Schweres Ringen mit mir selbst und mit Gott erfüllte die letzten Stunden. Es ist ja eigentlich nicht lange her, und doch ging es tief und schien in die Unendlichkeit zu gehn. Dazu brennt das Auge, das rechte. Auch das wollte ich gerne erklärt und gelöst haben. Immerhin aber half es mit, der Lösung näher zu kommen. Denn ich kann nicht alles tun, was ich als sinnvoll und nützlich, ja notwendig erachte, umso weniger, je deutlicher und klarer mir meine eigene Unzulänglichkeit wird, welche Erkenntnis das schmerzende Auge nun ebenfalls bewusster macht. Harren auf die Antworten Gottes durch den Geist, dann lesen, lesen, lesen: Die Bibel, Hildegard von Bingen, Emanuel Swedenborg, Jakob Lorber, Bertha Dudde, und wahrscheinlich noch mehr, z. B. zum Stand der Gnosis vor 2000 Jahren und heute ....
Nun haben wir's! Stimmt's?
Mir träumte, dass Zellen geschaffen werden müssen, um dem zerstörerischen Einheitsbrei und damit der Fäulnis und dem Kollaps entrinnen zu können. Der Globalismus ist ein tödliches Getue, ein tödliches Vorhaben, eine tödliche Waffe. Der Gigantismus im Warenverkehr, im Ansammlen von Vorräten und Sicherheiten, steht der Freiheit entgegen und ist ein Krebsgeschwür! Das ist Grössenwahn, und der grenzt ein, macht abhängig und behindert Feinheiten und Freiheit im Wachstum. Dazu habe ich im Traum die Antwort erhalten: Es müssen kleine Zellen mit individuellen, aber auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichteten Aufgaben geschaffen werden, bei denen Suchende, Hungernde und Dürstende Stärkung holen können. Irdisch ist der Zug abgefahren, irdisch ist das Rad nicht mehr zurück zu drehen, es sei denn nach einer so grossen Katastrophe, dass die gesamte Infrastruktur zusammenbricht. Aber auch dann wird der verderbte Geist der Weltmenschen nicht nach der einzig richtigen Lösung greifen, weil das Ziel nicht erkannt wird, von dem wir immer reden und schreiben, wir, die wir wissen, dass die Erde nur eine vorübergehende Station im Entwicklungs- und Werdegang von Gottes Kindern ist.
Wie ist also die Schaffung solcher Zellen möglich, die sich geistvoll ergänzen und Nahrung für Geist und Seele bevorraten? Ist es möglich, dass endlich eine Zusammenarbeit der dem Himmel zustrebenden Menschen vonstatten geht? Gibt es da nicht schon viele weltweite Organisationen und Glaubensgemeinschaften, die das versucht haben und gescheitert sind oder zumindest keine spürbare und sichtbare Auswirkung zustande gebracht haben? Was ist mit den Kirchen? - Vergleiche sie mit dem Globalismus, dem Gigantismus, dem menschlich unzulänglichen Sicherheitsdenken und den grossen Warenhäusern, die nur den grössten Profit für sich selbst im Auge haben, um weiter zu wachsen und konkurrenzfähig zu bleiben.
Wie ist es mit den Zellen? Gibt es sie, sind sie ein lebendiger Organismus? Ivo Sasek geht vielleicht in eine ähnliche Richtung, doch sind dort Begrenzungen und Machtstrukturen klar ersichtlich und es stehen menschlich-weltliche Vorstellungen klar im Vordergrund, angeblich auf zwei Pfeilern ruhend: der Bibel und der Lehre Ivos. Danach sollen sich die Mitglieder richten und ihr Empfinden gemäss seiner Lehre und Schriftauslegung konditionieren. Alles, was diesem Empfinden zuwider läuft und den Glückspegel sinken lässt, sei ein Zeichen dafür, dass es gegen Gottes Wille gerichtet und damit zu meiden sei.
Was für Zellen sind gemeint? Wie sollen sie geschaffen sein, wo und wie errichtet werden?
Ich habe nur so eine "Idee", die nun im Zusammenhang mit dem Problem einer umfassenden Aufklärung im Sinne der Neuoffenbarung steht.
Jegliche Offenbarung Gottes ist gegeben, um die menschliche Seele zu beleben und zur Liebe hin zu bewegen, wie sie in rechter Weise nur in Verbindung mit dem ewigen Schöpfer in Jesus Christus gelebt werden kann.
Wir stehen am Ende des siebten Schöpfungstages und bald folgt ein neuer Schöpfungstag. Es kommt die Nacht, da niemand mehr wirken kann. Diese Nacht wird als Gericht bezeichnet. Was gesät wurde, wird geerntet, was nicht recht gepflegt wurde, zeigt keine Früchte.
Ich kann die Zellen nicht gründen, es müssen sich Freiwillige melden. Sie müssen sich nicht sichtbar melden und müssen nicht im Forum erscheinen, denn es sollen geistige Zellen sein, die aber zusammenarbeiten. Leiter wird der göttliche Geist sein, mein Aufruf ist lediglich ein Geistfunke, der zu mir im Traum kam. Es soll aber ein gemeinsames Ziel beinhalten: Kraftzentralen individueller Art an geeigneten Stellen aufzubauen, die sich alle vom gleichen Geist beseelen lassen: Lebendigwerden und Lebendigsein im göttlichen Geist der Offenbarung Jesu.
Das Hauptproblem besteht, wie bei der Traumschilderung betont wurde, in der Motivation, in der Überzeugung- und Durchsetzungskraft des Gegebenen. Daran will ich nun arbeiten. Es braucht viel Gebet, es braucht viel Demut, es braucht Geduld und Stillesein. Und unbedingt doch auch Zuversicht, Vertrauen, Mut und "Wohlgemut".
Mit was sollen sich die Zellen beschäftigen, mit was sich aufbauen und wie ausgestalten? Was ist das Gemeinsame und was der individuelle Inhalt? Ich sage es mal so: Das Gemeinsame ist die Erkenntnis der Notwendigkeit, dass wir zusammenstehen müssen, um stark zu sein und so viele Seelen wie möglich auf die lebendig wirkende Liebe Gottes in Jesus Christus und Seinen allgegenwärtigen Geist aufmerksam zu machen, um auch sie zu stärken zu können; das Individuelle ist in der Vielfalt göttlicher Führungen, göttlicher Segnungen und in verschiedenen Gnadenquellen zu finden.
Auf den vorläufig aktuellen Stand gebracht könnte das heissen, dass sich Kreise bilden, die sich intensiver mit verschiedenen Gottesoffenbarungen beschäftigen, so wie es ihnen liegt, wie sie bereits gegründet, gebildet und gestärkt wurden, mit dem einen Ziel und der Gewissheit, dass Sich Jesus für unsere Endzeit durch Bertha Dudde offenbart hat und durch uns weiter offenbaren will. Meine Aufgabe ist wie hier dargestellt. Im Traum war es nur
ein "Land", bzw. Volk, das ich aufwecken sollte....
Ich schreibe und schreibe .... und alles könnte eine krankhafte Illusion sein, das ist mir bewusst.
Doch bei Gott geschieht nichts unter beweiskräftigem Druck und fremdbestimmt, den Seine beglückende Gabe liegt im Leben, in der Liebe, in der Freiheit, so, wie es uns Jesus Christus Wort für Wort offenbart! Darum ist uns die Offenbarung Jesu das Wichtigste, das Erste und Letzte, woran wir uns orientieren.
Liebe Grüsse - und gelobt sei Jesus Christus, der heilige, liebende, allgewaltige, friedsame, frohmachende göttliche Vater.
Epidophekles
DER PROPHET JESAJA
Der Friedefürst wird verheißen
9, 1 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
2 Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt.
3 Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians.
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.