Die Schöpfungen

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19. 06. 2013, 15:54:01
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Autor Thema: Die Schöpfungen  (Gelesen 735 mal)

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Offline Epidophekles

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Die Schöpfungen
« am: 08. 02. 2012, 05:30:33 »
Ja, Schöpfung-en.
Wie viele gibt es? Nur eine?
Gibt es überhaupt einen Schöpfer?
Nur EINEN? Dann verstehe ich jene, die ihm Unvermögen vorwerfen oder überhaupt einen Schöpfer ablehnen.

Um hierin mehr Klarheit zu bekommen, bete ich um die Erleuchtung durch den göttlichen Geist.
Das heisst, dass es einen Schöpfer gibt, ist für mich unbestreitbar, sonst würde ich ja nicht zu ihm beten.
Was aber ist passiert mit dieser ersten Schöpfung?

Und nun, wie viele Schöpfungen gibt es?
Ich wäre froh, wenn wir hier so viel Klarheit bekämen, dass auch diesbezüglich wie mit der Offenbarung Gottes eine grundlegende Ordnung für eine bessere, lichtvolle Erkenntnis geschaffen werden könnte. Gibt es vielleicht einen Bezug zur Vorgehensweise Gottes in Form von Offenbarungen zu verschiedenen Schöpfungsvarianten? Mir schwebt etwas vor, aber ich bin mir noch nicht so sicher. Wie soll ich nun weiter damit umgehen?

Gibt es drei, vier, fünf, sechs oder sieben Schöpfungen - Hauptschöpfungen - für uns zu verstehen und zu beachten, um an wahrer Erkenntnis zu reifen und rechte Helfer im Erlösungsplan Jesu, im Heilsplan Gottes für unsere Zeit sein zu können?

Es ist doch sicher nicht so, dass wir nur zusehen und uns passiv erlösen lassen sollen? Wo wäre denn da der Raum für die Liebetätigkeit im Geiste Jesu, die erst die Frucht der Erlösung ist? Ist Liebetätigkeit nur mit den Händen möglich, oder auch durch die Rede, durch geistiges Wirken? Wie gross ist die Gefahr, dass wir uns in falscher Weise hervortun und statt in Liebe für die Mitschöpfung nur unserm eigenen Ruhm Achtung verschaffen wollen? Enstünde da nicht eine Art verkehrte und damit eigene Schöpfung ohne echten Zusammenhang mit dem, was Jesus erwirken will?

Wenn es einen Schöpfer gibt, einen ersten Allerersten, und die lebendige Schöpfung aus IHM ebenso frei schaffen und wirken kann, ist es möglich, dass daraus eine neue Schöpfung entstehen kann? Wie könnte diese aussehen? Wären das viele Schöpfungen, viele verschiedene? Oder welches Prinzip sollen wir uns da vorstellen, damit zwischen Auf und Ab unterschieden werden kann, zwischen der Fortsetzung des Schöpferwillens des ersten allerersten Schöpfers und der eigenen, davon abweichenden Schöpfungsabsicht? Ist hier eine Trennung oder Spaltung der ersten Schöpfung möglich? Was passiert mit der gottwidrigen Schöpfung? Ist das eine Missgeburt, eine zum Tod verurteilte Schöpfung? Was weiter passiert mit der recht in die Wege geleiteten Neuschöpfung, was tut diese? Wie viele Schöpfungen gibt es, wie viele zumindest sind für uns Menschen der Jetztzeit wichtig zu erkennen, um im Geist der Wahrheit den Weg in der Liebe Jesu lebendig mitgehen zu können?

Wer hat die Antwort? Ist sie öffentlich oder soll sie geheim bleiben?
Ich bete um die Führung dessen, den uns Jesus als Geist der Wahrheit verheissen hat, der durch Ihn auf uns überfliessen soll.
Dann findet eine weitere Rose der auf Liebe basierenden Weisheit im Rosen-Portal ihren Platz im grossen Tempel des einen wahren Herrn Jesus Christus.

Helft in Liebe mit, dann lebt ihr im Willen Gottes!
Es muss ja nicht sichtbar sein für uns hier, aber doch sichtbar für den Geist, der über Raum und Zeit erhaben ist.

DER ALL-EINIGE WAHRE HERR - JESUS CHRISTUS - sei mit uns.
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Offline BOTE

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Erfassen göttlicher Weisheiten und Mitarbeit
« Antwort #1 am: 16. 02. 2012, 21:25:14 »

Unterstellen des Willens unter den göttlichen Willen ....

Von Anbeginn der Welt erlebst du des Herrn Gnade ....

Sowie eines von euch sich dem Willen des Herrn unterstellt, weiset euch der Herr ein in die Schöpfungsgeschichte, und nun werden euch Kenntnisse geboten, die euch nimmermehr genommen werden können. Denn es ist der Wille des Herrn, daß da wisse, wer zu wissen begehrt .... und daß erkennet die Wahrheit, wer in Gott seinen Vater sieht .... Ein seichter Glaube verbürgt euch nimmermehr ein Erfassen der göttlichen Weisheiten, doch je tiefer ihr im Glauben steht, desto tiefer werdet ihr eindringen in die Schöpfungs-Wunder und desto inniger werdet ihr verbunden sein im Geist mit dem ewigen Vatergeist .... Denn ihr stammet von Ihm, ihr seid gezeuget im ewigen Licht .... ihr seid selbst als Teil des Lichtes ein Teil der ewigen Gottheit ....

Wenn ihr euch bemühet um die Gotteskindschaft, so ist euer Streben ein fortgesetztes und gilt ewig nur der Wiedervereinigung mit dem himmlischen Vater. Das Urlicht, das euer Ausgangswesen war, wird in euch bestehenbleiben, und ist es auch nur als winzigstes Fünkchen vorhanden .... Denn seine Beschaffenheit wird immer die gleiche bleiben .... Jedoch müsset ihr versuchen, euch zu lösen von dem, was der Welt Tribut ist .... dann werdet ihr fähig sein, das Licht zu erkennen; ihr werdet Verlangen haben danach, die Leuchtkraft des Lichtes zu verstärken .... ihr werdet nur im Licht wandeln wollen, und immer heller wird es um euch sein, bis ihr dem Vater alles Lichts euch genähert und somit die Vereinigung mit dem Vatergeist stattfinden kann, die euch erst zu vollkommenen, Gott-ähnlichen Wesen erhebt, die ihr waret von Anbeginn und bleiben sollt bis in alle Ewigkeit ....

So ist die Bestimmung des Menschen vorgezeichnet, und es hat der Herr Tausende ausgewählt, die Seinen Geboten nachkamen auf Erden, um wieder als Lichtwesen denen Erleuchtung zu bringen, die noch geistige Finsternis umhüllt .... In dem Stadium auf Erden stehen unzählige solche Wesen den Erdenkindern zur Seite und möchten den Geist erhellen von so vielen auf der Erde Wandelnden. Wir alle, die wir um dich sind, nehmen regen Anteil an der Beschaffenheit des Geistes dieser vielen ....

Wer sich selbst nicht in jenen Zustand bringt, der ihm das dauernde Schöpfen aus Gottes Gnadenquell ermöglicht, der wird schwerlich sich des Geistes Licht erringen .... denn die Kraft Gottes kann nur dort wirken, wo die Vorbedingung erfüllt ist .... das Willig-Aufnehmen des göttlichen Geistes in sich .... nur das allein bringt das Erdenwesen in den Zustand, wo ihm unausgesetzt die Gnade des Herrn zufließt, weil ja alles, was im Willen, zu Gott zu gelangen, entsteht, auch nimmermehr untergehen oder aufhören kann ....

So auch muß in dauerndem Besitz von Gottes Gnade sein ein jeglicher, der mit dem Herrn zusammen das gleiche erstrebt .... ein immer Höherbilden der menschlichen Seele, auf daß diese aufnahmefähig ist für den göttlichen Geist ....

Sehet, das ist die ganze Erklärung, weswegen der das gleiche tut, was der Vater im Himmel will .... der seinen Willen dem göttlichen Willen unterstellt. Er wird nimmer fürchten brauchen ein falsches Handeln, Denken oder Reden, denn wie könnte er das gleiche wollen als der Herr Selbst und doch etwas anderes als dieses tun .... Diese Kraft legt der Herr einem jeden ins Herz, und nur der feste Wille des Menschen läßt ihn auch in den Besitz dieser Kraft gelangen, weil diese vom Vater ausgeht und als Eigen in den Willen des Menschen übergeht, somit das Erdenkind nur ausführt den Willen des Herrn. Dies bedenke, wann immer du dich dem Herrn hingibst, daß deine innere Kraft sich mehret und du unweigerlich handeln mußt nach Gottes Willen und darum nicht fehlgehen kannst, so sich dein Herz wendet zu Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde ....


Amen           

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Offline Epidophekles

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Folgt nun der achte Schöpfungstag?
« Antwort #2 am: 20. 02. 2012, 06:02:53 »



Bei der Beschäftigung mit dem Endzeitgeschehen und der Erdumwandlung in eine Neuschöpfung habe ich die 8. Schöpfung erwähnt, zu welcher ich nach Bitten um Erkenntnis - so es Jesu, unseres Herrn, Wille sei - und der Suche danach gekommen bin. Dabei dachte ich gar nicht an die sieben Schöpfungstage des Moses in der Genesis, sondern erst als ich mich nachher im Netz nach Erwähnungen und Vorstellungen über eine achte Schöpfung erkundigen wollte, traf ich Verknüpfungen dazu an, doch vorläufig noch keine brauchbare.

Auf der weiteren Suche, ob meine Vorstellung der sieben Schöpfungen, die ich als solche betrachte, mit den sieben Schöpfungstagen der Bibel zusammenstimmt, bekam ich Probleme mit den Schöpfungsberichten der Bibel. Noch habe ich zu wenig Klarheit, aber einiges hat sich bereits herausgeschält: Es gab und gibt viele Meinungsverschiedenheiten, wer die fünf Bücher des Mose geschrieben hat. In den letzten zwei Jahrhunderten hat man die spekulativen Theorien dazu sehr weit voran getrieben, um sich dann zu einem Grossteil wieder davon zu lösen. Evangelikale Kreise weisen auf Jesus hin, wie Er Selbst auf Moses verwiesen hat, und man somit die Bücher des Moses nicht so einfach als Komglomerat aus verschiedensten Quellen von diversesten Schreibern bezeichnen könne.

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Ein neuerer Bericht dazu vom 25. Januar 2010 der Universität Zürich:
Wer schrieb die fünf Bücher Moses?

Zitat
Die fünf Bücher Moses – Pentateuch genannt – sind das Kernstück des Alten Testaments. Unklar ist, wie sie entstanden sind. Bibelwissenschaftler aus Europa, Israel und USA trafen sich in Zürich und diskutierten über die Geschichte der wohl wirkungsmächtigsten Texte der Weltliteratur.
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Pentateuch ist der griechische Ausdruck für die fünf Bücher Moses im Alten Testament: Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri und Deuteronomium. Der Pentateuch ist das literarische Kopfstück und der sachliche Kern des hebräischen Bibelkanons. Er vereinigt in sich die wohl bekanntesten und wirkungsmächtigsten Texte der Weltliteratur von der Schöpfung bis zum Tod Moses.

Dass dieser erzählerische Zusammenhang nicht von einem Autor stammen kann, sondern in einem mehrfach gestaffelten literarischen Prozess entstanden ist, gehört zu den unhintergehbaren Resultaten der über 200 Jahre alten Bibelwissenschaft. Trotz intensiver Forschungen ist die literarische Entstehung jedoch nach wie vor ungeklärt.

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© Universität Zürich | 25.01.2010 | Artikel 3772
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Zunehmend Zweifel an alter Lehrmeinung

Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich die sogenannte «Neuere Urkundenhypothese» in der Formulierung des deutschen Alttestamentlers Julius Wellhausen als eine allgemein anerkannte Rahmenthese. Hauptaussage: Die drei aus unterschiedlichen Zeiten stammenden Quelltexte «J» (für Jahwist), «E» (für Elohist) und «P» (für Priesterschrift) seien fortlaufend und sukzessive ineinandergearbeitet worden.

In den letzten 30 Jahren wurden an der «Neuere Urkundenhypothese» Zweifel laut. Diese Unsicherheiten mit Blick auf die Entstehung des Pentateuch hängen vor allem damit zusammen, dass alttestamentliche Texte nur in Abschriften von Abschriften erhalten sind (das älteste vollständige Alte Testament stammt aus dem Jahr 1008 n. Chr.) und im Wesentlichen nur aufgrund inhaltlicher Argumente, nicht externer Evidenzen datierbar sind.

Die divergente Diskussionslage zur Literatur-, Rechts- und Theologiegeschichte des Pentateuch hat ihren Wurzelgrund in fundamentalen Umwälzungen in der alttestamentlichen Wissenschaft, die ihr Gesicht in der letzten Forschungsgeneration stark verändert haben.

Für diese Veränderungen gibt es verschieden Gründe: Die Archäologie hat erstens eine Vielzahl von neuen Erkenntnissen hervorgebracht, die für das historische Bild der Religion und Literatur des antiken Israel entscheidend sind.

Die alttestamentliche Wissenschaft ist zweitens in einer pluralistisch gewordenen theologischen Landschaft (selbst)kritischer geworden gegenüber gesamttheologischen Paradigmen, die die historische Arbeit beeinflussen.

Und drittens die literarische Vorstufenrekonstruktion an alttestamentlichen Texten hat sich in vielen Bereichen von traditionellen, aber unhaltbar gewordenen Paradigmen gelöst und neue Perspektiven erbracht. In dieser neuen Situation der alttestamentlichen Wissenschaft insgesamt orientiert sich auch die Pentateuchforschung neu.

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Für ihre jüngsten Phasen ist festzustellen, dass sie – wohl vor allem aufgrund unterschiedlicher wissenschaftshistorischer Prägungen – in den drei wichtigsten Wissenschaftskulturen, die den Pentateuch erforschen, nämlich in Nordamerika, Israel und Europa, mit ganz unterschiedlichen Grundlagen, Methoden und Resultaten betrieben wird.

Anders als in Israel hat sich die europäische Diskussion von der «Neueren Urkundenhypothese» weit entfernt. Mehr und mehr hat die Überzeugung Raum gegriffen, dass der Pentateuch im Wesentlichen aus thematischen Blöcken («Urgeschichte», «Vätergeschichte», «Mose-Exodus-Geschichte») und weniger aus durchlaufenden Quellen («Jahwist», «Elohist», «Priesterschrift») zusammengestellt worden ist. Namentlich die beiden mutmasslich ältesten Quellen – «J» und «E» – werden in der europäischen Forschung höchst skeptisch betrachtet, während über die Unterschiede von «priesterlichen» («P») und «nicht-priesterlichen» Textanteilen nach wie vor ein vergleichsweise grosser Konsens herrscht.

Die nordamerikanische Pentateuch-Diskussion hingegen hängt wie diejenige in Israel noch stark am Modell der «Neueren Urkundenhypothese». Sie hat sich jedoch in verschiedenen Bereichen von den europäischen Entwicklungen beeinflussen lassen, auch wenn Sprachhemmnisse es oft verhindern, dass deutsch- oder französischsprachige Beiträge aus Europa in den USA angemessen rezipiert werden. Darüber hinaus werden in Nordamerika zahlreiche nicht historisch ausgerichtete Zugangsweisen zur biblischen Literatur gepflegt, die die Frage nach der Entstehung etwa des Pentateuch nicht oder nicht in den Vordergrund stellen.

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                     Wie ist es zu erklären, dass derselbe Gegenstand
                     in drei hoch entwickelten akademischen Kulturen
                     derart unterschiedlich angegangen und interpretiert wird?


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Bei der in Zürich durchgeführten Tagung ging es nicht darum, eine neue «Einheitslösung» zu finden oder gar zu formulieren. Vielmehr bestand das Hauptinteresse darin, die Differenzen in Voraussetzungen, Methoden und Resultaten der Forschung in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Kulturen deutlich wahrzunehmen und künftige Arbeiten im Bewusstsein internationaler Diversität anzugehen. Bei allen Differenzen im Einzelnen und Allgemeinen sind zahlreiche Kontaktpunkte und Anschlussfähigkeiten zwischen verschiedenen Forscherinnen und Forschern sichtbar geworden. Die internationale Pentateuch-Forschung wächst zusammen und bereits sind Folgeveranstaltungen in den Blick genommen worden.

(Text im Original von Konrad Schmid, Professor für alttestamentliche Wissenschaft und frühjüdische Religionsgeschichte)




Bei Bertha Dudde wird an verschiedenen Stellen mehrmals auf Moses hingewiesen. Und solche Stellen wollen wir jetzt prüfen. Ob es nun fünf, sieben, nur eines oder zwei sind, muss bei diesem Stand wohl noch offen gelassen werden.

Der achte Schöpfungstag hat es jedenfalls in sich! Daran werden sich die Gemüter in nicht allzu ferner Zeit entschieden scheiden und vielleicht zum Grossteil zerbrechen!




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Offline Epidophekles

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Erschaffung der Welt .... Moses .... Bildersprache
« Antwort #3 am: 20. 02. 2012, 06:39:49 »
BD 4097, empfangen am 4.u.5.8.1947

Erschaffung der Welt .... Moses .... Bildersprache ....

Lasset euch zu keinem Urteil hinreißen, solange ihr noch nicht vollerweckten Geistes seid. Es gibt so unendlich vieles, das euren Verstand belasten würde, so er es verarbeiten sollte, das aber doch göttliche Weisheit ist, also ein Wissen, das völlig der Wahrheit entspricht. Der Mensch kann in seiner Unzulänglichkeit nicht ein Teilchen davon erfassen, er kann auch nicht durch noch so scharfe Verstandestätigkeit Licht darüber empfangen, sondern er muß auf geistigem Wege darüber Aufklärung begehren und in Empfang nehmen ....

Er muß Gott zu sich sprechen lassen direkt oder in Form von Gedanken, die nach innigem Gebet um Erleuchtung in ihm aufsteigen.

Was dem einen Menschen voll verständlich ist, kann dem anderen dunkleres Wissen sein als die tiefste Nacht, und also wird letzterer verwerfen, was der erste als reine Wahrheit erkennt und annimmt. Es kann aber eine Debatte darüber auch jenem Aufklärung geben, so er solche verlangt.


Ebenso kann Gott auch in Form von Belehrungen durch Mitmenschen die Wahrheit austeilen, so Er durch ein Organ Sich Selbst äußern kann oder diesem in die Feder diktiert, was zu wissen nötig ist:

.... Es gibt verschiedene Erklärungen über den Schrifttext von der Erschaffung der Welt, und jede kann Wahrheit sein, wenn sie ihren Ausgang genommen hat von Dem, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Und es ist sonach vom Reifegrad des Belehrtwerdenden abhängig, welche Erklärung er benötigt. Er kann die Schöpfungstage betrachten, wie er will, er kann einen rein geistigen Zusammenhang erkennen wollen und wird entsprechend belehrt .... er kann aber auch sich selbst als Mittelpunkt jeglicher materiellen Schöpfung betrachten und dementsprechend die überlieferten Aussprüche Moses auslegen oder sie als ihm unverständlich ad akta legen bis auf weiteres, d.h., bis seine Erkenntnisreife erhöht ist durch einen dem göttlichen Willen gemäßen Lebenswandel. Er wird nie zum restlosen Verständnis gelangen auf Erden, denn die göttliche Weisheit ist unerschöpflich, unergründlich, bevor nicht der Mensch vollkommen ist, wenngleich Gott den Menschen erleuchtet und ihm ein umfangreiches Wissen durch Seinen Geist vermitteln kann.

Die Erschaffung der Welt kann den Menschen nicht anders als in Bildern klargemacht werden.
Die Menschen zur Zeit Moses waren mit der Bildersprache vertraut, so daß sie nicht nur die irdische, d.h. die materielle Entwicklung der Erde darunter verstanden, sondern auch den geistigen Zusammenhang begreifen konnten, so sie diesen zu erfahren wünschten.

Es sind die Worte Moses nicht oberflächlich gegeben, und sie können daher auch nicht ihrem Wortlaut gemäß zu verstehen sein, sondern Gott Selbst sprach zu Moses, und zwar für die gesamte Menschheit einer ganzen Erlösungsepoche, die einen endlos langen Zeitraum umfaßt .... Und seine Rede war so gehalten, daß sie Anwendung finden konnte auf Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Sie erleuchtete sowohl die Zeit von Anfang bis zum Ende einer Erlösungsepoche als auch die Vorzeit und die noch kommende Zeitepoche, die von einem geistig Schauenden, wie Moses es war, klar und sicher vorausgesehen wurde, wenn auch der Mensch als solcher über zukünftige Dinge nicht Bescheid weiß. Dem geistig Schauenden aber enthüllt sich alles, und entsprechend ist auch sein Handeln.


Moses gab also der Menschheit ein Licht, er stand in vollstem Übereinklang mit dem Willen Gottes, und er konnte daher auch aussprechen, was in ihm zur Aussprache drängte: Gott wollte nun den Menschen kundtun die Reihenfolge der irdischen Schöpfung, wobei jedoch zu bedenken ist, daß endlos lange Zeit dazu benötigt wurde und diese Zeit sowohl auf die geistige als auch auf die irdische Entwicklung bezogen werden muß.

Die geistige Entwicklung betrifft immer als letztes das Wesenhafte in der Verkörperung als Mensch.
Folglich muß die Aufwärtsentwicklung als Mensch auch zu vergleichen sein mit der langsamen Entwicklung der irdischen Schöpfung,
und da erstere sich vollzieht in der göttlichen Ordnung, muß sie dem Entwicklungsgang der irdisch materiellen Welt gleichen, der auch in Gott-gewollter Ordnung seinen Lauf nahm.

Nur der geistig strebende Mensch versteht den Zusammenhang und kann diese Feststellung machen, und dieser versteht auch den Sinn der Worte Moses ihrer geistigen Bedeutung nach. Eine verständlichere Erklärung ist jedoch nicht zu geben, solange nicht die Parallele gesucht wird von geistiger und materieller Aufwärtsentwicklung.

Den Werdegang der materiellen Schöpfung den Menschen zu erläutern war wahrlich nicht von Bedeutung, und das Wissen darum bereichert den Menschen nicht. Dennoch war ihr Anfang dem geistigen Zustand des Wesenhaften entsprechend .... Alles Folgende ergab sich aus dem Vorhergehenden.

Es ist aber keineswegs abzuleugnen, daß Gott den Menschen ständig Hinweise gibt auf ihre Bestimmung, auf ihren Lebenszweck .... die Höherentwicklung der Seele. Durch Moses geschah das gleiche in eben der Weise, daß die Menschen auf die Entstehung der irdischen Schöpfung aufmerksam gemacht wurden immer mit dem Hinblick auf das geistige Ziel .... Und in der gleichen Weise erläuterte der Mensch Jesus die Worte Moses, getrieben vom Geist in Sich, und Ihm war die geistige Entwicklung des Menschen von größerer Bedeutung, so daß Er alles im Hinblick darauf erklärte, um die Menschen zu veranlassen, der eigentlichen Erschaffung der Welt die geringere Bedeutung beizulegen als der geistigen Entsprechung, der Parallele, die jedes irdische Geschehen aufzuweisen hat und die weit mehr beachtet werden muß, will der Mensch Erfolg verzeichnen für seine Seele ....

Es können noch viele andere Erklärungen geboten werden, und es ist dies auch der Fall, daß die Empfänger geistiger Kundgaben verschiedene Auslegungen darüber erhalten durch Geisteswirken. Dann aber ist von Zeit zu Zeit eine Aussprache nötig, und wo gleiche Ansichten, gleiche Erklärungen anzutreffen sind, dort kann auch von sicherem Geisteswirken gesprochen werden, denn eine jede Erklärung muß übereinstimmen mit der anderen und letzten Endes immer die Aufwärtsentwicklung des Geistmenschen betreffen, wenn auch in leichter oder schwerer zu fassenden Darstellung. Wo der Geist Gottes selbst wirken kann, ist auch das Verständnis garantiert ....

Amen




Es ist höchst interessant und sehr erfreulich, auf solche Antworten zu stossen.
Diese Einträge sind nicht lange vorbereitet, sondern fortlaufende Fügungen nach Gebet und Stillehalten.
Wie wird der weitere Fortgang sein?

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Offline Epidophekles

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Die erste Schöpfungstat: Himmel und Erde
« Antwort #4 am: 27. 02. 2012, 00:22:09 »
Wir gehen nun davon aus, dass wir uns auf die fünf Bücher des Moses verlassen können.
Jetzt nehme ich mich mal der dort niedergeschriebenen Schöpfungsgeschichten an.

Genesis 1,1:
„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“

Die Schöpfung beginnt bei Gott, Der Geist ist, und die erste Schöpfung ist eine geistige Schöpfung.
"Himmel" und "Erde" sind also geistig aufzufassen, irdische Stofflichkeit können wir dabei erst einmal vergessen.
Ich werfe mal den Gedanken in den Raum, dass unter "Erde" der freie Wille und damit auch die Vergänglichkeit gemeint ist, welche beinhaltet, dass man sich vom Himmel trennen kann.
Das könnte und müsste vielleicht noch präzisiert werden. Aber ich folge meinen Gedanken vorerst unreflektiert, sondern intuitiv (oder spekulativ - können wir das immer voneinander unterscheiden?).

Jetzt kann darüber nachgedacht und nach Assoziationen gesucht werden, ob das so sein kann:
Die Schaffung der geistigen "Erde" hat mit dem freien Willen und der Vergänglichkeit zu tun?
Am ersten Schöpfungstag schuf Gott eine Schöpfung als "Himmel und Erde", die Wandlungsfähigkeit beinhaltet?

Wie passt das Folgende dazu, das auch am ersten Tag geschaffen wurde?
Zitat
2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.
5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.
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Ausstrahlung göttlicher Kraft
« Antwort #5 am: 27. 02. 2012, 00:41:28 »

Unmittelbare Ausstrahlung .... Gnadengeschenk ....


Die unmittelbare Ausstrahlung göttlicher Kraft empfangen zu dürfen bedeutet für den Menschen eine unvorstellbare Gnade. Es ist dies ein Geschenk, das weit über das Verdienst eines Menschen hinausgeht, denn von Gott der Ansprache gewürdigt zu werden ist etwas Beglückendes, das menschlich nicht zu fassen ist: Der das höchste und vollkommenste Wesen ist, Der Himmel und Erde erschaffen hat, Der über alles regiert, was ist .... beugt Sich herab zu einem Erdenkind und teilt Sich ihm mit ....

Es ist dies eine Gnadengabe, die unstreitbar genügt, um das Erdenkind zu einem vollkommenen Wesen zu gestalten, denn die Kraft Gottes wird ihm vermittelt, und diese Kraft aus Gott vermag alles, also kann sie auch einen Menschen, der guten Willens ist, völlig umgestalten und dessen Höherentwicklung fördern.

Und Kraft aus Gott ist jedes Wort, das dem Erdenkind zugeht durch Gottes übergroße Liebe, denn was von Gott kommt, kann nichts anderes sein als Seine Ausstrahlung, und so Gott Kraft ausstrahlt, gewinnt das mit dieser Kraft bedachte Wesen an geistiger Substanz. Es nimmt also etwas entgegen aus der Hand Gottes, was zur Vermehrung seines Wesenhaften beiträgt, es verbindet sich Geistiges aus Gott mit dem Geistigen im Menschen, und es tritt dies so zutage, daß das Verlangen nach dem Reingeistigen verstärkt wird und ihm also entsprochen werden kann durch vermehrte Zufuhr geistiger Kraft.

Es ist nach außen ein solcher Zustrom von Kraft nicht besonders erkenntlich, jedoch das Wesen des Menschen, sein Denken und Empfinden, vergeistigt sich immer mehr, und es erfüllt dann der Mensch erst seinen Erdenlebenszweck, wenn alle seine Sorge nur der geistigen Höherentwicklung gilt.

Daß ein Mensch mit einem so außergewöhnlichen Gnadengeschenk bedacht wird, hat seine Begründung wieder darin, daß dieser Mensch keinerlei irdischen Vorteil suchte aus der Verbindung, die er selbst anbahnte aus eigenem Antrieb. Sofern irgendwelche Berechnung einer solchen Verbindung zugrunde liegt, kommt nie und nimmer diese zustande. Da aber nur der Wille zu Gott Beweggrund war und die Hingabe des eigenen Willens der Verbindung zwischen Himmel und Erde voranging, ergriff die göttliche Vaterhuld Sein Geschöpf in Seiner unsäglichen Liebe und zog es zu Sich heran.

Und da Gott in Sich Kraft ist, mußte also die göttliche Kraft fortan in jenes Erdenkind überströmen und in vorbenannter Weise auf dieses wirken .... Es kann nun nicht anders als den Willen Dessen erfüllen, der ja nun erst überfließt auf alles Geschaffene, was mit Ihm sich verbindet .... Es muß der Mensch nun gleichsam die göttliche Kraftäußerung an sich verspüren, indem alles in ihm drängt nach Vereinigung mit Dem, Der Selbst Kraft ist .... Es muß der Wille des Menschen immer eifriger sich Gott zuwenden, es muß zueinanderstreben das Geistige im Menschen und das Geistige außerhalb, denn alles Geistige ist Kraft aus Gott, die wieder zu Ihm, von Dem sie ausgegangen ist, zurückverlangt .... Also muß die Ausstrahlung göttlicher Kraft bewirken, daß der Mensch ihre Wohltat verspüret an sich und wieder die endgültige Vereinigung mit dem Kraftspender Selbst anstrebt ....

Amen

Bertha Dudde, Kundgabe Nr. 1570

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Wer Wahrheit begehrt, wird sie empfangen
« Antwort #6 am: 27. 02. 2012, 00:56:39 »

Verbindung vom Himmel zur Erde ....


Vereintes Wirken wird große Erfolge zeitigen.

Und so verbindet sich Himmel und Erde, Jenseits und Diesseits, um Gott zu dienen und ein Werk entstehen zu lassen, das Bestand haben soll über Menschengedenken hinaus. Und was entsteht durch das Zusammenwirken diesseitiger und jenseitiger Kraft, ist von Gott und zeugt von Gott, und also ist es unvergänglich, weil, was von Gott ist, nicht vergehen kann.

Alles, was Gott dient, empfängt die Kraft aus Gott und muß nun auch im göttlichen Willen wirken. Und Gottes Wille ist, alles aus Ihm Hervorgegangene in der Wahrheit zu unterweisen, und jedes Mittel, das Er anwendet, muß daher unweigerlich zur Wahrheit führen. Die Wahrheit aber ist unvergänglich und unveränderlich, also immer und ewig die gleiche.

Und immer wird das willige Unwissende erfaßt von dienendem Wissenden .... immer wird sich, was im Wissen steht, voller Liebe des Unwissenden annehmen und so die Wahrheit verbreitet dem Willen Gottes gemäß.

Und so sich nun Himmel und Erde verbindet, d.h. das unwissende Erdenkind willig hört auf die Einflüsterungen der wissenden Wesen aus dem Reiche des Lichts, wird ungemessen Wahrheit ausgeteilt werden, und diese muß bestehenbleiben ewiglich, da sie doch geistige Kraft, also der Ausfluß göttlicher Liebe ist.

Und es könnte die ganze Welt im Wissen und in der Wahrheit stehen, so sie nur willig wären .... Wo aber der Wille des Menschen sich abwendet, dort kann die göttliche Kraft nicht wirken und auch nicht sich äußern. Es muß unbedingt das Herz dem geistigen Zustrom geöffnet sein, und dies setzt auch den Willen des Menschen voraus, die Wahrheit entgegenzunehmen.

Das Bemühen der jenseitigen Wesen ist ungeheuer, und ihre ganze Liebe gilt den Erdenkindern, deren Zustand noch lichtlos ist .... d.h., denen es am Willen mangelt. So nun eine Brücke geschlagen ist von dem Lichtreich zur Erde durch ein Gott dienen-wollendes Erdenkind, ist es nun bedeutend leichter, auch dem Unwissenden Kenntnis zu geben von der unermüdlichen Tätigkeit jener Lichtwesen, und so erst einmal diese Kenntnis da ist, können nun die Wesen auch wirken, indem sie an die vorhandenen Kenntnisse anknüpfen und gedanklich Aufklärung geben, sofern diese nur begehrt wird.

Es braucht dieses Begehren nicht immer ein bewußtes zu sein .... es kann der Mensch auch unbewußt Fragen stellen, also äußerlich abweisend sich einstellen und doch innerlich nach Wahrheit verlangen und nun erfaßt werden von den Wahrheit-Austeilenden.

Und das ist ungeheuer wertvoll, daß überhaupt dem Menschen eine Anregung geboten wird, die ihn zum Denken oder Fragen über ungelöste geistige Probleme veranlaßt. Denn es kann nur dann eingewirkt werden auf solche Menschen, so sie nach gedanklichen Fragen ihr Herz öffnen und also der Antwort Einlaß gewähren. Es geben die Lichtwesen unverdrossen und unbeschränkt, doch nur, wenn die Gabe angefordert wird, bewußt oder unbewußt. Das stille Fragen in Gedanken ist ein unbewußtes Anfordern des Wissens, das Gebet jedoch ein bewußtes Begehren der Wahrheit. Das bewußte Begehren erfordert tiefen Glauben, das unbewußte Begehren wird zumeist aus einem ungläubigen Herzen kommen von seiten der Menschen, die wohl wissen möchten, jedoch nicht glauben können, was ihnen darüber von Mitmenschen gelehrt wird.

Dem gläubigen Menschen fällt es leicht, um Aufklärung zu bitten das höchste Wesen, Das ihm solche geben kann .... der ungläubige dagegen steht völlig isoliert dem großen Dunkel gegenüber, ihm ist alles geheimnisvoll, und doch kann auch ihm Aufklärung werden, so seine Gedanken haftenbleiben an Fragen, die Ewigkeit betreffend.

Die Brücke von der Erde zum Jenseits ist jedoch etwas den meisten Menschen Unverständliches. Sie wird selbst dann nicht beachtet, wenn offensichtliche Ergebnisse den Beweis einer solchen Verbindung erbracht haben, denn es will der Mensch nichts gelten lassen, was den Schleier lüften könnte, der über das Fortleben nach dem Tode gebreitet ist.

So die Menschen sehen wollten, würde der Schleier von ihren Augen fallen, doch ihnen ist das Geheimnisvolle lieber, sie scheuen das Licht und fühlen sich in der Finsternis des Geistes wohler. Und so der Mensch nicht Aufklärung begehrt, kann ihm solche nicht zugehen.

Daher wird jede Gelegenheit genützt, die Menschen zum Grübeln zu bewegen, denn erst dann kann die Tätigkeit der vollendeten Lichtwesen einsetzen, indem sie alle aufgeworfenen Fragen zu beantworten suchen, vorausgesetzt, daß der Mensch willig ist, die empfangene Antwort, die ihm vom Herzen vermittelt wurde, nun zu durchdenken .... Denn der Wille zur Wahrheit ist erste Bedingung, daß diese ihm vermittelt werde, und einem willigen Menschen wird auch alles leichter annehmbar erscheinen, weil göttliche Kraft ihm zugeht, sofern er die Wahrheit sucht ....

Amen

Bertha Dudde, Kundgabe Nr. 1558

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Wie schließen sich Himmel und Erde wieder zusammen?
« Antwort #7 am: 27. 02. 2012, 01:10:47 »

Werkzeug Gottes .... Mission .... Wirken Gottes ....


Die sich berufen fühlen zum Wirken für den Herrn, unterstehen einer geistigen Führung. Sie werden betreut und in aller Liebe gelenkt und geleitet. Denn so sie sich bereit erklären, dienend tätig zu sein auf Erden, müssen sie ständig unterwiesen werden, um auch ihres Amtes walten zu können. Sie haben eine Mission auszuführen, und diese besteht erstmalig in dem Weiterleiten dessen, was ihnen zugeführt wird an Weisheit.

Dann müssen sie aber auch jederzeit bereit sein, sich ohne Widerstand als Werkzeug des Herrn benützen zu lassen; sie müssen, so der Herr durch sie wirken will, sich gänzlich Ihm hingeben, ihren Willen aufgeben und nun also den göttlichen Willen ausführen und dadurch nun das Wirken Gottes offensichtlich werden lassen vor der Welt.

Denn die übergroße Liebe Gottes sucht die Anhänger der Welt zu gewinnen und sucht einen Weg zu ihren Herzen. Und ein gläubiges Erdenkind muß nun die Brücke bilden, da Gott Sich jenen nicht offenbaren kann in der Weise, daß Er erkannt wird von ihnen.

Ein Gott-ergebener Wille wird sogleich erfaßt von geistigen Wesen, denen die Sorge um die Weltmenschen obliegt. Sie nützen jede Gelegenheit, diesen zu Hilfe zu kommen, und können mit Hilfe dieses willigen Erdenkindes große Erfolge zeitigen. Sie müssen aber nun darauf bedacht sein, ihre Kraft erst auf den willigen Menschen zu übertragen, auf daß dieser dann irdisch weitergeben kann, was ihm zuvor überirdisch vermittelt wurde.

Daher gilt die Sorge der geistigen Wesen dem immerwährenden Ausbilden derer, die Gott ihren Dienst anbieten. Sie suchen ihnen begreiflich zu machen, daß nur fortgesetztes Arbeiten an sich jenen Zustand zur Folge hat, in dem Gott durch den Menschen wirken kann.

Gott kann erst dann Besitz ergreifen von dem Willen des Menschen, wenn dieser aus eigenem Antrieb sich Ihm zugewendet hat .... Er wird sich aber erst dann gänzlich Ihm unterstellen, wenn nichts mehr ihn an die irdische Welt fesselt. Also muß der Mensch zuvor erst jegliche Bindung zu ihr lösen; er muß freiwillig alles aufgeben, was ihn hindern könnte an der Bindung mit Gott; er muß geben, unentwegt, denn nur im Geben empfängt er, weil Gott Selbst Sich immer inniger mit ihm verbindet. Und so er also zur Liebe geworden ist, so Gott in sein Herz einziehen kann, kann Er nun auch wirken in und durch diesen Menschen. Er kann ihn nun veranlassen, Dinge zu vollbringen, die irdisch nicht ausführbar sind, denn das tut der Mensch dann nicht mehr aus sich, sondern Gott Selbst ist der Ausführende. Gott wirkt nun durch das Erdenkind und tut Seine Größe kund denen, die Er für Sich gewinnen will.

Und also schließet sich Himmel und Erde zusammen, d.h., die höchsten Wesen aus dem Lichtreich nehmen sich der geknechteten Menschheit an und suchen ihr Licht zu bringen, und sie bedienen sich dazu eines Menschen, dessen Wille ganz im göttlichen Willen aufgeht und so also wohlgeeignet ist, als Werkzeug Gottes zu dienen. Er muß jedoch tief gläubig sein und Gott als das höchste, liebevollste und weiseste Wesen anerkennen, auf daß die Liebe, Weisheit und Allmacht Gottes durch dieses Erdenkind sich äußern kann und die Menschheit zum Erkennen leitet ....

Amen

Bertha Dudde, Kundgabe Nr. 1777



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Finsternis auf der Tiefe, der Geist Gottes über den Wassern
« Antwort #8 am: 27. 02. 2012, 01:50:26 »
Zitat
Moses 1, 2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.
5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

Wir sind Erde und tragen den Himmel in uns ....
Wer den Himmel erfassen will, wende sich Gott, dem Ewigen zu.
Jesus hat uns mit IHM bekannt gemacht, und wenn wir ihn lieben, wird es Licht.

Doch das ist dann bereits der sechste Schöpfungstag (nach meinem derzeitigen Verständnis):

Zitat
Moses 1, 24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.
26 Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!
27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
28 Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!
29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen;
30 aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben! Und es geschah so.
31 Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.


Noch ist die Antwort auf die Frage der Bedeutung des ersten Schöpfungstages nicht offensichtlich.
Wenn wir davon ausgehen, dass die Erschaffung des ersten Wesens den ersten Schöpfungstag beinhaltet, bekommen wir vielleicht Licht, was Gott am ersten Tag geschaffen hat und stören uns nicht mehr daran, wenn am vierten Tag nochmals Lichter geschaffen werden ....
Ist das Licht des ersten Tag die Wahrnehmung des Erstgeschaffenen, dass es ein göttliches Wesen ist, das Geschöpf eines höheren Wesens? Zuvor herrscht noch Finsternis, die Erde - der freie Wille - und damit die Abkehr - ist noch nicht aktiv, noch wüst und leer .... doch der Geist Gottes schwebt über den "Wassern" .... 'empfindungsmässig'.

Wie geht es weiter; ist diese Betrachtungsweise überhaupt möglich oder allzu gewagt?
Also lassen wir das mal so liegen ....

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Offene Fragen und das Wagnis des Vertrauens ....
« Antwort #9 am: 27. 02. 2012, 02:15:03 »
Sind Assoziationen zu jenem Traumerlebnis, dessen Inhalt zur "Spaltung des Landes" führt, möglich?
Ich muss auf die Führung Gottes, Seine Kraft und Gnade, der Engel Mithilfe und Jesu Segen hoffen, darum bitten - und vertrauen - aber wachsam sein.

Sicher geht es in jenem Traum um weit mehr als um irdische Politik, es geht um geistige Inhalte ....
Doch mir bleibt dabei die Frage unbeantwortet, was es mit den Zellen mit den unterschiedlichen Vorräten auf sich hat ....
Oder ist dies mit meiner Frage nun gleich doch schon beantwortet worden?
Es bleiben noch weitere Fragen .... für mich ist noch nicht hell genug ....
Vielleicht gehört jener Traum gar nicht hierher ....
Die Wege Gottes sind für uns kaum durchschaubar ....

Wir wissen aber, dass sich in der geistigen Welt und in der Seele weit mehr abspielt, als wir bewusst wahrnehmen können!
Je mehr wir uns von der Welt zurück nehmen und je stärker wir ins geistige Leben eintauchen können, desto klarer wird für uns manches werden, auch die Träume, die Traumwelt ....
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Wer kann eine Zelle im Heilsplan Gottes in der Endzeit sein?
« Antwort #10 am: 27. 02. 2012, 11:32:41 »
Schweres Ringen mit mir selbst und mit Gott erfüllte die letzten Stunden. Es ist ja eigentlich nicht lange her, und doch ging es tief und schien in die Unendlichkeit zu gehn. Dazu brennt das Auge, das rechte. Auch das wollte ich gerne erklärt und gelöst haben. Immerhin aber half es mit, der Lösung näher zu kommen. Denn ich kann nicht alles tun, was ich als sinnvoll und nützlich, ja notwendig erachte, umso weniger, je deutlicher und klarer mir meine eigene Unzulänglichkeit wird, welche Erkenntnis das schmerzende Auge nun ebenfalls bewusster macht. Harren auf die Antworten Gottes durch den Geist, dann lesen, lesen, lesen: Die Bibel, Hildegard von Bingen, Emanuel Swedenborg, Jakob Lorber, Bertha Dudde, und wahrscheinlich noch mehr, z. B. zum Stand der Gnosis vor 2000 Jahren und heute ....

Nun haben wir's! Stimmt's?
Mir träumte, dass Zellen geschaffen werden müssen, um dem zerstörerischen Einheitsbrei und damit der Fäulnis und dem Kollaps entrinnen zu können. Der Globalismus ist ein tödliches Getue, ein tödliches Vorhaben, eine tödliche Waffe. Der Gigantismus im Warenverkehr, im Ansammlen von Vorräten und Sicherheiten, steht der Freiheit entgegen und ist ein Krebsgeschwür! Das ist Grössenwahn, und der grenzt ein, macht abhängig und behindert Feinheiten und Freiheit im Wachstum. Dazu habe ich im Traum die Antwort erhalten: Es müssen kleine Zellen mit individuellen, aber auf ein gemeinsames Ziel hin ausgerichteten Aufgaben geschaffen werden, bei denen Suchende, Hungernde und Dürstende Stärkung holen können. Irdisch ist der Zug abgefahren, irdisch ist das Rad nicht mehr zurück zu drehen, es sei denn nach einer so grossen Katastrophe, dass die gesamte Infrastruktur zusammenbricht. Aber auch dann wird der verderbte Geist der Weltmenschen nicht nach der einzig richtigen Lösung greifen, weil das Ziel nicht erkannt wird, von dem wir immer reden und schreiben, wir, die wir wissen, dass die Erde nur eine vorübergehende Station im Entwicklungs- und Werdegang von Gottes Kindern ist.

Wie ist also die Schaffung solcher Zellen möglich, die sich geistvoll ergänzen und Nahrung für Geist und Seele bevorraten? Ist es möglich, dass endlich eine Zusammenarbeit der dem Himmel zustrebenden Menschen vonstatten geht? Gibt es da nicht schon viele weltweite Organisationen und Glaubensgemeinschaften, die das versucht haben und gescheitert sind oder zumindest keine spürbare und sichtbare Auswirkung zustande gebracht haben? Was ist mit den Kirchen? - Vergleiche sie mit dem Globalismus, dem Gigantismus, dem menschlich unzulänglichen Sicherheitsdenken und den grossen Warenhäusern, die nur den grössten Profit für sich selbst im Auge haben, um weiter zu wachsen und konkurrenzfähig zu bleiben.

Wie ist es mit den Zellen? Gibt es sie, sind sie ein lebendiger Organismus? Ivo Sasek geht vielleicht in eine ähnliche Richtung, doch sind dort Begrenzungen und Machtstrukturen klar ersichtlich und es stehen menschlich-weltliche Vorstellungen klar im Vordergrund, angeblich auf zwei Pfeilern ruhend: der Bibel und der Lehre Ivos. Danach sollen sich die Mitglieder richten und ihr Empfinden gemäss seiner Lehre und Schriftauslegung konditionieren. Alles, was diesem Empfinden zuwider läuft und den Glückspegel sinken lässt, sei ein Zeichen dafür, dass es gegen Gottes Wille gerichtet und damit zu meiden sei.

Was für Zellen sind gemeint? Wie sollen sie geschaffen sein, wo und wie errichtet werden?
Ich habe nur so eine "Idee", die nun im Zusammenhang mit dem Problem einer umfassenden Aufklärung im Sinne der Neuoffenbarung steht.
Jegliche Offenbarung Gottes ist gegeben, um die menschliche Seele zu beleben und zur Liebe hin zu bewegen, wie sie in rechter Weise nur in Verbindung mit dem ewigen Schöpfer in Jesus Christus gelebt werden kann.

Wir stehen am Ende des siebten Schöpfungstages und bald folgt ein neuer Schöpfungstag. Es kommt die Nacht, da niemand mehr wirken kann. Diese Nacht wird als Gericht bezeichnet. Was gesät wurde, wird geerntet, was nicht recht gepflegt wurde, zeigt keine Früchte.

Ich kann die Zellen nicht gründen, es müssen sich Freiwillige melden. Sie müssen sich nicht sichtbar melden und müssen nicht im Forum erscheinen, denn es sollen geistige Zellen sein, die aber zusammenarbeiten. Leiter wird der göttliche Geist sein, mein Aufruf ist lediglich ein Geistfunke, der zu mir im Traum kam. Es soll aber ein gemeinsames Ziel beinhalten: Kraftzentralen individueller Art an geeigneten Stellen aufzubauen, die sich alle vom gleichen Geist beseelen lassen: Lebendigwerden und Lebendigsein im göttlichen Geist der Offenbarung Jesu.

Das Hauptproblem besteht, wie bei der Traumschilderung betont wurde, in der Motivation, in der Überzeugung- und Durchsetzungskraft des Gegebenen. Daran will ich nun arbeiten. Es braucht viel Gebet, es braucht viel Demut, es braucht Geduld und Stillesein. Und unbedingt doch auch Zuversicht, Vertrauen, Mut und "Wohlgemut".

Mit was sollen sich die Zellen beschäftigen, mit was sich aufbauen und wie ausgestalten? Was ist das Gemeinsame und was der individuelle Inhalt? Ich sage es mal so: Das Gemeinsame ist die Erkenntnis der Notwendigkeit, dass wir zusammenstehen müssen, um stark zu sein und so viele Seelen wie möglich auf die lebendig wirkende Liebe Gottes in Jesus Christus und Seinen allgegenwärtigen Geist aufmerksam zu machen, um auch sie zu stärken zu können; das Individuelle ist in der Vielfalt göttlicher Führungen, göttlicher Segnungen und in verschiedenen Gnadenquellen zu finden.

Auf den vorläufig aktuellen Stand gebracht könnte das heissen, dass sich Kreise bilden, die sich intensiver mit verschiedenen Gottesoffenbarungen beschäftigen, so wie es ihnen liegt, wie sie bereits gegründet, gebildet und gestärkt wurden, mit dem einen Ziel und der Gewissheit, dass Sich Jesus für unsere Endzeit durch Bertha Dudde offenbart hat und durch uns weiter offenbaren will. Meine Aufgabe ist wie hier dargestellt. Im Traum war es nur ein "Land", bzw. Volk, das ich aufwecken sollte....

Ich schreibe und schreibe .... und alles könnte eine krankhafte Illusion sein, das ist mir bewusst.
Doch bei Gott geschieht nichts unter beweiskräftigem Druck und fremdbestimmt, den Seine beglückende Gabe liegt im Leben, in der Liebe, in der Freiheit, so, wie es uns Jesus Christus Wort für Wort offenbart! Darum ist uns die Offenbarung Jesu das Wichtigste, das Erste und Letzte, woran wir uns orientieren.

Liebe Grüsse - und gelobt sei Jesus Christus, der heilige, liebende, allgewaltige, friedsame, frohmachende göttliche Vater.

Epidophekles




Zitat


DER PROPHET JESAJA


Der Friedefürst wird verheißen

9, 1 Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.
2 Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt.
3 Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians.
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

DER ALL-EINIGE WAHRE HERR - JESUS CHRISTUS - sei mit uns.
Seine Liebe sei unsere Liebe und ER unser geliebter Freund, VATER und Bruder.

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Trauminhalte und deren Umsetzung - Schöpfungsthema - Antichrist
« Antwort #11 am: 28. 02. 2012, 11:27:07 »
Diese Gedanken, Aufrufe und Deutungen sind ein Versuch, die Bedeutung des Traumes zu erkennen und umzusetzen. Träume sind kaum je genau auf das Irdische zu übertragen. Inhalte sind zwar auf das irdische Erleben bezogen, sie sind aber zumeist - wenn nicht immer - symbolisch und stellvertretend für Vorgänge in der Seele und Begegnungen im Geist. Wer von Katastrophen träumt, steht vor schweren inneren Erschütterungen. Mein Traum vom sehr starken Wind:

Nach dem ersten Text habe ich sehr gut geschlafen und bin seither viel ruhiger als vor dem gefassten Entschluss, mich der Sache nochmals anzunehmen. Es kam nur noch ein Traum dazu mit unglaublich, noch nie vorher erlebter Windstärke! Ich aber war im Haus und konnte die Fenster schliessen. - Ist das der Geisteswind, den meine Veröffentlichung hervorgerufen hat? -

... hat nicht nur auf mich Bezug, sondern auf "die draussen". Ich war im Haus und geschützt, bekam es aber auch gut mit und musste die Fenster schliessen und befürchtete, dass das Haus oder das Dach auch noch weggefegt würde. Im Haus waren viele Blumen und Pflanzen an den Fenstern meiner "Mutter", auch eine meiner Schwestern war anwesend, fast alle Fenster mussten wir noch schliessen. Dann schauten wir einander erschrocken an, sie mehr als ich. Nichts geschah uns, ausser vielleicht irgend ein verwehtes Tuch oder ein verfangener Vorhang.

Der nun in dieser Angelegenheit zuständige und gültige Traum war so real und bedeutungsvoll wie selten einer und wurde noch nicht in jedem Detail geschildert. Er hat wirklich mit meiner Arbeit zu tun, nun ziemlich sicher viel mehr auf geistig-seelischer Ebene als echt irdisch-organisatorisch, aber ziemlich sicher auch mit meiner Internettätigkeit. Wie weit er in das irdische Geschehen eingreift, ist mir völlig unbekannt. Ganz sicher zeigte er und zeigt er weiter seine Wirkung vorerst im seelischen Bereich bei mir, aber er kommt aus dem Geistigen und wirkt sich auch dort aus. Wenn ein solcher Traum von derart intensivem Erleben nicht ohne Wirkung und Bedeutung wäre, dann wären Träume wirklich Schäume .... ja, sie sind oft ohne Bezug auf direkt irdisches Erleben, so wie wir es meinen würden.

Ein Detail kann ich nun noch nachliefern, weil der Inhalt ja nicht irdisch zu verstehen ist. Ich nannte Beispiele, wie sich die Gruppen versorgen sollten, damit die nötigen Mittel bereit liegen, um sich dort für den eigenen Bedarf eindecken zu können: Jemand sei z.B. für Früchte zuständig, jemand anders für Gemüse (das andere weiss ich nicht mehr) usw.

Nun habe ich versucht, die Trauminhalte auf die aktuelle geistige Landschaft hin zu deuten, die mir sehr am Herzen liegt: den Gedanken zu den verschiedenen Schöpfungsakten, insbesondere den anstehenden 8. Schöpfungsvorgang... Schöpfungsakt oder Schöpfungstag. Dieser ist sehr wichtig, und wir sollten uns wirklich darauf vorbereiten, weil wir darin auch lebendig wirksam vorkommen sollten, da es um die Kindschaft Gottes geht - oder im andern Fall um einen langen Tod in unvorstellbaren Qualen, weil ohne Leben, wie wir es kennen, und trotzdem nicht gänzlich ohne Empfinden. Es geht nicht nur um uns, und je mehr wir in der Liebe stehen, desto mehr wollen wir andere auf die Gefahren und die vorhandene Hilfe aufmerksam machen.

Wie ist denn nun mein Traum echt zu verstehen und in die Tat umzusetzen?
Es braucht wohl Geduld und Arbeit ... er muss verarbeitet werden.
Er betraf jedoch nicht nur mich selbst, sondern war eindeutig auf ein ganzes Land / Volk (in Anführungszeichen!) ausgerichtet!
Das Problem dabei ist, wie weit man sich darüber Gedanken machen soll und wie weit sich der Verstand damit befassen soll.

Viele haben gerungen, wenn sie glaubten, einen Auftrag bekommen zu haben und ihn doch nicht ganz verstanden und nicht wussten, ob sie sich etwas einbilden oder ob Gottes Wille etwas in Bewegung setzen wolle. Sie wollten nicht eigenmächtig etwas in Angriff nehmen, aber auch nicht den Willen Gottes missachten. Ich muss vieles nehmen wie es kommt, anderes liegen und reifen lassen. Immer noch aber schwebe ich vor allem - nach meinem Empfinden - im unwägbaren Bereich, will aber doch jede Feinheit beachten und danach handeln. Der Traum an sich ist bedeutungsvoll und offensichtlich nicht nur für mich. Was er will, das muss noch verstanden und umgesetzt werden.

Nun bringe ich ihn vorerst einmal, wie erwähnt, in Zusammenhang mit den Gedanken zur Schöpfungsgeschichte, zum achten Schöpfungstag, aber auch zu den vorhergehenden, denn alles hängt miteinander zusammen und sollte recht verstanden werden, damit der Glaube festeren Halt bekommt. Dieser ist nötiger denn je in kommender Zeit, weil die Welt uns noch sehr fordern wird. Die weltlichen Massnahmen werden unsere Seele noch in schwerste Bedrängnis bringen, wenn wir ihnen nicht zu begegnen wissen. Wir sind alle daran beteiligt und so ganz ohne eigenes Agieren werden wir daran nicht vorbeikommen. Umso besser ist es, wenn wir innerlich stark sind und auch Antworten wissen, wenn uns jemand etwas aufdrängen will, das gegen unser Gewissen spricht. Und auch von grosser Bedeutung ist es, wenn wir Antworten geben können, welche die Darstellungen der Globalisten und politischen Anwälte als haltlos und falsch darzuzustellen fähig sind, das schwächt sie in der direkten Konfrontation. Auch die versteckten Moralisten luziferischen Geistes dürfen es nicht leicht haben, ihre okkulten Ziele zu erreichen, sondern sollten ihre Verbindung mit der Lüge und Verstellung sehr vorsichtig handhaben müssen und vielleicht gar nicht mehr fähig sein, alle ihre Ziele zu erreichen. Es herrscht Krieg bereits jetzt auf geistiger Ebene, und der wird sich noch ganz aussergewöhnlich verstärken, darauf können wir zählen und sollten wir uns vorbereiten, sofern wir Jesus als unsern Herrn anerkennen.

Das war ein weiterer Gedanke zur Vertiefung. Nun muss ich darauf achten, dass ich nicht mit dem Verstand weiter schreibe, denn die Seele möchte jetzt einen Moment schweigen.
DER ALL-EINIGE WAHRE HERR - JESUS CHRISTUS - sei mit uns.
Seine Liebe sei unsere Liebe und ER unser geliebter Freund, VATER und Bruder.

Otto

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Antw:Wer kann eine Zelle im Heilsplan Gottes in der Endzeit sein?
« Antwort #12 am: 28. 02. 2012, 15:00:35 »


Was für Zellen sind gemeint? Wie sollen sie geschaffen sein, wo und wie errichtet werden?
Ich habe nur so eine "Idee", die nun im Zusammenhang mit dem Problem einer umfassenden Aufklärung im Sinne der Neuoffenbarung steht.



Ich kann die Zellen nicht gründen, es müssen sich Freiwillige melden. Sie müssen sich nicht sichtbar melden und müssen nicht im Forum erscheinen, denn es sollen geistige Zellen sein, die aber zusammenarbeiten. Leiter wird der göttliche Geist sein,




Unverkennbar leben wir in den Endzeittagen. Die Globalisierung mit allen Nebenwirkungen erinnert an den Turmbau zu Babel. Möge uns das darin beschriebene Kriegsgeschrei erspart bleiben.

Die Gigantomanie der Weltfinanzwirtschaft, der Größenwahn bei Firmenfusionen und Übernahmen, den trotz größter Weltwirtschaftskrise nach dem 2.Wkg. immer höher steigenden Aktienindizes die unter gar keinen Umständen fallen dürfen, die mit immer neu gedruckten Geld welches Banken fast zum Nulltarif bekommen zusätzlich angefeuert werden, und den Rettungshilfen die kein Ende nehmen (dürfen), lassen einen bösen Plan vermuten.
Sollen alle Staaten in den Verschuldungs-Ruin "gerettet" werden um Schlimmeres zu vermeiden? Oder ist das das Ziel?

Propheten haben es verkündet. Mehr oder weniger genau, frei auslegbar, frei interpretierbar.

Geglaubt hat ihnen niemand. Nicht einmal die Kirchen bzw. deren Gehaltsempfänger.
Von dieser Seite ist keine Glaubens-Initiative zu erwarten.
Gepredigt wird etwas anderes, was das Kirchenvolk nicht wachrüttelt. Es erfolgt kein Umdenken.
Mir persönlich ist keine Kirche bekannt, in der über die Offenbarung des Johannes oder das Buch Daniel berichtet. Das Thema Endzeit/ Apokalypse ist tabu.

Wenn nun die Frage nach geistigen Zellen gestellt wird, also Gemeinschaften die sich im Glauben und in den diversen Neuoffenbarungen betätigen, so kann dies mit Gottes Wohlwollen und SEINEM Hl.Geist nur über Gebetskreise sich bilden.
Dieses Forum bietet eine Möglichkeit dazu, Neuoffenbarungen zu vermitteln.

Doch schnell ergeben sich Widersprüche zwischen den Offenbarungen. Welche ist vorrangig?
Was ist glaubhaft? Was kann widerlegt werden? Was findet Bestätigung?
Ist etwas davon beweisbar?
Muss Jesus erst zum zweiten Mal wiederkommen und uns und alle Zweifler überzeugen?
Was würde man dann mit ihm machen? Wiederholt sich Geschichte?

Aktuelle Botschaften zu genau diesem Thema werden aktuell weltweit verbreitet.
Wer glaubt diese? Wer glaubt das darin angekündigte Strafgericht welches unmittelbar bevorstehen soll?
Das ist das Problem. Wer davon erzählt macht sich in unserer aufgeklärten Zeit eher lächerlich.

Die Weltgemeinschaft braucht mehr Beter. Im Stillen.
Die Weltgemeinschaft braucht Bekehrung und den inneren Wandel, die innere Umkehr in den Gemütern, in den Gedanken, in den Herzen.

Altes überliefertes Wissen muss den Menschen reaktiviert werden. Die Heilige Schrift muss so ausgelegt werden wie sie ist. Begleittexte aus Neuoffenbarungen müssen diese ergänzen dürfen, ohne dabei die Beweislasten erbringen zu müssen.

Im Umkehrschluss müssten alle Kritiker und Gegner dieser Schriften zunächst den Gegenbeweis liefern, wenn diese von ihnen angezweifelt werden. Oder sie sollten schweigen.
Wer ist hier eigentlich wem einen Beweis schuldig?

Die in den Neuoffenbarungen enthaltenen (Glaubens)-beweise sprechen für sich.
Die moralische und ethische Grunderziehung eines jeden Menschen wird darin beschrieben.
Der Weg des Glaubens, Erkennens und dem geistigen Kontakt mit Gott.
Nur durch die Umkehr im Denken und Handeln kann etwas für spätere Generationen positiv im Sinne Gottes bewirkt werden.
Möglicherweise erst nach großer Not und Trübsal... so, wie es in der Offenbarung beschrieben steht.

Möge uns Gott beistehen.

Offline BOTE

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Göttliche Botschaften im Zeichen der Liebe
« Antwort #13 am: 28. 02. 2012, 16:01:22 »
Willkommen zurück, geschätzter Otto.
Ich wollte eine Botschaft von Bertha Dudde über den Engel des Lichts bringen, denn er war meines Erachtens die Erstschöpfung. Oder wie sollte man das allererste Geschöpf Gottes bezeichnen, als es noch rein und der freie Wille wie verborgen lag? - Und dann sah ich deine Gegenwart. -

Ich habe dann als erstes eine andere Kundgabe über "Engel des Lichts" gefunden, und ich glaube, sie passt gleich auch gut hierher und auch zu deinen Überlegungen. - Während ich suchte, hast du deinen Bericht veröffentlicht, und als ich die Kundgabe einstellen wollte, sah ich deinen Beitrag. -

Beweise darf es keine geben, Beweise auf geistig-seelischer Ebene gleichen richterlicher Gewalt. Das Leben, das uns Jesus vermitteln will, ist das aus der Liebe, Er möchte unsern freien Willen, der zunächst hinhört und Seiner Botschaft lauscht. Sofern ein wenig Liebe im Zuhörer ist, erkennt er Liebe in der Lehre Jesu, wenn andere Interessen überwiegen, er anderes mehr liebt, zieht der Zuhörer wieder von dannen. Beweise muss er im Herzen selbst für das finden, was friedvoll macht und Glück spendenden Segen bringt. Dann ergreift er alles, was diesen Frieden, diese Liebe verstärkt, und wird selbst tätig. Und das ist das Leben, welches auf lebendigem Glauben an Jesu Botschaft der Liebe beruht.

Widersprüche gibt es zwischen den auf dem Wege sich befindenden Menschen und jeder schaut etwas anders hin. Begegnen sie dem Wort Gottes, begegnen sie einem Boten, dann sehen sie meist nur einen Teil der Botschaft und hören nicht alles gern, jeder unterschiedlich, je nach seiner Liebeausrichtung, seinem Bewusstseinsstand und seinen noch ungeläuterten Interessen. Wer sein Glück in der Welt sucht und dazu gerne von einer Botschaft des Himmels profitiert, betrachtet eine göttliche Offenbarung ganz anders als jemand, der den Frieden seiner Seele und den Himmel sucht.


Zitat von: Otto
Aktuelle Botschaften zu genau diesem Thema werden aktuell weltweit verbreitet.
Wer glaubt diese? Wer glaubt das darin angekündigte Strafgericht welches unmittelbar bevorstehen soll?
Das ist das Problem. Wer davon erzählt macht sich in unserer aufgeklärten Zeit eher lächerlich.

Hier werden solche Botschaften gerne entgegengenommen und geprüft.
Oder wer ist dafür zuständig... dürfen sie, sollen sie überhaupt geprüft werden?
Nur müssen sie uns zuerst bekannt sein. Gerne achte ich auf jedes Wort von Jesus Selbst.

Öfter habe ich mich umgeschaut und gehofft (vielleicht mit falscher Intention?), eine uns näher liegende und weiterführende Botschaft zu erhalten; dabei vergass ich aber allzu leicht, dass der Geist Gottes in mir selbst zum Leben erwachen soll, der mich dann weiter führt! - Meine noch immer bevorzugte äusserlich zugängliche Botschafterin und Offenbarungsträgerin ist deshalb Bertha Dudde geblieben, etwas Besseres und Weiterführenderes fand ich bisher nicht; nur was uns selbst im Herzen und im Leben begegnet, kann das überbieten. Sapienza z. B. hat eine ganz andere Aufgabe; in ihren Worten finde ich überaus viel Liebe und Verständnis für die notleidenden Seelen. Sie spricht nicht in erster Linie die Irrtümer an und bringt nicht in so konzentrierter Form Aufklärung wie Bertha Dudde. Sapienzas Botschaft ist in erster Linie an herzensgute Katholiken gerichtet und soll sie ganz erwecken; dann könnten diese irgendwann auch den Botschaften, die uns durch Bertha Dudde gegeben sind, vertrauen und sie also als Botschaften des Himmels erkennen. Wenn das nicht der Fall ist, kann Sapienza eher in Zweifel gezogen werden, muss aber nicht .... denn das innere Leben kann auch eine herzliche Verbindung zu Jesus sein, ohne mehr Details über das Gericht erfahren zu müssen... Bertha Dudde ist jedoch unbedingt eine der grössten Prophetinnen der Endzeit! Propheten in anderer Sprache sind mir kaum zugänglich und kenne ich deshalb nicht. Wenn du, Otto, noch jemandem begegnet bist und das gerne mittteilen möchtest, dann zögere bitte nicht - fürchte keine falsche Beurteilung, die Liebe zur Wahrheit besiegt alle Angst.

Wir sind dazu berufen, die Botschaft Jesu, die uns für unsere Zeit - in erster Linie durch Bertha Dudde - zugegangen ist, zu prüfen und bei Annahme an uns selbst wirksam werden zu lassen und so den Geist Jesu immer mehr in unser eigenes Herz einzulassen und selbst lebendig zu werden. Wer dadurch selbst erweckt wird und den Geist Gottes in sich wirksam werden lässt, wird sich nicht über Bertha Dudde erheben und sich als Besserwisser geben. So agiert der Fürst der Lüge, indem er sich der Wahrheit bedient und sie missbraucht, und er bedrängt jeden, der sich der Wahrheit nähert und sie in sich aufnehmen und danach leben will.

Ein so langes Vorwort wollte ich jetzt gar nicht geben.
Melde dich aber bitte weiter zu Wort, lieber Otto, denn Anregungen sind willkommen.
Keiner kommt zum Leben in der Nächstenliebe und Gottesliebe, der sich nur im Verborgenen versteckt hält und die Konfrontation mit dem Nächsten fürchtet. Nur in der Begegnung und im Austausch lernen wir wirklich, was Leben im Geist Gottes heisst, und können wir uns darin näher kommen. Jeder Mensch trägt noch Menschliches in sich, alte Lasten, die er noch mitträgt und nicht als Belastung erkennt. Ich selbst leide darunter, dass ich vieles an mir selbst noch nicht wahrhaft erkenne, das mich hindert, schneller oder besser voran zu kommen ....





So spricht der HERR:



(BD 4911, empfangen am 7.6.1950)    
     
Durch die Welt geht der Engel des Lichtes ....

Durch die Welt geht der Engel des Lichtes
und verkündet Mein Evangelium überall.
Und wo er willige Herzen findet, dort verweilet er
und zündet ein Licht an, das wieder ausstrahlet in die Dunkelheit.

Ich weiß es sehr wohl, wo Ich aufnahmefähige Herzen finde,
Ich weiß es sehr wohl, wer wieder als Verbreiter Meines Evangeliums tauglich ist,
wer als Lichtträger Meine köstliche Gabe austeilet
und Mir sonach eine Stütze auf Erden ist
in der letzten Zeit vor dem Ende.

Fast ist das geistige Dunkel auf Erden undurchdringlich,
und wo ein Licht erstrahlet, dort sind auch Gegner, die es wieder zu verlöschen suchen,
denn Licht und Finsternis liegen in ständigem Kampf gegeneinander.

Und es ist die Endzeit ....

Bedenket ihr Menschen dies, daß die Erde am Ende in vollstem Dunkel liegt, weil finstere Kräfte das Übergewicht haben; bedenket ihr, daß das Licht nur noch zur Erde geleitet werden kann durch Lichtseelen, die sich in die Finsternis wagen, um dem Fürsten der Finsternis noch Seelen abzuringen, und daß ebenso starke finstere Kräfte die Arbeit der Lichtseelen zunichte machen wollen; bedenket, daß darum die Erde vor ihrem Ende steht, weil die Finsternis überhandnimmt und jeglichen Lichtstrahl überschattet, wo nicht der Wille der Menschen so stark ist, daß sie das Licht sorgsam hüten; dann werdet ihr es auch verstehen, warum sich das reine Evangelium nicht durchsetzt, warum es nicht die Verbreitung findet, die es sollte; Ich schütte in Fülle Meine Gnadengaben aus, doch ebenso hat Mein Gegner am Ende große Macht mit Meiner Zulassung. Es ist ein Kampf zwischen ihm und Mir, der sicher den Sieg auf Meiner Seite finden wird; dennoch lasse Ich ihn gewähren, ist doch der freie Wille des Menschen entscheidend, ob er Licht oder Dunkelheit vorzieht. Und da der freie Wille mehr Meinem Gegner zugewandt ist, ist dessen Macht so groß, und Ich beschränke sie nicht, weil Ich den Willen nicht unfrei machen werde.

Doch Meine Lichtboten sind unentwegt an der Arbeit, und sind auch die Lichtlein selten anzuzünden, so verbreiten sie doch außergewöhnliche Helle im Dunkel der Nacht, und das Licht wirkt wohltätig auf solche Seelen, die Meinem Gegner noch nicht gänzlich verfallen sind. Und diese Seelen suche Ich zu retten aus seiner Gewalt, ehe es zu spät ist.

Es ist die Menschheit nicht schuldlos an ihrem Dunkelheitszustand, denn es gibt ein sicheres Mittel dagegen, das sie aber nicht anwenden .... ein tätiges Liebeleben zu führen. Dann bereiten sie sich vor auf einen Wandel aus der Nacht zum Licht, dann sind sie auch nicht schutzlos Meinem Gegner verfallen, und dann wird es in ihnen selbst hell werden. Wer aber kann die Menschen zwingen zur Liebe, die völlig frei geübt werden muß, ansonsten sie nicht Liebe genannt werden könnte? Die Liebe kann nur gepredigt werden, und dies tun Meine Lichtträger, die aus dem geistigen Reich kommen und mittelbar oder unmittelbar auf Erden wirken. Die Liebe muß den Menschen gepredigt werden, weil es das einzige Mittel ist, sie zu erlösen aus jener Gewalt.

Und darum heißt „Licht verbreiten“, Meine Liebelehre den Menschen zu vermitteln, sie ständig zu ermahnen und anzuspornen, in der Liebe tätig zu sein, und darum ist es das Wichtigste, den Menschen die Bedeutung der Liebe klarzumachen, sie zu belehren, daß die Liebe Kraft ist, und nur durch die Liebe der Mensch aus der Nacht des Todes zum Licht des Lebens gelangen kann. Darum werden rechte Vertreter von Mir auf Erden immer nur die sein, die Meine Liebelehre verkünden, wo es nur angängig ist. Dann streuen sie Funken in die Menschenherzen, die, so sie Nahrung finden, auflodern können zur Flamme und nun einen hellen Lichtschein geben, der wieder in weitem Umkreis zu sehen und als Wärme zu spüren ist.

Lehret die Liebe,
ihr alle, die ihr Mir dienen wollet,
suchet den Mitmenschen das Geheimnis ihrer Erlösung zu enthüllen,
zündet überall ein Lichtlein an,
und verbreitet so das Evangelium in der Welt,
schlicht und rein, ohne Äußerlichkeiten,
dann seid ihr als Meine Apostel der Endzeit Sendboten aus dem geistigen Reich ....
Dann erfüllet ihr eure Mission, die ihr übernommen habt
im freien Willen .... an der Erlösung irrender Seelen tätig zu sein in der letzten Zeit vor dem Ende ....

Amen

Otto

  • Zaungast
Antw:Die Schöpfungen
« Antwort #14 am: 28. 02. 2012, 20:03:32 »
Guten Abend Alois,

soweit mir bekannt ist, war der Lichtengel/Lichtträger die erste Schöpfung Gottes.
Der sinngemäße Auftrag lautete für diesen Lichtengel, das geistige Licht im All zu verbreiten, damit die Schöpfung ihren Lauf nehmen konnte.
Um diesen Sachverhalt zu erhellen müsste ich mein Archiv nach der erläuternden Botschaft durchsuchen.

Wer bereits mit Neuoffenbarungen zu tun hatte ist i.d.R. allen anderen Botschaften gegenüber aufgeschlossen. Dabei scheint es unerheblich zu sein, um welche Quelle es sich handelt. Es wird alles mit dem eigenen Wissen und Verständnis abgewogen, das Gute wird behalten, das Schlechte verworfen oder für später aufgehoben.

Bedauerlich ist nur die ablehnende, oftmals sogar feindselige Haltung derer, die innerhalb ihres Glaubens fest verankert zu sein angeben, und jede Neuoffenbarung oder auch die Jenseitskunde komplett verwerfen.

Die häufigsten Aussagen die mir dabei begegneten waren:
"... das ist alles vom Teufel.... nichts davon ist bewiesen...wenn es so wäre müsste was davon bekannt sein... dann hätten die Kirchen nicht davor gewarnt.... Geister die sich mitteilen gibt es nicht... und wenn doch sind es die aus der Hölle vom Teufel kommend...es handelt sich um verwirrende Irrlehren... diese Schreiberei von Sehern ist alles Spiritismus und Okkultismus, New Age und Esoterik..."

Und damit bilden sich Bollwerke die bei den Angesprochenen meistens mit peinlicher Berührtheit, Ablehnung, Boshaftigkeit oder spöttischen Bekundungen abgewiegelt werden.
Es dauert auch nicht lange bis die Frage nach den Beweisen der Echtheit solcher neuoffenbarenden Botschaften gestellt wird.
Deshalb meine bereits gestellte Frage, wer hier überhaupt wem etwas beweisen muss?
Was ist denn überhaupt bewiesen?

An diesem Verhalten sind die Kirchen m.E. richtungsweisend beteiligt.
Es erübrigt sich die Frage, an welche "Botschaft" die Kirche selber glaubt, wonach sie selber handelt.
Wer legte eigentlich fest, welche Bücher in der Bibel erfasst wurden? Welche Aussagen wurden weggelassen? Und warum?

Nur ein Beispiel.
Maria, die spätere Mutter Jesus, wird in der Bibel hinsichtlich ihrer Abstammung nicht erwähnt. Warum nicht?
Es gibt eine Bibelübersetzung aus dem 16. Jahrhundert (Faksimile ist beim Lorber Verlag erhältlich), wo dieser Abstammungsnachweis sehr ausführlich enthalten ist.

Bei der Frage, ob sie nach der Geburt Jesu noch Jungfrau war, windet sich die Kirche mit den tollsten Formulierungen. So wird versucht zu vermitteln, es handele sich bei dem Begriff "Jungfrau", dem Wortstamm des Urtextes nach, um eine verschiedenmögliche Übersetzung die auch als "Junge Frau" möglich wäre.
So wird aus der Jungfrau, eine junge Frau.

Müssen wir das glauben? Nein. Aber wir sollen es.
Befasst man sich nun mit den Neuoffenbarungsschriften, erhält der Leser/in genaueren Aufschluss über die geistigen und feinstofflichen Zusammenhänge der Geburt Jesu, und auch der weiblichen Unversehrtheit seiner leiblichen Mutter.

Diese geistigen, feinstofflichen Zusammenhänge müsste die Kirche nun erklären. Damit tut sie sich offenkundig schwer, was zu derartigen Umformulierungen hinsichlich der "Jungfrau" führt, und ins wissenschaftliche Weltbild unserer Zeit besser passt.

Neuoffenbarungsschriften werden mit Ausnahme der Freikirchlichen Gemeinschaften kaum zugelassen.

Natürlich bedarf es keiner Beweise. Gott muss sich nicht beweisen. Umgekehrt müssen wir IHM beweisen, dass wir glauben können und wollen; bereit sind, SEINEM Weg zu folgen.
Ich möchte an dieser Stelle nicht viele Worte darum machen. Jeder der mit Neuoffenbarungen wie von Dudde, Lorber, von Vay und vielen anderen, eher unbekannten Schreibern zu tun hatte, wird um die geistige Erbauung dieser Schriften wissen. Wer fragt dann noch nach Beweisen?

Ein tiefgründigeres Kapitel sind dann sicherlich die Jenseitsmitteilungen, welche uns Aufschluss über nachtodliche Daseinszustände der Seele in niederen und den höheren Sphären liefern. (Für Kirchen ebenfalls ein äußerst unliebsames Thema)
Aber ist es nicht die Kath.Kirche, die selbst den aktiven Geisterverkehr bei Exorzismen ausübt?

Auch diese, oder, insbesondere diese Mitteilungen, werden von Unwissenden und dogmatischen Kirchenkritikern, nicht zuletzt Wissenschaftlern und Medizinern harsch abgelehnt und als mittelalterlicher gefährlicher Aberglaube deklariert.
Und dann folgt wieder die Beweislastigkeit für diese Mitteilungen ...

Wir leben in einer materialistischen Zeit. Unser Wissen wird tagtäglich neu festgelegt.
Ungeprüft nehmen wir es in uns auf. Ob alles geglaubt wird sei dahingestellt.
Die Menschen stumpfen geistigen Belangen gegenüber ab.

So banal es klingen mag, aber gedankliche Umkehr, Besinnung, auch zu Gott, folgen meist erst in Notsituationen und Verlusten gleich welcher Art.
Erst wenn es den Menschen schlechter geht, wenn das eigene Seelenleben bereits deutliche Spuren erlitten hat, wenn die Not oder Trübsal so groß geworden ist und die Menschen vor Angst schon an den Selbstmord denken, erst dann wird manches Herz aus Stein erweicht.
Erst dann öffnet sich die Seele und sucht den heilsamen Balsam. Erst dann überkommt sie die Erkenntnis eines falschen Lebensweges.

Erst dann erhält auch manche Neuoffenbarungsbotschaft ihre Berechtigung.
Auch hierfür  noch ein Beispiel:

Im Kreis kirchengläubiger Menschen verbreitete ich einen Text dessen Inhalt einen moralisch, sehr ansprechenden geistigen Hintergrund hatte. Dieser Textbeitrag fand guten Zuspruch und entsprechende Resonanz.
Als man mich fragte woher ich diesen Text denn hätte, antwortete ich:

Es handelt sich dabei um eine Jenseitsmitteilung aus dem Jahr 1880, der in einem spirituellen Kreis von gläubigen Jemseitsforschern erfast wurde.
Der Text wurde von einem Verstorbenen, einem Geist, durch ein Medium übermittelt.

Der christliche Glaube dieser Gruppenteilnehmer wurde an diesem Abend auf eine harte Probe gestellt, und ich wurde mit Blicken durchbohrt.
So viel dann zu Neuoffenbarungen und den Andersdenkenden.