GOTT - VATER - ALLERHÖCHSTER - JESUS CHRISTUS

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Mittwoch, 22. Mai 2013, 08:11

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Auch schwache Glieder sind wichtig
Autor: Admin am Samstag, 24. Dezember 2011, 02:25


Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten.      1. Kor. 12,22

Die Gemeinde ist ein Kunstwerk, wie unser Leib ein Kunstwerk ist. Herrlich, die verschiedenen Glieder! Jedes einzelne - ein Geschenk für den ganzen Leib. Und dann das Zusammenspiel aller. Jedes an seinem Platz ist im Einsatz für das Ganze. Dieses beglückende Bild hat Paulus vor Augen, wenn er an die Gemeinde denkt. Wir spüren seine Begeisterung, aber auch seine Sorge.

Unter den Menschen in der Gemeinde ist es anders als am menschlichen Leib. Der Leib kennt keinen Hochmut der besonderen Glieder gegenüber den einfachen. Am Leib überhebt sich niemand über den anderen. Es ist wahr, das Auge ist feiner strukturiert als die Hand, der Kopf unausdenkbar komplizierter als der Fuss. Und doch: Was wäre der Leib ohne Hand und Fuss! Die schwächeren Glieder sind für den Leib unverzichtbar. Da findet sich weder Kleinmut noch Hochmut.

Der Leib Christi ist an diesem Punkt leider gefährdet, durch uns, seine einzelnen Glieder. Es soll sich kein Glied überheben und keines sich minderwertig vorkommen. Das spaltet die Gemeidne. Uneinigkeit aber hindert uns, Menschen zu retten für die Ewigkeit.



Rückseite:


Tante Minna

Deutlich sehe ich sie vor mir, die alte Frau, Minna B. Sie sass im Rollstuhl. Aber tapfer war sie und zuversichtlich, dass auch sie mit ihrer kleinen Kraft etwas bewegen konnte. In ihrer Jugend war sie zum lebendigen Glauben gekommen. Danach hatte sie angefangen, die Kinder ihres Heidedorfes in ihre grosse Küche einzuladen.

Viele Jahre hindurch haben die Kleinen biblische Geschichten gehört. Als die Kinder junge Erwachsene geworden waren, kamen sie immer noch zu ihr. Abends in der Stube wurde die Bibel gelesen, Seelsorge geübt, an Menschen in der Fürbitte gedacht. - Pfarrer waren gekommen und gegangen. Mancher hatte seine Aufgabe nur in der kirchlichen Versorgung der Gemeindeglieder gesehen. Wie viele wären geistlich unmündig geblieben, wenn Tante Minna nicht gewesen wäre! Sie hat die Leute zum Lesen der Bibel gebracht. Und alle paar Jahre hat sie so lange mit ihren Pfarrern geredet, bis sie bereit waren, eine Evangelisation durchzuführen. Dadurch wurden jedes Mahl einige Menschen für Jesus hinzugewonnen. Sie war ein schwaches Glied, aber unverzichtbar für den Leib Christi. Jetzt ist sie in der Ewigkeit ganz nah am Throne Gottes.