GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

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Sonntag, 20. Mai 2012, 03:12

Herde-Heft 28

Kleine Herde

(September 1977 von Wolfgang Kühner)

Vorwort

Solange wir als Menschen auf der Erde leben, sind wir an die Zeit gebunden. Und obwohl jeder von uns 24 Stunden pro Tag und 365 Tage pro Jahr zur Verfügung hat - wir also von Gott gleichmäßig mit Zeitbedacht sind - so bedeutet doch die Zeit für jeden etwas anderes. Für den einen scheint die Zeit stehenzubleiben, während sie für den anderen viel zu schnell vorbeigeht.

Auch bei mir und meinen Mitarbeitern geht die Zeit zumeist schneller um, als uns lieb ist. Und so kommt es immer wieder vor, daß wir in der geplanten Zeit nicht das erreichen, was wir uns vorgenommen hatten. So erging es uns auch mit dem Druck der Sonderhefte der von Bertha Dudde empfangenen Vaterworte.

Anfang dieses Jahres habe ich im Vorwort des Herde-Heftes Nr. 20 geschrieben, daß ich damit rechne, daß meine derzeitige Weinbergsarbeit - der Druck von B. D. Kundgaben - voraussichtlich bis zum Jahreswechsel beendet sein wird. Soweit aber jetzt schon ersichtlich ist, wird das mir gesteckte Ziel von 28 cm Höhe bis dahin noch nicht erreicht, so daß die noch ausstehenden, oft schon jahrelang angekündigten Hefte, erst im Laufe des Jahres 1978 fertig werden . Meine Mitarbeiter und ich, wir bemühten uns so gut es ging, recht viele Sonderhefte zusätzlich zu den monatlich erscheinenden Herde-Heften fertig zu bekommen, aber leider reichte die Zeit und unsere Körperkraft nicht aus, um alle angekündigten Schriften herzustellen. Auch für uns gilt das Wort: "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach!"

Auf diese Nachricht hin werden nun diejenigen Leser der B.D.Kundgaben, die es bedauerten, daß die Herausgabe der B.D.Hefte durch mich bald beendet sein sollten, erfreut reagieren . Die anderen aber, die den Kundgaben, die Bertha Dudde von unserem Jesu-Vater empfangen durfte, ablehnend oder skeptisch gegenüberstehen, werden vielleicht annehmen, daß dieser Aufschub eine Verzögerungstaktik sei. Wenn diese sich aber einmal klar machen, daß wir alle, die wir am Herstellen der Hefte arbeiten, im Berufsleben stehen und unseren Lebensunterhalt verdienen müssen - wir also nur in unserer Freizeit als Laien die Hefte herstellen - so wird es doch vielleicht manchem verständlich sein, daß unsere Zeit wirklich nicht ausreicht, also immer zu knapp ist.

Aber nicht nur unsere Zeit ist knapp, sondern auch die Zeit, die der Menschheit noch bis zum Beginn der großen Endzeitereignisse bleibt. Wir dürfen nun nicht mehr mit Jahren rechnen, bis es zum Ausbruch des dritten Weltkrieges kommt, es kann sich nach meiner Ansicht, nur noch um Monate handeln . Aber meine Ansichten sollen für niemanden bindend sein, denn auch ich kann mich irren . Doch soweit ich die durch B.D. gegebenen und die mir selbst übermittelten Offenbarungen recht beurteilen kann, bleibt den Menschen nur noch wenig Zeit, um sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorzubereiten. Die Zeit der großen Weltenuhr scheint bald abgelaufen zu sein. Dies wird mit jedem Tag ersichtlicher. Wir sehen es an den teuflischen Anschlägen der Terrorbanden in aller Welt, deren Methoden doch nur noch als satanisch bezeichnet werden können. Wir sehen es auch daran, daß innerhalb der letzten 10 Tage, allein in Köln 7 Banküberfälle waren. Wir sehen es an der ständig steigenden Zahl der Rauschgifttoten bei den Jugendlichen, ebenso an den ständig steigenden Zahlen derjenigen, deren Nerven nicht mehr durchhalten und die in die Nervenheilanstalten eingeliefert werden. Auch die Arbeitslosigkeit und die Geldentwertung gehören hierher.

Aus all dem ist zu entnehmen, daß nun die Zeit der Verwirrung, und der Ausweglosigkeit angebrochen ist, auf die in den B.D. Kundgaben nun schon jahrzehntelang hingewiesen wurde. Wir sehen, daß nun die Zeit nicht mehr fern sein kann, da Gott selbst in das Wirken der Menschen eingreifen muß, wenn wenigstens noch einige Seelen gerettet werden sollen.

Wir können daher in Anbetracht der uns noch verbleibenden Zeit unseren himmlischen Vater nur unermüdlich bitten, daß ER uns hilft, die uns noch verbleibende Zeit recht zu nützen, damit wir am Ende dieser Tage zu den Seinen gezählt werden können, denen ER die Seligkeit schenken kann - die Seligkeit, die Ewigkeiten währt - in der die Zeit keine Gültigkeit mehr hat.

W.K.        

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Herde-Heft 28 - 1
Autor: Admin am Montag, 19. Dezember 2011, 13:18

BD 3995, empfangen am 10.3.1947

Kommunismus

Vom Gesichtspunkt des Kommunismus aus betrachtet dürfte es keine Unterschiede geben sowohl in den äußeren Lebensverhältnissen als auch in der Lebensführung des einzelnen. Doch niemals entspricht dies dem Willen Gottes, Der Selbst vielerlei Unterschiede beachtete im Lebensschicksal der Menschen. Zwar sollen die Menschen stets bestrebt sein, dem Nächsten das gleiche zukommen zu lassen, was sie selbst besitzen und was sie beglückt, doch immer muß es dem Menschen freistehen, wie er sich zu dem Gebot der Nächstenliebe einstellt, er darf nicht gezwungen werden zur Teilung seines Besitzes, wie ihm aber auch andererseits sein Besitz nicht genommen werden darf, so er ihn rechtlich erworben hat. Und ein Unterschied der Größe des Besitzes wird immer sein und bleiben, solange die Arbeitskraft und Arbeitslust der Menschen verschieden ist und diese niemals auf ein gleiches Maß gebracht werden kann, soll der freien Entwicklung des einzelnen nicht Einhalt geboten werden.

Es wäre eine Welt voller Eintönigkeit, so Gott Seine Schöpfung nicht unterschiedlich geschaffen hätte und so Er nicht dem Menschen die Fähigkeit gegeben hätte, sich sein Leben zu gestalten nach seinem Willen und seiner Kraft, denn beide müssen zur Anwendung kommen, dies ist Zweck und Ziel des Erdenlebens.

Der Wille des Menschen kann in verschiedener Richtung gehen, die dem Menschen zuströmende Lebenskraft kann verschieden genützt werden, wie sie auch schon von Gott aus verschieden verteilt ist, folglich muß die Tätigkeit der Menschen unterschiedlich sein wie auch verständlicherweise der irdische Erfolg, und schon dadurch ergeben sich unterschiedliche Lebensverhältnisse, weil sie auch bestehen müssen im menschlichen Dasein.

Gerechtigkeit in allen Dingen soll zwar jeder Mensch seinem Mitmenschen widerfahren lassen, doch das bedeutet nimmermehr absolute Gleichheit. Denn gerade die Verschiedenheit des Erfolges ist ein Antriebsmittel zu erhöhter Tätigkeit, und Tätigkeit ist immer segensreich, während der Tätigkeitsdrang sofort eine Hemmung erfährt, so der Erfolg niemals dadurch erhöht wird und nicht-ausgenützte Lebenskraft auch geistigen Stillstand oder Rückgang bedeutet sowohl für den Menschen selbst als auch für die Entwicklung des in der Materie gebundenen Geistigen.

Ununterbrochene Tätigkeit gewährleistet ununterbrochene Aufwärtsentwicklung. Und darum ließ Gott sowohl die Lebensschicksale unterschiedlich sich auswirken, um den Tätigkeitsdrang des einzelnen zu erhöhen .... wie Er auch die Menschen im allgemeinen verschieden bedenkt mit irdischen Gütern, mit Fähigkeiten und irdischen Erfolgen. Denn im gemeinschaftlichen Leben soll gleichfalls der Gedanke der Nächstenliebe geweckt werden und zur Tätigkeit anregen. Sowie aber die Menschen einen Ausgleich der Lebensverhältnisse schaffen wollen durch Enteignen des einen und Zuwenden dem anderen, sowie das Streben der Menschen dahin geht, alle Unterschiede zu beseitigen, wird auch der Trieb zu eifrigem Schaffen unterbunden, wie aber auch gerechtes Handeln und Denken in Frage gestellt wird. Denn die Menschen werden dann nicht mehr nach ihrem Wert bedacht, sondern auch der durch seine Gesinnung oder seine Trägheit wertlos gewordene Mensch empfängt im gleichen Maß.

Es müssen Unterschiede sein, es muß hohe und niedrige Menschen auf Erden geben, auf daß die dienende Nächstenliebe sich entfalten kann .... es muß Reichtum und Armut geben, ansonsten die Menschheit ohne jegliches Streben wäre und der Tätigkeitswille herabsinken würde auf ein Minimum. Nur durch Liebe kann der Not und dem Elend des einzelnen gesteuert werden, niemals aber durch eine Aktion, die sich über viele Menschen erstreckt, deren Zweck Gleichschaltung und Egalisierung der Lebensverhältnisse ist, die aber nimmermehr von Segen wäre für die Menschheit. Es wäre dies auch gleichbedeutend mit einem Durchkreuzen-Wollen göttlicher Schicksalspläne, was aber den Menschen nicht gelingen wird, denn wo auch irdisch ein Ausgleich hergestellt wird, setzt Gott erhöhte Anforderungen an die Menschen, oder Sein Wille macht zuschanden, was Menschenwille aufzubauen sucht, so dies dem göttlichen Willen nicht entspricht ....

Amen        

Kommunismus in Nordkorea
Autor: Admin am Montag, 19. Dezember 2011, 13:41


Gleich nach dem Tod des verhärtetsten Kommunistenführers treffen wir auf diese Kundgabe. Ob das ein zusammenhangloser Zufall ist oder es der geistigen Welt leicht möglich ist, solche offensichtlich sich ergänzende, hilfreiche oder korrigierende Berichte zu 'steuern', sofern jemand in der Welt ist, der solches zulässt? C.G.Jung prägte ja auch den Begriff der Synchronizitäten, was die Gleichzeitigkeit von verschiedenen voneinander unabhängigen Ereignissen bezeichnet. Auch dort wäre dann die geistige Welt beteiligt, und das wohl deshalb, weil das Weltgeschehen, bzw. die Geistesrichtung und das Bewusstsein daran beteiligter Menschen durch eine Welle neuer Impulse beschleunigt oder bereinigt werden soll.

Nach dem Tod des nordkoreanischen Militärmachthabers Kim Jong Il ist unklar, wie es in dem kommunistisch regierten Land weitergeht. Neben der politischen Lage ist auch die der Christen, die bisher massiv unterdrückt wurden, schwierig und ungewiss. Mit einer Besserung rechnen Menschenrechtsorganisationen allerdings nicht.


Herzinfarkt auf Zugfahrt: Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il tot

Am Samstag starb Nordkoreas mysteriöser Machthaber im Alter von 69 Jahren: Kim Jong Il.

In der westlichen Welt bleibt er als der „Verrückte mit der Bombe“ in Erinnerung, manche nannten ihn auch einen „Zombie“ oder beschrieben ihn als „Doktor Seltsam“. Man denkt an seine merkwürdigen Plateauschuhe, die toupierten schwarzen Haare, die immer gleichen Blouson-Anzüge im blassen Grüngrau. Es sind wenige Bilder, die zurückbleiben, doch so genau weiß man das alles nicht genau, er zeigte sich ja so gut wie nie öffentlich, und was in die westliche Welt durchdringen durfte, war noch weniger: Mal sah man ihn bei Militärparaden, mal beim Besuch einer Schule, einer Fabrik oder einem Militärstützpunkt. Was er machte, sagte oder tat, überlieferten stets nur die staatlichen Agenturen, einmal erlaubten sie sich zu behaupten, Kim Jong Il habe bei einer Golfrunde elf Asse geschlagen – die Wahrscheinlichkeit für zwei Asse liegt bei eins zu 67 Millionen.

Doch es sind die nicht sichtbaren Dinge, die mit dem nach einem Herzinfarkt während einer Zugfahrt verstorbenen Kim Jong Il auch nach seinem Tod in Verbindung gebracht werden. Allein in den ersten drei Jahren nach seiner Machtübernahme in Folge des Todes seines 1994 verstorbenen Vaters Kim Il Sung sollen etwa eine Million Nordkoreaner verhungert sein. Mit eiserner Propaganda, künstlichem Personenkult und gefürchteten Ausbildungslagern brachte er das Volk hinter sich, die akute Armut seines Landes aber schien den Machtmenschen nie zu kümmern – vielmehr widmete er sich lieber seinem Lieblingsprojekt: dem Atomprogramm.

Bei kaum einem anderen Land muss sich die politische Analyse so sehr auf das Lesen in einem trüben Kaffeesatz beschränken. Nordkorea ist mit Abstand einer der verschlossensten Staaten der Welt. Weil diese Diktatur gleichzeitig mit ihren Drohgebärden laufend Unsicherheit in ganz Ostasien verbreitet, wird ihr mehr Aufmerksamkeit zuteil, als sie eigentlich verdient. Wunschdenken steuert dabei nicht selten die Einschätzung und das politische Verhalten des Auslandes.

Nach Einschätzung der IGFM ist das kommunistische Reich der Kim-Familie weltweit das Land, in dem Christen am härtesten verfolgt werden. Als Christen erkannte Nordkoreaner würden gezielt in Lager eingewiesen werden und dort als Sklavenarbeiter ausgebeutet. Christliche Mission werde mit Folter und gezielter Ermordung drakonisch verfolgt. Experten gehen von bis zu 70.000 inhaftierten Christen aus. Auf dem Weltverfolgungsindex von "Open Doors" liegt Nordkorea auf Platz 1.

(Pro)/a

Verschiedene Ämter und Lächeln
Autor: Admin am Montag, 19. Dezember 2011, 14:59

Das "Seltsame" der Gleichzeitigkeit voneinander völlig unabhängiger Ereignisse und Begegnungegn hat sich gleich noch weiter ausgedehnt:

Ich ging zur Toilette und fand mich dazu bewegt, wieder einmal einen Kalenderzettel abzureissen und zu lesen. Das letzte mal war vielleicht vor rund zwei oder mehr Monaten. Dieses Kalenderblatt ist vom 1. Juni 2004:


Es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Geist, der da wirkt alles in allen.     1. Kor. 12, 5.6

In unseren Gedanken scheinen sich Einheit und Vielfalt häufig gegenseitig auszuschliessen. Schon unsere Sprache verrät uns: Wenn wir etwas "vereinheitlichen", legen wir Uniformen an.

Ganz anders Gott. Er beschenkt uns mit seinem Geist. Das hat die verschiedensten Auswirkungen. Kein Christ ist wie der andere. Doch diese Vielfalt ist keineswegs störend. Vielmehr ist sie gewollt.

Die bunte Palette von Begabungen und Aufgaben, mit der Gottes Geist die Kirche Jesu Christi ausgestattet hat, ist mit der Natur vergleichbar. Keine Pflanzen- und Tierart gleicht der anderen. Gott hat sie in grosser Vielfalt geschaffen. Selbst wenn wir Menschen eingreifen, züchten und zähmen, gelingt es uns nicht, z.B. in einem Tulpenfeld völlig identische Blumen zu erzeugen. Bisher jedenfalls.

Wir ahnen, dass das Klonen keine göttliche Idee ist.

Was für die Natur gilt, soll erst recht auf die Gemeinde Jesu Christi angewandt werden. Meine Schwestern und Brüder sind völlig anders als ich.

Entdecken wir die Chancen der von Gott geschenkten Vielfalt!



Rückseite:


Nur ein Lächeln

Was unterscheidet uns Menschen von den Tieren? - Darüber hatte ich noch nie nachgedacht: Tiere lächeln nicht. Stimmt, denke ich beipflichtend und gehe in Gedanken zur Tagesordnung über.

Doch der Referent des Seminars, in dem ich sitze, hält unsere Aufmerksamkeit noch fest. Er beschreibt, was in unserem Gehirn vor sich geht und wie viele verschiedene Muskeln wir betätigen müssen, um überhaupt lächeln zu können. "Das ist viel komplizierter als Fussballspielen." Ich staune. So anstrengend scheint es mir doch nicht zu sein.

Lächeln ist also eine Meisterleistung, die nur durcch viele aufeinander abgestimmte Abläufe in unserem Körper möglich ist. Nur wenige können beschreiben, was dazu alles erforderlich ist. Doch vom Ergebnis sind wir alle beglückt - nicht nur, wenn es sich um einen Säugling handelt, der uns ein erstes Mal anlächelt.

Wenn ich lächle, verhalte ich mich nicht wie ein Tier.

Dieser Gedanke war nicht das Hauptziel des Seminars. Doch ich ahne plötzlich, wie viele unerkannte Prozesse ablaufen müssen, wenn eine christliche Gemeinde die Freundlichkeit Gottes widerspiegeln will.

vereinheitlichen
Die angestrebte Weltregierung ist kommunistisch
Autor: Admin am Mittwoch, 21. Dezember 2011, 17:32

Und so wird es wieder zu einer kommunistischen Gesellschaft kommen müssen, denn die UNO und deren Unterorganisationen und Mitstreiter streben solches an. Mitstreiter sind sehr, sehr viele, eigentlich alle, welche den Blick nur auf die Welt lenken und hier ihr Glück und ihren Erfolg suchen. Man kann und sollte sich darüber Gedanken machen und fragen, ob man das will.

Auch schwache Glieder sind wichtig
Autor: Admin am Samstag, 24. Dezember 2011, 02:25


Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten.      1. Kor. 12,22

Die Gemeinde ist ein Kunstwerk, wie unser Leib ein Kunstwerk ist. Herrlich, die verschiedenen Glieder! Jedes einzelne - ein Geschenk für den ganzen Leib. Und dann das Zusammenspiel aller. Jedes an seinem Platz ist im Einsatz für das Ganze. Dieses beglückende Bild hat Paulus vor Augen, wenn er an die Gemeinde denkt. Wir spüren seine Begeisterung, aber auch seine Sorge.

Unter den Menschen in der Gemeinde ist es anders als am menschlichen Leib. Der Leib kennt keinen Hochmut der besonderen Glieder gegenüber den einfachen. Am Leib überhebt sich niemand über den anderen. Es ist wahr, das Auge ist feiner strukturiert als die Hand, der Kopf unausdenkbar komplizierter als der Fuss. Und doch: Was wäre der Leib ohne Hand und Fuss! Die schwächeren Glieder sind für den Leib unverzichtbar. Da findet sich weder Kleinmut noch Hochmut.

Der Leib Christi ist an diesem Punkt leider gefährdet, durch uns, seine einzelnen Glieder. Es soll sich kein Glied überheben und keines sich minderwertig vorkommen. Das spaltet die Gemeidne. Uneinigkeit aber hindert uns, Menschen zu retten für die Ewigkeit.



Rückseite:


Tante Minna

Deutlich sehe ich sie vor mir, die alte Frau, Minna B. Sie sass im Rollstuhl. Aber tapfer war sie und zuversichtlich, dass auch sie mit ihrer kleinen Kraft etwas bewegen konnte. In ihrer Jugend war sie zum lebendigen Glauben gekommen. Danach hatte sie angefangen, die Kinder ihres Heidedorfes in ihre grosse Küche einzuladen.

Viele Jahre hindurch haben die Kleinen biblische Geschichten gehört. Als die Kinder junge Erwachsene geworden waren, kamen sie immer noch zu ihr. Abends in der Stube wurde die Bibel gelesen, Seelsorge geübt, an Menschen in der Fürbitte gedacht. - Pfarrer waren gekommen und gegangen. Mancher hatte seine Aufgabe nur in der kirchlichen Versorgung der Gemeindeglieder gesehen. Wie viele wären geistlich unmündig geblieben, wenn Tante Minna nicht gewesen wäre! Sie hat die Leute zum Lesen der Bibel gebracht. Und alle paar Jahre hat sie so lange mit ihren Pfarrern geredet, bis sie bereit waren, eine Evangelisation durchzuführen. Dadurch wurden jedes Mahl einige Menschen für Jesus hinzugewonnen. Sie war ein schwaches Glied, aber unverzichtbar für den Leib Christi. Jetzt ist sie in der Ewigkeit ganz nah am Throne Gottes.

Trauer um den Diktator
Autor: Admin am Montag, 19. Dezember 2011, 19:10

Wenn man den offiziellen Bildern glaubt, weinen die Menschen in Nordkorea auf Strassen und Plätzen um den gestorbenen Diktator Kim Jong Il. Nach andern Nachrichten jedoch sind neuralgische Zonen von den Sicherheitskräften besetzt.

Warum ist hier eine anscheinend grössere Trauer als sonst, zumindest aussergewöhnliche, in einem Land, wenn dessen Oberhaupt stirbt? Hat es damit zu tu, dass sie sich auf ihn verlassen konnten, dass alles geregelt war, dass ihnen die Freiheit abgenommen wurde und sie dadurch ihre Verantwortung auf den Regenten übertragen hatten? Und jetzt ist er nicht mehr da, ihre ganze Ordnungsstruktur, die sich in einem Mann konzentrierte, fürchten sie verloren zu haben?

Herde-Heft 28 - 2
Autor: Admin am Mittwoch, 21. Dezember 2011, 17:45

BD 6105, empfangen am 11.11.1954

Geistige und irdische Wende bevorstehend

Ihr alle stehet vor einer Wende .... denn das Leben geht nicht in seiner Gleichförmigkeit weiter wie bisher, sondern alle Menschenherzen werden von Stürmen heimgesucht, die alle nur Vorläufer sind dessen, was dann die ganze Erde betrifft.

Doch es geschieht alles in so natürlicher Weise, daß der Glaubensunwillige nichts Sonderliches darin finden will, der Gläubige aber hellhörig und hellschauend ist und die Zeichen des nahen Endes sehr wohl darin erkennt. Jedoch es kann kein Glaubenszwang auf die Menschen ausgeübt werden, und darum kommt alles so, wie es natürlich erscheint ....

Die Wende aber steht euch bevor .... eine Wende, die sowohl geistig als auch irdisch eintritt, weil keine Aussicht besteht, daß die Menschen von selbst eine geistige Wandlung anstreben, sie aber auf dem Tiefstand angelangt sind, der eine Wandlung nötig macht. Und diese bedingt auch eine Umwandlung irdischer Art .... sie bedingt vorerst ein Aufstören der Menschen aus ihrer Ruhe, ein Zerstören irdisch-materieller Güter und zuletzt noch ein Auflösen der Schöpfungen, so daß sich eine völlige Umwandlung vollzieht .... irdisch und geistig .... Und alles aus der Ordnung Getretene wird wieder in die göttliche Ordnung versetzt, was also eine Wende genannt werden kann, die zwar nur wenige Menschen bewußt erleben werden.

Denn auch das gehört dazu, daß unzählige Menschen vorzeitig den Tod finden werden .... die nicht bereit sind, in die göttliche Ordnung einzutreten, die eine geistige Wandlung zuvor nicht anstreben und durch Gottes große Barmherzigkeit noch vorher abgerufen werden. - Zuletzt aber werden auch die Menschen ihr Leben verlieren, die geistig so tief gesunken sind, daß ihr Einordnen in das göttliche Gesetz eine Neubannung in der Materie bedingt .... daß sie also geistig und irdisch den Tod finden und eine ganz neue Entwicklungsperiode für sie beginnt. -

Ihr Menschen wollet an diese Wende nicht glauben, aber sie steht euch bevor .... und ob eure Augen noch so sehr auf das Weltleben gerichtet sind, ob ihr selbst noch so sehr das Leben liebt und nicht an ein Ende dessen in der verkündeten Weise glauben wollet .... was im göttlichen Plan vorgesehen ist seit Ewigkeit, das vollzieht sich unwiderruflich, denn Weisheit und Liebe bestimmten diesen Plan. Und Gott erkennt sehr wohl, wann die Zeit zur Herstellung der alten Ordnung gekommen ist .... Ihr Menschen aber glaubet darum nicht, weil ihr selbst aus der göttlichen Ordnung getreten seid, aber ihr werdet es erleben, was ihr nicht glauben wollet, denn es geht die Erde ihrem Ende entgegen ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 3
Autor: Admin am Samstag, 24. Dezember 2011, 05:33

BD 6855, empfangen am 21.u.23.6.1957

Verunreinigung von Luft - Wasser - Nahrung

Jeder Mensch soll von euch das gleiche erwarten dürfen, was ihr von ihm erwartet. Einem jeden sollet ihr Gerechtigkeit zukommen lassen, wie ihr auch dieselbe von ihm verlangt. Ihr sollet nicht mit verschiedenem Maß messen und glauben, selbst größere Anrechte zu haben als euer Mitmensch, wenn es sich darum handelt, daß ihr Nutznießer seid dessen, was euch von Mir aus frei geschenkt worden ist .... was ihr euch nicht selbst erworben habt, sondern was allen Menschen gleicherweise zur Verfügung steht .... worunter geistige und irdische Güter zu verstehen sind, die Meine Liebe und Mein Schöpferwille für euch immer bereithält. Dazu also gehören alle Gaben, die ihr aus Meiner Hand empfanget .... die ihr euch nicht selbst herstellen könnet, die ohne euer Zutun da sind und die zu eurem Bestehen beitragen .... die also euer natürliches Leben bedingen und die keinem Menschen entzogen werden dürfen, wenn nicht dessen Leben gefährdet werden soll. Es sind die Lebensgüter, die jeder Mensch zu beanspruchen hat und die von seiten der Mitmenschen ihm auch nicht entzogen werden dürfen, ansonsten ein Vergehen wider Meine ewige Ordnung weittragende Folgen nach sich zieht, die sich nicht nur an den schuldigen Menschen auswirken, sondern auch die Schöpfungen betreffen und somit auch zur Auflösung dieser führen können.

Ihr werdet dies verstehen, wenn ihr nur darüber nachdenket, welche Lebenselemente ihr benötigt, und euch die Verschiedenheit dieser vorstellet .... wenn ihr Luft und Wasser und deren Beschaffenheit und Wirkung an euch selbst feststellet, die dem Menschen vollste Gesundheit schenken, aber auch zu Siechtum und Zerstörung der Körperorgane führen können, wo durch Menschenwillen eine Verseuchung der Luft und des Wassers stattfindet, die unübersehbaren Schaden bringt ....

Luft und Wasser sind Gottesgaben, die ein jeder Mensch benötigt und darum auch aus Meiner Hand empfängt. Und die Sündhaftigkeit der Menschen kommt schon allein darin zum Ausdruck, daß sie sich nicht scheuen, diese überaus wichtigen Lebensgüter in einer Weise zu verunreinigen, daß den Mitmenschen lebensbedrohender Schaden daraus erwächst .... Und so, wie einem jeden Menschen sein eigenes Leben lieb ist, versündigt er sich, wenn er dem Mitmenschen die nötigsten Lebensbedürfnisse schmälert, wenn er dazu beiträgt, daß das Leben des Mitmenschen gefährdet ist ....

Und unter „Gefährdung des Lebens“ ist auch zu verstehen, wenn das, was die Erde hervorbringt an Nahrung für Mensch und Tier, seiner natürlichen Beschaffenheit beraubt wird, wenn der Boden, auf dem es gedeihen soll, durch künstliche Mittel eine andere Beschaffenheit erhält und nun auch die darin erzeugten Produkte Stoffe enthalten, die keineswegs dem menschlichen Körper zuträglich sind.

Es greifen die Menschen ein in Naturgesetze, sie wollen gleichsam verbessern, also Meine Schöpfungen als mangelhaft hinstellen, sie wollen dem Boden höhere Ertragsfähigkeit verschaffen, und sie bedienen sich dazu falscher Mittel .... Denn sie brauchten nur Mich um Meinen Segen anzugehen, um wahrlich auch gesegnete Ernten erzielen zu dürfen ....

Eine weitere Versündigung auf diesem Gebiet ist es auch, wenn die Früchte geerntet werden vor ihrer Reife .... wenn Habgier und materialistisches Denken dem natürlichen Reifeprozeß vorgreifen und wenn dadurch der menschliche Körper gezwungen wird, den Kampf aufzunehmen mit noch unausgereiften Substanzen .... was nicht nur eine rein körperliche, sondern auch eine geistige Angelegenheit ist, die euch Menschen oft nicht bekannt ist. Es gehört aber alles unter das Mißachten des Gesetzes Meiner ewigen Ordnung.

Es fügt der Mensch seinem Mitmenschen Schaden zu, er handelt nicht gerecht an ihm, und er trägt dazu bei, daß sich das Chaos auf Erden stets mehr vergrößert, weil nur ein völlig in gesetzmäßiger Ordnung-gelebtes Erdenleben sich recht auswirken kann an Leib und Seele. Und es hat ein jeder Mensch Anspruch darauf, daß die Naturordnung aufrechterhalten bleibt, denn Ich habe alles, was in der Schöpfung besteht, nicht für einen Menschen, sondern für alle Menschen erschaffen; es benötigt jeder Mensch reine Luft, reines Wasser und eine gute Nahrung für sein körperliches Leben, und es hat kein Mensch das Recht, dem Mitmenschen einen Schaden zuzufügen, den er für sich selbst auch nicht wünscht.

In der letzten Zeit vor dem Ende aber wird keinerlei Rücksicht mehr genommen auf das Leben des Mitmenschen; es wird bedenkenlos experimentiert in jeder Weise, und immer nur aus Ehrgeiz, Habgier oder Machthunger, und es wird das Leben in Gesundheit gefährdet. Und also triumphiert der, der alles Geschöpfliche zerstören möchte, um das darin Gebundene wieder freizubekommen in der falschen Annahme, daß es ihm dann wieder gehört .... Ihm haben sich die Menschen alle in die Gewalt begeben, die gegen die göttliche Ordnung verstoßen, seinen Einflüsterungen folgen sie, und Meiner Gebote achten sie nicht, die Liebe und Gerechtigkeit fordern .... Jeder Mensch denkt nur an sich und seinen eigenen Vorteil, und das Los des Mitmenschen lässet ihn unberührt. Und auch das Leben des Mitmenschen ist ihm nicht mehr heilig, ansonsten es nicht dazu kommen könnte, was aber mit Sicherheit zu erwarten ist: daß das Leben aller Menschen aufs Spiel gesetzt wird, weil die göttlichen Naturgesetze umgestoßen werden .... weil einmal die Elemente durchbrechen werden mit aller Gewalt, wozu die Menschen selbst den Anlaß geben, die sich versündigen gegen die göttliche Ordnung, gegen Mein Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 4
Autor: Admin am Samstag, 07. Januar 2012, 17:19

BD 7268, empfangen am 28.u.29.1.1959

Der Heilsplan Gottes erfordert immer wieder Neuschöpfungen

Es werden noch Ewigkeiten hindurch Neuschöpfungen auf dieser Erde erstehen, und es wird die Aufwärtsentwicklung des Geistigen ihren Fortgang nehmen, das noch in der harten Materie und anderen Schöpfungswerken gebunden ist, denn ewige Zeiten schon erfordert ein einst-gefallener Urgeist für diese Rückkehr aus der tiefsten Tiefe zur Höhe, bis zu dem Stadium, wo er als Mensch verkörpert über die Erde gehen darf, um seine letzte Willensprobe abzulegen: für oder wider Gott, Dem er einstens seinen Widerstand entgegensetzte und darum fiel .... Noch endlos viel des gefallenen Geistigen muß diesen Weg gehen, und es sind Ewigkeiten, in denen dieses Geistige fern von Gott in größter Unseligkeit verharrt, bis es überhaupt einmal diesen Gang der Rückkehr antreten darf .... bis es zur Materie wird nach Gottes Willen und dann in materiellen Schöpfungen langsam aufwärtssteigt.

Darum ist jegliche Materie schon ein Zustand der Gebundenheit, der beweiset, daß Gottes Liebe sich des verhärteten Geistigen angenommen hat, um es zu formen nach Seinem Willen, denn es ist dann schon ergriffen von der Liebekraft Gottes, die es einhüllte, um ihm eine dienende Bestimmung zu geben, ganz gleich, ob es im Beginn seiner Entwicklung steht oder schon fortgeschritten ist.

Jegliche Materie ist von der Liebekraft Gottes umhülstes verhärtetes Geistiges, das eines Zweckes willen seine Umhülsung erhalten hat. Den Zweck zu erkennen ist euch Menschen nicht immer möglich, aber ohne Sinn und Zweck ist nichts in der gesamten Schöpfung, nur ist er oft nur Gott allein bekannt, weil der Menschen Denken und Begriffsvermögen noch begrenzt ist. Doch erst als Mensch können sich die Urgeister wieder erkennen als Wesen, denn zuvor waren sie sich ihrer selbst nicht bewußt. Und solange die Erde besteht und Schöpfungen birgt verschiedenster Art, so lange sind also unzählige Urgeister in ihnen gebunden, die alle sich noch sammeln und finden müssen, um einmal dann die Form eines Menschen beleben zu können, wenn jene gebundenen Partikelchen ihre dazu gehörende Reife erlangt haben. Und solange also Schöpfungen sind in, auf und über der Erde, so lange kann auch kein Ende dieser Erde sein, die als Ausreifungsstation für jenes gefallene Geistige dienet.

Darum kann auch von einem Untergang der Erde nicht gesprochen werden, wenn darunter ein völliges Vergehen, eine totale Auflösung des Erdkörpers verstanden wird .... denn die gebundenen geistigen Substanzen benötigen Hüllen und also immer wieder Neuschöpfungen, die ihnen Aufenthalt bieten je nach dem Reifezustand, den die einzelnen Partikelchen schon erreicht haben. Einmal zwar wird auch die Erde eine rein geistige Schöpfung sein, doch Ewigkeiten werden bis dahin vergehen, weil eine geistige Schöpfung nur ausgereifte Geistwesen bergen kann und die zahllosen Schöpfungen auf der Erde immer nur beweisen, wieviel unerlöstes Geistiges in jenen Schöpfungen Aufenthalt genommen hat. Und dieses Geistige kann nicht beliebig Entwicklungsphasen überspringen, es muß naturgesetzlich aus der Tiefe zur Höhe gelangen, gemäß der göttlichen Ordnung, in welcher der Heilsplan Gottes .... die Rückführung des Abgefallenen zu Ihm .... entworfen wurde und ausgeführt wird. Und ebendieser Heilsplan Gottes erfordert Ewigkeiten und er erfordert immer wieder Neuschöpfungen, ansonsten der Wechsel der Außenformen nicht stattfinden könnte, der immer wieder nötig ist, um dem Geistigen Gelegenheit zu dienender Betätigung zu geben, durch welche die Aufwärtsentwicklung gewährleistet wird.

Das ständige Werden und Vergehen in der Natur ist ein Vorgang nach göttlicher Ordnung, der sich naturgesetzlich vollzieht .... Doch von Zeit zu Zeit finden auch Gewaltakte statt nach dem Willen Gottes, um immer wieder die harte Materie aufzulösen und das Geistige darin freizugeben, das seinen Entwicklungsgang nun in leichteren Außenformen antreten soll .... und gleichzeitig wieder gefallenes Geistiges einzufangen und zu binden in härtester Form. Und es wird die Erde noch ewige Zeiten dieser Aufgabe dienen müssen, sie wird wohl immer wieder umgeformt werden, aber nicht vergehen können, denn bis auch das letzte Geistige auf dieser Erde wird verkörpert sein, ist eine für euch Menschen unfaßbar lange Zeit nötig, die ihr gut mit dem Wort „Ewigkeit“ bezeichnen könnet.

Und dennoch könnet ihr auch reden von einem Untergang der Erde, denn was vor euch liegt, bedeutet für euch Menschen ein Beenden eures Lebens, denn nichts wird am Leben bleiben, Menschen und Tiere werden ihr Leben verlieren, bis auf die kleine Schar derer, die entrückt werden, um dann wieder auf der neugestalteten Erde zum Stamme des Menschengeschlechtes zu werden, das die neue Erde bevölkern soll, wie es Gottes Wille ist ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 5
Autor: Admin am Samstag, 07. Januar 2012, 17:25

BD 8807, empfangen am 31.5.1964

Begründung des Stillschweigens

Euch allen, die ihr Mir in Liebe zugetan seid, will Ich Mich offenbaren als ein höchst liebevolles Wesen, Dem es allein darum geht, auch eure Liebe zu gewinnen, um euch auf ewig glückselig zu machen.

Ihr seid einstmalig aus Mir ausgestrahlte Liebekraft, die Ich nicht dem Gegner überlasse, wenngleich ihr selbst euch in dessen Hände gegeben hattet. Doch sowie ihr wieder eure Liebe Mir zuwendet, gehöret ihr auch Mir, und darum werde Ich alles tun, um eure Liebe zurückzugewinnen. Ich werde also auch euch ansprechen und immer wieder dies tun ....

Doch Ich will auch nicht, daß ihr selbst „Meine Offenbarungen“ in Gefahr bringet, indem ihr, die ihr im Mittelpunkt eines großen Geschehens steht, die ihr Mein Wort hinausbringen sollet in die Welt, durch eine einzige Kundgabe Zweifel aufkommen lasset an deren Echtheit. Denn Ich weiß es wahrlich, was für euch zum Segen ist und Ich bleibe daher so lange stumm, wie diese Gefahr noch besteht .... ohne euch aber einsam zu lassen, denn Ich bin euch näher als je, Ich lebe euer Leben mit, und Ich erkenne auch euer Verlangen nach Meinem Wort. Doch harret aus in Geduld, denn Ich weiß es, wozu alles gut ist und warum Ich solches zulasse. Und Ich werde euch wahrlich nicht verlassen, Ich bin immer bei euch, und solange ihr mit Mir die Bindung aufrechterhaltet, werde Ich auch in euch wirken ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 6
Autor: Admin am Dienstag, 10. Januar 2012, 21:14

BD 8636, empfangen am 5.10.1963

Der Mensch hat einen freien Willen .... Mißbrauch ....

Der Wille des Menschen ist das Entscheidende. Er ist frei und bleibt frei bis an sein Lebensende, und auch im jenseitigen Reich ist es der freie Wille der Seele, der sie zum Aufstieg oder Absturz veranlaßt, und darum bestimmt dieser Wille auch allein das Los der Seele in der Ewigkeit.

Wenn ihr Menschen nun einen freien Willen anzweifelt, weil ihr oft euren freien Willen in irdischen Angelegenheiten nicht zur Ausführung bringen könnet, so müsset ihr euch vorerst einmal klarwerden darüber, daß unter „freier Wille“ euer innerstes Wollen verstanden werden muß, das von niemandem bestimmt werden kann, weder von Mir noch von Meinem Gegner, noch von irdischer Macht oder einem Mitmenschen .... Dieses innere Wollen werdet ihr immer selbst bestimmen, auch wenn es euch unmöglich ist, das, was ihr wollt, auszuführen. Denn ihr dürfet nicht den „Willen“ verwechseln mit der „Ausführungsmöglichkeit". Darum bestreitet ihr so oft, daß der Mensch einen freien Willen besitze ....

Und weil ihr einen freien Willen habt, müsset ihr euch auch für die Richtung dieses Willens verantworten. Was ihr nun irdisch unternehmet, ist vielleicht für eure irdische Lebenslage von Wichtigkeit, nicht aber für das Los eurer Seele, und es geht sonach um die Richtung eures Willens in geistiger Beziehung .... d.h., euer Innenleben soll Meinem Willen entsprechen, dann ist euer Wille recht gerichtet, und ihr erfüllet euren Erdenlebenszweck. Auf geistiger Ebene aber wandeln nur wenige Menschen, die anderen aber streiten darum einen freien Willen ab, weil sie ihre irdischen Pläne nicht immer ausführen können, und sie versteigen sich sogar zu der Behauptung, daß der Mensch ein Spielball des Schicksals sei und nichts aus Eigenem tun könne, seine Lebenslage zu ändern .... Daß aber zumeist das Schicksal immer nur als Mittel dienen soll, um dem freien Willen des Menschen die rechte Richtung zu geben, so daß dieser sich Gott zuwende und also den Menschen auf die geistige Ebene bringe, das erkennen sie nicht an, und schon diese innere Weigerung beweist einen freien Willen.

Der freie Wille des Menschen wird weit mehr mißbraucht als genützt, ansonsten der geistige Tiefstand nicht eingetreten wäre, der aber sichtlich die Endzeit kennzeichnet .... Die Menschen machen sich selbst nicht klar, daß sie frei wollende Geschöpfe sind, daß sie ihre innersten Gedanken nach jeder Richtung hin wenden können und daß sie selbst es durch ihren Willen bestimmen, welche Gedanken Zugang finden. Denn jeder Mensch führt ein eigenes Innenleben, das von keiner Seite aus bestimmt werden kann, sondern freie Willensangelegenheit jedes einzelnen ist. Doch solange die Menschen einen freien Willen streiten, schütteln sie auch jegliche Verantwortung von sich ab und machen immer Den für ihr Tun und Denken verantwortlich, Der sie erschaffen hat, wenn sie an einen Gott und Schöpfer glauben. Doch solange sie nicht um Sinn und Zweck ihres Erdenlebens wissen, machen sie sich auch keine Gedanken darüber, wie sie ihren Lebenswandel führen, denn sie halten das Erdenleben für Selbstzweck, nicht aber für ein Mittel zum Zweck, und ihr Wollen und Denken ist nur irdisch gerichtet.

Der freie Wille allein ist entscheidend, ob sie ihr Ziel erreichen auf der Erde, denn der freie Wille muß sich zu seinem Gott und Schöpfer bekennen, und im freien Willen muß der Mensch die Liebegebote Gottes erfüllen .... Dann wird der freie Wille die rechte Richtung nehmen und auch jederzeit Stärkung erfahren, weil der Mensch, der in der Liebe lebt, auch zu Jesus Christus finden wird und von Ihm die Gnaden eines verstärkten Willens in Empfang nehmen wird und dann sein Los in der Ewigkeit auch gesichert ist.

Es wird Mißbrauch getrieben mit dem freien Willen, denn alles schlechte Handeln geht daraus hervor, daß der Mensch seinen Willen falsch richtet, daß er immer noch dem zu Willen ist, der alles Unheil in die Welt gebracht hat. Auch der Abfall der Wesen von Gott hatte den freien Willen zum Anlaß, und die Rückkehr zu Gott muß daher wieder im freien Willen stattfinden, was nur geschehen kann, wenn er die rechte Richtung einschlägt, wenn der Wille wieder sich Gott zuwendet, und nun auch wird der Mensch von Ihm erfaßt und er dann garantiert auch zu Dem wieder zurückkehren, von Dem er einst als freies, lichtvolles Wesen ausgegangen ist ....

Amen        


Herde-Heft 28 - 7
Autor: Admin am Donnerstag, 12. Januar 2012, 13:47

BD 8935, empfangen am 15.2.1965

Dem Willen des Menschen darf kein Zwang angetan werden

Dem Willen der Menschen darf kein Zwang angetan werden .... Darum auch muß es ihnen überlassen bleiben, ob und wie sie das Wort ausnützen, das ihnen von oben zugeht. Es muß ihnen freistehen, es abzulehnen, wenngleich sie sich dann eine Gnade verscherzen von größtem Wert. Doch gerade der freie Wille ist das Bedeutsame, denn erst, wenn sich der freie Wille dazu bekennt, geht ihnen auch die Kraft zu, mit der Ich Mein Wort gesegnet habe. Dann erst sind sie bereit, sich wieder von Mir Selbst anstrahlen zu lassen, denn obgleich es ihnen indirekt zugeht, empfangen sie doch den Lichtstrahl von Mir, er findet Eingang in ihren Herzen und wird auch wirksam an ihnen.

Darum müsset ihr immer nur eure Mitmenschen aufmerksam machen darauf, daß ihr selbst mit Mir in Verbindung getreten, daß ihr in der großen Gnade stehet, Mein Wort von oben zu empfangen, das ihr auch euren Mitmenschen weitergeben sollet. Und ihr werdet es erfahren, daß ihr weit mehr Ablehnung finden werdet .... Doch wo ein Samenkorn auf guten Boden fällt, dort ist Mein Gewinn groß, denn diese habe Ich gewonnen für ewig ....

Doch immer wieder sollet ihr dessen Erwähnung tun und eure Mitmenschen darüber aufklären, daß nur ein Liebeleben solches zuwege bringt, daß Ich Selbst Mich einem Menschen kundgebe, daß Ich ihn anspreche und ihn belehre und daß ein jeder Mensch Anteil an diesen Belehrungen nehmen kann, wenn er es will .... Aber gezwungen darf er nicht werden, weil sich der freie Wille selbst entscheiden soll, ob er dem Gnadenstrom von oben Einlaß gewährt.

Darum ist auch jedes kirchliche Gebot als Zwang anzusehen, dem sich nun die Menschen beugen müssen, wenn sie keine „Sünde“ begehen wollen ....

In völliger Willensfreiheit sollet ihr das tun, was von euch gefordert wird, dann wird es recht sein vor Meinen Augen .... Denn Mir ist jeder Gedanke, jede Willensrichtung bekannt, und schon dem geringsten Willen, der Mir gilt, komme Ich nach und erfülle den Menschen mit Kraft, ihn ausführen zu können.

Ihr Menschen seid euch nicht bewußt, welch wichtiger Faktor der freie Wille in eurem Leben ist, aber würdet ihr es ermessen können, daß es allein nur um euren Willen geht, daß ihr diesen Mir zuwenden müsset, um euer Ziel zu erreichen, dann würdet ihr wahrlich euch willensmäßig von Meinem Gegner lösen und Mir allein zudrängen, Der Ich euch ein seliges Leben verheiße in der Ewigkeit ....

Und doch müsset ihr von selbst euren Willen wandeln, ihr dürfet keineswegs beeinflußt werden dazu, denn auch Meinem Gegner steht das Recht zu, um euren Willen zu kämpfen, und Ich kann euch nicht davor schützen, wenn er seinen Willen auf euch zu übertragen sucht, aber Ich kann euch sofort beistehen, wenn ihr nur des Willens seid, euch von ihm zu lösen, denn das gibt Mir das Recht, gedanklich auf euch einzuwirken und diese Gedanken Mir zuzuwenden. Um diesen euren freien Willen kämpfe Ich genauso wie Mein Gegner, doch er hat in der Endzeit einen weit größeren Erfolg zu verzeichnen, doch auch seinen Anhang werde Ich ihm wieder entreißen, wenn er gebannt wird auf lange Zeit. Aber euch, die Ich noch gewinnen kann vor dem Ende, euch wird dieses schreckliche Los einer Neubannung erspart bleiben, und das allein will Ich noch erreichen, daß ihr alle die Gnade Meines von oben gesprochenen Wortes annehmet, daß Ich Selbst euch ansprechen kann und dann auch garantiert ihr den Weg zur Höhe nehmet, den alle jene gehen können, die Mir ihren Willen schenken ....

Amen              

Herde-Heft 28 - 8
Autor: Admin am Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:02

BD 8630, empfangen am 29.9.1963

Völliges Unterstellen des Willens unter Gottes Willen ....

Wenn ihr euren Willen gänzlich dem Meinen unterstellet, dann müsset ihr auch Meinen Willen in euch haben, ihr könnet dann immer nur recht denken und das tun und reden, was Mein Wille ist .... So überlasset euch vollvertrauend dieser Meiner Zusicherung, daß ihr immer nur Meinen Willen ausführet, besonders dann, wenn ihr tätig sein wollet für Mich und Mein Reich. Das bewußte Unterstellen eures Willens unter den Meinen ist auch der Beweis eurer Bereitschaft, Mich wieder voll und ganz anzuerkennen .... Ihr gebet dann jeglichen Widerstand auf und gehöret Mir wieder willensmäßig an, von Dem ihr euch auch niemals trennen konntet, da ihr ausgestrahlte Kraft aus Mir seid, die unwiderruflich zu Mir als eurem Ausgang zurückkehren muß.

Und wenn ihr nun nicht mehr Mir-widersetzlichen Willens seid, dann wird euer Erdenwandel auch wieder ein Einfügen in Meine gesetzliche Ordnung sein, und ihr könnet dann auch nicht mehr sündigen, eben weil euer Wille nun auch der Meine ist. Und darum könnet ihr auch euren Erdenweg gehen ohne Sorge, daß er falsch gerichtet sei, weil Mein Wille in euch ist, ohne daß er von Mir zwangsmäßig gerichtet wäre.

Die Hingabe an Mich, das bewußte Unterstellen eures Willens unter den Meinen, ist Garantie für das Erfüllen eurer Erdenlebensaufgabe, selbst wenn immer wieder Versuchungen durch Meinen Gegner an euch herantreten, denen ihr widerstehen werdet, weil Mein Wille euch lenket in euren Gedanken und ihr sein Treiben erkennet, er also über euch keine Macht mehr hat.

Und so sollen euch auch keine schwierigen Lebenslagen mehr schrecken, denn Ich werde sie immer zu beheben wissen, weil ihr euch Mir gänzlich hingebet und diese Hingabe euch auch Meine ständige Fürsorge sichert, so daß ihr nichts mehr zu fürchten brauchet, was auch an euch herantritt.

Und glaubet es, daß auch eure Gedanken immer recht gerichtet sind, denn die bewußte Zuwendung zu Mir lässt euch auch immer die Gedanken so zuströmen, wie sie segensreich sind und auch recht von euch erkannt werden. Und ihr werdet immer nur die rechten Gedanken aufgreifen und zur Ausführung bringen wollen, ihr werdet euch innerlich wehren gegen jeden Gedanken, der nicht von Mir aus euch zuströmt, denn das ist die Auswirkung eurer Willenswandlung - das Unterstellen eures Willens unter den Meinen -, daß nun Ich Selbst in euch wirken kann, daß Ich euch die rechten Gedanken eingebe und ihr dann immer nur tätig seid in Meinem Willen.

Und diese Unterstellung des Willens unter den Meinen ist Voraussetzung für das Amt eines Lichtträgers, denn er soll die Wahrheit verbreiten, und auch diese Aufgabe fordert eine gewisse Klugheit und Sachlichkeit, sie kann nicht planlos ausgeführt werden .... Es muß immer Mein Wille entscheidend sein und bleiben, der nun aber ganz sicher auch Meinen Diener erfüllt und er daher auch befähigt ist für sein Amt. Ich Selbst will wirken in ihm und kann keinen Widerstand gebrauchen, es muß Mein Weinbergsarbeiter völlig gleichen Willens sein mit Mir, was aber seine Hingabe an Mich auch garantiert. Dann brauchet ihr aber auch keine Verantwortung zu fürchten, denn diese trage Ich Selbst für euch, weil ihr euch Mir völlig anvertrauet und in Meinen Willen eingegangen seid. Und so auch werde Ich euch immer wieder innerlich drängen, für Mich und Mein Reich tätig zu sein, weil dies so dringend nötig ist in der letzten Zeit vor dem Ende, wo die Menschheit in größter Gefahr ist, in der Finsternis des Geistes unterzugehen, und ihr nur durch Zutragen eines helleuchtenden Lichtes geholfen werden kann .... das sie wohl auch noch ablehnen kann, aber doch vereinzelt noch Rettung bringt vor dem Untergang. Und diese Arbeit für Mich kann nur dann erfolgreich sein, wenn ein Mensch sich ganz in Meinen Dienst stellt und seinen eigenen Willen hingibt, um nur in Meinem Willen tätig zu sein. Dann aber braucht er auch nicht zu fürchten, daß sein Wollen und Tun falsch sein könnte, er wird immer nur so handeln, wie es Meinem Willen entspricht, weil er jeglichen Widerstand aufgegeben hat und Ich nun also Selbst in ihm wirken kann. Und seine Arbeit wird von Erfolg sein, er wird reden an Meiner Statt, er wird den Menschen das zuführen, was Ich als nötig erachte zu ihrem Seelenheil, und er wird sich immer auf Meine Führung verlassen können, denn einen Mir zugewandten Willen nehme Ich an, weil er Mir auch die restlose Rückkehr des Wesens beweiset, das einst sich von Mir im freien Willen getrennt hat .... Sein Wille ist nun der Meine, obgleich er völlig frei ist und bleibt bis in alle Ewigkeit ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 9
Autor: Admin am Donnerstag, 19. Januar 2012, 22:45

BD 8937, empfangen am 17.2.1965

Gott allein weiß um die Zusammengehörigkeit der Substanzen

Daß ihr euch einst freiwillig entferntet von Mir, konnte nicht ohne Folgen für euch bleiben, denn in Meiner Nähe zu sein garantierte euch auch das Leben, während ihr nachher in den Zustand des Todes verfielet. Und Leben konnte nur sein, wenn euch Mein Liebestrahl durchflutete, den ihr aber zurückwieset und euch selbst des Lebens beraubtet. Ihr löstet sonach in Freiheit des Willens alle Beziehungen zu Mir, und was sich also außer Mich stellte, was aus Meiner ewigen Ordnung heraustrat, das verlor das Leben, denn nur Meine Kraftanstrahlung garantiert ein Leben; kann diese das Wesen nicht mehr berühren, so gibt es sich selbst den Tod, also es verhärtet in seiner Substanz und wird dadurch völlig leblos ....

Das also ist eigentlich unter dem Fall zur Tiefe zu verstehen, denn da das Wesen jegliches Ichbewußtsein verlor, da Meine Liebe es auflöste und die einst aus Mir herausgestrahlte Kraft nun zu Schöpfungen jeglicher Art nützte .... da also das ursprünglich Wesenhafte aufgelöst wurde in zahllose Partikelchen .... bestanden alle diese Wesenheiten nur insofern, daß Ich allein es wußte, welche Partikelchen wieder zu dem gefallenen Urgeist gehörten, und Ich allein auch das Wesen als Mensch nun wieder über die Erde gehen lasse, der nun als Seele in sich den gefallenen Urgeist birgt.

Wisset ihr, was das heißt, daß in euch der Lichtgeist ist, der uranfänglich aus Mir ausgestrahlt wurde, der aber Ewigkeiten hindurch sich im Tode befand und der doch einmal wieder alle Substanzen in sich birgt, nur daß er zu Beginn der Verkörperung als Mensch noch in der Finsternis sich befindet, der ohne jegliche Erkenntnis ist, aber die Möglichkeit hat, sich diese wieder zu verschaffen, wenn er es will? .... Und alle irdischen Schöpfungen sind das gleiche .... zu Tode gekommene Geistwesen, die in unzähligen Zersplitterungen ebenjene Schöpfungen bilden, die das ganze All erfüllen.

Und Ich weiß um alles, um den Grad der Entwicklung, den jene Substanzen erreicht haben, Mir ist nichts fremd, und Ich ordne alle Substanzen wieder so ein, daß am Ende jeder gefallene Urgeist wieder zum Leben kommt, daß er dann auch das Ichbewußtsein erhält und sich selbst erkennen kann als einst von Mir ausgegangen ....

Doch es gehört dazu, daß der Mensch sich bemüht, in Meinem Willen zu leben, daß er sich wieder zur Liebe umgestaltet, weil er dann erst durch Meine Liebeanstrahlung wieder zu dem Wissen gelangt, das er einst freiwillig hingegeben hat, daß er dann wieder alle göttlichen Eigenschaften in sich zur Entfaltung bringt, daß er wieder zur Vollkommenheit gelangt, die ihm uranfänglich als göttliches Geschenk eigen war. Dann hat der Mensch im freien Willen das zustande gebracht, was Ich Selbst Mir nicht „schaffen“ konnte: Er hat sich aus einem „Werk Meiner Liebe“ selbst umgeformt zu „Meinem Kind“ ....

Und dieses „Werden zu Kindern“ war auch der Grund, daß Ich die Wesen nicht hinderte an ihrem Abfall zur Tiefe, daß Ich ihrem Willen freien Lauf ließ, als er sich gegen Mich wandte, nur daß sie diesen Abfall von Mir mit unsäglichen Leiden und Qualen bezahlen mußten, denn die Sünde wider Mich war das Zurückweisen Meiner Liebekraft, ohne die das Wesen nicht bestehen konnte und daher unselig wurde.

Daß Meine Erbarmung dennoch diesem Geistigen galt und ihm Möglichkeiten schuf, um den Gang zur Höhe zurücklegen zu können, geht aus Meiner unbegrenzten Liebe hervor, die allen Wesen gilt, die Mein Wille einmal herausgestellt hat. Und daß diese Liebe auch einmal das Ziel erreichen wird, das ist gewiß, denn es kann nichts auf ewig Meiner Liebe Widerstand leisten .... es muß sich ihr einmal ergeben ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 10
Autor: Admin am Sonntag, 22. Januar 2012, 17:57

BD 8944, empfangen am 26.2.1965

Nach Lesen eines Buches über indische Religionen

Ihr habt eine bedeutsame Aufgabe übernommen, die reine, von oben euch zugeleitete Wahrheit zu verbreiten, und es ist diese Aufgabe darum besonders wichtig, weil allerorten dagegen gewirkt wird von seiten Meines Gegners. Und es wird euch verständlich sein, daß er das Übergewicht hat, weil die Menschen durch ihr Wesen ihm verfallen sind, weil sie alles annehmen, was ihnen dargeboten wird, aber nicht zu unterscheiden vermögen, wo der Ausgang dessen zu suchen ist .... Und doch wäre es leicht festzustellen, denn wenn es die Wahrheit ist, muß unbedingt des Erlösungswerkes Jesu Christi Erwähnung getan werden, es muß dieses Erbarmungswerk als Inbegriff der reinen Wahrheit herausgestellt werden. Und dann erkennet ihr leicht, was der Wahrheit entspricht .... denn Ich habe es klar herausgestellt, daß jeder Geist, der bekennet, daß Jesus Christus Fleisch angenommen hat, um die Welt zu erlösen, euch auch nicht falsch belehren wird, weil es nun einmal darum geht, daß Jesus Christus der Erlöser ist von Sünde und Tod ....

Ihr Menschen seid mit der Sünde der Urschuld belastet, und ihr könnet nur davon frei werden, wenn ihr sie unter das Kreuz traget .... Und ihr müsset dies glauben .... Es kann euch kein hundertprozentiger Beweis dafür gebracht werden, weil ihr im freien Willen den Weg zum Kreuz nehmen müsset. Nur das allein trägt euch ein Leben in Seligkeit ein, wenn ihr den Erdenleib verlassen müsset und eingeht in das jenseitige Reich .... in eure wahre Heimat, die euch nun auch das Los bietet, das ihr auf Erden angestrebt habt.

Ihr Menschen müsset es glauben, daß ihr die gefallenen Urgeister seid, daß der Gang über diese Erde begrenzt ist, die nur eine Erprobung des Willens von euch fordert, um dann wieder die eigentliche Beschaffenheit anzunehmen, um dann wieder als selige Geister in Meinem Reich schaffen und wirken zu können, wenn ihr nicht versaget in der letzten Willensprobe und dann wieder den Gang durch alle Schöpfungswerke hindurchgehen müsset .... Und dies ist die reine Wahrheit, für die ihr euch einsetzen sollet, denn es nimmt der Irrtum in einem Ausmaß zu, weil die Menschen in der letzten Zeit stehen und es Meinem Gegner gelingt, sie zu täuschen, und er es so geschickt versteht, daß er viele leichtgläubige Anhänger findet, die jedoch Opfer werden von Medien, von Hypnose, von Selbsttäuschung durch Suggestion, die alle wieder dem Zweck dienen, den göttlichen „Erlöser“ abzulehnen oder Ihn als „nur Mensch“ hinzustellen, Der wohl die höchsten Ziele verfolgte, aber nicht die „verkörperte Gottheit Selbst“ war.

Wer aber das ernste Verlangen hat, die Wahrheit zu erfahren, und sich durch ein Leben in Liebe so gestaltet, daß Mein Geist in ihn sich ergießen kann, dem wird auch das Wissen um Jesus Christus und Sein Erlösungswerk erschlossen .... und wird es ihm nicht im Erdenleben zuteil, dann ist sein Liebegrad ausschlaggebend, um ihm beim Eintritt in das jenseitige Reich dieses Wissen blitzschnell zu übermitteln, und auch er wird die Gnaden des Erlösungswerkes nun ausnützen, er wird in die Arme des göttlichen Erlösers eilen und dort auch Erlösung finden von aller Schuld. Und so ist nur ein Leben in Liebe nötig, um dieses Wissen entgegenzunehmen, das aber immer das gleiche sein wird, weil nur das Wahrheit sein kann, was Ich Selbst den Menschen zugehen lasse, die sich als ein Gefäß des Geistes herrichten.

Daß sich immer wieder Lichtwesen erbieten, zur Erde zu gehen, um den Menschen das rechte Wissen zuzuleiten, ist nicht abzuleugnen, doch diese haben einen schweren Stand den vorgefaßten Meinungen gegenüber .... weil sie anderen Religionsrichtungen angehören .... und ob die Menschen noch so bemüht sind, sich zu vollenden .... sie können das nur erreichen durch ein Liebeleben. Dann aber sind sie auch aufgeschlossen für rechte Belehrungen, die den göttlichen Erlöser betreffen. Wo sich aber ganze Völker der Wahrheit verschließen, wo nur einzelne sie anzunehmen bereit sind, dort kann Meine Liebe keinen Zwang ausüben, und Ich lasse Mir genügen an einem guten Lebenswandel, der dann auch seine Früchte tragen wird, aber Ich gehe auch nicht von der Wahrheit ab, insofern, als daß Ich andere Gesetze gelten lasse als allen Menschen gegenüber, wenn Ich auch andererseits zugebe, daß Menschen mit hohem Reifegrad außerhalb ihrer menschlichen Fähigkeiten sich bewegen können .... Doch dann ist auch das Erkennen Jesu Christi in ihnen als den „göttlichen Erlöser“, zu Dem alle gehen müssen, um ihrer Urschuld ledig zu werden. Denn dieses Wissen allein trägt euch ein seliges Leben ein im geistigen Reich, das ihr aber nach eurem Leibesleben zu erwarten habt, denn euer Sein auf Erden ist begrenzt, das geistige Reich ist eure wahre Heimat, wo ihr wieder weilen werdet .... wenn ihr Erlösung gefunden habt durch Jesus Christus .... im gleichen Zustand, wie es war im Anbeginn ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 11
Autor: Admin am Sonntag, 22. Januar 2012, 18:56

BD 8335, empfangen am 22.11.1962

Im Jenseits bringt nur die Wahrheit Seligkeit

Euch wird alles unterbreitet, was ihr benötigt, um auszureifen im Erdenleben. Doch immer wieder werden Fragen gestellt, entweder von Menschen auf der Erde oder auch von Seelen im jenseitigen Reich, die Ich beantworten will durch euch, Meine Diener auf Erden, auf daß ihr wieder lehrend euch betätigen könnet und gleichzeitig das Begehren jener Seelen erfüllt werde, die lichthungrig geworden sind durch Meine Ansprache, die auch sie vernehmen dürfen, wenn Ich Mein Wort euch zuleite aus der Höhe.

Seelen, die unwissend abgeschieden sind von der Erde, sind schnell aufnahmewillig, sowie sie einmal die Kraft Meines Wortes gespürt haben .... Doch die Seelen, die mit einem nicht irrtumsfreien Wissen das geistige Reich betreten haben, sind weit schwerer von ihrem Irrtum abzubringen und von der Wahrheit zu überzeugen, doch sie stellen immer wieder Fragen, weil auch sie erkennen, welche Kraft aus Meiner Ansprache ihnen zuströmt. Und darum bin Ich immer bereit, ihnen zu antworten, so daß ihr auch die Erklärung habt, welche Anlässe den verschiedenen Belehrungen zugrunde liegen.

Es sind oft die gleichen Fragen, die jene jenseitigen Seelen stellen, die sich erst frei machen müssen von ihrem bisherigen Denken, die im Jenseits erkennen müssen, daß gewisse Segnungen ausbleiben, die ihnen auf Erden versprochen wurden von seiten ihrer Kirche .... Es ist die „ewige Seligkeit“, die jene erwartet haben, die es sich angelegen sein ließen, alles zu erfüllen, was von seiten ihrer Kirche verlangt wurde .... die glauben, durch Einhalten der Gebote .... die aber menschlich erlassen wurden .... sich die ewige Seligkeit erworben zu haben, und es nun nicht verstehen können, daß sie noch nicht unbegrenzt selig sind.

Es müssen diese Seelen vorerst zum Licht der Wahrheit geführt werden, bevor sie selbst solche wieder austeilen können und dadurch selbst beglückt sind .... Es muß ihnen immer wieder vorgestellt werden, daß die Liebe das Wichtigste ist und daß sie .... wenn sie auf Erden dieses Liebegebot zu wenig beachteten .... im Jenseits viel Liebe üben müssen an den unglücklichen Seelen in ihrer Umgebung, um nun auch der Wahrheit teilhaftig werden zu können, die sie nun erst beglücken wird ....

Und darum werden Meine Belehrungen von oben durch Mein Wort immer wieder Meine göttlichen Liebegebote zum Inhalt haben. Ihr werdet verstehen, daß Ich nicht genug von der Liebe reden kann, sowohl zu den Menschen auf der Erde als auch den jenseitigen Seelen, die wahrlich schon einen höheren Lichtgrad aufzuweisen hätten und in erhöhtem Wissen ständen, wenn sie auf Erden die Liebe mehr geübt und sich dadurch auch einen höheren Wissensgrad erworben hätten. Die Liebegebote sind die einzigen Gebote, die Ich auf Erden gegeben habe, und diese Meine Gebote werden zuwenig beachtet, dagegen setzen die Menschen alle ihre Kraft ein, um menschlich erlassene Gebote zu erfüllen, die ihnen keinerlei geistigen Erfolg eintragen und sie darum im jenseitigen Reich vergeblich die erhoffte Seligkeit suchen oder erwarten, bis sie nun Aufklärung empfangen, wenn sie sich nicht Meiner Ansprache verschließen, die auch sie vernehmen dürfen, denn Meine Liebe will ihnen allen zum Leben verhelfen und zur Seligkeit.

Darum wisset ihr, Meine Diener auf Erden, auch um die Wichtigkeit eurer Mission, selbst wenn ihr auf Erden wenig Erfolg verzeichnen könnet, doch keine Arbeit, die ihr für Mich und Mein Reich leistet, ist vergeblich, wird sie doch von zahllosen Seelen im geistigen Reich verfolgt, die noch nicht den Reifegrad erreicht haben, daß sie selbst Meine Anstrahlung direkt empfangen können. Von diesen Seelen seid ihr ständig umgeben, und jeder Gedanke, der Mir gilt, ist ein Lichtschein, dem sie nun zueilen und immer teilnehmen werden, sowie zwischen Mir und euch der Kontakt hergestellt wird, der die Zuleitung Meines Wortes, Meines Liebekraftstromes zur Erde, zur Folge hat. Und Ich beglücke auch eine jede Seele, die nach Meiner Ansprache verlangt, indem sie stets Kraft empfangen wird und erhöhten Antrieb zum Liebewirken an notleidenden Seelen .... Dann wird sie sich auch ihnen mitteilen und sie zu bewegen suchen, sich gleichfalls einzufinden, wo ein Licht erstrahlt.

Glaubet es, daß die Erlöserarbeit überaus umfangreich ist und daß Ich einen jeden segne, der sich daran beteiligt, auf Erden oder auch im geistigen Reich .... Denn Ich will nur, daß alle zum Leben kommen, das ewig währet, und Ich werde Selbst darum denen die Wahrheit zuführen, die sie begehren, um selig werden zu können ....

Amen  

Herde-Heft 28 - 12
Autor: Admin am Montag, 30. Januar 2012, 10:18

BD 6624, empfangen am 17.8.1956

Ruf zu Jesus Christus aus der Finsternis

Nicht Mein Wille bestimmt euer Los in der Ewigkeit, sondern ihr selbst gestaltet es durch euren Willen herrlich oder furchtbar; ihr selbst könnet aber jederzeit einen entsetzlichen Zustand wandeln, und ihr werdet, wenn ihr dies wollet, jederzeit Meine Unterstützung erfahren. Und ob ihr noch so verfinstert seid, es wird euch das Licht nahegebracht, und verlangt es euch nun nach Licht, dann könnet ihr stets darin verweilen, ihr brauchet nicht mehr in die Finsternis zurück, denn eurem Willen wird entsprochen auch im jenseitigen Reich.

Wehret jenen nicht, die euch mit einem Licht beglücken wollen. Ihr werdet euch wohler fühlen als in den dunklen Bereichen, aus dem alles einmal emporsteigen soll zum Licht, was jedoch freiwillig geschehen muß ....

Ihr alle, die ihr in finsteren Gebieten weilet, sei es auf Erden oder auch im jenseitigen Reich, ihr seid unglückselige Geschöpfe, ohne Frieden, ohne Licht und ohne Kraft .... Und das sind die Auswirkungen der Sünde, die euch seit Ewigkeiten belastet und die ihr im Erdenleben noch vergrößert habt durch euren lieblosen Lebenswandel .... Bevor ihr nicht von dieser Sündenschuld frei geworden seid, kann auch euer Zustand nicht besser werden. Aber ihr selbst könnet wollen, daß die Schuld von euch genommen wird, auf daß ihr zum Licht und zur Seligkeit gelanget. Fasset zuerst diesen Willen, frei zu werden aus einer Fessel, die euch belastet und für euch qualvoll ist .... Fasset den Vorsatz, euch Dem anzuvertrauen, Der euch frei machen kann, und Ihn zu bitten, daß Er Sich eurer annimmt.

Ihr alle wisset um den Einen, Der Sich am Kreuz für eure Sündenschuld geopfert hat .... Ihr alle wisset um Jesus Christus, aber nicht alle glauben an Ihn und Sein Erlösungswerk. Und doch ist Er der einzige, Der euch Hilfe bringen kann in eurer Notlage, Der euch emporholen kann aus der Tiefe, Der euch Licht und Leben schenken kann und schenken will .... Den ihr aber selbst rufen müsset und bitten um Hilfe. Wer nicht an Ihn glaubt, Der wendet sich auch nicht an Ihn, und er wird ewiglich in der Finsternis verbleiben. Denn ohne Ihn gibt es keinen anderen Weg zur Seligkeit.

Aber immer wieder werdet ihr hingewiesen auf den Einen, immer wieder wird euch ein Licht angeboten, ein Hoffnungsschimmer, den ihr beachten sollet. Und wenn ihr nun euer Auge dem Lichtschein zuwendet, dann wird euch immer ein Kreuz leuchten, so ihr nicht ganz verstockt seid, weil dies Seine große Barmherzigkeit ist, daß Er euch entgegenkommt, um euch zu retten .... Aber ihr dürfet auch gewiß sein, daß Er euch rettet, wenn ihr selbst es nur wollet ....

Und so wiederhole Ich es, daß nicht Ich euch verdamme, daß nicht Mein Wille euch das Los bestimmt hat, in dem ihr euch unglückselig fühlet, sondern ihr selbst es euch geschaffen habt, daß ihr aber auch selbst es ändern könnet, wenn ihr zu dem Einen eure Zuflucht nehmet, Der euch befreien kann .... zu Jesus Christus, mit Dem Ich Selbst eins geworden bin, Der also euer Gott und Vater ist von Ewigkeit. Ob ihr noch auf Erden lebet oder eure irdische Hülle schon ablegen mußtet .... erst wenn ihr Jesus Christus gefunden habt, ist es Licht in und um euch .... ohne Ihn aber weilet ihr in der Finsternis, ohne Ihn seid ihr auch Mir Selbst fern, Der Ich Mich verkörpert habe in dem Menschen Jesus, um für euch zu sterben am Kreuz, um eure Sündenschuld zu tilgen .... Nur wer Mir vollgläubig seine Schuld übergibt, der wird frei davon, und das steht allein in eurem Willen .... Und Meine Liebe kann nichts weiter tun, als immer wieder euch Lichtträger zuzusenden, die euch Meinen Willen künden, die auch in euch ein Licht entzünden ....

Lasset euch erleuchten und wandelt euch und kommet zu Mir in Jesus Christus .... Und die Finsternis wird weichen, es wird helles Licht werden, und alle Schrecken der Finsternis werden von euch abfallen, ihr werdet euch in Lichtsphären erheben können, ihr werdet selig sein und bleiben ewiglich ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 13
Autor: Admin am Dienstag, 31. Januar 2012, 13:04

BD 6525, empfangen am 18.4.1956

Geistiges Liebewirken .... Not der Seele ....

Die klare Erkenntnis mangelt den Menschen, sie gehen in verwirrtem Denken dahin, sie sind nicht fähig, irgendwelche Zusammenhänge zu finden, ihre Gedanken bewegen sich in falschen Bahnen, sie können nicht unterscheiden Irrtum von Wahrheit .... Es ist noch kein Licht in ihnen, weil sie noch nicht der Finsternis entflohen sind, die ihr Los ist seit dem einstigen Abfall von Gott .... als sie lichtlos wurden durch eigene Schuld.

Die Menschen bemühen sich aber auch nicht darum, zur klaren Erkenntnis zu gelangen, obgleich dies ihre eigentliche Erdenaufgabe ist. Sie empfinden ihren lichtlosen Zustand nicht als mangelhaft, sie geben sich zufrieden mit einem wertlosen Wissen, sie sind völlig gleichgültig der Wahrheit gegenüber und begehren keinen Aufschluß, wo sie gänzlich unwissend sind. Es ist dies ein offensichtliches Zeichen, daß sie noch in der Gewalt dessen sind, der die geistige Finsternis verschuldet hat. Es ist ein Zeichen, daß ihr Wille nicht nach oben gerichtet ist, ansonsten ihnen von dort auch ein Licht erstrahlen würde.

Und die Menschen können nicht zu einer anderen Einstellung gezwungen werden, sie können nicht in einen Zustand gewaltsam versetzt werden, weil der freie Wille geachtet werden muß. Und darum gibt es nur eine Möglichkeit, die Menschen diesem dunklen Geisteszustand zu entreißen .... ein geistiges Liebewirken, das allein Erfolg verspricht .... Jene Menschen sind kraftlos, solange sie noch kein Licht in sich entzündet haben .... Licht entzünden kann aber nur die Liebe .... Mangelt es den Menschen an Liebe zufolge ihrer Zugehörigkeit zum Gegner Gottes, dann werden sie auch niemals zu Licht und Kraft gelangen können .... Und darum muß ihnen Kraft zugewendet werden von seiten derer, die schon Licht und Kraft besitzen .... Es muß ihrer in Liebe gedacht werden und ihre geistige Errettung aus liebendem Herzen gewünscht werden .... Es muß in äußerster Geduld und Liebe etwas dargeboten werden, was ihr Wissen vermehrt, was ihnen ein kleines Licht schenkt ....

Zumeist wird ein solches Geschenk zurückgewiesen von denen, die noch völlig blind sind im Geist. Der Grad der Liebe aber entscheidet, in welchem eine solche Gabe dem Mitmenschen geboten wird. Es sollen sich alle Weinbergsarbeiter immer wieder vor Augen halten, daß die Liebe eine gewisse Garantie bietet für den Erfolg ihrer Weinbergsarbeit. Der rechte Knecht weiß um die geistige Not dessen, der noch völlig lichtlos ist, und diese Not muß sein Herz anrühren und ihn antreiben, jenem zu helfen .... Dann ist es ein Werk uneigennütziger Nächstenliebe, es ist ein Barmherzigkeitsakt, der auch nicht ohne Erfolg bleiben wird, denn die Seele verspürt die Liebe und wacht auf, sie empfindet die Dunkelheit als Qual und sehnt sich nach Licht, und dieses Verlangen schon sichert ihr nun auch Lichtempfang.

So wie ihr Menschen nicht an der Not des Mitmenschen vorübergehen dürfet, die irdisch ihn bedrückt, so sollt ihr euch noch weit mehr die geistige Not vor Augen halten, die sich auswirkt in der Ewigkeit .... Und dieser Not sollt ihr zu steuern suchen und immer nur voller Liebe des Seelenzustandes gedenken und der Seele also verhelfen wollen zum Licht .... wenn der Mensch als solcher nicht in seinem Herzen Liebe zu erwecken vermag .... Die Seele ist erbarmungswürdig, sie ist hilflos wie ein Kind und .... wenn ihre körperliche Hülle sie darben lässet .... auf die Hilfe des Mitmenschen angewiesen, der ihr nun durch Liebe Kraft zuwenden kann.

Ihr Menschen wisset es nicht, was Liebe für eine gewaltige Kraft ist .... Und alles, was ihr in Liebe unternehmet, wird gelingen. Und eure Liebe ist in der Dunkelheit wie ein strahlendes Licht, das nicht von der Dunkelheit verjagt werden kann, das aber die Dunkelheit durchbricht und überall Aufhellung bringt .... Und wer in einen solchen Lichtschein gerät, wem eure Liebe im besonderen gilt, der wird auch unweigerlich in das Licht treten, er wird sich aus seinem erkenntnislosen Zustand lösen und stets helleren Geistes werden, dann hat die Liebe die Finsternis besiegt ....

Amen        

Herde-Heft 28 - 14
Autor: Admin am Donnerstag, 02. Februar 2012, 08:54

BD 6528, empfangen am 21.4.1956

Gottes Wort - Lebenselixier .... Tod und Leben ....

Das Leben sollet ihr euch erwerben, dem Zustand des Todes, in dem ihr Menschen weilet, sollet ihr entfliehen, und also muß euch ein Lebenselixier geboten werden, es müssen Kräfte in euch dadurch gelöst werden, die brachliegen, es muß ein neuer Lebensstrom euch durchfluten, und es muß alles in Bewegung geraten, was zuvor untätig und starr in euch ruhte .... Ihr müsset erwachen aus einem endlose Zeiten währenden Todesschlaf ....

Es gibt ein sicheres Mittel, daß ihr zum Leben erwachet .... Es ist das lebendige Wort, es ist das Lebenswasser, das aus Gott strömet und das eine Kraft ausstrahlet, die genügt, um dem Toten Leben zu geben. Denn dieses Lebenswasser, Gottes Wort aus der Höhe, ist die direkte Anstrahlung göttlicher Liebe, die von solcher Kraftwirkung ist, daß nichts im leblosen Zustand verbleiben kann, was von ihr berührt wird .... Doch eines ist erforderlich, daß dieser Liebeanstrahlung nicht gewehrt wird.

Von der Bereitwilligkeit des Wesenhaften ist es abhängig, in welcher Zeit die Erweckung zum Leben vor sich geht. Denn es ist unter „Leben“ nicht das zu verstehen, was auf Erden von den Menschen als Leben angesehen wird. Menschen, Tiere und Pflanzen haben auch ein Leben .... Dieses Leben aber dienet nur dazu, zum eigentlichen Leben zu gelangen, unter dem ein ewig nicht mehr endender Zustand von Licht und Kraft zu verstehen ist und das Ziel ist alles Wesenhaften, weil es ewige Seligkeit bedeutet. Und dieses „Leben“ schenkt euch allein Gottes Wort, das ihr Menschen jedoch willig anhören, in eurem Herzen bewegen und danach tätig sein müsset. Dann werdet ihr alle auch dessen Kraftwirkung an euch selbst verspüren, dann werdet ihr es verstehen, daß Gottes Wort das rechte Lebens-Elixier genannt werden kann und daß es ohne diesen Lebensspender kein ewiges Leben geben kann. Denn tot sein heißt, völlig ohne Licht und Kraft einem erstarrten Zustand zu verfallen .... Und doch ist dieser Zustand qualvoll für das Wesen, weil der Begriff „Tod“ nicht mit „Nicht-Sein“ verwechselt werden darf. Das Wesenhafte leidet unermeßliche Qualen, denn was einstmals ausgegangen ist aus Gott, kann nimmermehr vergehen, es konnte nur einem unermeßlich qualvollen Zustand verfallen, weil es sein Leben hingab .... weil es Licht und Kraft, also die Bedingung zur Tätigkeit, verlor und in einen Zustand der Verhärtung verfiel .... Und daraus soll es sich lösen, es soll das einstige Leben wieder anstreben, es soll die Kraft und das Licht sich wieder erwerben, und es kann dies, indem es das Liebelicht von Ewigkeit in sich einströmen lässet und nun sich selbst daran entzündet .... indem es das Wort Gottes aufnimmt und es befolget, indem es die Liebe übet .... Dadurch wird es selbst zu einer Kraftstation, denn die Liebe ist Kraft in sich .... Die Kraft beginnt tätig zu werden, und was tot war, erwacht zum Leben .... zu einem Leben, das es nimmermehr verlieren kann.

Ohne Gottes Wort ist dieser Wandlungsvorgang vom Tode zum Leben nicht möglich, denn es ist unter „Gottes Wort“ nicht allein die direkte Ansprache oder Vermittlung von Geistesgut zu verstehen, es kann der Mensch auch angesprochen werden gefühlsmäßig, daß sich in ihm ein Liebedrang äußert .... Es kann Gott auch zu den Menschen sprechen in Form von Empfindungen .... Immer aber ist die göttliche Liebeeinstrahlung nötig, daß sich das Tote wandelt zum Leben ....

Gottes Wort ist unerläßlich und vermittelt dem Wesen die Kenntnis von Seinem Willen. Denn der Wille Gottes muß befolgt werden, will das tote Wesen zum Leben gelangen.

Der Wille Gottes ist Liebe zu Ihm und zum Nächsten. Die Liebe aber ist Licht und Kraft, die Liebe ist Leben, und wo sie wirket, muß der Zustand des Todes sich wandeln, es muß das Wesen zur Tätigkeit angeregt werden, und Tätigkeit beweiset Leben ....

Und Gott wird nicht eher ruhen, bis alles Tote zurückgekehrt ist zum Leben, denn es war ursprünglich geschaffen in Licht und Kraft, es war etwas Lebendes aus Gott Selbst herausgestellt worden .... Und dieses Leben, das es einstmals besaß und freiwillig hingab, muß unwiderruflich zurückgewonnen werden, ansonsten das Wesen ewig in Unseligkeit und Qual verharren müßte ....

Amen