich, aus Meiner Allmacht, Liebe und Weisheit hervorgegangen und so gestaltet, daß er eine hohe Aufgabe erfüllen soll und kann auf Erden. Und ob ihr noch so kluge Tiere zu selbständigem Denken und frei-wollenden heranzubilden sucht, es wird euch dies nie und nimmer gelingen, denn die Fähigkeiten, die der Mensch besitzt, liegen in keinem Tier verborgen, denn es ist der Mensch das einzige Wesen in der Schöpfung, das Denkfähigkeit, Verstand und freien Willen besitzt .... was sich aber niemals langsam heranbilden lässt, was auch keine Merkmale einer langsamen Aufwärtsentwicklung eines Geschöpfes sind, sondern nur beweist, daß der Mensch ein Schöpfungswerk für sich ist, durch Meinen Willen und Meine Macht ins Leben gerufen, um eine Aufgabe zu erfüllen.

Und es konnte das Schöpfungswerk „Mensch“ erst dann in die Welt gesetzt werden, als die einst gefallenen Urgeister schon die langsame Aufwärtsentwicklung durch die Schöpfung zurückgelegt hatten, weil der Mensch nun einen solchen gefallenen Urgeist als Seele in sich bergen sollte.

Es gilt das Wort „Entwicklung“ immer nur für das in jedem Schöpfungswerk sich bergende oder gebundene Geistige, das diese Aufwärtsentwicklung zurücklegen muß, während die materiellen Schöpfungswerke immer als Erschaffungsakte anzusehen sind, weil Mein Wille diese äußeren Formen ins Dasein rief, auf daß sie dem Geistigen dienten als Außenform, die selbst durch Dienen zur Höhe gelangen sollte.

Daß Mein Wille auch gleichzeitig „Naturgesetz“ bedeutet, dem sich kein Schöpfungswerk widersetzen kann, solange es noch nicht ein geistig reifes Wesen in sich birgt wie der Mensch, wird auch das Wort „Entwicklung“ verständlich werden lassen .... aber niemals die Behauptung rechtfertigen, daß der Mensch selbst sich entwickelt habe .... denn er war ein Schöpfungswerk für sich, das Mein Wille und Meine Liebekraft ins Leben rief ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 3
Autor: Admin am Montag, 15. August 2011, 11:15

BD 8606, empfangen 4.9.1963

Gott ist in der Schöpfung zu erkennen

Alles um euch sollte euch einen überaus liebevollen und weisen Schöpfer beweisen, doch ihr betrachtet die Schöpfung nur mit toten Augen, ihr sehet nicht das Leben, das alles durchflutet, ihr wisset vielfach nicht um Zweck und Bestimmung der einzelnen Schöpfungswerke, ihr könnet sie nicht bis in alle Feinheiten durchschauen, und also sehet ihr alles als selbstverständlich an, und ihr erkennet nicht die Vollkommenheit Dessen, Der alles erstehen ließ. Ihr selbst lebet inmitten eines Schöpfungswerkes und gehet achtlos dahin, ohne euch zu fragen, welchen Zweck die gesamte Schöpfung wohl haben könnte ....

Und ihr selbst seid die Krone der Schöpfung .... ihr seid ichbewußte, denkfähige Wesen mit Lebenskraft und freiem Willen, ihr könnet euch die Schöpfung zunutze machen nach eurem Willen, ihr könnet selbst schöpferisch tätig sein, ihr könnet forschen und euch auch Kräfte der Natur untertänig machen. Ihr könnet wahrlich als Herren der Schöpfung gelten, denn sie ist für euch erstanden, daß sie ihren Zweck erfülle .... Doch ihr wisset nicht um Sinn und Zweck der Schöpfung, ihr wisset nicht, daß übergroße Liebe sie erstehen ließ, weil ihr Menschen darin ausreifen sollet, sowie auch jegliches Schöpfungswerk selbst eine geistige Aufgabe hat .... Ihr wisset nicht, daß Gottes Weisheit alles erkannte, was dieser Aufgabe diente, und daß Seine Macht auch alles ausführte, was Liebe und Weisheit beschloß.

Die Aufgabe der gesamten Schöpfung aber ist die Rückführung alles einst gefallenen Geistigen, und ihr Menschen befindet euch im letzten Stadium dieses Rückführungsprozeßes, während alles, was ihr um euch seht, noch in den verschiedenen Stadien seinen Gang geht, aber letzten Endes auch als Mensch den Erdengang beenden muß.

Da ihr nun die Fähigkeit besitzet, nachdenken zu können, müßte euch alles, was euch umgibt, auch einen Schöpfer dessen erkennen lassen, ein Wesen, Das gleich euch denken und wollen kann, doch in höchster Vollendung steht .... Denn ihr seid auf Erden das höchst-entwickelte Schöpfungswerk, also muß der Schöpfer alles das an Vollkommenheit überragen, was Er Selbst geschaffen hat .... Er muß aber ein Wesen sein, da alle Seine Schöpfungswerke, weil zweckmäßig erschaffen, Denkfähigkeit und einen Willen voraussetzen, und .... weil ihr selbst ichbewußt seid .... muß auch dieses höchste Wesen ein ichbewußter Geist sein, Der in Liebe und Weisheit wirket ....

Alles dieses müßte euch die Schöpfung erkennen lassen, und es dürfte daher nicht schwer sein, euch gedanklich an diesen Schöpfer anzuschließen und Ihn als überaus vollkommen anzuerkennen. Doch zumeist geht ihr Menschen blind an allem vorüber, was euch einen Schöpfer beweist. Ihr habt kein Verlangen, zu ergründen, welchen Zweck die Schöpfung haben könnte, ihr sehet alles mit weltlich gerichteten Sinnen an, ihr findet euch mit der Tatsache ab, mitten in der Schöpfung zu leben, und ihr begehret keinen näheren Aufschluß über deren Begründung und Zweck. Doch hingelenkt werden eure Gedanken immer wieder in geistiges Gebiet, denn auch die Gedankentätigkeit ist ein Mittel, euren Gott und Schöpfer zu finden .... Immer wieder werdet ihr veranlaßt nachzudenken, und ihr werdet von Gedankenwellen umkreist, die aus dem geistigen Reich euch zuströmen, die auch zu den größten Wundern göttlicher Schöpferkraft gehören .... und von euch selbst angenommen oder zurückgewiesen werden können, da ihr einen freien Willen besitzet.

Es ist aber das letzte Stadium in dem Rückführungsprozeß, und dieses soll gut ausgenutzt werden, um den Prozeß erfolgreich zu Ende zu führen. Und da das Ziel im Erdenleben der freiwillige Zusammenschluß mit Gott ist, wird von Dessen Seite aus alles getan, um die Gedanken des Menschen hinzulenken zu Ihm, Der sowohl sein Schöpfer als auch sein Vater ist, weil das Wesen uranfänglich aus Seiner Liebe hervorging.

Und wenn die ihn umgebende Schöpfung nicht zustande bringt, daß der Mensch darüber nachdenkt und einen Gott und Schöpfer erkennen lernt, muß sein Lebensschicksal ihn dazu veranlassen, das dann zwar auch sehr leidvoll sein kann, aber doch den Menschen auf den Weg bringen kann zu Gott .... dann aber auch das Ziel erreicht ist, von dem seine Seligkeit abhängt im geistigen Reich. Denn jeder Mensch weiß es, daß seines Bleibens auf dieser Erde nicht ewig ist .... Daß er aber nicht vergehen kann, glauben nur wenige. Und für jene wird dann das Los entsetzlich sein, die einen Gott und Schöpfer nicht anerkennen wollten trotz aller Hilfsmittel, die dem Menschen im Erdenleben zugewendet wurden. Denn es kann der Mensch Gott erkennen, wenn er selbst es nur will. Er kann aber nicht dazu gezwungen werden, weil seine Vollendung nur erreicht werden kann im freien Willen.

Ein jeder Mensch kann eine Macht über sich erkennen, und er sollte sich mit dieser Macht verbinden und Sie sich geneigt zu machen suchen .... Dann wird sein Erdenlauf wahrlich nicht vergeblich sein, es wird der Rückführungsprozeß beendet sein, der ewige Zeiten gebraucht hat und doch von jedem einst gefallenen Wesen durchgeführt werden muß ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 4
Autor: Admin am Montag, 15. August 2011, 11:51

BD 8615, empfangen 13.9.1963

Falsche Darstellung von Gott - Irrtum

Viel Irrtum ist in der Welt verbreitet, und die Menschen tun nichts dazu, um sich in den Besitz der reinen Wahrheit zu setzen, sie sind gleichgültig allem gegenüber, was doch das Wichtigste ist im Erdenleben: etwas zu erfahren über das geistige Reich, über ihren Gott und Schöpfer und Dessen Willen. - Und ob Ich auch immer wieder gedanklich auf sie einwirke, dem Irrtum gegenüber dringt die Wahrheit nicht durch, denn im Irrtum bin Ich nicht zu erkennen als höchst vollkommenes Wesen, und Ich werde den Menschen zumeist hingestellt als strafender Richter, als ein Rachegott, der nur für alle Vergeltung bereithält, weil sie sündig sind. Und daher streben sie auch einen solchen Gott nicht an, die Entfernung zwischen Mir und den Menschen bleibt bestehen, die doch im Erdenleben verringert und zuletzt ganz aufgehoben werden soll. Und alles, was Ich schicksalsmäßig über die Menschen kommen lasse, um sie zum Nachdenken zu veranlassen und zur Hinwendung zu Mir, wird eher als Beweis angesehen, daß es keinen Gott gibt, denn sie können es nicht mit einem Gott der Liebe vereinbaren, daß Menschen leiden müssen. Und sie können Ihn deshalb nicht erkennen, weil sie ganz falsch belehrt werden, weil sie nichts wissen über den Anlaß ihres Mensch-Seins und den Zweck des Erdenganges als Mensch.

Sie könnten wohl recht belehrt werden, aber sie nehmen auch nichts an, weil die innere Abwehr gegen Mich noch in ihnen ist, solange sie nicht die Liebe üben. - Die Liebe aber ist erkaltet, die Ichliebe beherrscht die Menschen und somit der, der diese Liebe in sie hineingepflanzt hat, der Mein Gegner ist und noch ewig bleiben wird. Von ihm wird daher immer nur Irrtum ausgehen, während Ich die Wahrheit den Menschen zuleiten werde .... Doch immer bestimmt der Mensch selbst es, ob er Irrtum oder Wahrheit annimmt - weder Mein Gegner noch Ich werden ihn zwingen.

Doch durch die noch unreife Wesensart des Menschen hat Mein Gegner weit mehr Erfolg, besonders in der letzten Zeit vor dem Ende, wo der Irrtum überwiegt und die Wahrheit nur von wenigen Menschen angenommen wird. Denn der Irrtum wird offen vertreten als Wahrheit von seiten vieler Geistesrichtungen und kirchlicher Organisationen .... während die Wahrheit immer nur die Menschen als Anhänger hat, deren Wille ernsthaft zu ihrem Gott und Schöpfer gerichtet ist und die durch diesen Willen in Verbindung treten mit Mir und von Mir Selbst die Wahrheit empfangen können.

Solange die Menschen noch einen Zweifel haben an Meiner übergroßen Liebe, Weisheit und Macht, so lange bewegen sie sich auch noch nicht in der Wahrheit. Irrige Lehren nun gehen von Meinem Gegner aus, und er wird immer Mein Wesen verzerrt darstellen, um ebendie Menschen an der Liebe zu Mir zu hindern .... Er wird Mich den Menschen hinstellen als ein Wesen, das gefürchtet werden muß, und ein solches Wesen werden sie niemals anstreben und sich ihm hingeben. Ich aber will nur die Liebe Meiner Geschöpfe, und daher muß Ich ihnen die reine Wahrheit zuleiten, in der sie Mich auch erkennen können als höchst vollkommenes Wesen, Dem sie dann selbst Liebe entgegenbringen.

Der Irrtum leitet die Menschen in ganz falsches Denken. - Denn wenn ihnen gesagt wird, daß Ich Handlungen und Bräuche von ihnen verlange, daß sie dadurch sich die Seligkeit erwerben können, so ist dies ein krasser Irrtum, weil die Menschen niemals nach der Erfüllung irdisch-erlassener Gebote von Mir aus bewertet werden, sondern weil allein nur die Liebe Wert hat vor Meinen Augen. Und diese Liebe, die Ich Selbst lehrte, als Ich über die Erde ging, wird wohl auch gelehrt, aber nicht als so wichtig herausgestellt, ansonsten sie mehr geübt würde von seiten derer, die glauben, Meinem Willen gemäß zu leben. Denn es sind unzählige Menschen, die ihren kirchlichen Pflichten gewissenhaft nachkommen und doch ein liebloses Leben führen. -

Das sollte euch allen zu denken geben, daß diese Menschen sich in einem großen Irrtum bewegen, gegen den die Wahrheit kaum ankommen wird, denn sie lassen nicht von ihrem Irrtum ab, den sie jedoch als Irrtum erkennen würden, wenn sie die Liebegebote als Erstes erfüllten, denn dann würde es in ihnen selbst hell werden, weil die Liebe ein Licht in ihnen entzündet. Würden aber diese Meine Gebote als Wichtigstes erfüllt, dann wäre wahrlich in der Welt nicht ein solches Unheil, wie es von jedem Menschen erkannt werden kann, dann wäre nicht der Haß und die Feindschaft unter den Völkern, es würde Ruhe und Frieden sein, weil das die Auswirkung eines Liebelebens ist .... Die ganze Welt aber ist in Aufruhr und ersichtlich vom Satan beherrscht, was wiederum der Beweis ist, daß ebender Irrtum in der ganzen Welt verbreitet ist und die Wahrheit wenig Zugang findet zu den Menschen. Denn der Irrtum wird offiziell anerkannt und als Wahrheit vertreten. -

Nur die Liebe allein trägt die Wahrheit in sich, alles andere, was als wichtig vertreten wird, doch ohne Liebe ist, kann nur Irrtum sein, weil es von Meinem Gegner ausgeht, der die Menschen immer am Liebewirken hindern wird, auf daß sie nicht die Wahrheit erkennen, auf daß sie nicht Mich Selbst erkennen können und Mir die Liebe entgegenbringen, die gleichzeitig Lösung bedeutet von ihm.

Glaubt es doch, ihr Menschen, daß eine geistige Finsternis über euch liegt, daß euer Denken irregeleitet wurde, und nehmt die reine Wahrheit an, wenn sie euch dargeboten wird von Meinen Boten, die euch ein Geistesgut vermitteln, das von Mir Selbst ausgegangen ist und das in euch ein helles Licht entzünden wird, weil ihr in der Wahrheit Mich und Mein Wesen erkennet und in euch die Liebe aufflammen wird, die euch wieder mit Mir zusammenführt. Prüfet nur alles, was euch als Wahrheit zugetragen wird, ob es euch zum Liebewirken anregt, und das nehmet an .... Aber vergeudet eure Zeit nicht mit äußerlichen Handlungen und Gebräuchen, die nicht als Liebewirken anzusehen sind und die darum auch völlig wertlos sind für eure Seele, denn solches Gebaren sehe Ich nicht an, Ich sehe nur das an, wozu euch die Liebe antreibt, denn das allein trägt eurer Seele einen Nutzen ein für die Ewigkeit ....

Denket nur darüber nach, wie es in der Welt aussieht, wie alles Trachten und Sinnen der Menschen nur den irdischen Gütern gilt. Ihr aber seid zu dem Zweck auf der Erde, daß ihr euch zubereitet für das geistige Reich .... Also muß euer Denken falsch gerichtet sein, und dies ist das Werk Meines Gegners.

Und solange ihr also verkehrt lebt, steht ihr in irrigem Denken, ihr seid weit von der Wahrheit entfernt .... und immer wieder werde Ich euch daher die Wahrheit zuzuleiten suchen .... und selig der, der sie annimmt, wenn sie ihm angeboten wird ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 5
Autor: Admin am Samstag, 20. August 2011, 09:16

BD 7560, empfangen 27.3.1960

An die Weltlinge

Ihr dürfet euch keinen trügerischen Hoffnungen hingeben, daß ihr glaubet, noch viel Zeit zu haben zu eurer geistigen Vollendung. Ihr solltet nicht einen Tag länger zögern, eure Seelenarbeit in Angriff zu nehmen, wenn ihr nicht schon auf rechten Wegen wandelt und geistig strebet. Ihr solltet euch immer nur vorzustellen suchen, daß ihr plötzlich abgerufen würdet, und euch nun fragen, ob ihr wohl bestehen könntet vor Meinen Augen. Und ihr solltet euch nur die Frage vorlegen, wie ihr zu Jesus Christus steht ....

Ihr alle, die ihr Ihn noch nicht gefunden habt, ihr seid in großer Gefahr, daß eure Seele verlorengeht, daß sie in Not und Finsternis das jenseitige Reich betritt, weil sie noch keine Erlösung gefunden hat. Ihr alle, die ihr noch keine Bekenner Jesu Christi seid, ihr werdet besonders angesprochen von Mir, daß ihr nur noch wenig Zeit habt und diese Zeit nützen sollet, indem ihr Verbindung suchet mit Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser, auf daß ihr auch die Verbindung findet mit Mir, Der Ich in Ihm das Erlösungswerk vollbracht habe.

Ihr steht noch mitten in der Welt, und die Welt lässt selten nur geistige Gedanken in euch aufkommen. Aber Ich spreche euch an, daß ihr euch ernstlich besinnet, daß ihr euch ein nahes Ende vorstellet und daß ihr eurer Seele gedenket, die in großer Not ist. Ihr Weltmenschen habt nur wenig Glauben, und dennoch solltet ihr einmal darüber nachdenken, daß ihr nicht vergeht, wenn auch euer Leib stirbt .... Und ihr solltet euch dann euer Los vorzustellen suchen, das nicht anders sein kann, als euer Lebenswandel gewesen ist.

Und wenn ihr nicht an ein Fortleben der Seele glaubet, so wünschet euch nur einmal ernsthaft, daß ihr recht denken möget, daß euch ein kleines Licht geschenkt werde .... Bittet Mich darum, wenn ihr noch glaubet an einen Gott und Schöpfer von Ewigkeit .... Und wahrlich, Ich werde euch ein Licht schenken, denn Ich will nicht, daß ihr verlorengehet, aber ihr müsset den ersten Schritt tun zu Mir, Den ihr im tiefsten Innern nicht werdet leugnen können ....

Lasset die kurze Zeit, die euch noch bleibt, nicht ungenützt vorübergehen, fraget euch, ob ihr recht wandelt, und bemühet euch, den Willen Dessen zu erfüllen, Der euch das Leben gab .... Suchet die Bindung mit Mir in Jesus Christus, und ihr habt alles getan, um eure Seele zu retten ....

Und darum suchet, euch Kenntnis zu verschaffen über Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, haltet nicht eure Ohren verschlossen, wenn euch solche zugeleitet wird .... Glaubet, wenn euch ein nahes Ende verkündet wird .... höret die Verkünder an und denket über ihre Worte nach, denn Ich Selbst spreche euch durch jene an, weil Ich euch Rettung bringen möchte vor dem Ende ....

Und bedenket auch die Vergänglichkeit der Welt und aller irdischen Güter .... Und Ich will jeden guten Gedanken segnen, Ich will euren Willen stärken und euch helfen, daß ihr den rechten Weg findet und euch löset von allem, was euch noch gefangenhält .... Ich will euch helfen, wenn ihr nur eurer Seele gedenket und sie bewahren wollet vor dem Lose, dem sie entgegengeht, wenn ihr euch nicht wandelt .... Glaubet es, daß euch nicht mehr viel Zeit bleibt, und nützet diese Zeit eifrig für euer Seelenheil ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 6
Autor: Admin am Montag, 22. August 2011, 09:25

BD 7812, empfangen 31.1.1961

Verlorene Erkenntnis durch den Fall zur Tiefe

Licht ist Erkenntnis .... Wissen um die Wahrheit .... Licht ist göttliche Weisheit, die nur von Gott ausgehen kann, Der das Licht ist von Ewigkeit .... Und dieses Licht durchstrahlte euch einstens, als ihr als selbständige Wesen ausgegangen waret von Gott .... Und ihr konntet alles erkennen, es war vor euch kein Wissen verschlossen, ihr erkanntet hell und klar alle Zusammenhänge, und ihr waret selig, weil ihr in höchster Weisheit standet und auch erkanntet, daß ihr von einem höchst vollkommenen Wesen ausgegangen waret, daß dieses Wesen euer aller Schöpfer und Gestalter war, Der euch namenlos beglückte ....

Es war dieses Bewußtsein ein überaus beseligender Zustand, der niemals euch verlorengegangen wäre, wenn ihr selbst nicht ihn freiwillig hingegeben hättet. Denn trotz hellstem Licht, trotz hellster Erkenntnis wähltet ihr selbst die Dunkelheit .... Ihr wandtet euch ab von dem Lichtquell, von eurem Schöpfer und Vater, und ihr wandtet euch freiwillig einem Wesen zu, das selbst in Finsternis fiel und diese Finsternis auch über euch ausbreitete .... ihr gabet freiwillig Licht und Seligkeit dahin.

Der Zustand, in dem ihr euch nun befandet, hätte sich ewiglich nicht mehr verändert, denn die Finsternis hielt euch gefangen, und gleichzeitig hattet ihr auch Kraft und Freiheit eingebüßt .... Ihr waret ohnmächtig der Gewalt dessen preisgegeben, der euch in diesen finsteren Zustand versetzt hatte, der Anlaß war eures Falles zur Tiefe ....

Und nun fraget ihr Menschen euch, warum der Schöpfer dieser Wesen es zugelassen hat, daß sie von Ihm abfielen, daß sie das Licht hingaben und in die Finsternis versanken .... ihr fraget euch, warum Er Selbst es nicht verhindert hat, daß sie sich entfernten von Ihm, Dem doch alle Macht eigen war und Dessen Wesen Liebe und Weisheit ist .... Und diese Frage kann euch immer nur beantwortet werden, daß Gottes Liebe so groß ist, daß Er die Wesen noch mehr beglücken wollte und daß Seine Weisheit von Ewigkeit das Ziel dieses Sturzes zur Tiefe voraussah, das darin bestand, mit Ihm-gleichen Wesen einmal wirken und schaffen zu können, die Er aber niemals aus Seiner Macht herausstellen konnte in diesem Vollkommenheitsgrad .... weil letzterer den freien Willen erforderte und dieser sich also zuvor entscheiden (bewähren) mußte. Gott zwang wahrlich keines Seiner geschaffenen Wesen zu diesem Sturz in die Tiefe. Es waren auch keineswegs die Wesen vorbestimmt, die abgefallen sind .... es hätte auch dem erst-geschaffenen Geist .... Luzifer .... freigestanden, bei Gott zu verbleiben, denn der Schöpfer und Vater von Ewigkeit ist wahrlich groß genug, um den Ihm-treu-gebliebenen Wesen höchste Seligkeit zu verschaffen, und kein Wesen brauchte den Sturz in die Tiefe zu vollziehen, sondern deren Wille war völlig frei, und er entschied sich für Gott oder Dessen erst-geschaffenen Lichtträger ....

Aber die unübertreffliche Weisheit Gottes hatte auch einen Sturz zur Tiefe einbezogen in Seinen Plan, der der Schaffung rechter „Kinder“ Gottes galt .... einem Werk, das die Wesen selbst vollbringen müssen, doch ihnen übergroße Seligkeiten einträgt. Die Menschen werden niemals diesen Fall zur Tiefe begreifen können, denn sie werden auch niemals die weisheitsvollen Pläne Gottes ergründen können, weil sie in ihrem noch unvollkommenen Zustand dazu nicht fähig sind. Denn durch den Fall zur Tiefe ist dem Wesen die „Erkenntnis“ verlorengegangen, das Licht, das Wissen um alle Zusammenhänge, und in diesem Zustand der Lichtlosigkeit befindet ihr Menschen euch auch noch, wenngleich ihr schon erleuchtet werden könnet durch das Wirken des Geistes .... Aber um alles fassen zu können, müsset ihr schon wieder in den Zustand der Vollkommenheit eingegangen sein, und dann sehet ihr nur das Ziel, das überaus herrlich ist .... Ihr erkennet dann auch die endlose Liebe Gottes und Seine unübertreffliche Weisheit, und ihr wisset, daß Er nur gut und weise handeln kann .... und daß Er Seine aus Ihm hervorgegangenen Wesen beglücken will im Übermaß .... Und dann werdet ihr nicht mehr fragen, sondern gläubig harren auf eure Vollendung, wo Licht und Kraft und Freiheit euch unbegrenzte Seligkeit schafft, wo ihr als Seine „Kinder“ mit und durch Ihn wirken könnet, wie es Sein Ziel war und ist von Ewigkeit ....

Amen  

Herde-Heft 24 - 7
Autor: Admin am Dienstag, 23. August 2011, 22:52

BD 7824, empfangen 13.2.196

Der endlos-lange Gang des gefallenen Urgeistes

Der Entwicklungsweg des gefallenen Geistigen erstreckt sich über endlose Zeiten, weil der Widerstand so groß war, bevor das Geistige in die festeste Materie gebannt werden konnte und das Auflösen dieser schon endlose Zeiten benötigte. Dadurch wurde zwar die materielle Hülle immer lockerer, aber es waren der Verformungen endlos viele, durch die das Geistige hindurchgehen mußte, denn es hat in seinen aufgelösten Substanzen jegliches Schöpfungswerk eine bestimmte Zeit belebt, was in der Gestaltung der Seele einmal dem Geistig-zu-schauen-Vermögenden ersichtlich sein wird. -

Je weiter nun die Entwicklung fortgeschritten war, desto schneller konnte das Geistige die jeweilige Form wieder verlassen, denn immer leichter und lockerer wurde die Form, die es umhülste, bis zuletzt alle Partikelchen eines gefallenen Urgeistes sich wieder gesammelt hatten, um als „Seele“ die letzte Form des Menschen zu beleben .... Es kann wohl von Ewigkeiten gesprochen werden, die ein solcher Entwicklungsgang schon gebraucht hat, aber einmal nimmt auch er ein Ende, einmal hat die Seele den Grad erreicht, um sich als Mensch verkörpern zu können, wo sie wieder das Ichbewußtsein und den freien Willen zurückerhält.

Diese letzte Zeit als Mensch aber ist nur wie ein Augenblick, gemessen an dem Gang zuvor durch die gesamte Schöpfung .... Doch nun wird die letzte Entscheidung gefordert von dem einst gefallenen Urgeist: die Anerkennung Gottes im freien Willen, Den er einstens nicht anerkennen wollte als seinen Gott und Schöpfer .... Und es wird wahrlich dem Menschen leichtgemacht, seinen freien Willensentscheid recht zu treffen. Aber der Wille wird nicht gezwungen ....

Und er wird nun in der Zeit als Mensch auf Erden von dem Gegner Gottes wieder bearbeitet, dem er einst in die Tiefe gefolgt war .... Und dieser sucht wieder den Menschen den Glauben an einen Gott und Schöpfer zu nehmen oder zu zerstören, um seinen einstigen Anhang weiter für sich behalten zu können.

Dennoch ist der Mensch nicht ohne Beistand, denn sein Gott und Schöpfer ringt ebenso um dessen Seele, weil Seine endlose Liebe ihn wieder zurückgewinnen will. Und Er tut wahrlich alles, um dem Menschen den Entscheid leichtzumachen .... Er offenbart Sich ihm als Gott und Schöpfer in jeder Weise und leitet ihm auch das Wissen zu .... Doch auch Er achtet den freien Willen des Menschen, auch Er zwingt ihn nicht zum rechten Entscheid ....

Der Mensch hat aber schon eine gewisse Reife erreicht, so daß es ihm möglich ist, sich recht zu entscheiden, und er wird ständig von der Liebe Gottes umsorgt .... Denn die Liebe Gottes offenbart Sich ihm immer wieder, um auch die Liebe des Menschen zu gewinnen.

Es kann also die kurze Zeit als Mensch dem einstigen Urgeist volle Erlösung aus der Form bringen, weil für ihn das Erlösungswerk vollbracht worden ist, das ihm Stärkung des Willens einträgt, wenn er nur den göttlichen Erlöser Jesus Christus anerkennt .... denn dann erkennt er auch Gott Selbst an in Jesus Christus, und sein Wille hat sich recht entschieden.

Und darum ist es das Wichtigste im Erdenleben, daß der Mensch zu Jesus Christus findet, daß er sich dem göttlichen Erlöser hingibt und Ihn bittet um Stärkung des Willens, um Vergebung seiner Urschuld und um Seine ständige Hilfe für seinen Erdenweg .... Und wahrlich, er wird sein Erdenleben mit Erfolg zurücklegen, er wird wieder zu Gott zurückkehren, von Dem er einst ausgegangen ist, denn er hat Ihn schon gefunden mit der Anerkennung und dem Glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk. Aber er darf nicht vorbeigehen an Ihm, denn ohne Ihn und Sein Erlösungswerk wird er seiner Form ewiglich nicht ledig werden, er wird zurückfallen zur Tiefe und seinen Entwicklungsweg wieder beginnen müssen, und er wird ihn wieder endlos lange Zeit verzögern, bis er wieder im Stadium des freien Willens sich befindet und sich recht entscheidet .... was also Ewigkeiten währen, aber auch in der kurzen Erdenlebenszeit erreicht werden kann. Doch ohne Beistand wird er niemals sein, denn die Liebe Gottes verfolgt ihn und sucht seinen Weg abzukürzen, und es braucht das Wesen nur seinen Widerstand aufzugeben und Ihn anzuerkennen .... und es wird frei werden aus jeglicher Form ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 8
Autor: Admin am Donnerstag, 25. August 2011, 10:17

BD 7821, empfangen 9.2.196

Gott setzt verstärkte Gnaden dem Wirken des Gegners gegenüber

Die Macht des Gegners in der Endzeit ist groß, doch nur deshalb, weil ihr Menschen selbst ihm diese Macht einräumt. Sein Anhang .... also alles Geistige, das noch unerlöst als Mensch über die Erde geht .... stützt ihm selbst diese Macht, sowie es in seinem Willen tätig ist, sowie es sich von ihm beeinflussen läßt, der nur in der Zeit als Mensch auf dessen Seele seinen Einfluß ausüben kann. Sowie ihm der Mensch jedoch Widerstand leistet, besitzt er auch keine Macht über diesen, denn geistiger Zwang ist ihm unmöglich, da es um den freien Willensentscheid des Menschen geht.

Ihr könnt also niemals sagen, von dem Gegner Gottes überwältigt worden zu sein wider euren Willen, sondern lasset ihr euch von ihm beeinflussen und zu schlechtem Wirken mißbrauchen, dann ist dies euer freier Wille .... Ihr also stärket ihm seine Macht ....

Und das tritt immer mehr in Erscheinung, je näher das Ende ist. Ihr wehret euch nicht gegen seinen Einfluß, ihr seid immer bereit, seinem Drängen nachzugeben, und ihr bestärket daher seine Macht, die er in schändlichster Weise nun nützt, indem er immer mehr die Menschen vom Glauben an Gott abzubringen sucht, indem er die Menschen antreibt zu schändlichsten Taten. Und der Mensch wehrt sich nicht .... und könnte es doch tun, wenn er nur Jesus Christus anrufen möchte um Hilfe wider ihn .... Ein solcher Ruf wird niemals vergeblich sein, es wird der Mensch Kraft empfangen zum Widerstand, er wird das Böse erkennen, das ihn herabziehen will, er wird Widerstand leisten, und er wird sich immer mehr Gott zuwenden, hat er einmal diesen Versuch gemacht, um freizukommen vom Gegner.

Aber nur wenige Menschen suchen Hilfe bei Jesus Christus. Wenige nur erkennen das Spiel des Gegners und suchen es zu verhindern .... Er hat das Übergewicht, die Menschen sind ihm zumeist verfallen, und darum wird der Abfall von Gott, der Abfall vom Glauben an Jesus Christus als göttlichen Erlöser, immer größer und offensichtlicher, denn das ist des Gegners letztes Ziel, den Menschen jeglichen Glauben zu nehmen.

Und sein verstärktes Wirken in der Endzeit ist Anlaß, daß auch Gott verstärkte Gnaden über die Menschen ausschüttet, um denen zu Hilfe zu kommen, die sich dem Gegner nicht ergeben wollen, jedoch hart bedrängt werden. Diesen gehen Gnaden über Gnaden zu, ihnen wird Kraft zugeleitet zum Widerstand, und Gott Selbst steht ihnen zur Seite, so daß sie nicht zu erliegen brauchen .... Darum spricht Gott auch die Menschen an .... Er läßt ihnen erneut Sein Wort zugehen, Er spricht durch den Mund eines Dieners zu ihnen, und Er gibt ihnen außergewöhnliche Kraft durch die Zuleitung Seines Wortes. Und so kann sich jeder Mensch frei machen von der Gewalt des Gegners, der es nur ernstlich will. Denn der Wille des Menschen ist ausschlaggebend, der Wille allein beschneidet dem Gegner die Macht oder stärkt sie, und der Wille des Menschen ist frei.

Aber die Kraft zum Widerstand muß sich der Mensch auch anfordern, um dadurch seinem zu Gott gerichteten Willen Ausdruck zu geben .... Er muß die Verbindung suchen mit Jesus Christus und in dieser Verbindung bleiben, weil er dann auch verbunden ist mit Gott Selbst, Der Sich in Jesus Christus verkörpert hat .... Denn Gott und Jesus Christus ist eins .... Und sowie ihr Menschen nur daran glaubt, werdet ihr auch ständig euch Kraft erbitten und niemals dem Verderbenswillen des Gegners ausgeliefert sein, denn Jesus Christus .... Den ihr nun anerkennt .... hat ihn überwunden, und Seiner Macht muß er weichen. Und er wird auch von euch ablassen müssen, sowie ihr euch an Jesus Christus haltet, denn stehet ihr auf Dessen Seite, dann hat der Gegner euch auch unwiederruflich verloren an Ihn, dann streitet Gott Selbst an eurer Seite, und ihr werdet Sieger sein und ihn nicht mehr zu fürchten brauchen, er wird ablassen von euch, weil er Gott und Sein Licht flieht ....

Amen           

Herde-Heft 24 - 9
Autor: Admin am Samstag, 27. August 2011, 12:48

BD 7820, empfangen 8.2.196

Kraftzufuhr - Liebewilligkeit - Wahrheit

Der Gang zur Höhe erfordert Kraft, denn eine kraftlose Seele wird niemals ihr Ziel erreichen. Zu Beginn ihrer Verkörperung als Mensch ist die Seele aber ohne Kraft, denn sie muß erst die Liebe in sich zur Entfaltung bringen, und sie muß ein Wissen besitzen um einen Gott, zu Dem sie beten und Ihn um Kraft angehen kann.

Ist der Mensch nun besonders liebewillig, dann wird er auch schnell zu jenem Wissen gelangen, weil die Liebe Anlaß ist, daß sie von innen heraus belehrt wird .... daß sie also rechte Gedanken haben wird, sowie der Mensch einmal sich gedanklich beschäftigen kann, d.h. so weit herangereift ist, daß er selbst nachdenkt und Schlüsse zieht. Zudem wird er in seiner Jugend zumeist unterrichtet in geistigen Dingen, wenngleich nicht immer ihm Wahrheit geboten wird. Aber er wird .... sowie er liebewillig ist .... auch bald ein gutes Unterscheidungsvermögen haben für das geistige Gedankengut, das ihm dargeboten wird. Und er wird auch von selbst die Bindung suchen mit Gott und dann auch Kraft vermittelt bekommen zum Aufstieg zur Höhe.

Wer eine solche Bindung nicht anknüpft, wer in keiner Weise liebewillig ist, der wird nur ein rein weltliches Leben führen, ihm werden alle Gedanken an einen Gott oder eine Erdenaufgabe fernbleiben, oder er wird sie verjagen, wenn von seiten der Mitmenschen er zur Stellungnahme angeregt wird. Er also ist ohne Kraft und bleibt stets auf gleicher Stufe stehen, er kann nicht aufwärtssteigen, weil ihm dazu jegliche Kraft mangelt. Aber es liegt an ihm selbst, wenn er keinen geistigen Fortschritt zu verzeichnen hat, denn sein freier Wille muß ihn bestimmen zur Bindung mit Gott und zum uneigennützigen Liebewirken, er wird nicht dazu gezwungen ....

Und es gibt für ihn keine andere Hilfe, als daß ihm immer wieder die Liebe gepredigt wird, als daß er immer wieder auf einen Gott hingewiesen wird, vor Dem er sich dereinst verantworten muß .... Und wird ihm ein wahrheitsgemäßes Wissen zugeleitet, dann ist die Möglichkeit gegeben, daß es nicht ohne Eindruck bleibt, weil nur allein die Wahrheit die rechte Wirkung auf die Seele hat und weil durch die Wahrheit der Mensch auch ein rechtes Bild von Gott Selbst, dem Schöpfer und Erhalter des Alls, erlangen kann und dann auch das Verlangen in ihm rege werden kann, sich mit diesem Gott und Schöpfer zu verbinden.

Nur die Wahrheit hat diese Kraftwirkung, den Menschen in der rechten Weise zu beeinflussen, wenngleich ihm der freie Wille belassen bleibt. Und darum ist es überaus nötig, daß den Menschen reine Wahrheit zugeführt wird und daß diese .... sowie sie von Gott Selbst zur Erde geleitet wird .... auch den Menschen nahegebracht werden muß, denn sie allein kann noch Rettung bringen den Menschen, deren Herzen zuwenig liebewillig sind, als daß sie von selbst zum rechten Erkennen kommen und die Bindung mit Gott suchen. Diese aber ist nötig, weil der Mensch die Zufuhr von Kraft aus Gott braucht, um aufwärtszusteigen und zum Ziel zu gelangen.

Und es ist von großem Segen, wenn ein Mensch fähig ist, recht zu beten .... was zwar erst den Glauben an einen Gott voraussetzt, Der helfen kann und helfen will .... Ein rechtes Gebet wird immer dem Menschen Kraft eintragen, und die Zuführung der Wahrheit kann den Menschen auch zu einem solchen rechten Gebet veranlassen .... Und dann kann er auch nicht verlorengehen, wenn er einmal die rechte Bindung mit Gott gefunden hat; dann wird er nicht kraftlos bleiben, sondern stets von neuem die Liebe Gottes erfahren dürfen, Der keine Seele verlieren will und darum alles tut, um dem Menschen zu einem rechten Glauben zu verhelfen, der dann auch Garantie ist für eine enge Bindung mit Ihm und für einen sicheren Aufstieg zur Höhe ...

Amen           

Herde-Heft 24 - 10
Autor: Admin am Samstag, 27. August 2011, 13:01

BD 3720, empfangen 22.3.1946

Ankündigung der Katastrophe

Was euch Mein Geist kündet, das nehmet an ohne Widerstreben. Denn Ich bediene Mich eurer, um den Menschen Meinen Willen kundzutun, und so dürfet ihr Mir keinen Widerstand entgegensetzen, so Ich durch euch reden will.

Ich kündige euch an, daß ihr euch schon im Beginn des inneren Aufruhrs der Erde befindet, daß nur noch kurze Zeit vergeht, da Ich durch Meine Macht in Erscheinung trete, und daß ihr darum nicht mehr lange zögern sollt, euch vorzubereiten auf die Zeit eures Wirkens.

Wenn Ich immer und immer wieder euch die Stunde Meines Eingriffes so nahe vor Augen halte, so geschieht das um eurer selbst willen, denn nicht ernst genug könnet ihr den euch bevorstehenden Lebensabschnitt nehmen, den Mein Eingriff einleitet und der euch dem letzten Ende immer näher bringt. Ich muß euch warnen und mahnen stets und ständig, auf daß ihr nicht lau werdet in eurem Streben nach oben .... Und so Ich euch immer wieder eine Frist gebe, geschieht dies nur aus Liebe zu euch, denn noch lebet ihr trotz der irdischen Not in erträglichen Verhältnissen gegenüber denen, die nach Meinem Eingriff euch beschieden sind. Und Ich will euch vorbereiten, so daß ihr trotz größter irdischer Not doch derer Herr werdet mit Meiner Hilfe.

Nichts ist unüberwindlich, so ihr Mich um Unterstützung angeht, doch diesen festen Glauben sollet ihr zuvor gewinnen.

Doch die euch gesetzte Frist verringert sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde. Und unwiderruflich kommt der Tag heran, da Ich Mich äußere durch die Naturelemente. Und daher rufe Ich euch immer wieder zu: Gedenket des euch Bevorstehenden, nehmet Meine Ankündigungen ernst, denn Ich spreche nicht umsonst durch Meine Diener auf Erden zu euch Menschen, rechnet damit so sicher, wie ihr mit der Nacht nach einem Tage rechnet, und bereitet euch vor, daß für euch nach der Nacht wieder ein Morgen kommt .... irdisch sowohl als auch geistig .... Denn so Ich euch das Leben belasse, steht euch trotz großer leiblicher Not noch eine Gnadenzeit bevor, die ihr ausgiebig nützen könnet zum Heil eurer Seelen.

Immer wieder poche Ich an eure Herzen, immer wieder weise Ich darauf hin, daß das Ende nahe ist und daß Ich noch gewinnen will für Mich, die Mir und Meinem Wort Glauben schenken. Immer wieder rufe Ich euch durch Meine Boten zu: Lebet in der Liebe, und eure Seelen werden gerettet sein für die Ewigkeit ....

Meine Mahnungen und Warnungen werden sich wiederholen, bis die Stunde gekommen ist, die Ich festgesetzt habe seit Ewigkeit, die schon lange fällig wäre dem Geisteszustand der Menschen zufolge. Doch Meine Liebe und Erbarmung hält die Frist aufrecht, um euch allen Gelegenheit zu geben, an euch zu arbeiten in Hinsicht des Kommenden. Lasset Meine Mahnungen und Warnungen nicht ungehört verhallen, sondern beachtet sie, denn der Tag ist nicht mehr fern ....

Amen