Herde-Heft 27

(August 1977 von Wolfgang Kühner)
Vorwort
Wenn man die Witterungsverhältnisse der letzten Wochen betrachtet, so findet man bestätigt, was ich vor einem Jahr im Vorwort zum Herde-Heft Nr. 15 geschrieben habe. Die vielen Regenfälle stellen doch eindeutig heraus, daß die vorjährige Trockenheit eine der angekündigten "Sieben Plagen" war.
Was nun aber die "kleine Erdbeben-Plage", sowie die "Kälte-Plage" betrifft, bin ich noch nicht sicher, in wie weit diese beiden Plagen sich schon erfüllten. Da es heißt: "Drei große Sünder straf ich hart , fast zu der gleichen Zeit", so könnte man annehmen , daß die erste sowohl wie die dritte Plage sich mehr oder weniger überschneiden. Und da, wie mir gezeigt wurde, der Empfänger der "Sieben Plagen" viel eigenes Gedankengut mit in das Empfangene hineinfließen ließ , so fällt es um so schwerer, sich hier ein klares Bild zu verschaffen.
Es kann also sein, daß wir auch schon die erste Plage mit dem Erdbeben in Italien (nach meiner Ansicht gehört auch das letzte Erdbeben in Rumänien dazu) hinter uns haben. Ebenso könnte auch die große Kältewelle des vergangenen Winters, die aber nicht nur Rußland, sondern auch die USA betraf, schon die ganze dritte Plage gewesen sein. Es ist aber auch durchaus möglich, daß wir von diesen beiden Plagen noch einiges zu erwarten haben. Wenn ja, dann müßte dies aber bis spätestens im kommenden Winter geschehen.
Jetzt werden sich wahrscheinlich wieder einige Leser wundern oder gar empören, darüber, daß ich solch bestimmte Aussagen wage. Diese Leser möchte ich aber an das vorletzte Herde-Vorwort erinnern, in dem ich berichtet habe, daß mir einiges über die "Vierte Plage" - den dritten Weltkrieg - offenbart wurde. Diese Offenbarungen drängen mich immer mehr, darauf hinzuweisen, daß diese vierte Plage - der dritte Weltkrieg - sehr nahe vor der Tür steht.
Daß ich die mir gegebenen Offenbarungen nicht wörtlich mitteile, hat seine Begründung - und ich muß mich danach richten, obwohl meine "Geheimnistuerei" zu vermehrtem Zweifel an meinen Worten Anlaß geben kann. Jeder, der aber guten Willens ist, der dürfte spüren und auch erkennen, daß die hier gegebenen Warnungen genügen, um sich auf eine gar schreckliche Zeit vorzubereiten - das heißt , sich immer mehr an Jesus Christus anzuschließen und sich ganz in Seinen Schutz zu begeben.
Schon zu allen Zeiten hat unser himmlischer VATER Seine Kinder gewarnt, bevor große Ereignisse die Menschheit heimsuchten. Und obwohl viele Menschen nach dem zweiten Weltkrieg sagten: "Wenn wir das gewußt hätten!" - so kann diesen nur entgegengehalten werden, daß sie es wissen gekonnt hätten, wenn es ihnen daran gelegen gewesen wäre.
Ich habe schon viele alte Schriften in Händen gehabt, aus denen zu ersehen war, wie Gott die Menschen vor dem zweiten Weltkrieg warnte. Aber so wie auch heute wieder, wollten die Menschen diese Warnungen nicht erkennen. Als Beweis dafür habe ich die kleine Schrift "Ein Bruder des Herrn und seine Gesichte" nachgedruckt und lege jeder Sendung ein solches Heft bei: Dieses Heft wurde schon lange vor der Hitlerzeit herausgegeben, und es hätte jedem zeigen können, daß das von den Menschen erwartete glückliche "Dritte Reich" ein Trugbild war, das sich ins schreckliche Gegenteil umkehren sollte.
Gewiß kann auch: der Leser über dieses beiliegende Heft mit dem Untertitel: "Ein Mahnruf an die Menschheit" sagen, daß die darin gemachten Offenbarungen für damals sehr vage waren und erst heute nachträglich besser verständlich sind. Aber mit diesen Worten befinden wir uns wieder am Anfang dieses Vorwortes und wir können daraus ersehen, daß die Menschheit sehr wohl gewarnt wird, daß dies aber immer in einer Form geschieht, die kein Glaubenszwang für die Leser bedeutet.
Möge jeder Leser die Warnungen betreffs des dritten Weltkrieges erkennen und sein Leben danach ausrichten - ausrichten ganz auf Jesus Christus hin - damit er hernach nicht zu sagen braucht: "Ich bin wohl gewarnt worden, aber ich habe die Warnungen in den Wind geschlagen und nun muß ich die Folgen tragen. Möge aber auch niemand sich ängstigen vor den bevorstehenden Ereignissen, sondern sich immer bewußt sein, daß alles in Gottes Hand liegt und ER nur das an uns herankommen läßt, was uns in Ewigkeit von Segen sein soll.
W.K.