Herde-Heft 28

(September 1977 von Wolfgang Kühner)
Vorwort
Solange wir als Menschen auf der Erde leben, sind wir an die Zeit gebunden. Und obwohl jeder von uns 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr zur Verfügung hat - wir also von Gott gleichmäßig mit Zeitbedacht sind - so bedeutet doch die Zeit für jeden etwas anderes. Für den einen scheint die Zeit stehenzubleiben, während sie für den anderen viel zu schnell vorbeigeht.
Auch bei mir und meinen Mitarbeitern geht die Zeit zumeist schneller um, als uns lieb ist. Und so kommt es immer wieder vor, daß wir in der geplanten Zeit nicht das erreichen, was wir uns vorgenommen hatten. So erging es uns auch mit dem Druck der Sonderhefte der von Bertha Dudde empfangenen Vaterworte.
Anfang dieses Jahres habe ich im Vorwort des Herde-Heftes Nr. 20 geschrieben, daß ich damit rechne, daß meine derzeitige Weinbergsarbeit - der Druck von B. D. Kundgaben - voraussichtlich bis zum Jahreswechsel beendet sein wird. Soweit aber jetzt schon ersichtlich ist, wird das mir gesteckte Ziel von 28 cm Höhe bis dahin noch nicht erreicht, so daß die noch ausstehenden, oft schon jahrelang angekündigten Hefte, erst im Laufe des Jahres 1978 fertig werden . Meine Mitarbeiter und ich, wir bemühten uns so gut es ging, recht viele Sonderhefte zusätzlich zu den monatlich erscheinenden Herde-Heften fertig zu bekommen, aber leider reichte die Zeit und unsere Körperkraft nicht aus, um alle angekündigten Schriften herzustellen. Auch für uns gilt das Wort: "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!"
Auf diese Nachricht hin werden nun diejenigen Leser der B.D.Kundgaben, die es bedauerten, daß die Herausgabe der B.D.Hefte durch mich bald beendet sein sollten, erfreut reagieren . Die anderen aber, die den Kundgaben, die Bertha Dudde von unserem Jesu-Vater empfangen durfte, ablehnend oder skeptisch gegenüberstehen, werden vielleicht annehmen, daß dieser Aufschub eine Verzögerungstaktik sei. Wenn diese sich aber einmal klar machen, daß wir alle, die wir am Herstellen der Hefte arbeiten, im Berufsleben stehen und unseren Lebensunterhalt verdienen müssen - wir also nur in unserer Freizeit als Laien die Hefte herstellen - so wird es doch vielleicht manchem verständlich sein, daß unsere Zeit wirklich nicht ausreicht, also immer zu knapp ist.
Aber nicht nur unsere Zeit ist knapp, sondern auch die Zeit, die der Menschheit noch bis zum Beginn der großen Endzeitereignisse bleibt. Wir dürfen nun nicht mehr mit Jahren rechnen, bis es zum Ausbruch des dritten Weltkrieges kommt, es kann sich nach meiner Ansicht, nur noch um Monate handeln . Aber meine Ansichten sollen für niemanden bindend sein, denn auch ich kann mich irren . Doch soweit ich die durch B.D. gegebenen und die mir selbst übermittelten Offenbarungen recht beurteilen kann, bleibt den Menschen nur noch wenig Zeit, um sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorzubereiten. Die Zeit der großen Weltenuhr scheint bald abgelaufen zu sein. Dies wird mit jedem Tag ersichtlicher. Wir sehen es an den teuflischen Anschlägen der Terrorbanden in aller Welt, deren Methoden doch nur noch als satanisch bezeichnet werden können. Wir sehen es auch daran, daß innerhalb der letzten 10 Tage, allein in Köln 7 Banküberfälle waren. Wir sehen es an der ständig steigenden Zahl der Rauschgifttoten bei den Jugendlichen, ebenso an den ständig steigenden Zahlen derjenigen, deren Nerven nicht mehr durchhalten und die in die Nervenheilanstalten eingeliefert werden. Auch die Arbeitslosigkeit und die Geldentwertung gehören hierher.
Aus all dem ist zu entnehmen, daß nun die Zeit der Verwirrung, und der Ausweglosigkeit angebrochen ist, auf die in den B.D. Kundgaben nun schon jahrzehntelang hingewiesen wurde. Wir sehen, daß nun die Zeit nicht mehr fern sein kann, da Gott selbst in das Wirken der Menschen eingreifen muß, wenn wenigstens noch einige Seelen gerettet werden sollen.
Wir können daher in Anbetracht der uns noch verbleibenden Zeit unseren himmlischen Vater nur unermüdlich bitten, daß ER uns hilft, die uns noch verbleibende Zeit recht zu nützen, damit wir am Ende dieser Tage zu den Seinen gezählt werden können, denen ER die Seligkeit schenken kann - die Seligkeit, die Ewigkeiten währt - in der die Zeit keine Gültigkeit mehr hat.
W.K.
